KD SCHMID Gewandhausorchester Leipzig

Sinfonie

Gewandhausorchester Leipzig

22.08.24 - 04.09.24

Über die Tour.

Unter der Leitung des Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons geht das Gewandhausorchester Leipzig mit dem Pianisten Daniil Trifonov auf Europa-Festivaltournee.

 

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft „Das  Große Concert“. Mit dem Umzug in das Messehaus der Tuchwarenhändler im Jahre 1781 erhielt das Ensemble den Namen „Gewandhausorchester“. Einige der bedeutendsten Gewandhauskapellmeister waren Johann Adam Hiller, Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Kurt Masur und Herbert Blomstedt. Riccardo Chailly hatte das Amt von 2005-2016 inne. Seit der Saison 2017/2018 hat Andris Nelsons das Amt als Gewandhauskapellmeister inne.

Hörer weltweit schätzen den besonderen Klang, den das Orchester vor allen anderen Sinfonieorchestern auszeichnet. Diese singuläre Klangfarbe und die breite Repertoire-Vielfalt kultiviert das Orchester bei weit über 200 Auftritten jährlich in den drei Spielstätten seines Wirkungsbereichs: Es ist das Konzertorchester des Gewandhauses, das Orchester der Oper Leipzig und das Ensemble, das wöchentlich in der Thomaskirche die Bach-Kantaten gemeinsam mit dem Thomanerchor gestaltet. Kein anderes sinfonisches Spitzenorchester spielt so viel und so regelmäßig Werke von Johann Sebastian Bach. Darüber hinaus gastiert das Orchester seit 1916 in aller Welt und produziert regelmäßig für CD, DVD, Radio und Fernsehen.


Wenige andere Klangkörper waren an der Entwicklung der sinfonischen Musiktradition so nachhaltig beteiligt wie das Gewandhausorchester, das bis heute Anziehungspunkt für berühmte Komponisten, Dirigenten und Solisten ist: Das Leipziger Orchester führte noch zu Lebzeiten Beethovens dessen neun Sinfonien als Zyklus auf (1825/26), und es spielte den weltweit ersten Zyklus aller Bruckner-Sinfonien (1919/20). Wagners Vorspiel zu „Die Meistersinger“ hatte mit dem Gewandhausorchester Premiere; Beethovens 5. Klavierkonzert, Brahms’ Violinkonzert und sein „Deutsches Requiem“ sowie Bruckners 7. Sinfonie sind, neben vielen anderen Werken der musikalischen Weltliteratur, vom Gewandhausorchester aus der Taufe gehoben worden. Noch heute bringt das Orchester in jeder Spielzeit neue Kompositionen zur Uraufführung.

Maßgeblichen Anteil an der Entwicklung eines bis heute prägenden Werke-Kanons hatte Felix Mendelssohn Bartholdy in seiner Zeit als Gewandhauskapellmeister (1835-1847). In seine Amtszeit fallen unter anderem die Uraufführungen seines Violinkonzertes e-Moll, der „Schottischen Sinfonie“ und der Ouvertüre zu „Ruy Blas“. Unter Mendelssohns Leitung ist Schuberts große C-Dur-Sinfonie zum ersten Mal erklungen sowie Schumanns 1., 2. und 4. Sinfonie. Mit neu konzipierten Konzertprogrammen lenkte Mendelssohn den Blick auf die Alte Musik und bewahrte damit unter anderem Johann Sebastian Bachs Instrumentalmusik vor dem Vergessen.

Dank Mendelssohns Engagement konnte 1843 das erste Musikkonservatorium Deutschlands in Leipzig gegründet werden, die heutige „Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ (HMT). Im Sinne der Mendelssohnschen Gründungsidee, professionellen Orchesternachwuchs auszubilden, bietet das Gewandhausorchester heute in Kooperation mit der HMT die „Mendelssohn-Orchesterakademie“ an. Sie ist eine künstlerische Meisterklasse mit akademischem Abschluss.

Die CD-Einspielungen, die das Orchester veröffentlicht hat, wurden mit internationalen Schallplattenpreisen und einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Mit Riccardo Chailly entstanden die Gesamteinspielungen der Beethoven-Sinfonien inklusive 9 seiner Ouvertüren (CD, Decca 2007-2009) und der Brahms-Sinfonien (CD, Decca 2012-2013) sowie umfangreiche Einspielungen der Sinfonien von Gustav Mahler (DVD, accentus music 2011-2015). Anlässlich des 90. Geburtstages von Herbert Blomstedt erschien im Juli 2017 eine neue Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien (CD, accentus music), die der Ehrendirigent mit dem Gewandhausorchester realisiert hat. Wenige Tage vor seinem 95. Geburtstag ist unter Blomstedts Leitung im Juli 2022 die erste CD der Gesamtaufnahme aller Schumann-Sinfonien erschienen (8., 9. Sinfonie, Deutsche Grammophon). Im selben Jahr ist unter Leitung von Herbert Blomstedt die dritte und letzte CD der Gesamteinspielung aller Sinfonien von Johannes Brahms bei Pentatone erschienen (gekoppelt mit der Tragischen Ouvertüre op. 81 und der Akademischen Festouvertüre op. 80).

