KD SCHMID London Symphony Orchestra

Sinfonie

London Symphony Orchestra

06.03.24

Über die Tour.

Zum Abschluss der Residenz am Konzerthaus Dortmund wird das London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Simon Rattle, begleitet von der virtuosen Solistin Isabelle Faust an der Violine, unter anderem das Violinkonzert von Johannes Brahms präsentieren. Das Programm wird weiterhin mit klangvollen Höhepunkten aufwarten, darunter die Symphony Nr. 3 von Roy E. Harris, die deutsche Erstaufführung von „Frenzy“ von John Adams, sowie „Strike up the Band“ von George Gershwin in der Bearbeitung von Don Rose.


Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

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Roy E. Harris: Symphonie Nr. 3 (1939)

John Adams: Frenzy für Orchester

George Gershwin: strike

 

Termine.

06.03.2024

Konzerthaus Dortmund

Dortmund

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Cornelia Schmid

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das London Symphony Orchestra lebt aus der Überzeugung, dass außergewöhnliche Musik allen Menschen überall zugänglich sein sollte, von den Orchesterfans im Konzertsaal bis hin zu einem Publikum in Großbritannien, Europa und der Welt, das solche Musik zum ersten Mal hört.

Das London Symphony Orchestra wurde 1904 gegründet und war eines der ersten Orchester, die von ihren Musikern geformt wurden. Seither hat sich das LSO dank Generationen bemerkenswerter Talente einen Ruf für kompromisslose Qualität und inspirierendes Repertoire erarbeitet.

Heute gehört das LSO zu den führenden Orchestern der Welt und zählt auf eine Künstlerfamilie, zu der Music Director Sir Simon Rattle, die Ersten Gastdirigenten Gianandrea Noseda und François-Xavier Roth und Ehrendirigent Michael Tilson Thomas und Assiociate Artists Barbara Hannigan and André J Thomas gehören. Im März 2021 wurde bekannt, dass Sir Antonio Pappano ab September 2024 den Posten des Chefdirigenten des LSO übernehmen wird.


Das LSO ist Resident Orchestra des Barbican in der City of London. Das Orchester erreicht durch seine Tourneen und Residencies – wie beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Music Academy of the West in Santa Barbara – ein internationales Publikum. Hinzu kommen digitale Partnerschaften und ein umfangreiches Angebot an Live-Streams und On-Demand Online-Programmen.

Dank seines weltweit führenden Bildungs- und Community-Programms LSO Discovery bringt das Orchester Menschen aus allen Lebensbereichen die Kraft großartiger Musik näher. Es hat seinen Sitz in LSO St Luke’s in der Old Street, dem Gemeinde- und Musikbildungszentrum des Orchesters, das zugleich als bedeutender Veranstaltungsort dient. Durch persönliche und digitale Aktivitäten erreicht LSO Discovery von East London aus sein britisches und weltweites Publikum.

Im Herzen dieses einzigartigen Programms stehen die Musiker des LSO, die Workshops veranstalten, Nachwuchstalente betreuen, kostenlose Konzerte für die Gemeinde vor Ort geben und die Musik benutzen, um Erwachsene mit Lernschwächen zu fördern. Sie besuchen auch Kinderkliniken und organisieren Ausbildungsprogramme für Musiklehrerinnen und -lehrer.

Hinter all dieser Arbeit steckt der Ehrgeiz, die transformative Kraft klassischer Musik mit Menschen zu teilen, denen sie gewöhnlich verschlossen bleibt. Die Wirkung ist beispiellos, und LSO Discovery erreicht jedes Jahr tausende Menschen aller Altersgruppen.

1999 gründete das LSO sein eigenes Plattenlabel LSO Live und revolutionierte damit die Live-Einspielungen von Orchestermusik. Bislang erschienen 150 Veröffentlichungen; insgesamt hat das LSO mehr Aufnahmen vorgelegt als jedes andere Orchester der Welt.

Als führendes Filmorchester hat das LSO Millionen mit den klassischen Soundtracks für Star Wars, Indiana Jones, The Shape of Water und viele andere Filme unterhalten. Es nutzt außerdem Streamingdienste und erreicht damit weltweit Millionen Musikliebhaber, die jeden Monat online zuhören.

Durch die inspirierende Musik, die Bildungsprogramme und technologischen Innovationen reicht der Einfluss des LSO weit über den Konzertsaal hinaus. Dank der großzügigen Unterstützung der Corporation of the City of London, des Arts Council England, der Firmensponsoren und Einzelspender kann das LSO weiterhin außergewöhnliche Musik mit so vielen Menschen wie nur möglich in ganz London und der Welt teilen.

