Sinfonie

London Symphony Orchestra

22.04.24 - 03.05.24

Über die Tour.

Das London Symphony Orchestra unter der Leitung von Antonio Pappano auf Deutschlandtournee.


Programm 1:
Lili Boulanger: D’un matin du printemps (1918) - Orchesterfassung

Samuel Barber: Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939/40)

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Sergej Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27


Programm 2:
Amilcare Ponchielli: Elegia für Orchester

Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur (1931)

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Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 5 D-Dur

 

Termine.

23.04.2024

Kölner Philharmonie

Köln

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24.04.2024

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorf

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25.04.2024

Kölner Philharmonie

Köln

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27.04.2024

Musikkenshus Aalborg

Aalborg

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28.04.2024

Musikhuset Aarhus

Aarhus C

29.04.2024

Elbphilharmonie

Hamburg

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30.04.2024

Elbphilharmonie

Hamburg

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01.05.2024

Hannover Congress Centrum

Hannover

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02.05.2024

Alte Oper Frankfurt

Frankfurt

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Ihre Ansprechpersonen:

Cornelia Schmid

Managing Director

+49 511 36607-73

cornelia.schmid@kdschmid.de

Joric Brandon Pretzel

Director

+49 511 36607-33

joric.pretzel@kdschmid.de

Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das London Symphony Orchestra lebt aus der Überzeugung, dass außergewöhnliche Musik allen Menschen überall zugänglich sein sollte, von den Orchesterfans im Konzertsaal bis hin zu einem Publikum in Großbritannien, Europa und der Welt, das solche Musik zum ersten Mal hört.

Das London Symphony Orchestra wurde 1904 gegründet und war eines der ersten Orchester, die von ihren Musikern geformt wurden. Seither hat sich das LSO dank Generationen bemerkenswerter Talente einen Ruf für kompromisslose Qualität und inspirierendes Repertoire erarbeitet.

Heute gehört das LSO zu den führenden Orchestern der Welt und zählt auf eine Künstlerfamilie, zu der Music Director Sir Simon Rattle, die Ersten Gastdirigenten Gianandrea Noseda und François-Xavier Roth und Ehrendirigent Michael Tilson Thomas und Assiociate Artists Barbara Hannigan and André J Thomas gehören. Im März 2021 wurde bekannt, dass Sir Antonio Pappano ab September 2024 den Posten des Chefdirigenten des LSO übernehmen wird.


Das LSO ist Resident Orchestra des Barbican in der City of London. Das Orchester erreicht durch seine Tourneen und Residencies – wie beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Music Academy of the West in Santa Barbara – ein internationales Publikum. Hinzu kommen digitale Partnerschaften und ein umfangreiches Angebot an Live-Streams und On-Demand Online-Programmen.

Dank seines weltweit führenden Bildungs- und Community-Programms LSO Discovery bringt das Orchester Menschen aus allen Lebensbereichen die Kraft großartiger Musik näher. Es hat seinen Sitz in LSO St Luke’s in der Old Street, dem Gemeinde- und Musikbildungszentrum des Orchesters, das zugleich als bedeutender Veranstaltungsort dient. Durch persönliche und digitale Aktivitäten erreicht LSO Discovery von East London aus sein britisches und weltweites Publikum.

Im Herzen dieses einzigartigen Programms stehen die Musiker des LSO, die Workshops veranstalten, Nachwuchstalente betreuen, kostenlose Konzerte für die Gemeinde vor Ort geben und die Musik benutzen, um Erwachsene mit Lernschwächen zu fördern. Sie besuchen auch Kinderkliniken und organisieren Ausbildungsprogramme für Musiklehrerinnen und -lehrer.

Hinter all dieser Arbeit steckt der Ehrgeiz, die transformative Kraft klassischer Musik mit Menschen zu teilen, denen sie gewöhnlich verschlossen bleibt. Die Wirkung ist beispiellos, und LSO Discovery erreicht jedes Jahr tausende Menschen aller Altersgruppen.

