KD SCHMID Mozarteumorchester Salzburg

Kammer

Mozarteumorchester Salzburg

01.04.19 - 09.04.19

Über die Tour.

Riccardo Minasi, der erst kürzlich ernannte neue Musikdirektor des Mozarteumorchester Salzburg, wird das Orchester und Rafa? Blechacz durch Chopins Klavierkonzerte und weiteres symphonisches Repertoire auf einer ersten gemeinsamen Tournee leiten.


Programm 1:
Franz Schubert: Ouvertüre "im italienischen Stil" C-Dur D 591

Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 (1830)

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Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 (1830)


Programm 2:
Franz Schubert: Ouvertüre "im italienischen Stil" C-Dur D 591

Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 (1830)

oder: alternatives Werk:

Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 (1830)

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Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

 

 

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das Mozarteumorchester hat sich in den gut 175 Jahren seiner Geschichte zu einem der kulturellen Aushängeschilder Österreichs entwickelt. Es ist insbesondere auf die Erarbeitung eigenständiger und zeitgemäßer Interpretationen der Wiener Klassik, namentlich der Werke Mozarts, spezialisiert und feiert als international anerkannter Kulturbotschafter Salzburgs und Träger der renommierten Goldenen Mozart-Medaille mit diesem Repertoire weltweit außergewöhnliche Erfolge. Mit seinen rund 90 Musikerinnen und Musikern bedient es aber auch alle anderen Epochen von der frühen Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Das vielfältige Schaffensspektrum ist in einer eindrucksvollen Diskografie dokumentiert. Für die Einspielung der Symphonie Nr. 1 von Hans Rott wurde der Klangkörper 2017 mit dem begehrten Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet.


In Salzburgs hochrangigem Kulturleben ist das Symphonieorchester von Stadt und Land, dessen Wurzeln auf den 1841 mit Unterstützung von Mozarts Witwe Constanze und seinen beiden Söhnen gegründeten „Dommusikverein und Mozarteum“ zurückgehen, mit zwei eigenen Konzertreihen bestens etabliert. Sowohl die Donnerstagskonzerte im festlichen Großen Saal der Stiftung Mozarteum als auch die Sonntagsmatineen im berühmten Großen Festspielhaus sind durch die konstant hohe Qualität längst zu Publikumsmagneten geworden. Solisten und Gastdirigenten von Weltrang schätzen die erstklassige musikalische Zusammenarbeit mit dem Orchester.

Bei den jährlich stattfindenden Salzburger Festspielen fällt dem Ensemble mit den Mozart-Matineen, die von den Salzburger Nachrichten zum „heimlichen Herzstück“ des Festivals erklärt wurden, eine zentrale Rolle zu. Aber auch mit bedeutenden Opernproduktionen tritt es dort an der Seite gefeierter Stars immer wieder in Erscheinung. Jährlich wiederkehrende Engagements bei der international viel beachteten Mozartwoche und bei der Kulturvereinigung unterstreichen das außerordentliche Format des Orchesters. Über die gesamte Saison spielt es zudem die Opern-, Ballett- und Musicalvorstellungen im Salzburger Landestheater.

Zu den prägenden Chefdirigenten gehören Leopold Hager, Hans Graf, Hubert Soudant und namentlich Ivor Bolton, der das Orchester von 2004 bis 2016 ganz entscheidend geformt hat. Mit seinem vor Energie sprühenden italienischen Chefdirigenten Riccardo Minasi ist das Mozarteumorchester weiter auf Erfolgskurs.

 Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Audi und Leica Camera AG.

SAISON 2018/2019

Dirigent/-in

Riccardo Minasi

© Drew Gardner

Mit der Verpflichtung des italienischen Dirigenten und Violinisten Riccardo Minasi zum neuen Chefdirigenten steht das Mozarteumorchester am Beginn einer neuen Ära. Der aus Rom stammende Künstler hat sich in den letzten Jahren schnell als eines der fesselndsten Talente der europäischen Musikszene etabliert.


Schon viele Jahre zählt der Italiener zu den festen Gastdirigenten des Helsinki Baroque Orchestra und war 2012 Mitgründer des Ensembles Il Pomo d’Oro. Seither arbeitet er mit einer Vielzahl herausragender Opernhäuser in Europa zusammen. Dazu gehören das Opernhaus Zürich, die Hamburgische Staatsoper, die Opéra National de Lyon und das Theater an der Wien. Symphonische Programme führten ihn zu bedeutenden europäischen Kammer- und Symphonieorchestern sowie nach Australien. Auch als Solist und Konzertmeister ist er mit namhaften Klangkörpern und Künstlern aufgetreten.

Für CD-Einspielungen an der Seite weltbekannter Solisten ist Riccardo Minasi extrem gefragt. Vergangenes Jahr war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt. Unter einer Vielzahl weiterer preisgekrönter Projekte ragen Stella di Napoli mit Joyce DiDinato, Agrippina mit Ann Hallenberg und Partenope mit Philippe Jaroussky und Karina Gauvin heraus.

Seine Aufführungen bestechen durch musikologische Integrität. Er stand nicht nur dem Orchestre Symphonique de Montréal als historischer Berater zur Seite, sondern wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi auch als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. An diversen renommierten Musikhochschulen wie der berühmten Juilliard School hielt er Vorlesungen in historischer Aufführungspraxis.

Insbesondere die Vielseitigkeit und der Enthusiasmus des Mozarteumorchesters sind es, die den neuen Chefdirigenten nach seinem von Kritikern, Zuhörern und unseren Musikerinnen und Musikern gleichermaßen bejubelten Debüt-Konzert im September 2016 ohne Zögern dazu bewogen haben, das Angebot der Chefposition zu akzeptieren und sich unmittelbar nach seiner Bestellung mit Feuereifer in die Programmgestaltung einzubringen, die unterschiedlicher und spannender kaum sein könnte.

