Sinfonie

Pittsburgh Symphony Orchestra

19.08.24 - 08.09.24

Über die Tour.

Das Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von seinem Music Director Manfred Honeck kommt pünktlich nach Europa zurück, um unter anderem Bruckners 200. Geburtstag zu feiern. Mit Anne-Sophie Mutter, Yefim Bronfman und Maria Dueñas wird das Orchester auf dieser Tournee von dreihochkarätigen Solisten begleitet.


Programm 1:
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

oder:

Sergej Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30 (1909)

**************

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll in fünf Sätzen für großes Orchester (1901/03)

oder:

Igor Strawinsky: Der Feuervogel - Suite (für großes Orchester) von 1919

Giacomo Puccini: Turandot-Suite (arrangiert von Manfred Hoenck, orchestriert von Tomás Ille)


Programm 2:
Werk: tbc

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 (1838-44)

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Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll in fünf Sätzen für großes Orchester (1901/03)

oder:

Igor Strawinsky: Der Feuervogel - Suite (für großes Orchester) von 1919

Giacomo Puccini: Turandot-Suite (arrangiert von Manfred Hoenck, orchestriert von Tomás Ille)

 

Termine.

22.08.2024

Großes Festspielhaus

Salzburg

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25.08.2024

Wolkenturm

Grafenegg

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29.08.2024

Kurhaus & Stadttheater Meran

Meran

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31.08.2024

Konzerthaus Dortmund

Dortmund

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01.09.2024

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorf

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03.09.2024

Elbphilharmonie

Hamburg

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04.09.2024

Elbphilharmonie

Hamburg

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05.09.2024

Kölner Philharmonie

Köln

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06.09.2024

Das Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden

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07.09.2024

Konzerthaus Wien

Wien

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Ihre Ansprechpersonen:

Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das Pittsburgh Symphony Orchestra befindest sich nun in seiner 128. Spielzeit und wird für seine reiche Geschichte gelobt, die es sowohl mit den weltbesten Dirigenten und Musikern als auch mit der Region Pittsburgh und ihren Bewohnern verbindet.

Das Pittsburgh Symphony Orchestra ist seit mehr als einem Jahrhundert für seine künstlerische Exzellenz bekannt und steht seit 2008 unter der Leitung des gefeierten Musikdirektors Manfred Honeck. Unter den früheren Musikdirektoren des Orchesters sind Fritz Reiner (1938-1948), William Steinberg (1952-1976), André Previn (1976-1984), Lorin Maazel (1984-1996) und Mariss Jansons (1997-2004). Das Orchester ist führend bei der Förderung neuer Auftragswerke, unter den jüngsten Auftragskompositionen sind Werke von Mason Bates, Stacy Garrop, James MacMillan, Wynton Marsalis, Jessie Montgomery und Julia Wolfe, sowie die Uraufführungen von Leonard Bernsteins Symphonie Nr. 1 „Jeremiah“ im Jahr 1944 und John Adams’ „Short Ride in a Fast Machine“ im Jahr 1986.


Das zweifach mit dem GRAMMY® Award (2018) ausgezeichnete Orchester blickt auf eine lange und glorreiche Geschichte von Aufnahmen und Live-Radioübertragungen zurück. Manfred Honeck und das Pittsburgh Symphony Orchestra wurden mehrfach für den GRAMMY® in der Kategorie „Beste Orchesterleistung“ nominiert und erhielten den Preis 2018 für ihre Aufnahme von Schostakowitschs Sinfonie Nr. 5 und dem Adagio von Barber. Bereits seit 1936 wird das Pittsburgh Symphony im Radio übertragen und seit 1982 erhält das Orchester vermehrt Aufmerksamkeit durch landesweite Radioübertragungen auf Public Radio International, die von Classical WQED-FM 89.3 produziert werden. Das Orchester wird als internationaler Kulturbotschafter der Region Pittsburgh gefeiert. Es geht seit 1896 regelmäßig auf Tournee und war bei zahlreichen nationalen und internationalen Auftritten zu sehen. Im Sommer 2022 begleitete Musikdirektor Manfred Honeck das Orchester auf eine ausgedehnte und hochgelobte Europatournee, mit der das Orchester sein 75-jähriges Bestehen feierte.