1999 gründete das LSO sein eigenes Plattenlabel LSO Live und revolutionierte damit die Live-Einspielungen von Orchestermusik. Bislang erschienen 150 Veröffentlichungen; insgesamt hat das LSO mehr Aufnahmen vorgelegt als jedes andere Orchester der Welt.

Als führendes Filmorchester hat das LSO Millionen mit den klassischen Soundtracks für Star Wars, Indiana Jones, The Shape of Water und viele andere Filme unterhalten. Es nutzt außerdem Streamingdienste und erreicht damit weltweit Millionen Musikliebhaber, die jeden Monat online zuhören.

Durch die inspirierende Musik, die Bildungsprogramme und technologischen Innovationen reicht der Einfluss des LSO weit über den Konzertsaal hinaus. Dank der großzügigen Unterstützung der Corporation of the City of London, des Arts Council England, der Firmensponsoren und Einzelspender kann das LSO weiterhin außergewöhnliche Musik mit so vielen Menschen wie nur möglich in ganz London und der Welt teilen.

SAISON 2023/2024

Dirigent/-in

Antonio Pappano

Antonio Pappano © Musacchio and Ianniello

Sir Antonio Pappano gehört zu den gefragtesten Dirigenten unserer Zeit und ist berühmt für seine charismatische Führungspersönlichkeit und seine inspirierenden Darbietungen im symphonischen und Opernrepertoire. Seit 2002 ist er Music Director des Royal Opera House Covent Garden. Mit Beginn der Saison 2024/2025 wird er Chief Conductor des London Symphony Orchestra und bereits ab der Saison 2023/2024 Chief Conductor Designate. 2023 trat er als Music Director des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom zurück, nachdem er diesen Posten seit 2005 innehatte. Nach seiner musikalischen Laufbahn als Pianist, Korrepetitor und Assistenzdirigent an vielen bedeutenden Opernhäusern Europas und Nordamerikas, darunter die Lyric Opera of Chicago und mehrere Spielzeiten bei den Bayreuther Festspielen als musikalischer Assistent von Daniel Barenboim, wurde Pappano 1990 zum Music Director der Den Norske Opera Oslo berufen und war von 1992-2002 Music Director des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Von 1997-1999 war er Erster Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra.

Pappano ist ein gefragter Operndirigent auf höchstem internationalem Rang, unter anderem an der Metropolitan Opera New York, den Staatsopern von Wien und Berlin, den Bayreuther und Salzburger Festspielen, der San Francisco Opera, der Lyric Opera of Chicago, dem Théâtre du Châtelet und dem Teatro alla Scala.


Sein Repertoire am Royal Opera House ist bemerkenswert breit gefächert. So dirigierte er erfolgreiche Produktionen von Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Falstaff, La Bohème, Don Giovanni, Aida, Lady Macbeth of Mtsensk, Il Trittico, Parsifal, Il barbiere di Siviglia, Der Ring des Nibelungen, Lulu, Les Vêpres Siciliennes, Cavalleria Rusticana und I Pagliacci, Norma, Die Meistersinger von Nürnberg, Guillaume Tell, Andrea Chenier, Boris Godunov, The Queen of Spades, Semiramide sowie Szymanowskis Król Roger, Birtwistles The Minotaur und Turnages Anna Nicole.

Als Gastdirigent ist Sir Antonio Pappano mit vielen international führenden Orchestern aufgetreten, darunter die Berliner, Wiener und Münchner Philharmoniker, das New York Philharmonic, das Concertgebouworkest, Chicago und Boston Symphony Orchestra, Philadelphia und The Cleveland Orchestra und das Orchestre de Paris. Er pflegt eine besonders enge Beziehung zum Chamber Orchestra of Europe.

Kommende Höhepunkte sind sein Debüt bei der Tschechischen Philharmonie sowie Gegenbesuche beim Concertgebouworkest und der Staatskapelle Dresden. Bei den Salzburger Osterfestspielen wird Pappano mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia auftreten und unter anderem Verdis Requiem und Ponchiellis Oper La Gioconda aufführen.

