KD SCHMID Mozarteumorchester Salzburg

Kammer

Mozarteumorchester Salzburg

24.05.20 - 30.05.20

Über die Tour.

Zu Ludwig van Beethovens 250. Jubiläum im Jahr 2020 bereitet das Mozarteumorchester Salzburg Beethovens Schauspielmusik zu Johann Wolfgang von Goethes Drama „Egmont” vor. Sprecher der Deklamationstexte der Konzertfassung ist der deutsche Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur.


Luigi Maria Cherubini: Ouvertüre zur Oper Lodoïska

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21

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Ludwig van Beethoven: Egmont - Musik zu dem Trauerspiel von Goethe op. 84

 

 

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das Mozarteumorchester hat sich in den gut 175 Jahren seiner Geschichte zu einem der kulturellen Aushängeschilder Österreichs entwickelt. Es ist insbesondere auf die Erarbeitung eigenständiger und zeitgemäßer Interpretationen der Wiener Klassik, namentlich der Werke Mozarts, spezialisiert und feiert als international anerkannter Kulturbotschafter Salzburgs und Träger der renommierten Goldenen Mozart-Medaille mit diesem Repertoire weltweit außergewöhnliche Erfolge. Mit seinen rund 90 Musikerinnen und Musikern bedient es aber auch alle anderen Epochen von der frühen Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Das vielfältige Schaffensspektrum ist in einer eindrucksvollen Diskografie dokumentiert. Für die Einspielung der Symphonie Nr. 1 von Hans Rott wurde der Klangkörper 2017 mit dem begehrten Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet.


In Salzburgs hochrangigem Kulturleben ist das Symphonieorchester von Stadt und Land, dessen Wurzeln auf den 1841 mit Unterstützung von Mozarts Witwe Constanze und seinen beiden Söhnen gegründeten „Dommusikverein und Mozarteum“ zurückgehen, mit zwei eigenen Konzertreihen bestens etabliert. Sowohl die Donnerstagskonzerte im festlichen Großen Saal der Stiftung Mozarteum als auch die Sonntagsmatineen im berühmten Großen Festspielhaus sind durch die konstant hohe Qualität längst zu Publikumsmagneten geworden. Solisten und Gastdirigenten von Weltrang schätzen die erstklassige musikalische Zusammenarbeit mit dem Orchester.

Bei den jährlich stattfindenden Salzburger Festspielen fällt dem Ensemble mit den Mozart-Matineen, die von den Salzburger Nachrichten zum „heimlichen Herzstück“ des Festivals erklärt wurden, eine zentrale Rolle zu. Aber auch mit bedeutenden Opernproduktionen tritt es dort an der Seite gefeierter Stars immer wieder in Erscheinung. Jährlich wiederkehrende Engagements bei der international viel beachteten Mozartwoche und bei der Kulturvereinigung unterstreichen das außerordentliche Format des Orchesters. Über die gesamte Saison spielt es zudem die Opern-, Ballett- und Musicalvorstellungen im Salzburger Landestheater.

Zu den prägenden Chefdirigenten gehören Leopold Hager, Hans Graf, Hubert Soudant und namentlich Ivor Bolton, der das Orchester von 2004 bis 2016 ganz entscheidend geformt hat. Mit seinem vor Energie sprühenden italienischen Chefdirigenten Riccardo Minasi ist das Mozarteumorchester weiter auf Erfolgskurs.

 Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Audi und Leica Camera AG.

SAISON 2018/2019

Dirigent/-in

Ivor Bolton

© Ben Wright

Ivor Bolton ist Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, künstlerischer Leiter des Teatro Real in Madrid und Ehrendirigent des Mozarteumorchesters Salzburg, mit dem er jedes Jahr bei den Salzburger Festspielen und auf Tournee auftritt (so auch bei den BBC Proms 2006 in London). Mit diesem Ensemble hat er eine umfangreiche Diskographie einschließlich einer von der Kritik gelobten Reihe mit Bruckner-Symphonien vorgelegt.


In Großbritannien war Ivor Bolton Music Director der English Touring Opera, der Glyndebourne Touring Opera und Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra. Er pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper, wo er seit 1994 zahlreiche Inszenierungen dirigiert hat, darunter Werke von Monteverdi, Händel und Mozart. Für seine herausragende Arbeit in München wurde Ivor Bolton mit dem renommierten Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. Er war regelmäßig bei Maggio Musicale Fiorentino und an der Opéra National de Paris zu Gast und trat in Covent Garden und an der English National Opera sowie an den Opernhäusern von Bologna, Brüssel, Amsterdam, Lissabon, Sydney, Berlin, Hamburg und Genf auf. Er hatte Engagements bei den BBC Proms, im New Yorker Lincoln Center, beim Tonhalle-Orchester Zürich, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Orchestre de Paris, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Gürzenich-Orchester Köln, den Wiener Symphonikern und dem Freiburger Barockorchester. Unter seinen zahlreichen Einspielungen finden sich neben jenen mit dem Mozarteumorchester auch Monteverdis Poppea und Händels Xerxes und Ariodante mit dem Bayerischen Staatsorchester.