Im Jahr 2020 begrüßte das Pittsburgh Symphony Orchestra Byron Stripling als Pops Chefdirigenten, der somit nach Marvin Hamlisch erst der zweite Dirigent in dieser Funktion in der Geschichte des Orchesters ist. Als Dirigent, Trompetenvirtuose, Sänger und Schauspieler war Stripling Solist bei den Poporchestern der USA. Er ist unter anderem mit Jazzgrößen wie dem Count Basie Orchestra und den Bands von Dizzy Gillespie, Dave Brubeck, Lionel Hampton aufgetreten. Seit seinem ersten Konzert als Pops Chefdirigent des Pittsburgh Symphony (es handelte sich hierbei um einen Online-Auftritt im Oktober 2020 während der Corona-Pandemie) hat er viele weitere Pops-Konzerte sowie „Learning & Engagement“-Programme wie „Fiddlesticks“ und „Schooltime“ geleitet.

SEASON 2023/2024 – EIN TOURNEEORCHESTER DER KD SCHMID

 

Dirigent/-in

Manfred Honeck

Manfred Honeck © Felix Broede

Music Director Pittsburgh Symphony Orchestra
Ehrendirigent Bamberger Symphoniker

Manfred Honeck gilt als einer der weltweit führenden Dirigenten, dessen unverwechselbare und richtungsweisenden Interpretationen international große Anerkennung erfahren. Als Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra steht er in seiner sechzehnten Spielzeit. Sein zuletzt 2021 verlängerter Vertrag läuft bis zum Ende der Saison 2027/2028. Unter seiner Leitung wird das Orchester sowohl in Pittsburgh als auch im Ausland gefeiert und hat sich durch zahlreiche Tourneeauftritte als kultureller Botschafter der Stadt Pittsburgh etabliert. Gemeinsame Auftritte führten in die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York sowie in die bedeutendsten europäischen Musikmetropolen und zu Festivals wie den Salzburger Festspielen, den BBC Proms, dem Musikfest Berlin, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn und dem Grafenegg Festival.


Manfred Honecks erfolgreiche Tätigkeit in Pittsburgh wird durch zahlreiche Aufnahmen für das Label Reference Recordings umfassend dokumentiert. Alle Einspielungen mit Werken von Beethoven, Brahms, Bruckner, Schostakowitsch, Strauss, Tschaikowsky und anderen erhielten eine Vielzahl an hervorragenden Rezensionen und Auszeichnungen, darunter eine ganze Reihe von Grammy-Nominierungen. 2018 gewannen er und das Orchester den Grammy für "Best Orchestral Performance". Die jüngste, erneut von der Fachpresse gerühmte Aufnahme, Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 und Schulhoffs Five Pieces, erschien im Juli 2023.

In Österreich geboren, absolvierte Manfred Honeck seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine langjährige Erfahrung als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters war nachhaltig prägend für seine Arbeit als Dirigent. Maßgeblich für seine Interpretationen ist die Entschlossenheit, sich tief unter die Oberfläche der Musik zu begeben. Seine Laufbahn begann er als Assistent von Claudio Abbado in Wien sowie als Leiter des Jeunesse Orchesters Wien. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet, wo er 1993 den Europäischen Dirigentenpreis erhielt. Er wirkte seither als einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters Leipzig, als Musikalischer Leiter der Norwegischen Nationaloper, als Erster Gastdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie sowie als Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm. Im November 2023 wurde er von den Bamberger Symphonikern, mit denen ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet, zum Ehrendirigent ernannt.

Manfred Honeck ist auch als Operndirigent gefragt. In seinen vier Spielzeiten als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart dirigierte er Premieren von Opern von Berlioz, Mozart, Poulenc, Strauss, Verdi und Wagner. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel und zu den Salzburger Festspielen. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 übernahm er die musikalische Leitung der Neuinszenierung von Fidelio (Fassung 1806) am Theater an der Wien. Sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York im Herbst 2022, eine Wiederaufnahme von Mozarts Idomeneo, wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert.

Jenseits des Dirigentenpults hat Manfred Honeck eine Reihe von symphonischen Suiten konzipiert, die auf szenischen Werken basieren, darunter Janáčeks Jenůfa, Strauss' Elektra, Dvořáks Rusalka und Puccinis Turandot. Diese Arrangements, die er fast alle mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra aufgenommen hat, bringt er auch regelmäßig mit Orchestern auf der ganzen Welt zur Aufführung. Die neueste Bearbeitung, eine Suite aus Strauss' Oper Salome, fand im Juni 2023 ihre Premiere in Pittsburgh.

