KD SCHMID Cornelius Meister

Dirigent

Cornelius Meister

Biographie – Über den Künstler.

Generalmusikdirektor Staatsoper und Staatsorchester Stuttgart 

Cornelius Meister ist seit 2018 Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart.

Zu den Preisen, die ihm in den letzten Jahren verliehen wurden, zählen der OPUS Klassik als „Dirigent des Jahres“, der International Classical Music Award in der Kategorie „Symphonische Einspielung“ für die Gesamtaufnahme der Symphonien von Bohuslav Martinů sowie der Diapason d’Or und der Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die DVD „Jules Massenet: Werther“ (Opernhaus Zürich). Unter seiner Leitung wurde das Staatsorchester Stuttgart 2020 zudem mit dem Innovationspreis der Deutschen Orchester-Stiftung ausgezeichnet.

Als Konzertdirigent setzt Cornelius Meister in der Saison 2021/22 seine Zusammenarbeit u. a. mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, und der NDR Radiophilharmonie fort und debütiert beim Orquesta y Coro Nacionales de España.

Nach der erfolgreichen Aufführung aller Symphonien von Robert Schumann widmen sich Cornelius Meister und das Staatsorchester Stuttgart im Jahr 2021 den sechs ersten und den sechs letzten Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart und führen mit der „Auferstehungssymphonie“ den Mahler-Zyklus weiter. Zudem stehen Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“, Johann Strauss‘ „Fledermaus“ und Mozarts „Le nozze di Figaro“ sowie 2021-23 eine Neuproduktion von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ mit sechs verschiedenen Regieteams auf dem Spielplan der Staatsoper Stuttgart. Als Pianist ist er in der Liederabend- und in der Kammermusik-Reihe präsent.


Neben der Aufführung des Kernrepertoires (u. a. sämtliche Beethoven-, Brahms-, Bruckner-, Tschaikowsky-, Mahler- und Sibelius-Symphonien) zeichnen sich Cornelius Meisters Konzertprogramme insbesondere durch selten gespielte Werke u. a. von Zemlinsky, Martinů und Boulez sowie zahlreiche Uraufführungen aus. Zu seinen Partnern zählen das Concertgebouworkest, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC National Orchestra of Wales und BBC Philharmonic, National Symphony Orchestra Washington, Mostly Mozart Festival Orchestra New York, Swedish Radio Symphony Orchestra und Danish National Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Orchestre national de France, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und Ensemble Intercontemporain, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom und Filarmonica della Scala, Tonhalle-Orchester Zürich und Orchestre de la Suisse Romande, und die Rundfunk-Sinfonieorchester von NDR, SWR und BR. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit La Scintilla, dem Zürcher Originalklang-Orchester.

Mit 21 Jahren debütierte er an der Staatsoper Hamburg. Es folgten Einladungen an die Bayerische Staatsoper München, Deutsche Oper Berlin, Semperoper Dresden, Theater an der Wien, Opernhaus Zürich, New National Theatre Tokyo, Opéra national de Paris, San Francisco Opera, The Royal Danish Opera und Royal Opera House Covent Garden. Seit 2012 dirigiert er an der Wiener Staatsoper, seit 2015 am Teatro alla Scala Mailand und seit 2019 an der Metropolitan Opera New York.

Cornelius Meister, geboren 1980 in Hannover, studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Ōue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper. Von 2005 bis 2012 war er Generalmusikdirektor des Theater und Philharmonischen Orchesters Heidelberg, von 2010 bis 2018 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien und von 2017 bis 2020 Principal Guest Conductor des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo.

Bereits 2007 wurde er für das „Beste deutsche Konzertprogramm“ und seither mehrfach für seine Education-Projekte ausgezeichnet. Als Pianist trat Cornelius Meister in Europa und den USA auf und leitete Klavierkonzerte von Beethoven, Mendelssohn, Grieg, Liszt und Gershwin sowie Arvo Pärts „Credo“ vom Flügel aus.

SAISON 2021/2022

Die nächsten Termine:

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14.03.2022

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10.04.2022

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23.04.2022

Staatstheater Stuttgart

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Staatstheater Stuttgart

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13.05.2022

NDR Hannover

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15.05.2022

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22.06.2022

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Staatstheater Stuttgart

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Diskographie.

Hans Werner Henze

Der Prinz von Homburg

06.2020, Capriccio, CD

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Bohuslav Martinů

Die Sinfonien

10.2017, Capriccio, CD

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Gustav Mahler

Das klagende Lied

09.2017, Capriccio, CD

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Antonín Dvořák

Die Geisterbraut

04.2017, Capriccio, CD

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Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 9 in d-Moll & Messe Nr. 3 in f-Moll

03.2016, Capricio, CD

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Richard Strauss

Ein Heldenleben/Metamorphosen

01.2015, Capriccio, CD

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News.

Preisverleihung OPUS KLASSIK 2021

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OPUS KLASSIK 2021

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Cornelius Meister debütiert an der Opéra National de Paris

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Presse.

„Dass unter Schaum und Gischt stets ein pulsierender Wellenschlag erkennbar blieb, war das besondere Verdienst des scheidenden Chefdirigenten Cornelius Meister, der den luxurierenden Klangstrom mit klar gesetzten Zäsuren und kleinen gliedernden Stauungen so flexibel wie effektiv lenkte. Dass der designierte Stuttgarter GMD […] auswendig dirigierte, trug zum Eindruck einer unanfechtbaren gestalterischen Souveränität deutlich bei.“

Kölner Stadt-Anzeiger, Stefan Rütter, 24.04.2018

„Und es ist Cornelius Meister, noch Chef des ORF-Symphonieorchesters, am Pult der Zürcher Philharmonia, der solche Gesten bruchlos in Musik zu übersetzen versteht, Einzelheiten mit stupendem Klangsinn konturiert und schärft und den schwärmerischen Fluss des Ganzen dabei nie aus Aug und Ohr verliert: großartig.“

Salzburger Nachrichten, Karl Harb, 26.04.2017

„Cornelius Meister, der deutsche Dirigent, der 2014 sein Debüt beim National Symphony Orchestra Washington machte, bewies nun erneut, dass er jemand ganz Besonderes ist, den es zu beobachten lohnt. [...] Er dirigiert mit solcher Leichtigkeit, dass die daraus entstehende gewaltige Lautstärke überrascht: ein Tsunami, der sich ruhig nähert und dann umwerfende Kraft entwickelt.“

Washington Post, Annette Midgette, 16.02.2017

„Cornelius Meister […] dirigierte […] auswendig, mit Liebe und Hingabe wie mit vorausgreifenden, klaren und, ja, schönen, ästhetischen Bewegungen.“

Stuttgarter Zeitung, Susanne Benda, 17.12.2016