In der Saison 2016/2017 dirigiert Ivor Bolton neue Inszenierungen von Mozarts Le nozze di Figaro und Händels Jephta an der De Nationale Opera in Amsterdam, Mozarts Don Giovanni am Theater an der Wien und Brittens Billy Budd, gefolgt von Händels Rodelinda und Rimski- Korsakows Le Cog d’or, am Teatro Real in Madrid. Ivor Bolton tritt auch wieder an der Bayerischen Staatsoper auf, wo er Mozarts Così fan tutte und Webers Oberon dirigiert. Darüber hinaus gibt er Konzerte mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Mozarteumorchester Salzburg und bei den Dresdner Musikfestspielen.

SAISON 2016/2017

Solisten

Ulrich Tukur

Ulrich Tukur © Irene Zandel

Ulrich Tukur wuchs in Westfalen, Hessen und Niedersachsen auf. Seine Jugend verbrachte er in der Wedemark in der Nähe von Hannover. Dort machte er auch 1977 sein Abitur und während eines Schüleraustauschs mit AFS (American Field Service) in Boston (USA) einen Highschoolabschluss. Nach dem Wehrdienst studierte er Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität Tübingen und arbeitete unter anderem als Musiker. Dabei wurde er für die Bühne entdeckt und begann 1980 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart eine Ausbildung in Schauspiel. Nach Beendigung des Schauspielstudiums 1983 wurde er von den Städtischen Bühnen Heidelberg engagiert.Ulrich Tukur ist zum zweiten Mal verheiratet und lebt seit 1999 mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig auf der Insel Giudecca. Aus seiner ersten Ehe hat er zwei Töchter, Lilli und Marlene.


Noch zu Studienzeiten ermöglichte ihm Michael Verhoeven erstmals in einem Film mitzuwirken: In “Die weiße Rose” spielte er den Studenten und Angehörigen des Widerstandskreises gegen die NS-Diktatur Willi Graf. Bei einem späteren Engagement in München in Ferdinand Bruckners “Krankheit der Jugend” wurde Peter Zadek auf ihn aufmerksam, woraus sich eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit ergab, die 1984 schließlich zu Tukurs Durchbruch am Theater führte. Tukur spielte unter Zadek zunächst an der Freien Volksbühne Berlin als SS-Offizier Kittel in Joshua Sobols Stück “Ghetto”. Später wurde für beide das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg zu ihrer künstlerischen Heimat – für Zadek als Intendanten und für Tukur von 1985 bis 1995 als Ensemblemitglied in zahlreichen Haupt- und Nebenrollen. Insbesondere konnte er unter Zadek in Shakespeares “Wie es euch gefällt”, als Marc Anton in Shakespeares “Julius Cäsar”, in Zadeks Inszenierung der “Lulu” von Frank Wedekind als Alwa Schön sowie als “Hamlet” in der Inszenierung von Michael Bogdanov überzeugen. 1986 wurde er von den deutschen Theaterkritikern zum Schauspieler des Jahres gekürt. Von 1995 bis 2003 leitete er zusammen mit Ulrich Waller als Intendant die Hamburger Kammerspiele, die er mit der Rolle des Beckmann in Wolfgang Borcherts “Draußen vor der Tür” eröffnete. Ulrich Tukur ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. 1995 gründete er die Tanzkapelle Ulrich Tukur [&] Die Rhythmus Boys, mit der er viele Tourneen gespielt und verschiedene Tonträger veröffentlicht hat, zuletzt das Album “Musik für schwache Stunden” (2011). Die “demokratische Tanzkapelle” spielt Eigenkompositionen und Evergreens, mit Tukur als Sänger, Pianist und Akkordeon-Spieler. Die Rhythmus Boys sind Kalle Mews (Schlagzeug, Tierlaute), Ulrich Mayer (Gitarre, Gesang) und Günther Märtens (Kontrabass, Gitarre, Gesang).

2007 gab Tukur sein Debüt als Autor. Im Claassen-Verlag erschien sein Erzählband “Die Seerose im Speisesaal – Venezianische Geschichten”, eine Hommage an die Lagunenstadt Venedig. Im Jahr 2011 erschien im Ullstein-Verlag der Lyrik-Gedichtband “Wehe, wirre, wunderliche Worte” mit Fotographien von Katharina John. Im Oktober 2013 erschien Ulrich Tukurs erste Novelle im Ullstein-Verlag, Titel: “Die Spieluhr”. Parallel wurde er in Kassel mit den Jacob Grimm-Preis Deutsche Sprache geehrt.

Im November 2010 gab Ulrich Tukur sein Debüt als TATORT-Ermittler Felix Murot für den Hessischen Rundfunk, 2011 erhielt er dafür die Goldene Kamera als Bester Schauspieler. Für die Darstellung des Erwin Rommel in “Rommel” (2012) wurde Ulrich Tukur mit dem BAMBI als Bester Schauspieler National 2012 ausgezeichnet.

Saison 2017/2018

Anna El-Kashem, Sopran

Anna El-Kashem © Luisa Savenko

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