Als Gastdirigent steht Manfred Honeck am Pult aller führenden internationalen Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Tonhalle- Orchester Zürich, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom sowie die Wiener Philharmoniker. In den USA leitete er das Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic, The Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra und San Francisco Symphony. Er ist außerdem seit bald dreißig Jahren Künstlerischer Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte.

In der Saison 2023-2024 dirigiert Manfred Honeck in Pittsburgh zehn facettenreiche Programme und mehrere Sonderprojekte, darunter alle vier Uraufführungen und Auftragswerke der Saison. Außerdem wird er unter anderem zum Chicaco Symphony Orchestra und zum New York Philharmonic Orchestra zurückkehren und als namhafter Bruckner-Dirigent einen besonderen Schwerpunkt auf das Jubiläum dieses Komponisten im Jahr 2024 legen.

Manfred Honeck wurde von mehreren US-amerikanischen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er mit dem Berufstitel Professor gewürdigt. Die Fachjury der International Classical Music Awards zeichnete ihn 2018 als "Artist of the Year" aus.

SAISON 2023/24 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VOM KÜNSTLERSEKRETARIAT AM GASTEIG ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. 

Solisten

Yefim Bronfman, Klavier

Yefim Bronfman © Frank Stewart

Yefim Bronfman gilt weltweit als einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Seine imposante Technik, seine Kraft und seine hohe Interpretationskunst werden von Fachpresse und Publikum gleichermaßen geschätzt und bewundert. Er gehört zu jenem illustren Kreis von Künstlern, die sich steten Interesses bei Festivals, Orchestern, Dirigenten und Rezitalveranstaltern erfreuen.
Die neue Spielzeit beginnt für Yefim Bronfman mit einer Europatournee anlässlich des 500-jährigen Bestehens des Bayerischen Staatsorchesters. Eine Asientournee mit dem Concertgebouworkest führt ihn nach Japan und Korea. Es folgen Engagements in den USA mit New York Philharmonic, den Sinfonieorchestern in Boston, Milwaukee, Pittsburgh, San Francisco, Washington und Minnesota. Mit den Münchner Philharmonikern ist er in München, Spanien und New York zu erleben. Im Anschluss ist er mit dem Budapest Festival Orchestra erneut in Europa unterwegs. Eine ausgedehnte Rezitaltournee im Winter und Frühling führt ihn von Ljubljana über Mailand und Berlin nach Cleveland, Chicago, Vancouver, Seattle, San Francisco, Los Angeles, La Jolla und gipfelt schließlich Anfang Mai in einem Konzert in der Carnegie Hall.


Bronfman arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Alan Gilbert, Vladimir Jurowski, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Jaap van Zweden, Franz Welser-Möst und David Zinman. Im Sommer ist er gern gesehener Gast bei den großen Musikfestivals in Europa und den USA. Als leidenschaftlicher Kammermusiker hat Bronfman mit Pinchas Zukerman, Martha Argerich, Magdalena Kožená, Anne-Sophie Mutter, Emmanuel Pahud und vielen anderen musiziert. 1991 spielte er gemeinsam mit Isaac Stern eine Reihe von Rezitalen in Russland. Das waren seine ersten öffentlichen Auftritte dort seit seiner Emigration nach Israel im Alter von 15 Jahren.

Yefim Bronfman wird weithin für seine Solo-Aufnahmen und seine Kammermusik- und Orchesteraufnahmen gerühmt. Sechsmal war er für einen GRAMMY® Award nominiert, 1997 gewann er den begehrten Preis für seine Einspielung der Bartók-Konzerte mit Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen. Sein umfangreicher Aufnahmekatalog enthält Werke für zwei Klaviere von Rachmaninow und Brahms mit Emanuel Ax, die Klavierkonzerte von Prokofjew mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, eine Aufnahme mit Werken von Mozart und Schubert mit den Zukerman Chamber Players und den Soundtrack zu Disneys Fantasia 2000. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören die 2014 für einen GRAMMY®  nominierte Aufnahme von Magnus Lindbergs Klavierkonzert Nr. 2 mit New York Philharmonic unter Alan Gilbert (DaCapo), Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons, die Rezital-Aufnahme „Perspectives“ und die Einspielung aller Klavierkonzerte Beethovens, inklusive des Tripelkonzerts mit Gil Shaham und Truls Mørk, begleitet vom Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman (Arte Nova/BMG). 