Sir Antonio Pappano spielte seit 1995 exklusiv für Warner Classics (ehemals EMI Classics) ein. Seine Diskographie umfasst zahlreiche Opern wie Don Carlo, La Rondine, Guillaume Tell, Il Trittico, Werther, Il Trovatore, Tristan und Isolde und Aida, die als „unbedingt sehenswert“ (The Sunday Times), „ein Triumph” (BBC Radio 3), „eine großartige Leistung von seltener Virtuosität“ (Gramophone) gelobt wurden. 2022 erschienen bei Sony Classical Verdis Otello und Verdi-Duette mit Jonas Kaufmann und Ludovic Tezier sowie bei LSO Live Vaughan Williams 4. und 6. Symphonie. Warner Classics veröffentlichte 2023 die erste Studioaufnahme von Puccinis Turandot mit dem vollständigen Schluss von Alfano, aufgenommen in Rom mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia.

Seine Orchestereinspielungen mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia umfassen Strauss’ Ein Heldenleben, die 2. Symphonie von Rachmaninov, die 6. Symphonie von Mahler, die 9. Symphonie von Antonín Dvořák und die 4., 5. und 6. Symphonie von Tschaikowsky, Respighis Roman Trilogy, Rossinis Stabat Mater, Petite Messe Solenelle und ausgewählte Ouvertüren, Brittens War Requiem and Verdis Requiem. Seine Diskographie dokumentiert zudem die Zusammenarbeit mit weiteren Ensembles wie dem London Symphony Orchestra und den Berliner Philharmonikern sowie den Orchestern des Royal Opera House und des Théâtre Royal de la Monnaie, die er in Werken von Pergolesi und Mendelssohn bis hin zu Panufnik, Boesmans und Maxwell Davies leitete. Zahlreiche Inszenierungen des Royal Opera House erschienen auch auf DVD, darunter Carmen, Les Troyens, Parsifal, Simon Boccanegra, Le nozze di Figaro und Manon Lescaut. Seine Einspielungen wurden mit Preisen wie Classic BRIT, ECHO Klassik und den BBC Music Magazine und Gramophone Awards ausgezeichnet.

Als Pianist tritt Sir Antonio Pappano mit gefeierten Sängerinnen und Sängern wie Joyce DiDonato, Diana Damrau, Gerald Finley und Ian Bostridge auf. Im Aufnahmestudio begleitete er Nina Stemme, Placido Domingo, Anna Netrebko und Jonas Kaufmann bei Opernrezitalen, Leif Ove Andsnes, Maxim Vengerov, Janine Jansen, Jan Lisiecki und Beatrice Rana bei Konzerteinspielungen und Ian Bostridge, Barbara Bonney and Joyce DiDonato bei Kammermusik-Rezitalen. Er engagiert sich stark für die Förderung junger Sänger:innen und Instrumentalist:innen, unterhält enge Beziehungen zu den Festivals von Aldeburgh und Verbier und leitet Konzerte und Meisterkurse.

Sir Antonio Pappano wurde als Sohn italienischer Eltern in London geboren und zog im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie in die USA. Dort studierte er Klavier bei Norma Verrilli, Komposition bei Arnold Franchetti und Dirigieren bei Gustav Meier. Unter seinen Ehrungen und Auszeichnungen finden sich „Artist of the Year” 2000 von Gramophone, der Olivier Award for Outstanding Achievement in Opera 2003, der Royal Philharmonic Society Music Award 2004 und der Prix Bruno Walter der Pariser Académie du Disque Lyrique. 2012 wurde er zum Cavaliere di Gran Croce der Republik Italien ernannt, ist Knight des Order of the British Empire für seine Verdienste um die Musik und erhielt 2015 als 100. Person die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society, die höchste Auszeichnung der Gesellschaft. Daneben erfreut er sich einer bemerkenswerten Karriere als Redner und Moderator und hat mehrere erfolgreiche Dokumentationen für die BBC moderiert, darunter „Opera Italia“, „Pappano’s Essential Ring Cycle“ und „Pappano’s Classical Voices“.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON IMG ARTISTS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Solisten

Janine Jansen, Violine

© Marco Borggreve

Die niederländische Violinistin Janine Jansen genießt einen beneidenswerten internationalen Ruf und wirkt mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten der Welt zusammen.