Unter der Leitung des neuen Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons entstand eine Einspielung von Antonín Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, die im Februar 2018 erschienen ist (DVD, accentus music). Die Einspielung von Alban Bergs Violinkonzert und Felix Mendelssohn Bartholdys „Schottischer Sinfonie“ wurde am 31. August 2018 veröffentlicht (DVD, accentus music). Mit Andris Nelsons hat das Gewandhausorchester sämtliche Bruckner-Sinfonien eingespielt (CD, Deutsche Grammophon). 2024 erscheinen die Einzel-CDs des Zyklus als Box, zuzüglich einer Aufnahme der „Nullten“, die erstmals mit dem Gewandhausorchester auf CD zu hören sein wird. Im Mai 2022 erschien eine siebenteilige CDBox mit wichtigen sinfonischen Werken von Richard Strauss, die das Gewandhausorchester und das Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons für Deutsche Grammophon eingespielt haben.

Anlässlich des 90. Geburtstages von Sofia Gubaidulina im Oktober 2021 veröffentlichte die Deutsche Grammophon eine CD mit Weltersteinspielungen von Der Zorn Gottes sowie Das Licht des Endes und des 3. Violinkonzerts „Dialog: Ich und Du“ (Vadim Repin, Violine) unter der Leitung von Andris Nelsons.

SAISON 2022/2023

Dirigent/-in

Andris Nelsons

Andris Nelsons © Jens Gerber

Andris Nelsons ist Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra und Gewandhauskapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig. Durch diese beiden Positionen und sein persönliches Engagement entstand eine zukunftsweisende Verbindung zwischen den zwei Institutionen, die den Grammy-gekürten Nelsons als einen der renommiertesten und innovativsten Dirigenten in der internationalen Musikszene ausweisen. 

Seine Tätigkeit als Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra nahm Nelsons mit Beginn der Saison 2014/15 auf, seine Ernennung zum Gewandhauskapellmeister erfolgte im Februar 2018. Im Oktober 2020 wurden die Verträge mit beiden Orchestern verlängert. Ein Höhepunkt für Nelsons, das Boston Symphony Orchestra und das Gewandhausorchester Leipzig fand Ende 2019 statt: Im Rahmen der Kooperation zwischen den beiden Orchestern gaben sie gemeinsam drei Konzerte in Boston. Das Gewandhausorchester Leipzig trat auch innerhalb der Abonnementreihe des BSO auf. In der Saison 2021/22 wird die Allianz dieser beiden Klangkörper das symphonische Werk von Richard Strauss durch Konzerte und ein Aufnahmeprojekt in den Fokus stellen. Details werden im Herbst 2021 veröffentlicht.


In der Saison 2020/21 kehrte Nelsons zu diversen Orchestern zurück, wie den Berliner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Auch die Saison 2021/22 wird Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, im Dezember 2021, beinhalten. Die Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, mit denen er beim prestigeträchigen Neujahreskonzert 2020 aufgetreten war, findet bei den Salzburger Festspielen einen neuen Höhepunkt. In diesem Festspielsommer dirigiert Andris Nelsons das Bayreuther Festspielorchester, in Bayreuth und auf einer ersten europäischen Tour des Orchesters mit Konzerten in Paris, Riga und weiteren deutschen Städten. 

Die exklusive Partnerschaft von Andris Nelsons und der Deutschen Grammophon (DG) ebnete den Weg für drei herausragende Großprojekte mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Wiener Philharmonikern. Mit ersterem legteereinen Schostakowitsch-Zyklus vor, der alle Sinfonien und die Oper Lady Macbeth von Mzensk beinhaltet; der Zyklus wurde mit vier Grammys ausgezeichnet in den Kategorien Best Orchestral Performance, sowie Best Engineered Album. Mit dem Gewandhausorchester Leipzig setzt Nelsons seine Zusammenarbeit an einem vielgepriesenen Zyklus der Sinfonien Bruckners mit dem gelben Traditionslabel fort. Der fünfte Teil beider Zyklen wurde 2021 veröffentlicht. Zum 250. Geburtstag des Komponisten erschienen im Oktober 2019 Nelsons' DG-Aufnahmen aller BeethovenSinfonien mit den Wiener Philharmonikern 

1978 als Kind einer Musikerfamilie in Riga geboren, begann Andris Nelsons seine Karriere als Trompeter im Orchester der Latvian National Opera, während er zeitgleich Dirigieren studierte. Von 2008 bis 2015 war er Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra, 2006 bis 2009 Principal Conductor der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford und von 2003 bis 2007 Music Director der Latvian National Opera. 

