Solist:in

Daniel Müller-Schott

Violoncello

Biographie – Über den Künstler.

Daniel Müller-Schott zählt zu den weltweit gefragtesten Cellisten und ist auf allen großen internationalen Konzertbühnen zu hören. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Botschafter der klassischen Musik im 21. Jahrhundert. Die New York Times würdigt seine „intensive Expressivität“ und beschreibt ihn als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“

Daniel Müller-Schott ist gern gesehener Gast bei international bedeutenden Orchestern in Europa, Asien und in den USA. Am Pult stehen dabei herausragende Dirigent:innen wie Marc Albrecht, Karina Canellakis, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Neeme Järvi, Fabio Luisi, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Andrés Orozco-Estrada, Kirill Petrenko, Michael Sanderling und Krzysztof Urbański. Eine langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit Yakov Kreizberg, Kurt Masur, Lorin Maazel und Sir André Previn.


Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte hat Daniel Müller-Schott eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires, etwa durch eigene Bearbeitungen sowie die Zusammenarbeit mit den Komponisten unserer Zeit. Sir André Previn und Peter Ruzicka haben dem Cellisten Cellokonzerte gewidmet, Sebastian Currier und Olli Mustonen haben für ihn eine Cellosonate komponiert. Gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis spielte Daniel Müller-Schott 2019 in der New Yorker Carnegie Hall die Uraufführung von Sebastian Curriers „Ghost Trio“.

Zum Saisonstart 21/22 gastierte Daniel Müller-Schott gemeinsam mit Filarmonica della Scala und Andrés Orozco-Estrada beim George Enescu Festival in Bukarest und beim Dvořák Festival Prag. Highlights in Deutschland sind u.a. die Konzerte beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim Frankfurter Opern- und Museumsorchester, beim Orchester der Komischen Oper Berlin und den Dortmunder Philharmonikern. International geht es für den Cellisten in die USA (Dallas Symphony Orchestra/ Marc Albrecht), nach Asien (NHK Symphony Orchestra / Vasily Petrenko), in die Türkei (Borusam Istanbul Philharmonic Orchestra / Kerem Hasan), nach Australien (West Australian Symphony Orchestra / Asher Fisch und Melbourne Symphony Orchestra/Fabien Gabel) und nach Skandinavien (Copenhagen Philharmonic und Turku Philharmonic Orchestra).

Eine Triotournee mit Emmanuel Tjeknavorian und Anna Vinnitskaya führt ihn im Mai 2022 durch Europa. Als Co-Artistic Director ist Daniel Müller-Schott beim Vevey Spring Classic Festival 2022 zusammen mit seinen musikalischen Freunden Janine Jansen, Francesco Piemontesi, Nils Mönkemeyer und Cameristi della Scala unter Wilson Hermanto zu erleben. Rezitale spielt er in dieser Saison mit Sebastian Knauer, Simon Trpčeski, Nicholas Angelich und Iveta Apkalna.

Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig ein u.a. die Londoner BBC Proms, die Schubertiade, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Schwetzinger SWR Festspiele, der Heidelberger Frühling und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, wo der Cellist 2019 die Künstlerische Leitung des Festspielfrühlings auf Rügen übernommen hatte; in den USA Festivals in Tanglewood, Ravinia und Hollywood Bowl in Los Angeles.

Bei seinen Kammermusikkonzerten arbeitet Daniel Müller-Schott u.a. zusammen mit Kit Armstrong, Renaud Capuçon, Julia Fischer, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, William Youn, Anne-Sophie Mutter, Francesco Piemontesi, Lauma und Baiba Skride und mit dem Aris Quartett.

Neben der Musik hat Daniel Müller-Schott für die Bildende Kunst, insbesondere für die französische Malerei des 19. Jahrhunderts, eine große Affinität entwickelt. Auf seinen Reisen plant er Museumsbesuche, um die großen Meister im Original zu sehen. Immer wieder nimmt der Cellist selbst an Kunstprojekten teil, wie z.B. beim „Street Art“ Projekt in München, Berlin (ARTE). Außerdem wirkte Daniel Müller-Schott bei "FOR FREE*" mit, ein vom Künstler Daniel Man kuratiertes Ausstellungsprojekt in der Münchner Galerie Binder.

Für das Projekt „Rhapsody in School“ engagiert sich Daniel Müller-Schott seit vielen Jahren. Regelmäßig lehrt er in Meisterkursen und engagiert sich für junge Musiker in Europa, den USA, Asien und Australien.

Daniel Müller-Schott hat in seiner fünfundzwanzigjährigen Karriere eine umfangreiche, mit internationalen Auszeichnungen bedachte Diskographie vorgelegt. Im Herbst 2021 erschien beim Label ORFEO seine neue CD „Four Visions of France“: Die französischen Cellokonzerte von Saint-Saëns, Fauré, Honegger und Lalo hat der Cellist hier eingespielt, gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Alexandre Bloch.

Daniel Müller-Schott, studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Er wurde persönlich von Anne-Sophie Mutter gefördert und erhielt u.a. den Aida Stucki Preis sowie ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren gewann Daniel Müller-Schott den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau.

Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

SAISON 2021/2022

Die nächsten Termine:

14.01.2022

Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche

Kempen

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31.01.2022

Wigmore Hall

London

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06.02.2022

Theater Münster

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18.02.2022

Komische Oper Berlin

Berlin

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20.02.2022

Stadttheater Flensburg

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24.03.2022

August Everding Saal Grünwald

Grünwald

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26.03.2022

Alte Aula der Universität Heidelberg

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27.03.2022

Konzerthaus Blaibach

Blaibach

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28.03.2022

Theater Erfurt

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29.03.2022

Palais des Beaux-Arts Bruxelles

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07.04.2022

Herkulessaal der Residenz

München

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08.04.2022

Herkulessaal der Residenz

München

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10.04.2022

Konzerthaus Berlin

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Diskographie.

Four Visions of France

French Cello Concertos Saint-Saëns • Fauré • Honegger • Lalo

09.2021, ORFEO, CD

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Johannes Brahms: The Cello Sonatas

Francesco Piemontesi, Klavier

08.2020, Orfeo, CD

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#Cello Unlimited

Kodály, Prokofieff, Hindemith, Henze, Müller-Schott, Crumb, Casals

11.2019, Orfeo, CD

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Trip to Russia: Tchaikovsky, Rimsky-Korsakov, Glasunov

Daniel Müller-Schott, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin & Aziz Shokhakimov

10.2018, Orfeo, CD

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#Cello Reimagined

L'arte del mondo, Werner Ehrhardt

11.2017, Orfeo, CD

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News.

Daniel Müller-Schott in Kopenhagen

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Four Visions of France

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Sommerfestivals 2021 - Termine der KD SCHMID Künstlerinnen und Künstler im August

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OPUS Klassik 2021 – Nominierungen KD SCHMID Künstlerinnen und Künstler

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Daniel Müller-Schott im Livestream aus Genf

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Livemusik in Finnland

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Ein Jahr Sehnsucht

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Presse.

„Der großartige Cellomeister Daniel Müller-Schott zeigt auf seiner neuen CD, wie geistreich, virtuos und leidenschaftlich Komponisten wie Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Arthur Honegger und Édouard Lalo das Cello als beredtes, ungemein flexibel "sprechendes" Soloinstrument verstanden haben. […]Der Höhepunkt der CD ist wohl Lalos viel zu selten gespieltes Celloabenteuer mit spanischem Kolorit. Da klingt MüllerSchotts Goffriller-Cello so geschmeidig wie zupackend, so rhythmusverliebt im hinreißenden Intermezzosatz wie feurig im glühenden Finale.“

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 11.10.2021

„Mühelos - Daniel Müller-Schott im Mozart-Saal der Alten Oper -- Daniel Müller-Schott hat den langen Atem, den die Gegenüberstellung der zweiten Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 99 von Johannes Brahms mit dem einzigen Gattungsbeitrag von Richard Strauss erfordert. Im Kammermusikabend der Museumsgesellschaft überspannte der aus München stammende Cellist die weiten Intervalle im ersten Satz der Brahms-Sonate mit mühelosen Phrasierungen, gestaltete mit großem und vollen Ton immer präzise und bis ins äußerste Forte kultiviert. Für den langsamen Satz der Sonate F-Dur op. 6 von Richard Strauss fand er eine mutige Lösung, indem er ihn ganz fahl, verschattet, wie in Trance vorbeiziehen ließ. […]“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Axel Zibulski, 18.12.2019

„Ob zeitgenössische Werke, romantisches Repertoire oder Barockklänge: Daniel Müller-Schott fühlt sich in jeder Epoche wohl – und wird nicht müde, das Cellorepertoire immer wieder neu zu entdecken.“

BR Klassik, Antonia Morin, 17.12.2019

„Daniel Müller-Schott tobt sich [auf der CD #CelloUnlimited] hörbar mit Lust aus, demonstriert unangestrengt seine Vielseitigkeit. Bei Kodály spürt er der Modernität nach, bei Prokofjew wird es persönlich, bei Hindemith spielerisch, bei Henze lyrisch, beim frühen Crumb kommt Jazz dazu, und mystisch gerät Casals’ katalanische Folkloreadaption. Zudem steuert der Cellist noch eine eigene, reichlich inspirierte Cadenza bei. Müller-Schott fächert das weite Spektrum des Cellotons auf bis zu geräuschhaften Ausweitungen, lässt sein Instrument aber auch gefühlvoll singen. Er verfügt über die Spannkraft, die technische Souveränität und das kreative Potenzial, diese Reise durch die Moderne facettenreich zu gestalten, mit Sensibilität und Persönlichkeit.“

Concerti, Eckhard Weber, 19.11.2019

„Bei der Liveaufnahme [mit dem Melbourne Symphony Orchestra und Sir Andrew Davis] besticht Müller-Schott mit weit gespannter Klangimagination, die alle geschilderten Momente des Abenteuers farbintensiv, nuancenreich und mit überaus lebendiger Phrasierung erzählt. Gemeinsam mit dem australischen Orchester gelingt eine atmosphärische Klangreise, schillernd und mitreißend. Müller-Schotts Soli sind ausgesprochen gestisch, er lässt sein Instrument oft regelrecht singen.“

Concerti, Eckhard Weber, 11.08.2019

„Müller-Schott ist […] ein idealer Interpret [von Dvořáks Cellokonzert] mit elegantem, oft melancholischen Klang und weit gespannten Phrasierungen. […] In sich ruhend gestaltet Daniel Müller-Schott den langsamen zweiten Satz mit seiner liedhaften Struktur. Fein abgestuft und gesanglich klingt das Cello. […] frenetischer Beifall für diese kluge und großartige Interpretation.“

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, Markus Dippold, 20.05.2019