In der Saison 2023/24 sind europaweite Tourneen mit dem London Symphony Orchester unter der Leitung von Antonio Pappano, der Dresdner Staatskapelle unter Christian Thielemann sowie eine Fernosttournee zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Oslo unter Chefdirigent Klaus Mäkelä geplant.  Als künstlerische Partnerin der Camerata Salzburg präsentiert Janine Jansen gleich zwei große Mozart Projekte innerhalb Europas.


Im März 2024 findet zum ersten Mal das „Janine Jansen Bach Festival“ am Concertgebouw Amsterdam statt. Unter der künstlerischen Leitung von Janine Jansen sind eine Reihe von Kammermusik-, Orchester- und Chorkonzerten mit Janine Jansen und ihren musikalischen Partnern geplant.

Weitere Highlights der Saison beinhalten Konzerte mit der Tschechischen Philharmonie/Pappano, dem Tonhalle Orchester/Paavo Järvi, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra/Shani und dem Orchestre de la Suisse Romande/Dutoit. Janine Jansen wird in Stockholm die Weltpremiere des Violinkonzerts von Britta Byström aufführen, ein Auftragswerk des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Desweiteren kehrt Janine Jansen zum London Symphony Orchester zurück, um zusammen mit Martin Fröst unter der Leitung von Gianandrea Noseda das Doppelkonzert "Distans" von Sally Beamish in London aufzuführen.

Janine Jansen hat einen Exklusivvertrag mit Decca Classics. Im September 2021 erschien ihre neue Aufnahme „12 Stradivari“. Ein außergewöhnliches Projekt rund um 12 hervorragende Stradivari Instrumente. Das Repertoire zu diesem Projekt wurde eigens von Janine Jansen auserwählt um die einzigartigen Qualitäten jedes individuellen Instruments hervorzuheben, sowie die Geschichte der Violinen und dessen Eigentümer näher zu erkunden.

Als begeisterte Kammermusikerin ist Janine Jansen „Artistic Director“ des Internationalen Kammermusikfestival Utrecht, welches sie 2003 gründete und das im Dezember 2023 sein 20-jähriges Jubiläum feiert.  Zusammen mit Martha Argerich und Mischa Maisky spielt sie europaweit eine Reihe von Konzerten, wie auch mit ihrem regelmäßigen Duo Partner Denis Kozhukhin. Weitere Kammermusikprojekte sind in dieser Saison beim Sion und Røros Festival geplant sowie an der Londoner Wigmore Hall, an der sie in der Saison 23/24 „Artist-in-Residence“ ist.

Seit 2019 ist sie Professorin an der HÉMU  Valais – Wallis in Sion, Schweiz. Seit November 2023 unterrichtet sie zusätzlich als Professorin für Violine an der Kronberg Academy.  Jansen hat mit Coosje Wijzenbeek, Philipp Hirshhorn und Boris Belkin studiert.

Janine Jansen spielt auf Stradivaris exquisiter ‘Shumsky - Rode’ (1715) Violine. Das Instrument wurde ihr von einem europäischen Mäzen als Leihgabe überlassen.

SAISON 2023/24

Bertrand Chamayou, Klavier

Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

Bertrand Chamayou hat sich ein umfangreiches Repertoire angeeignet und besticht durch seine Sicherheit, seinen Einfallsreichtum, seinen künstlerischen Ansatz und seine bemerkenswerte Beständigkeit in seinen Darbietungen. Er tritt regelmäßig in Häusern wie Théâtre des Champs Elysées, Lincoln Center, Herkulessaal München und der Londoner Wigmore Hall auf. Er ist bei bedeutenden Festivals aufgetreten, darunter das Mostly Mozart Festival in New York, Lucerne Festival, Salzburger Festspiele, Edinburgh International Festival, Rheingau Musik Festival und Beethovenfest Bonn.