SAISON 2023/2024

Dirigent/-in

Sir Simon Rattle

Sir Simon Rattle © Johann Sebastian Hanel

Sir Simon Rattle wurde in Liverpool geboren und studierte an der Royal Academy of Music in London.

Von 1980 bis 1998 war Sir Simon Rattle Chefdirigent und künstlerischer Berater des City of Birmingham Symphony Orchestra und wurde 1990 zum Chefdirigenten ernannt. 2002 zog er nach Berlin und bekleidete die Position des künstlerischen Leiters und Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, bis er 2018 dieses Amt niederlegte. Im September 2017 wurde Sir Simon Rattle Music Director des London Symphony Orchestra. Er behält die Position bis zum Ende der Saison 2023/24 und wird danach Conductor Emeritus des Orchesters. Ab der Saison 2023/24 übernahm Sir Simon Rattle die Position des Chefdirigenten beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Außerdem ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und Founding Patron der Birmingham Contemporary Music Group.


Sir Simon Rattle hat über 70 Aufnahmen für EMI (heute Warner Classics) gemacht und für seine Aufnahmen bei verschiedenen Labels zahlreiche renommierte internationale Auszeichnungen erhalten. Zu den Veröffentlichungen auf EMI gehören Strawinskys Psalmen-Symphonie (die 2009 mit dem Grammy für die beste Choraufführung ausgezeichnet wurde), Berlioz' Symphonie Fantastique, Ravels l' Enfant et les Sortileges, Tschaikowskys Nussknacker-Suite, Mahlers Symphonie Nr. 2, Strawinskys Le Sacre du Printemps und Rachmaninovs The Bells und die Symphonic Dances, alle mit den Berliner Philharmonikern aufgenommen. Zu den jüngsten Aufnahmen von Sir Simon Rattle gehören Berlioz’ La damnation de Faust, Helen Grimes Woven Space, Debussys Pelléas et Mélisande und Turnage‘s Remembering und Beethovens Christus am Ölberge, die alle vom eigenen Plattenlabel LSO Live des London Symphony Orchestra veröffentlicht wurden.

Sir Simon Rattle tourt häufig durch Europa und Asien und pflegt langjährige Beziehungen zu führenden Orchestern der Welt. So dirigiert er häufig das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Staatskapelle Berlin, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und das Czech Philharmonic. Jüngste Höhepunkte im Opernbereich waren "Der Rosenkavalier" an der Metropolitan Opera New York, Janáček’s "Katya Kabanova" an der  Deutschen Staatsoper Berlin und "Wozzeck" mit dem London Symphony Orchestra beim Festival d‘Aix en Provence.

Musikalische Bildung genießt bei Sir Simon Rattle höchste Priorität. In seiner Partnerschaft mit den Berliner Philharmonikern leistete er Pionierarbeit mit dem Bildungsprogramm Zukunft@Bphil, für das er mit dem Comenius-Preis, dem Schillerpreis der Stadt Mannheim (Sonderpreis 2005), der Goldenen Kamera und der Urania-Medaille ausgezeichnet wurde. Er und die Berliner Philharmoniker wurden 2004 auch zu internationalen UNICEF-Botschaftern ernannt, womit diese Ehre erstmals einem künstlerischen Ensemble zuteilwurde. 2019 verkündete Sir Simon Rattle die Gründung der LSO East London Academy, die vom London Symphony Orchestra in Zusammenarbeit mit 10 Ostlondoner Stadtbezirken entwickelt wurde. Das kostenlose Programm widmet sich der Entdeckung und Förderung junger Ostlondoner zwischen 11 und 18 Jahren, die über eine außergewöhnliche musikalische Begabung verfügen und zwar unabhängig von gesellschaftlichem und finanziellem Hintergrund. Sir Simon wurde 1994 von Ihrer verstorbenen Majestät Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen und erhielt 2014 den Verdienstorden. Im Jahr 2018 erhielt er den Verdienstorden in Berlin. 2019 ehrte man ihn in London mit dem Freedom of the City.

Seine erste Saison 2023/24 als Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks umfasst Tourneen durch die USA und Europa, mit Aufführungen von "Idomeneo" sowie einem bedeutenden Auftragswerk von Thomas Adés. Darüber hinaus wird er Konzerte mit dem Mahler Chamber Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe, der Tschechischen Philharmonie, dem London Symphony Orchestra und beim Verbier Festival 2024 geben.