Auf DVD erhältlich sind seine Interpretation des zweiten Klavierkonzerts von Franz Liszt mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst in Schönbrunn (2010, Deutsche Grammophon), Beethovens fünftes Klavierkonzert mit dem Concertgebouworkest unter Andris Nelsons, aufgenommen im Rahmen des Lucerne Festivals 2011, Rachmaninows drittes Klavierkonzert mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle (EuroArts) sowie beide Brahms-Konzerte mit The Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst (2015).

Yefim Bronfman wurde in Tashkent/Sowjetunion geboren. 1973 emigrierte er mit seiner Familie nach Israel. Hier studierte er bei Arie Vardi an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv. Später setzte er seine Studien in den USA an der Juilliard School, der Marlboro School of Music und am Curtis Institute of Music bei Rudolf Firkušný, Leon Fleisher und Rudolf Serkin fort. Bronfman ist Empfänger des Avery Fisher Prize, eine der höchsten Auszeichnungen für amerikanische Musiker. 2010 ehrte man ihn mit dem Jean Gimbel Lane Prize in Piano Performance der Northwestern University, 2015 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Manhattan School of Music verliehen. 

SAISON 2023/2024

Anne-Sophie Mutter, Violine

Anne-Sophie Mutter © Monika Höfler

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit 48 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Dabei ist die viermalige Grammy® Award Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik.

Sie hat bislang 31 Werke uraufgeführt – Thomas Adès, Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses und zahlreichen Benefizprojekten. Zudem wählte sie der Stiftungsrat der Deutschen Krebshilfe 2021 zur neuen Präsidentin der gemeinnützigen Organisation. Seit Januar 2022 gehört sie dem Stiftungsrat von Lucerne Festival an. Im Herbst 1997 gründete sie den „Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“, dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt. Und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Solisten-Ensemble „Mutter’s Virtuosi“.


KONZERTE 2024

Anne-Sophie Mutters Konzertkalender 2024 mit Auftritten in Asien, Europa und Nordamerika spiegelt erneut die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik wider. Zahlreiche ihr gewidmete Kompositionen prägen die Konzerte; in vielen Ländern werden diese Werke erstmals zu hören sein.

Zum Jahresbeginn gastiert Mutter mit der britischen Erstaufführung des ihr gewidmeten Violinkonzerts Nr. 2 von John Williams sowie Filmmusiken der Hollywood-Legende in London. Ihre musikalischen Partner: Das London Philharmonic Orchestra, dirigiert von Jonathon Hayward.

Ende Januar folgen Konzerte in Los Angeles, wo sie das Brahms Doppelkonzert mit dem Cellisten Pablo Ferrández, einem Stipendiaten ihrer Stiftung, sowie dem Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel aufführt.

Bei der Salzburg Mozartwoche tritt sie mit zwei Programmen auf: Die Sinfonie Concertante spielt Mutter mit dem Bratschisten Michael Barenboim; Lahav Shani dirigiert dabei die Wiener Philharmoniker. Für vier Klaviertrios hat sie die Pianistin Lauma Skride sowie den Cellisten Maximilian Hornung, einen ehemaligen Stipendiaten ihrer Stiftung, an ihrer Seite.

Im März gastiert Mutter in Asien, wo sie mit dem Pianisten Lambert Orkis das 36. Jahr ihrer musikalischen Zusammenarbeit einläutet. Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Respighi, Schubert und Clara Schumann, die die beiden Ausnahmemusiker in der zweiten Jahreshälfte zudem in Europa aufführen werden.

Auch in Israel wird das Williams Violinkonzert Nr. 2 erstmals zu hören sein: Im April in Haifa und Tel Aviv; in beiden Städten führt Mutter zudem das Beethoven Violinkonzert auf.

Zum 30. Todestag von Witold Lutosławski spielt Mutter in Warschau mit der Orchesterversion der „Partita“ ein ihr gewidmetes Werk sowie darüber hinaus die „Chain 2“ und die „Interlude“ des polnischen Komponisten. Am Pult Andrzej Boreyko, der das Warsaw Philharmonic Orchestra dirigiert.

Lutosławskis „Partita“ bringt sie im Mai zudem in Leipzig und London auf die Bühne, dort kombiniert mit Thomas Adès’ „Air – Homage to Sibelius“, die der Komponist der Geigerin gewidmet hat und die in Deutschland sowie Großbritannien erstmals zu hören sein wird. In Leipzig leitet Andris Nelsons das Gewandhaus Orchester; in der britischen Metropole Thomas Adès das London Symphony Orchestra.