In dieser Saison tritt er insgesamt sechsmal in der Philharmonie de Paris auf. Außerdem spielt er mit dem London Symphony Orchestra sowohl in London als auch auf Europatournee, sowie dem Minnesota Orchestra, dem Czech Philharmonic Orchestra, dem Kammerorchester Basel, dem Nederlands Philharmonic Orchestra, dem Lucerne Symphony Orchestra, der Filharmonia della Scala, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem WDR Sinfonieorchester und dem Seattle Symphony Orchestra.


Bertrand Chamayou hat mit Orchestern wie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem hr-Sinfonieorchester, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem NHK Symphony Orchestra, dem Seattle Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem Danish National Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen seine gefeierten Debüts bei den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Orchestre Symphonique de Montreal, dem Pittsburgh Symphony und Budapest Festival Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem Atlanta Symphony und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Chamayou arbeitete mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Leonard Slatkin, Sir Neville Marriner, Michel Plasson, Stéphane Denève, Emmanuel Krivine und Andris Nelsons zusammen.

Chamayou tritt regelmäßig als Kammermusiker auf, unter anderem mit Renaud und Gautier Capuçon, dem Quatuor Ébène, dem Belcea Quartet, Antoine Tamestit, Leif Ove Andsnes und Sol Gabetta. Nach seinen erfolgreichen Auftritten bei der Great Performers Series des Lincoln Center und den Salzburger Osterfestspielen gibt er in dieser Saison Rezitale beim London Symphony Orchestra St Luke‘s ‘Bertrand Chamayou & Friends’, sowie in Amsterdam, Ittingen, Berlin, Stuttgart, Florence, L’Aquila, Paris, Dijon, Rotterdam, Bilbao, Barcelona, Madrid, Riehen, Lucerne, London, Naples, Bergen, Schwarzenberg, Düsseldorf, Evian und Olsberg.

Bertrand Chamayou veröffentlichte eine große Anzahl sehr erfolgreicher Aufnahmen, darunter eine mehrfach ausgezeichnete Naïve-CD mit Musik von César Franck. Für seine Aufnahme der Klavierkonzerte Nr. 2 und 5 von Camille Saint-Saëns wurde er mit dem Gramophone Recording of the Year Award 2019 ausgezeichnet. Er ist der einzige Künstler, der fünfmal den renommierten französischen Victoires de la Musique gewonnen hat, hat einen exklusiven Plattenvertrag mit Warner/Erato und wurde 2016 mit dem ECHO Klassik für seine Aufnahme von Ravels Gesamtwerk für Klavier solo ausgezeichnet.

Bertrand Chamayou wurde in Toulouse geboren. Sein musikalisches Talent wurde schnell von dem Pianisten Jean-François Heisser erkannt, der später sein Professor am Pariser Konservatorium wurde. Er vervollständigte seine Ausbildung bei Maria Curcio in London.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON HARRISON PARROTT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Alison Balsom, Trompete

Alison Balsom © Simon Fowler

Alison Balsom, vom Sunday Telegraph als “...einfach göttlich” beschrieben, ist in ihrer musikalischen Laufbahn weit mehr als nur eine Virtuosin und Botschafterin für ihr Instrument. Sie wird von der Kritik für ihr herausragendes Talent und ihre Herangehensweise an das Trompetenrepertoire gelobt und hat sich für neue Formate und Wege engagiert. Alison Balsom trat mit einigen der renommiertesten Dirigenten, Orchester und Ensembles unserer Zeit auf, darunter Pierre Boulez, Lorin Maazel, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, das Orchestre de Paris, das Philadelphia Orchestra, die Sinfonieorchester von San Francisco und Toronto, die Philharmoniker aus New York und London, die Britten Sinfonia, die Academy of Ancient Music, das Scottish Ensemble, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, The English Concert, bei dem sie seit 2020 als Kuratorin tätig ist sowie The Balsom Ensemble, eine handverlesene Gruppe führender Barocksolisten.