SAISON 2023/24 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON ASKONAS HOLT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

 

Solist/-in

Isabelle Faust, Violine

Isabelle Faust © Felix Broede

Isabelle Faust zieht ihr Publikum mit ihren souveränen Interpretationen in ihren Bann. Jedem Werk nähert sie sich äußerst respektvoll und mit Verständnis für seinen musikgeschichtlichen Kontext und das historische Instrumentarium. Größtmögliche Werktreue ergänzt sie durch eine (zeitgenössische) Perspektive, die eine tiegründige Begegnung mit verschiedensten Werken ermöglicht und dank der Intensität ihres Spiels einem breiten Publikum zugänglich macht.

Nachdem Isabelle Faust in sehr jungen Jahren Preisträgerin des renommierten Leopold- Mozart-Wettbewerbs und des Paganini-Wettbewerbs geworden war, gastierte sie schon bald regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern der Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, NHK Symphony Orchestra Tokyo, Chamber Orchestra of Europe, Les Siècles und dem Freiburger Barockorchester.

Dabei entwickelte sich eine enge und nachhaltige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, François-Xavier Roth, Sir John Eliot Gardiner, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Jakub Hrusa, Klaus Mäkelä, Robin Ticciati oder Sir Simon Rattle, mit dem sie im März 2024 auf Tournee sein wird.


Isabelle Fausts künstlerische Neugier schließt alle Epochen und Formen instrumentaler Partnerschaft ein. Dabei dringt sie feinsinnig zum Wesen der Werke vor, die sie interpretiert. Neben den großen sinfonischen Violinkonzerten zählen hierzu beispielsweise Schuberts Oktett auf historischen Instrumenten, Igor Stravinskys „L’Histoire du Soldat“ mit Dominique Horwitz sowie György Kurtágs „Kafka-Fragmente" mit Anna Prohaska. Mit großem Engagement hat sich Isabelle Faust bereits früh um die Aufführung zeitgenössischer Musik verdient gemacht: Zu den zuletzt von ihr uraufgeführten Werken zählen Kompositionen von Péter Eötvös, Brett Dean, Ondřej Adámek und Rune Glerup.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2023/24 gehört die Feier des 100. Geburtstag von György Ligeti in einer umfassenden Tournee mit Les Siècles und François-Xavier Roth, in der Ligetis Werk in einen intensiven Dialog mit Mozarts zeitlosem Œuvre tritt. Isabelle Faust freut sich zudem auf die Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der NDR Radiophilharmonie, dem Bergen Philharmonic Orchestra, dem Orquesta Nacional de España, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem  NHK Symphony Orchestra sowie eine Tournee mit dem London Symphony Orchestra. Sie ist in dieser Saison auch „Artist in Residence“ beim SWR Symphonieorchester sowie beim Beethovenfest Bonn.
Ihr kammermusikalischer Fokus liegt in dieser Saison auf Projekten mit Antoine Tamestit, Kristian Bezuidenhout, Anne Katharina Schreiber, Kristin von der Goltz, Alexander Melnikov und Jean-Guihen Queyras.

Ihre zahlreichen Einspielungen wurden von der Kritik einhellig gelobt und mit Preisen wie dem Diapason d’or, dem Gramophone Award und dem Choc de l'année ausgezeichnet. Die jüngsten Aufnahmen umfassen Igor Strawinsky’s Violinkonzert mit Les Siècles unter der Leitung von François-Xavier Roth, Arnold Schönbergs Violinkonzert mit Daniel Harding und dem Swedish Radio Symphony Orchestra, gefolgt vom Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven mit Alexander Melnikov, Jean-Guihen Queyras, Pablo Heras-Casado und dem Freiburger Barockorchester. Weitere vielbeachtete Einspielungen hat Isabelle Faust unter anderem von den Sonaten und Partiten für Violine Solo von Johann Sebastian Bach sowie den Violinkonzerten von Ludwig van Beethoven und Alban Berg unter der Leitung von Claudio Abbado vorgelegt. Mit dem Pianisten Alexander Melnikov verbindet sie eine langjährige und kongeniale kammermusikalische Partnerschaft. Unter anderem erschienen gemeinsame Aufnahmen mit Sonaten für Klavier und Violine von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON IMPRESARIAT SIMMENAUER ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

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