Bei der Europa-Tournee im Juni steht erneut das Williams Violinkonzert Nr. 2 im Zentrum, das Mutter dabei mit dem Dallas Symphony Orchestra, dirigiert von Fabio Luisi, aufführt.

Filmthemen von Williams spielt sie bei „Klassik am Odeonsplatz” in München – mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Lahav Shani.

Für das Brahms Violinkonzert sind in der zweiten Jahreshälfte Konzerte in Europa mit dem West-Eastern Divan Orchestra geplant. Bei einer weiteren Europatournee wird Mutter das Mendelssohn Violinkonzert spielen, gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und seinem Musikdirektor Manfred Honeck.

Mit Williams’ Violinkonzert Nr. 2 sowie ausgewählten Filmthemen beschließt Mutter ihr Konzertjahr 2024 – mit der Hollywood-Legende am Pult des Chicago Symphony Orchestra.

AUSZEICHNUNGEN

Im Juni 2023 erhielt Anne-Sophie Mutter den Preis des Klavier-Festivals Ruhr und die Royal Philharmonic Society zeichnete sie mit der Goldmedaille aus. Die Krzysztof-Penderecki-Musikakademie Krakau verlieh ihr 2022 die Ehrendoktorwürde. 2019 wurde Mutter mit dem Praemium Imperiale in der Kategorie Musik ausgezeichnet; im Juni erhielt sie den Polar-Musikpreis. Polen verlieh ihr 2018 als erste deutsche Künstlerin die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste in Gold. Im Februar 2018 wurde die Geigerin zum Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia ernannt. Rumänien verlieh Mutter 2017 den Kulturverdienstorden im Rang eines Großoffiziers; im gleichen Monat ehrte sie Frankreich mit der Verleihung der Insignien eines Kommandeurs im französischen Orden der Künste und der Literatur. 2016 zeichnete sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der „Medalla de oro al Mérito en las Bellas Artes“ aus. 2015 wurde Anne-Sophie Mutter zum Honorary Fellow des Keble College der University of Oxford ernannt. 2013 wurde sie ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts & Sciences, nachdem sie im Januar mit dem Orden der Lutoslawski Gesellschaft (Warschau) ausgezeichnet worden war. 2012 verlieh ihr der Atlantic Council den Distinguished Artistic Leadership Award. 2011 erhielt sie den Brahms-Preis sowie für ihr soziales Engagement den Erich-Fromm-Preis und den Gustav-Adolf-Preis. 2010 verlieh ihr die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens in Trondheim die Ehrendoktorwürde; 2009 wurde sie mit dem Europäischen St. Ullrichs Preis sowie dem Cristobal Gabarron Award ausgezeichnet. 2008 erhielt Anne-Sophie Mutter den internationalen Ernst von Siemens Musikpreis sowie den Leipziger Mendelssohn Preis.

Die Geigerin ist Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens, des Großen Österreichischen Ehrenzeichens sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VOM ANNE-SOPHIE MUTTER SEKRETARIAT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

María Dueñas, Violine

María Dueñas © Felix Broede

Die spanische Geigerin María Dueñas verzaubert ihr Publikum mit der atemberaubenden Vielfalt an Farben, die sie ihrem Instrument entlockt. Ihr technisches Können, ihre künstlerische Reife und ihre kühnen Interpretationen bilden die Inspiration für begeisterte Kritiken, ziehen Wettbewerbsjurys in ihren Bann und bringen ihr Einladungen zu Auftritten mit vielen der weltbesten Orchester und Dirigenten der Welt ein. Seit einigen Jahren studiert sie bei dem weltberühmten Geigenpädagogen Boris Kuschnir an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

"Rückhaltlos und erfreulich individuell“ pries die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihr Spiel, während The Strad ihren kometenhaften Aufstieg als "scheinbar unaufhaltsam" bezeichnete, nachdem sie eine ganze Reihe an internationalen Violinwettbewerben gewonnen hatte. Hierzu zählte nicht zuletzt ihr per Livestream übertragener Sieg beim Menuhin-Violinwettbewerb 2021, bei dem sie nicht nur den ersten Preis und den Publikumspreis gewann, sondern auch eine weltweite Online-Fangemeinde.

