Kammer

L'Orfeo Barockorchester

12.11.22 - 17.11.22

Über die Tour.

Der Opernkomponist Felix Mendelssohn-Bartholdy ist heute nahezu unbekannt. Sieben Singspiele und Opern, hauptsächlich aus den Jugendjahren, sind erhalten. Erste Versuche erfolgten im Alter von 11 bis 15 Jahren mit komischen Opern (hauptsächlich für Haus-musikalische Aufführungen). Nach der missglückten Premiere seiner Oper ?Die Hochzeit des Camacho? im Jahre 1827 in Berlin zog Mendelssohn das Werk zurück, sodass keine weiteren Aufführungen erfolgten. Erst 20 Jahre später wagte sich der Komponist wieder an das Operngenre ?Loreley? – durch das Ableben des Komponisten im November 1947 blieb das Werk unvollendet.


Felix Mendelssohn Bartholdy: aus: "Die beiden Pädagogen" - Singspiel MWV L 2 (1821), Arie Hannchen: "Es lässt sich die Liebe nicht sperren und binden", Duett Hannchen und Kinderschreck: "Ei, da möchte man ersticken", Tanz (Raschwalzer)

Felix Mendelssohn Bartholdy: aus: "Die Hochzeit des Camacho" - Spieloper MWV L 5 (1824-1827), Duett Quiteria und Basilio: "Beglücktes Jugendleben", Arie Basilio: "Noch tröstet mich das Vorgefühl", Arie Quiteria: "Wer klopft so leise an die Tür?", Ballett (Bolero - Fandango)

Felix Mendelssohn Bartholdy: aus: "Die wandernden Komödianten" . Komische Oper MWV L 3 (1821):, Ouvertüre. Allegro moderato

Felix Mendelssohn Bartholdy: aus: "Soldatenliebschaft" - Komisches Singspiel MWV L 1 (1820), Arie Victor: "So leben wir Soldaten"

Felix Mendelssohn Bartholdy: aus: "Onkel aus Boston oder Die beiden Neffen" - Komische Oper MWV L 4, Rezitativ und Arie Carl: "O Himmel! ... Vergebens ist mein forschend Fragen", Ballett, Rezitativ und Arie Fanny: "Schon naht der Abend ... Unsel’ge, unheilschwere Stunde"

Felix Mendelssohn Bartholdy: aus: "Heimkehr aus der Fremde" - Singspiel MWV L 6 (1829), Ouvertüre. Andante, Lied Lisbeth: "So mancher zog ins Weite", Lied Hermann: "Wenn die Abendglocken läuten", Zwischenmusik. Andante, Lied Lisbeth: "Die Blumenglocken mit hellem Schein"

 

 

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Seit zwei Jahrzehnten gehört das L’Orfeo Barockorchester zu den markantesten Stimmen in der Alten Musik. Für die Neue Zürcher Zeitung besitzt das international besetzte Ensemble rund um die Orchestergründerin und Dirigentin Michi Gaigg jenen „individuellen Charakter abseits globalisierter Einheitsklanglichkeit“, der auf ein fruchtbares Zusammenwirken unterschiedlicher musikalischer Wurzeln zurückzuführen ist. Lebendigkeit des Musizierens, Kontinuität und ein Ensemblegeist, der auch große Lust auf Neues in sich trägt, sind die Basis, auf der Michi Gaigg ihre als farbenreich, klangsinnlich wie temperament¬voll beschriebene Handschrift entwickelt.

Die umfangreiche Diskografie (37 CDs!), darunter einige Opern- und Ersteinspielungen, wurde mehrfach ausgezeichnet: u. a. von Diapason, Le Monde de la Musique, BBC Music Magazine, Gramophone, Forbes, Fono Forum, Pizzicato, ORF Ö1 und mit dem Deutschen Musikpreis ECHO Klassik.

L’Orfeo begeistert auch als Opernorchester, wie zuletzt mit Joseph Haydns „Türkenoper“ L’incontro improvviso und dem Mozart-Album „From Zero to Hero“ mit Tenor Daniel Behle. Ebenso zählen Raritäten und Meisterwerke der Bühnenkunst von Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Jean-Philippe Rameau, Georg Anton Benda, Christoph Willibald Gluck sowie eine Trilogie früher Operneinakter von Gioachino Rossini (darunter La scala di seta) zum Repertoire.


