Solist

Augustin Hadelich

Violine

Biographie – Über den Künstler.

Augustin Hadelich hat sich als einer der großen Geiger seiner Generation etabliert. Er konzertiert mit allen bedeutenden amerikanischen Orchestern und auch bei seinen immer zahlreicher werdenden Auftritten in Europa und Fernost eilt ihm ein phänomenaler Ruf voraus. Kritiken loben seine überragende Technik, die Stringenz und Überzeugungskraft seiner Interpretationen und seinen hinreißenden Ton.

In der Spielzeit 2021/2022 ist Hadelich Artist in Residence des Frankfurter Museumsorchesters. In seiner Rolle als Associate Artist des NDR Elbphilharmonie Orchesters ist er erneut in Hamburg zu Gast. Im Oktober 2021 gibt er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Unmittelbar darauf spielt er gemeinsam mit der Philharmonie Zuidnederland die Uraufführung des für ihn geschriebenen Violinkonzerts des irischen Komponisten Donnacha Dennehy. Darüber hinaus führen ihn Engagements zum WDR Sinfonieorchester, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Münchner Philharmoniker, Tonkünstlerorchester Niederösterreich und Mozarteumorchester Salzburg. Er folgt Einladungen zum Danish National Symphony Orchestra, Finnish Radio Symphony, Orchestre National de France, Warsaw Philharmonic und Prague Spring Festival. Im Frühjahr 2022 ist er im Rahmen einer Rezitaltournee u.a. in Amsterdam, London, Frankfurt und Paris zu erleben. In Asien spielt er mit Seoul Philharmonic und Taiwan Philharmonic. In den USA ist er u.a. zu Gast beim Minnesota Orchestra, San Francisco Symphony, New York Philharmonic und den Sinfonieorchestern in St. Louis, Houston, Indianapolis und Utah.


Neben seinen umfassenden Konzertaktivitäten in Nordamerika trat er weltweit mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Concertgebouworkest, London Philharmonic Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestre National de Lyon, Orquesta Nacional de España, Oslo Philharmonic sowie der Academy of St Martin in the Fields auf. Engagements in Fernost führten ihn zum Hong Kong Philharmonic Orchestra, Seoul Philharmonic und NHK Symphony Orchestra. Er war Artist-in-Residence in Bournemouth, beim Fort Worth Symphony Orchestra und beim Netherlands Philharmonic Orchestra. Sein Debüt bei den BBC Proms gab er 2016, bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2018 und beim Verbier Festival 2021.

Hadelichs Aufnahmekatalog umfasst u. a. die Konzerte von Sibelius, Adès, Tschaikowsky, Lalo, Mendelssohn und Bartók. 2016 wurde er für seine Aufnahme des Violinkonzerts „L‘Arbre des songes“ von Dutilleux mit einem Grammy Award ausgezeichnet. Eine Einspielung der 24 Capricen von Paganini erschien im Januar 2018 bei Warner Classics. Im April 2019 folgte dann mit den Konzerten von Brahms und Ligeti sein zweites Album als Exklusivkünstler des Labels.  Für seine CD „Bohemian Tales“ mit Dvořáks Violinkonzert, eingespielt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, erhielt er einen Opus Classic Award. Mit Begeisterung wurde auch seine jüngste Aufnahme mit Bachs Sonaten und Partiten von der Presse gefeiert.

Augustin Hadelich, heute amerikanischer und deutscher Staatsbürger, wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Er studierte bei Joel Smirnoff an der New Yorker Juilliard School. Ein bedeutender Karrieresprung gelang Hadelich 2006 mit dem Gewinn des Internationalen Violinwettbewerbs in Indianapolis. Weitere Auszeichnungen folgten: 2009 erhielt er in New York den prestigeträchtigen "Avery Fisher Career Grant". 2011 wurde er mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trust geehrt. 2015 gewann Hadelich den erstmalig ausgelobten Warner Music Prize. Im Dezember 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Exeter (UK) verliehen. Das Fachmagazin „Musical America“ wählte ihn 2018 zum „Instrumentalist of the Year“. Im Juni 2021 wurde er in den Lehrkörper der Yale School of Music berufen, im Herbst nimmt er hier den Unterricht auf.

Augustin Hadelich spielt auf einer Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1744, bekannt als „Leduc, ex Szeryng“, einer Leihgabe des Tarisio Trusts.

SAISON 2021/2022


Orchester.

Bergen Philharmonic Orchestra

Das Bergen Philharmonic Orchestra wird auf dieser Tournee von Solist Augustin Hadelich begleitet. Die Leitung hat Edward Gardner.

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Die nächsten Termine:

13.08.2022

Mozarteum Salzburg

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14.08.2022

Mozarteum Salzburg

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19.08.2022

Kultur- und Kongresszentrum Luzern - KKL

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21.08.2022

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28.08.2022

Oper der Stadt Bonn

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02.09.2022

Kölner Philharmonie

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03.09.2022

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Grieghallen AS

Bergen

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09.09.2022

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21.09.2022

Sydney Opera House

Sydney

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Sydney Opera House

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24.09.2022

Sydney Opera House

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27.10.2022

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Academy of Music Ferenc Liszt

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03.12.2022

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04.12.2022

Kulturpalast Dresden

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Diskographie.

Bach

Sonatas & Partitas

04.2021, Warner Classics, CD

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Bohemian Tales

Dvořák, Suk, Janáček

07.2020, Warner Classics, CD

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Brahms, Ligeti: Violin Concertos

Norwegian Radio Orchestra, Miguel Harth-Bedoya

04.2019, Warner Classics, CD

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Paganini

24 Caprices

01.2018, Warner Classics, CD

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Tchaikovsky & Lalo

02.2017, LPO, CD

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News.

MuseumsSolist 2021/2022

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Sommerfestivalprogramm 2022 der BBC Proms London

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Preisverleihung OPUS KLASSIK 2021

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Debüt bei den Berliner Philharmonikern

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Augustin Hadelich beim WDR Sinfonieorchester

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OPUS KLASSIK 2021

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Debüt beim Verbier Festial

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Presse.

„Hadelich spielt eminent ausdruckskräftig mit toller Überlegenheit, ohne je die gewollte Widerständigkeit der Partitur zu glätten. Seinen durchgebildeten Ton vermag er allen Klangmasken und -provokationen Ligetis furios anzuverwandeln. Und die Kadenz von Thomas Adès treibt den Artisten Hadelich endgültig auf die violinistische Zirkuskuppel: Grandios!“

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 22.06.2019

„Augustin Hadelich präsentiert eine phänomenale Art des Geigenspiels. Temperamentvoll und pointiert, dazu mit sinnlichen und sinnvollen Rubati.“

Norddeutscher Rundfunk NDR Kultur, Philipp Cavert, 03.05.2019

„Augustin Hadelich ist einer der besten Geiger der Welt.“

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Christian Berzins, 24.03.2019

„Die Essenz von Hadelichs Spiel ist Schönheit: das Schwelgen in den unzähligen Möglichkeiten, eine Phrase auf der Geige zum Leben zu erwecken, die musikalische Botschaft ohne jegliche technische Hindernisse zu übermitteln und dabei etwas aus einer Ebene jenseits der unseren zu enthüllen.“

The Washington Post, Robert Battey, 08.12.2011