SAISON 2021/2022 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VOM GEWANDHAUSORCHESTER ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Solist/-in

Daniil Trifonov, Klavier

Daniil Trifonov © Dario Acosta / DG

Der russische Pianist Daniil Trifonov – 2019 als “Artist of the Year” des Magazins Musical America ausgezeichnet – hat die Klassikwelt in spektakulärer Weise erobert als Solist, im Konzertrepertoire, als Kammermusiker und Liedbegleiter wie auch als Komponist. Zu der beeindruckenden Zahl von Auszeichnungen konnte er 2018 seinen ersten Grammy Award für das beste Solo-Instrumentalalbum hinzufügen – für das Doppelalbum Transcendental mit Werken von Liszt, seine dritte Veröffentlichung als Deutsche Grammophon Exklusiv-Künstler. Für The Times aus London ist Trifonov “der zweifellos beeindruckendste Pianist unserer Zeit.” 

Im Oktober 2021 erschien sein Album Bach: The Art of Life. 2020 veröffentlichte er Silver Age mit Werken von Skrjabin, Prokofjew und Strawinsky, eingespielt mit dem Mariinsky-Orchester unter Valery Gergiev, das 2021 mit einem Opus Klassik ausgezeichnet wird. Zuvor erschien das zweiteilige Projekt Destination Rachmaninov sowie das Grammy-nominierte Album Rachmaninov: Variations, begleitet vom Philadelphia Orchestra und Yannick Nézet-Séguin. 


In der aktuellen Saison legt Trifonov bei den Orchesterkonzerten einen Schwerpunkt auf Beethoven und Brahms: So führt er alle fünf Beethoven-Konzerte mit sieben verschiedenen Orchestern weltweit auf, darunter Konzerte mit den Münchner Philharmonikern unter Valeri Gergiev anlässlich der Eröffnung der Münchner Isarphilharmonie. Trifonov spielt das erste Klavierkonzert von Brahms mit dem Dallas Symphony unter Fabio Luisi, dem Züricher Philharmonia-Orchester unter Gianandrea Noseda und Mozarts Jeunehomme-Konzert mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano. Zudem wird er das eigens für ihn komponierte Konzert des Amerikaners Mason Bates zur Uraufführung bringen – ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Philadelphia Orchestra, der New Jersey Symphony, dem Israel Philharmonic und dem San Francisco Symphony Orchestra. Ein Projekt mit dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam, bei dem er das selten zu hörende Klavierkonzert des sowjetischen Komponisten Alexander Mossolov aufführt, musste Corona-bedingt abgesagt werden. 

In seinen großartigen Solo-Programmen begeistert und bewegt Trifonov weltweit sein Publikum. Seine Klavierabende in dieser Saison sind größtenteils Johann Sebastian Bach und den Bach-Söhnen gewidmet – u.a. in Monte Carlo, Berlin und Belgrad, Lyon, Leipzig, Weimar, Gstaad, Salzburg und Wien.

Auch die Kammermusik spielt eine große Rolle, zu seinen Partnern zählen u.a. Sergei Babayan, mit dem er eine Reihe von Duo-Abenden mit einem reinen Rachmaninow-Programm spielen wird; daneben konzertiert er regelmäßig mit Gautier und Renaud Capuçon sowie Vilde Frang, Clemens Hagen, Joshua Bell und Matthias Goerne. Daniil Trifonov war bereits Artist-in-Residence des Wiener Musikvereins und der New Yorker Carnegie Hall, des London Symphony Orchestra und der Berliner Philharmoniker. Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit zählen Tourneen mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle und Konzerte mit dem Concertgebouw Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Boston Symphony und Cleveland Orchestra. 

Daniil Trifonov, 1991 in Nishni Nowgorod geboren, besuchte das Moskauer Gnessin-Institut und setzte seine Studien später in den Fächern Klavier und Komposition am Cleveland Institute of Music bei Sergei Babayan fort. 2011 erhielt er den Ersten Preis des Rubinstein Competition in Tel Aviv, den Dritten Preis des Chopin-Wettbewerbs in Warschau und den Ersten Preis sowie den Grand Prix der Jury des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs.

SAISON 2021/2022 

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