SAISON 2017/2018

Solisten

Rafał Blechacz, Klavier

© Marco Borggreve

Der junge polnische Pianist Rafał Blechacz hat sich als feste Größe im internationalen Konzertleben etabliert und wird für seine tiefsinnigen und virtuosen Interpretationen gefeiert. Im Oktober 2005 begann seine Karriere mit einem herausragenden ersten Preis beim 15. Warschauer Chopin Wettbewerb inklusive aller Sonderpreise.

Inzwischen konzertiert Rafał Blechacz mit renommierten Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, London Philharmonic Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Tonhalle Orchester Zürich und Detroit Symphony Orchestra. Er gibt Soloabende in berühmten Konzertsälen wie der Philharmonie Berlin, Herkulessaal München, Liederhalle Stuttgart, Salle Pleyel Paris, Royal Festival Hall und Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, La Scala Mailand, Wiener Konzerthaus, Tonhalle Zürich, Suntory Hall Tokio und der Avery Fisher Hall New York.


Die Saison 2018/19 führt Rafał Blechacz zu Konzerten mit dem hr-Sinfonieorchester nach Frankfurt, Essen, Bratislava, Innsbruck und Salzburg. Außerdem spielt er mit dem Orchestre Symphonique de Montréal in Montréal, Wien, Düsseldorf und Regensburg sowie mit dem Mozarteumorchester Salzburg u.a. in Hamburg und München. Er kehrt für Rezitale in die Londoner Wigmore Hall, ins Konzerthaus Dortmund und in die Philharmonie Berlin zurück.

Sein Spiel in der vergangenen Saison auf Tournee mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla lobte der Kölner Stadtanzeiger als „Kraft ohne Berserkertum; glänzend-klare Noblesse, größte Sorgfalt in Phrasierung und Artikulation; coole Übersicht; funkelnde Walzerseligkeit und blühende Klavierlyrik dort, wo sie hingehört; die Fähigkeit, noch aus scheinbar unverbindlichem Laufwerk so etwas wie eine melodische Substanz herauszuholen“, der General-Anzeiger Bonn fasste es kurz als „technisch brillantes und herzergreifend gesangliches Spiel“ zusammen.

Seit 2006 verbindet Rafał Blechacz ein Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Seitdem kann er auf fünf preisgekrönte Einspielungen blicken: die Debüt-CD mit Préludes von Chopin erreichte nur einen Tag nach dem Verkaufsstart in Deutschland Goldstatus und einen ECHO Klassik, in Polen Platinstatus und in Frankreich einen Diapason d’or. Die zweite CD mit Sonaten von Haydn, Mozart und Beethoven erhielt Auszeichnungen in Gold und Platin, die dritte Aufnahme der Klavierkonzerte von Chopin mit Jerzy Semkow und dem Concertgebouw Orkest den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, die vierte CD mit Werken von Debussy und Szymanowski erhielt u.a. einen „ECHO Klassik“. Im September 2013 legte er sein fünftes Album mit Polonaisen von Chopin vor. 2017 erschien eine neue Solo-CD mit Werken von Bach, die von der internationalen Presse hoch gelobt wird.

Rafał Blechacz wurde 1985 geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren erhielt er Klavierunterricht und führte seine Studien an der Artur Rubinstein State School of Music in Bydgoszcz fort. 2007 machte er seinen Abschluss an der Feliks Nowowiejski Music Academy in Bydgoszcz bei Katarzyna Popowa-Zydron. Er ist Preisträger des Gilmore Artist Award 2014, einer der angesehensten Musikpreise für Pianisten weltweit. Im Jahr 2016 promovierte Rafał Blechacz in Musikphilosophie.

Saison 2018/2019

Jan Lisiecki, Klavier

© Holger Hage / DG

Der erst 22 Jahre alte Jan Lisiecki gilt bereits als einer der großen Pianisten unserer Zeit und erntet große Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die New York Times nannte ihn „einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht“. Lisieckis einfühlsame Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist.


Die Entwicklung des jungen Pianisten wurde begleitet von vielen weltweit führenden Orchestern. Er pflegt enge Beziehungen zu namhaften Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding und Pinchas Zukerman. Sein viertes Album für die Deutsche Grammophon ist eine Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański. Für diese Aufnahme wurde Jan Lisiecki im August 2017 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen sein Debüt bei den BBC Proms unter Sir Antonio Pappano in der Royal Albert Hall, sein Debüt im Main Auditorium der New Yorker Carnegie Hall mit dem Philadelphia Orchestra, Konzerte mit den New Yorker Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Cleveland Orchestra und San Francisco Symphony, sowie beim Eröffnungsfestival der Elbphilharmonie. Erst kürzlich debütierte er mit Valery Gergiev und den Münchner Philharmonikern.

2017/18 wird Jan Lisiecki die Saison mit dem Toronto Symphony Orchestra eröffnen, zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und zu Santa Cecilia zurückkehren und mit dem Boston Symphony Orchestra und London Symphony Orchestra konzertieren.

Im Jahr 2013 wurde er vom Gramophone Magazine zum jüngstem Gewinner des Young Artist of the Year Award gekürt. Im selben Jahr erhielt Jan Lisiecki den von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival.

Jan Lisiecki steht exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag.

„Jan Lisiecki. Remember the name.“ – The Financial Times


SAISON 2017/2018

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