Für neue Hörerfahrungen sorgen gleichfalls die Interpretationen des sinfonischen Werks von Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Bisherige Stationen: Salzburger Festspiele, Lucerne Festival, Beethovenfest Bonn, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Schwetzinger SWR Festspiele, MDR Musiksommer, Händel-Festspiele Halle, Tage Alter Musik Regensburg, Barocktage Stift Melk, Haydn Festspiele Eisenstadt, Schubertiade Hohenems & Schwarzenberg, EXPO 2015 Mailand, Festival Bach de Lausanne, Kölner Fest für Alte Musik, Intern. Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg, Mozartfest Würzburg, Palau de la Música Catalana, Festkonzert Vatikan (Sixtinische Kapelle), Tourneen nach Frankreich, Spanien, Südafrika und Namibia, Brucknerhaus Linz, Theater an der Wien, Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus u. v. m.

Jüngst feierte das L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg sein erfolgreiches Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg.

Falls zu lang, diese Kurversion des obigen Absatzes verwenden: Das L’Orfeo Barockorchester ist Gast internationaler Podien, darunter Salzburger Festspiele, Lucerne Festival, Händel-Festspiele Halle, Mozartfest Würzburg, Schubertiade Hohenems und Palau de la Música Catalana. Jüngst feierte der Klangkörper, geleitet von Michi Gaigg, sein erfolgreiches Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg.

Aktuelle CD-Neuerscheinungen:

Jean-Philippe Rameau: Pigmalion und Dardanus – Suiten und Arien mit Haute-contre Anders J. Dahlin (cpo) MoZart – Zero to Hero: Arien & Ouvertüren aus Opern W. A. Mozarts mit Daniel Behle (Sony Classical) Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichersinfonien, Vol. 3 (cpo)

 SAISON 2020/2021

Solisten

Michi Gaigg

Michi Gaigg © Ulli Engleder

Michi Gaigg wurde in Schörfling am Attersee (Salzkammergut) geboren. Entscheidende Impulse für ihren musikalischen Werdegang erhielt die Musikerin während ihres Violinstudiums am Salzburger Mozarteum durch die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt. Anschließend studierte Michi Gaigg Barockvioline bei Ingrid Seifert und Sigiswald Kuijken. Bevor sie 1983 mit L’Arpa Festante München ihr erstes eigenes Orchester gründete (Leitung bis 1995), sammelte Michi Gaigg viele wertvolle Erfahrungen in international renommierten Ensembles und arbeitete u. a. unter Frans Brüggen, Alan Curtis, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman und Hermann Max.

Gemeinsam mit der Oboistin und Blockflötistin Carin van Heerden gründete Michi Gaigg 1996 das L’Orfeo Barockorchester. Unter ihrer Leitung feiert der Klangkörper internationale Erfolge und wurde mehrfach für seine Diskografie (37 CDs!) ausgezeichnet: u. a. von Diapason, Le Monde de la Musique, BBC Music Magazine, Gramophone, Forbes, Fono Forum, Pizzicato, ORF Ö1 und mit dem Deutschen Musikpreis ECHO Klassik.


Einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bilden Oper und Oratorium des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Unter anderem gelangten bisher zur Aufführung: Händels Almira und Atalanta sowie dessen „Brockes-Passion“, Telemanns Orpheus und Miriways, Bühnenwerke von Jean-Philippe Rameau, Glucks Orpheus & Eurydike, die Mozart-Singspiele Die verstellte Gärtnerin und Zaide, dessen Azione sacra Betulia liberata, Romeo und Julie von Georg Anton Benda, Joseph Haydns Die wüste Insel und dessen „Türkenoper“ L’incontro improvviso sowie eine Trilogie früher Operneinakter von Gioachino Rossini (Il signor Bruschino, La scala di seta und La cambiale di matrimonio). Aktuell steht die Einspielung aller Sinfonien (einschließlich der sinfonischen Fragmente) von Franz Schubert im Fokus.

Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit als Geigerin und Dirigentin lehrte Michi Gaigg zunächst am Conservatoire National de Strasbourg und von 1994 bis 2017 am Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.

Michi Gaigg ist Intendantin der donauFESTWOCHEN im Strudengau und wurde durch das Land Oberösterreich mit dem Großen Bühnenkunstpreis und der Kulturmedaille ausgezeichnet. 2016 erhielt sie den Heinrich-Gleißer-Preis. 

SAISON 2020/2021

Daniel Behle, Tenor

Daniel Behle © Nancy Horowitz

Der Sänger und Komponist Daniel Behle wurde 2020 für seine „MoZart“ Einspielung mit dem OPUS Klassik als „Sänger des Jahres“ geehrt. Er ist als Sänger mit Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich und gab Anfang 2020 sein hochgelobtes Debüt als Lohengrin. Sein Repertoire reicht von barocken Meisterwerken, klassisches und romantisches Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Auch als Komponist macht Daniel Behle zunehmend von sich reden: Nach Kompositionen und Arrangements für Tenor und Klaviertrio „WinterreiseN“ (Sony Classical), „Mein Hamburg“ (Berlin Classics) und „Meine schönsten Weihnachtslieder“ (Sony Classical), entstand in den beiden letzten Jahren seine erste Operette „Hopfen und Malz“, deren Uraufführung im Januar 2023 in Annaberg-Buchholz stattfindet.

Höhepunkte der Spielzeit 2022/23 sind Mendelssohns „Elias“ mit den Berliner Philharmonikern und Kirill Petrenko, Mahlers „Lied von der Erde“ mit dem Luzerner Sinfonieorchester und Michael Sanderling, Beethovens „Missa solemnis“ mit dem Gulbenkian Orchestra und John Nelson und ein Galakonzert mit Beethovens 9. Sinfonie unter Leitung von André de Ridder in Freiburg.


Liederabende und Kammermusikprojekte führen ihn u.a. zum Menuhin Festival Gstaad und zum Rheingau Musikfestival, in die Alte Oper Frankfurt und in die Elbphilharmonie Hamburg. Opernengagements führen ihn u.a. an die Nederlandse Opera (Königssohn in „Königskinder“, Leitung: Marc Albrecht), das Opernhaus Zürich (Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, Leitung: Riccardo Minasi), die Semperoper Dresden (Loge in „Das Rheingold“ und David in „Die Meistersinger von Nürnberg“, Leitung: Christian Thielemann) und an das Theater Dortmund (Titelpartie in „Lohengrin“, Leitung: Gabriel Feltz).

Daniel Behle konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Orchestra dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia, den Wiener Symphonikern und dem Gewandhausorchester Leipzig und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Semyon Bychkov, Christoph Eschenbach, James Gaffigan, Hartmut Haenchen, Pablo Heras-Casado, Marek Janowski, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Jérémie Rhorer, Andreas Spering, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Liederabende führten ihn u.a. in die Wigmore Hall London, zur Schubertiade, ins Concertgebouw Amsterdam, KKL Luzern und zuletzt in den Musikverein Wien.

Wichtige Opernengagements der letzten Jahre führten ihn an das Royal Opera House Covent Garden („Così fan tutte“, „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“), das Staatstheater Stuttgart („Freischütz“, „Lohengrin“), Opernhaus Zürich („Die Entführung aus dem Serail“, „Arabella“), die Bayerische Staatsoper München („Arabella“, „Giuditta“) und zu den Bayreuther Festspielen („Die Meistersinger von Nürnberg“, „Tannhäuser“).

Seine stetig wachsende Diskographie (17 Soloalben) umfasst etliche preisgekrönte Aufnahmen. Besondere Beachtung fanden hier u.a. „Die Schöne Müllerin“ und Strauss Lieder (beide Capriccio),  Gluck „Arias“ (Decca), Schubert „Arien“ und „MoZart“ (dhm). Sein zweites Strauss Album „Un-Erhört“ (Prospero Classical) mit Oliver Schnyder am Klavier wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Daniel Behle lebt mit seiner Frau, der Schweizer Bratschistin Carla Branca Behle, und den drei Kindern in Basel.

SAISON 2022/2023

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