KD SCHMID Tetzlaff Quartett

Ensemble

Tetzlaff Quartett

Biographie – Über den Künstler.

Christian Tetzlaff, Violine
Elisabeth Kufferath, Violine
Hanna Weinmeister, Viola
Tanja Tetzlaff, Violoncello

Die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik führte Christian und Tanja Tetzlaff sowie Hanna Weinmeister und Elisabeth Kufferath 1992 zur Gründung eines Streichquartetts, das seit 1994 aktiv konzertiert und von den internationalen Konzertpodien nicht mehr wegzudenken ist. Im Jahr 2024 wird das Quartett sein 30-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Das Ensemble setzt Maßstäbe mit seiner sensiblen Musikalität und ausgefeilten Klangkultur, die insbesondere aus ihrer langen Freundschaft und Verbundenheit resultiert. In den vergangenen Jahren haben sie ein breites Repertoire entwickelt, ohne dabei auf ihre Energie und ihre Neugier auf Neues zu verzichten, die sie stets antreibt.  

Regelmäßige Konzerte führen das Tetzlaff Quartett zu den großen internationalen Konzertsälen wie der Carnegie Hall (New York), der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, der Wigmore Hall (London), dem Gewandhaus zu Leipzig, der Philharmonie Luxembourg, zum Musikverein Wien und in das Concertgebouw Amsterdam sowie zu renommierten Festivals wie dem Musikfest Berlin, Rheingau Musik Festival und dem Heidelberger Frühling. Highlights der Saison 2022/23 sind Konzerte im Konzerthaus Dortmund, in der Laeiszhalle Hamburg, in der Liszt-Akademie Budapest, beim Trondheim Chamber Music Festival, in Oslo, Bergen sowie in Schwetzingen, wo sie als Ensemble-in-Residence bei den Schwetzinger SWR Festspielen fungieren werden.

2010 erschien die erste Aufnahme beim Label CAvi mit Quartetten von Schönberg und Sibelius; 2013 folgte eine Aufnahme mit Werken von Berg und Mendelssohn, ausgezeichnet mit dem „Diapason d’or“. Bei Ondine erschien 2017 eine Aufnahme mit Werken von Haydn und Schubert, zuletzt in 2020 eine Aufnahme mit zwei späten Streichquartetten von Beethoven.

Christian Tetzlaff, Violine 
Gleichermaßen heimisch im Repertoire der Klassik und Romantik sowie des 20. Jahrhunderts, hat Christian Tetzlaff Maßstäbe mit seinen Interpretationen der großen Violinkonzerte gesetzt. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in allen internationalen Musikmetropolen. Er spielt eine Violine von Peter Greiner. 

Elisabeth Kufferath, Violine 
Seit 2009 hat sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover inne. Sie ist eine begehrte Kammermusikpartnerin und engagiert sich für zeitgenössische Musik (UA u. a. von Manfred Trojahn und Elliott Carter). Sie spielt eine Violine von Peter Greiner.

Hanna Weinmeister, Viola 
Seit 1998 ist sie als Erste Konzertmeisterin beim Orchester der Oper Zürich verpflichtet. Sie spielt eine Bratsche von Peter Greiner.

Tanja Tetzlaff, Violoncello 
Solistisch wie kammermusikalisch konzertiert Tanja Tetzlaff in ganz Europa sowie in den USA, in Australien und Japan und ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals. Sie spielt ein Violoncello von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahre 1776. 
 

SAISON 2022/2023

 

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Diskographie.

Beethoven

String Quartets Opp. 132 & 130/133

04.2020, Ondine, CD

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Schubert & Haydn

03.2017, Ondine, CD

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Mendelssohn & Berg

10.2014, CAVI-MUSIC, CD

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News.

Sommerfestivals 2022

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Tourneestart für das Tetzlaff Quartett

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Presse.

„Viel Wiener Schmäh ist zu hören, innigste Terzenseligkeit in einem sperrigen Umfeld, alle nur möglichen Seelenzustände. [...] Ein Erlebnis.“

rbb Kultur, Clemens Goldberg, 20.01.2020

„Das Tetzlaff-Quartett, eines der besten jungen Streichquartette unserer Zeit, zeigt bei Schubert dynamisch ins Extrem getriebene Kontraste, rhythmische Akzentuierungen, dramatische Effekte von Auflehnungs- und Verzweiflungsgesten. Ein Spiel, das unter die Haut geht.“

Die Oberbadische, 02.05.2017

„Tetzlaff und seine drei Mitstreiterinnen machten das Werk zur schönsten Genusssache, ließen die Klänge in ihrem Spiel sich gleichsam auf der Zunge zugehen. Unerhört verfeinertes Spiel. Töne von zarter Sublimität waren dabei zu erleben, sehr viel Seele legten die Musiker in die Wiedergabe. Ein Hauch historischer informierter Aufführungspraxis war gleichfalls in diesem Spiel, das in wunderschöner Verinnerlichung daherkam. […] Das war ein Spiel wie auf Zehenspitzen und dabei hörte man nicht selten die berühmte Stecknadel im Publikum fallen.“

Die Rheinpfalz, Rainer Köhl, 25.01.2016