Solist

Augustin Hadelich

Violine

Biographie – Über den Künstler.

Augustin Hadelich hat sich als einer der großen Geiger seiner Generation etabliert. Er konzertiert mit allen bedeutenden amerikanischen Orchestern und auch bei seinen zahlreichen Auftritten in Europa und Fernost eilt ihm ein phänomenaler Ruf voraus. Kritiken loben seine überragende Technik, die Stringenz und Überzeugungskraft seiner Interpretationen und seinen hinreißenden Ton.

Neben seinen umfassenden Konzertaktivitäten in Nordamerika trat er weltweit mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, London Philharmonic Orchestra, Concertgebouworkest, Orchestre National de France, Orquesta y Coro Nacionales de España und der Academy of St Martin in the Fields auf. Engagements in Fernost führten ihn zum Hong Kong Philharmonic Orchestra, Seoul Philharmonic Orchestra und NHK Symphony Orchestra. Sein Debüt bei den BBC Proms gab er 2016, bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2018, beim Verbier Festival 2021.

In der Spielzeit 2022/23 ist Augustin Hadelich Artist in Residence des WDR Sinfonieorchesters. Zum Auftakt der Saison begleitete er das Orchester im Rahmen einer Festivaltournee zu den BBC Proms, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Beethovenfest Bonn. Konzerte mit dem Mozarteumorchester bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival Orchestra beim Lucerne Festival schlossen sich daran an. In seiner Rolle als Associate Artist des NDR Elbphilharmonie Orchesters ist er erneut in Hamburg zu Gast. Er folgt Einladungen zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Dresdner Philharmonie, Wiener Symphoniker, London Philharmonic Orchestra, Antwerp Symphony Orchestra, Danish National Symphony. Zudem ist er mit dem Bergen Philharmonic Orchestra auf Tournee in Deutschland zu erleben, Solorezitale führen ihn nach Italien, im Juni 2023 begleitet er das Luzerner Sinfonieorchester auf Konzertreise nach Südkorea. In den USA ist er u.a. zu Gast bei den Sinfonieorchestern in Boston, Atlanta, Baltimore, Cincinnati, Detroit, Houston, Pittsburgh und Seattle. Er spielt mit The Philadelphia Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, Sao Paulo Symphony Orchestra und Sydney Symphony Orchestra.


Hadelichs Aufnahmekatalog umfasst weite Teile der Violinliteratur. 2016 wurde er für seine Aufnahme des Violinkonzerts „L‘Arbre des songes“ von Dutilleux mit einem GRAMMY Award ausgezeichnet. Eine Einspielung der 24 Capricen von Paganini erschien 2018 bei Warner Classics. 2019 folgte dann mit den Konzerten von Brahms und Ligeti sein zweites Album als Exklusivkünstler des Labels. Für seine Aufnahme „Bohemian Tales“ mit Dvořáks Violinkonzert, eingespielt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, erhielt er 2021 einen Opus Klassik Award. Auch seine Aufnahme mit Bachs Sonaten und Partiten wurde mit Begeisterung von der Presse gefeiert und für einen GRAMMY nominiert. In seiner jüngsten Einspielung „Recuerdos“ widmet er sich gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Werken von Britten, Prokofieff und Sarasate.

Augustin Hadelich, heute amerikanischer und deutscher Staatsbürger, wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Er studierte bei Joel Smirnoff an der New Yorker Juilliard School. Ein bedeutender Karrieresprung gelang Hadelich 2006 mit dem Gewinn des Internationalen Violinwettbewerbs in Indianapolis. Weitere Auszeichnungen folgten: 2009 erhielt er in New York den prestigeträchtigen "Avery Fisher Career Grant". 2011 wurde er mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trust geehrt. Im Dezember 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Exeter (UK) verliehen. Das Fachmagazin „Musical America“ wählte ihn 2018 zum „Instrumentalist of the Year“.

Im Juni 2021 wurde Augustin Hadelich in den Lehrkörper der Yale School of Music berufen. Er spielt auf einer Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1744, bekannt als „Leduc, ex Szeryng“, einer Leihgabe des Tarisio Trusts.

SAISON 2022/2023


Orchestra.

Bergen Philharmonic Orchestra

Das Bergen Philharmonic Orchestra wird auf dieser Tournee von Solist Augustin Hadelich begleitet. Die Leitung hat Edward Gardner.

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Die nächsten Termine:

10.12.2022

Queen Elisabeth Hall

Antwerp

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11.12.2022

Kursaal Oostende

Oostende

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16.12.2022

Kölner Philharmonie

Köln

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17.12.2022

Kölner Philharmonie

Köln

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26.01.2023

DR Koncerthuset / DR Concert Hall

Copenhagen

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28.01.2023

DR Koncerthuset / DR Concert Hall

Copenhagen

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08.02.2023

Grieghallen AS

Bergen

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12.02.2023

Philharmonie Berlin

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14.02.2023

Elbphilharmonie

Hamburg

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17.02.2023

Konzert Theater Coesfeld

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18.02.2023

Konzerthaus Dortmund

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01.03.2023

The Bridgewater Hall

Manchester

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02.03.2023

The Bridgewater Hall

Manchester

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03.03.2023

St George’s Hall Bradford

Bradford

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05.03.2023

The Bridgewater Hall

Manchester

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15.03.2023

Musikverein Wien

Wien

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16.03.2023

Musikverein Wien

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19.03.2023

Reformierte Kirche Seon

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23.03.2023

Teatro Argentina Rom

Roma

25.03.2023

Sala dei Notari, Palazzo dei Priori

Perugia

27.03.2023

Teatro Carlo Felice Genova

Genova

29.03.2023

Conservatorio Torino

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31.03.2023

Meistersingerhalle Nürnberg

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19.05.2023

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Hamburg

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20.05.2023

Elbphilharmonie

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Diskographie.

Recuerdos

WDR Sinfonieorchester, Christian Măcelaru

08.2022, Warner Classics, CD

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Bach

Sonatas & Partitas

04.2021, Warner Classics, CD

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Bohemian Tales

Dvořák, Suk, Janáček

07.2020, Warner Classics, CD

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Brahms, Ligeti: Violin Concertos

Norwegian Radio Orchestra, Miguel Harth-Bedoya

04.2019, Warner Classics, CD

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Paganini

24 Caprices

01.2018, Warner Classics, CD

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News.

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Presse.

„Hadelich spielt eminent ausdruckskräftig mit toller Überlegenheit, ohne je die gewollte Widerständigkeit der Partitur zu glätten. Seinen durchgebildeten Ton vermag er allen Klangmasken und -provokationen Ligetis furios anzuverwandeln. Und die Kadenz von Thomas Adès treibt den Artisten Hadelich endgültig auf die violinistische Zirkuskuppel: Grandios!“

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 22.06.2019

„Augustin Hadelich präsentiert eine phänomenale Art des Geigenspiels. Temperamentvoll und pointiert, dazu mit sinnlichen und sinnvollen Rubati.“

Norddeutscher Rundfunk NDR Kultur, Philipp Cavert, 03.05.2019

„Augustin Hadelich ist einer der besten Geiger der Welt.“

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Christian Berzins, 24.03.2019

„Die Essenz von Hadelichs Spiel ist Schönheit: das Schwelgen in den unzähligen Möglichkeiten, eine Phrase auf der Geige zum Leben zu erwecken, die musikalische Botschaft ohne jegliche technische Hindernisse zu übermitteln und dabei etwas aus einer Ebene jenseits der unseren zu enthüllen.“

The Washington Post, Robert Battey, 08.12.2011