Im September 2022 unterzeichnete María Dueñas einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon und eröffnet ihre DG-Diskografie im Mai 2023 mit dem Beethoven-Violinkonzert, für das sie ihre eigenen Kadenzen komponiert hat. Ihr Debütalbum mit dem Titel Beethoven and Beyond, aufgenommen live im Wiener Musikverein mit dem Wiener Symphonikern unter Manfred Honeck, enthält außerdem fünf Paradestücke für Violine und Orchester von Kreisler, Saint-Saëns, Spohr, Wieniawski und Ysaÿe sowie eine Begleit-CD mit Kadenzen, die von denselben Komponisten für den ersten Satz des Beethoven-Konzerts geschrieben wurden.


Die vielseitige Künstlerin entdeckte ihre Freude am Komponieren, als sie begann, Kadenzen für Mozarts Violinkonzerte zu schreiben. Ihr Stück Farewell für Soloklavier wurde beim Jugend-Kompositionswettbewerb "Von fremden Ländern und Menschen" 2016 preisgekrönt. Es wurde vom Pianisten Evgeny Sinaiski eingespielt und während der Pandemie als Musikvideo gestaltet.

Als engagierte Kammermusikerin konzertierte María Dueñas unter anderem mit dem Bariton Matthias Goerne und dem Pianisten Itamar Golan. Außerdem brachte sie mehrere Werke zur Uraufführung, darunter die Sonate von Julian Gargiulo und die ihr gewidmeten Solo-Capricen des verstorbenen katalanischen Komponisten Jordi Cervelló.

María Dueñas' Liebe zur klassischen Musik wurde durch die Aufnahmen, die ihre Eltern ständig zu Hause hörten, sowie Konzertbesuche in in ihrer Heimatstadt geweckt. Geboren 2002 in Granada, begann sie als Sechsjährige mit dem Geigenspiel, bereits ein Jahr später wurde sie am Konservatorium in Granada aufgenommen. Als sie 2014 ein von Juventudes Musicales de Madrid gestiftetes Auslandsstipendium gewann, zog sie nach Dresden, um an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber zu studieren. Dort wurde sie schon bald von dem Geiger Wolfgang Hentrich und dem Dirigenten Marek Janowski entdeckt, auf dessen Einladung hin sie später ihr Debüt als Solistin beim San Francisco Symphony Orchestra geben sollte. 2016 zogen sie und ihre Familie auf Empfehlung ihres Mentors Vladimir Spivakov nach Österreich.

Die Reihe ihrer Wettbewerbssiege begann mit dem Zhuhai International Mozart Competition 2017 und dem Vladimir Spivakov International Violin Competition 2018. 2021 war sie nicht nur beim Menuhin-Wettbewerb erfolgreich, sondern gewann auch den ersten Preis des »Getting to Carnegie«-Wettbewerbs, den Grand Prix der

Viktor Tretyakov International Violin Competition und den Förderpreis des Rheingau Musik Festivals. Außerdem wurde sie von BBC Radio 3 als New Generation Artist 2021-23 ausgewählt. Im April 2023 wurde sie in ihrer spanischen Heimat mit dem bedeutenden Premio Princesa de Girona de las Artes y las Letras ausgezeichnet.

In der vergangenen Saison debütierte sie unter anderem beim Pittsburgh Symphony Orchestra und Oslo Philharmonic Orchestra unter Manfred Honeck, der Dresdner Philharmonie und Marek Janowski, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Gustavo Gimeno, der Staatskapelle Berlin und Alain Altinoglu und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Domingo Hindoyan. Im August 2021 trat María Dueñas zudem erstmals mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel an der Hollywood Bowl auf und dann erneut im Mai 2022 in der Walt Disney Concert Hall. Die Uraufführung des ihr gewidmeten Violinkonzerts Altar de cuerda von Gabriela Ortiz sorgte für internationales Aufsehen, es folgten ausverkaufte Aufführungen in der Carnegie Hall, in Boston und beim Cervantino Festival in Mexiko.

Nach einem überragenden Erfolg mit dem Violinkonzert von Brahms in Madrid im April 2023 zählen zu den nächsten Höhepunkten der laufenden Spielzeit Mendelssohns Violinkonzert in Dresden mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Herbert Blomstedt und mit dem Philhadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin sowie Lalos Symphonie espagnole mit dem Detroit Symphony Orchestra unter Jader Bignamini, mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck sowie Hamburg mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert.

María Dueñas spielt die Nicolò Gagliano-Violine von 1714, eine freundliche Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, und die Stradivari "Camposelice" von 1710, eine großzügige Leihgabe der Nippon Music Foundation.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON KÜNSTLERSEKRETARIAT AM GASTEIG ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

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