BartolomeyBittmann

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Über das Special Project.

Eines lässt sich definitiv sagen: musikalische Engstirnigkeit und Traditionsverliebtheit zählen nicht unbedingt zu den Eigenschaften, die dieses Zweiergespann auszeichnet. Matthias Bartolomey (Cello) und Klemens Bittmann (Geige & Mandola) haben ihre eigenen Vorstellungen, sie zeichnen sich ihren ganz eigenen musikalischen Weg, und dieser führt weit weg von allem Gewöhnlichen. Vor einigen Jahren mit dem Ziel angetreten, für ihr in der klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium ein zeitgenössisches Repertoire zu entwickeln, haben sich die beiden darangemacht, sich ihren eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen.

Die Art, mit der Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann ihre Melodien durch die verschiedensten musikalischen Landschaften und Stimmungen fließen lassen, wie sie jede Frage nach einer stilistischen Verortung ihrer musikalischen Sprache unbeantwortet lassen und mit welch gefühlvoller Präzision sie die Wechsel zwischen den Intensitäten vollziehen zeigt das ausgeprägte Verständnis der beiden dafür, wie man Musik in ein wirklich packendes und zutiefst berührendes Erlebnis verwandelt.


Ihre Stücke formen sich dabei zu ereignisreichen Geschichten, die in sich wunderbar steigernden, stetig verdichtenden Spannungsbögen und mit wechselhafter Note erzählt werden. Hier paart sich die Energie des Rock – auch härterer Gangart – mit der Eleganz der Kammermusik, der Experimentierfreude des Jazz und der Tiefe des Singer-Songwritertums; streift dabei aber immer wieder auch das Folk-Genre und lässt die Klassik nicht unbeachtet.  

Die Nummern des 2012 gegründeten Duos entwickeln einen ungemein abwechslungsreichen Ton, einen, der etwas Magisches und Lyrisches entfaltet, farbenreiche Bilder in die Gedanken pflanzt und immer wieder andere Akzente zu setzen weiß. In einem Moment wird man durch die Schönheit und Sanftheit des Klanges erfasst, in einem anderen raubt einem die Kraft des Dargebotenen in wunderbarer Weise den Atem, wiederum an anderer Stelle versetzt einen die immense Verspieltheit schlicht und einfach in Staunen. In den Stücken von Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann wird gefeiert, getanzt, sich in schönster Weise der Melancholie hingegeben, es wird gegroovt, das Geheimnisvolle erkundet und geträumt.

 

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Biographie – Über das Special Project.

Matthias Bartolomey, der in einer Musikerfamilie aufwuchs, erhielt mit sechs Jahren ersten Cellounterricht durch Franz Bartolomey, seinen Vater. Dann studierte er in der Konzertfachklasse der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Valentin Erben und am Mozarteum Salzburg bei Clemens Hagen, wo er seine Ausbildung 2010 mit Auszeichnung abschloss. Zwischen 2000 und 2004 nahm er auch an Kursen im Internationalen Orchesterinstitut Attergau unter den Dirigenten Valery Gergiev, Mariss Jansons und Bobby McFerrin teil. Zudem absolvierte er Meisterkurse bei Mstislaw Rostropowitsch, Janos Starker, Patrick Demenga, Heinrich Schiff und Günther Pichler.

Matthias Bartolomey spielte während des Studiums im Orchester der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern, beim Chamber Orchestra of Europe und dem Mahler Chamber Orchestra. 2010 holte ihn Nikolaus Harnoncourt als Solo-Cellisten zum Concentus Musicus Wien. Als Solist arbeitete er unter anderem mit dem Wiener Kammerorchester und der Wiener Kammerphilharmonie zusammen.


2012 gründete er mit dem Geiger Klemens Bittmann das Duo BartolomeyBittmann, das bisher drei Alben vorgelegt hat und erfolgreich international tourte; für dieses Duo, das sich dem Jazz nähert, komponiert er auch. Mit dem Pianisten Clemens Zeilinger bildete er ein klassisches Duo, das 2014 Werke von Previn, Schostakowitsch und Berauer für das Label ARS Produktion aufnahm. Gemeinsam mit den Geigern Florian Willeitner und Johannes Dickbauer und dem Bassisten Georg Breinschmid spielt er im Quartett Strings & Bass (gleichnamiges Album 2017). Weiterhin wirkte er an literarisch-musikalischen Projekten mit Martina Gedeck, Isabel Karajan, Birgit Minichmayr und Karl Markovics mit. Für die Musik zum Film ’Wir töten Stella‘ von Julian Pölsler spielte er 2017 die Sarabande aus der Suite Nr. VI für Violoncello von Johann Sebastian Bach ein. Zudem ist er an Alben von Kathrin ten Hagen, Anna F., Boy, Andreas Bourani sowie Pizzera & Jaus beteiligt.

Matthias Bartolomey spielt ein Cello, das 1727 von David Tecchler in Rom gebaut wurde.

Bittmann, der in einer Familie von Musikliebhabern aufwuchs, erhielt bereits mit sechs Jahren klassischen Geigenunterricht. Dann studierte er klassische Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, aber auch Jazzvioline bei Didier Lockwood in Paris.

Seine musikalischen Interessen waren von Anfang an breit gefächert. 2000 gründete er in Graz mit Studienkollegen das Quartett Folksmilch, das bis heute existiert und bisher fünf Alben vorlegte. 2001 gründete er mit Georg Gratzer, Helgi Hrafn Jonsson, Christian Bakanic, Christian Wendt und Jörg Haberl das Sextett Beefólk, das eine Brücke zwischen Folk und Jazz spannte, mit Wolfgang Muthspiel tourte und international auf großen Festivals spielte (es legte drei Alben vor und existierte bis Ende 2011).[1] Bittmann arrangierte zudem die Musik von John McLaughlin für das Radio String Quartet. 2009 schrieb er die Musik für sein Soloalbum Leaving Velidhu. Seit 2010 arbeitete er gemeinsam mit dem Sänger Ulfried Staber im Projekt „Frauendienst“ an der Vertonung von Texten des Minnesängers Ulrich von Liechtenstein.

2011 entwickelte Bittmann für das Festival „liquid music“ in Judenburg die Klanginstallation „From the Distance“ und 2012 die Live-Loop-Performance „En passant“. 2012 gründete er mit dem Cellisten Matthias Bartolomey das Duo BartolomeyBittmann, das bisher drei Alben veröffentlichte und international tourte.[2] Mit dem Holzbläser Georg Gratzer spielt er im Duo Telemannia. Weiterhin gehört er zum Quartett von Alegre Corrêa. Auch ist er an Alben von Klaus Paier, Anna F., Boy und Andreas Bourani beteiligt.

Daneben unterrichtet Bittmann an der Grazer Musik-Universität. Ferner komponiert er Theatermusiken und führt diese auf.

SAISON 2019/2020

 

 

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