Seit 2001 nimmt Balsom ausschließlich mit EMI Classics (jetzt Warner Classics) auf. Ihr nächstes Album (das sechszehnte bei diesem Label) ist das mit Spannung erwartete Barockkonzert-Album mit Trevor Pinnock, das im Januar 2024 aufgenommen wurde. Balsom wurde dreimal mit dem Echo Klassik und dreimal mit dem Classic BRIT Award ausgezeichnet, darunter erhielt sie zweimal die Auszeichnung zur Künstlerin des Jahres. Sie wurde zum Gramophone Artist of the Year 2013 ernannt und erhielt einen Nordoff Robbins O2 Silver Clef Award.

Balsom konzipierte nicht nur die von der Kritik gefeierte Inszenierung von Gabriel im Londoner Shakespeare’s Globe im Jahr 2013, sondern übernahm anschließend auch die Rolle der kreativen Produzentin und Protagonistin der Produktion. Dieses Projekt wurde im Oktober 2019 im Rahmen ihrer Residenz in Milton Court (2022) im Barbican als Konzertaufführung wiederaufgenommen.

In ihrer Rolle als künstlerische Leiterin des Cheltenham Music Festival in den Jahren 2018 und 2019 brachte Balsom das London Symphony Orchestra, das City of Birmingham Symphony Orchestra und die Academy of Ancient Music mit den Solisten Nicola Benedetti, Jess Gillam und Danielle de Niese zusammen. Darüber hinaus gab sie zwanzig neue Werke in Auftrag, um das 75-jährige Bestehen des Festivals zu feiern, und gründete ein Symposium für zeitgenössische Musik mit Namen Composium.

Balsom gab das Trompetenkonzert von Thea Musgrave in Auftrag und brachte es beim Cheltenham Music Festival zur Uraufführung. Die US-Premiere fand 2021 mit dem Los Angeles Philharmonic in der Hollywood Bowl statt. Sie lotet ständig die Grenzen ihres Instruments neu aus und lässt deshalb zahlreiche Konzerte für sich schreiben, darunter die Weltpremieren von Thea Musgraves Trompetenkonzert, Qigang-Chens Joie Eternelle und Guy Barkers Lanterne of Light bei den BBC Proms. Im Frühjahr 2024 wird sie die britische und deutsche Premiere von Wynton Marsalis’ Trompetenkonzert mit Sir Antonio Pappano und dem London Symphony Orchestra sowie die schwedische Premiere des Werkes mit Cristian Măcelaru und dem Schwedischen Rundfunkorchester geben.

Balsom war die erste Blechbläserin, die für das prestigeträchtigen BBC-Radio-3 New Generation Artists-Programm ausgewählt wurde und trat dort regelmäßig mit allen BBC-Orchestern auf. Im Jahr 2009 wirkte sie als Solistin bei der Last Night of the BBC Proms mit. Sie studierte am Pariser Conservatoire und an der Guildhall School of Music and Drama. Mittlerweile ist sie Ehrenmitglied und Gastprofessorin an der Guildhall und hält Ehrendoktorwürden von der University of York, der Anglia Ruskin University und der University of Leicester. Alison hat weltweit Meisterkurse gegeben, unter anderem an der Juilliard School und dem Curtis Institute.

Balsom hielt einen TED-Vortrag mit dem Titel „Music as a Healer“ (Musik als Heiler) und einen Vortrag am Somerville College der Universität Oxford zum Thema „Women in the Arts“ (Frauen in den Künsten). Zusätzlich setzt sie sich leidenschaftlich für die Bedeutung der Musikerziehung ein und ist Botschafterin für das BBC-Projekt Ten Pieces.

Balsom wurde 2016 im Rahmen der offiziellen 90. Geburtstagsfeier der Queen mit einem OBE für ihre Verdienste in der Musik ausgezeichnet. Zudem war sie 2015 in der angesehenen, damals noch von Kirsty Young moderierten BBC-Radio-4-Sendung Desert Island Discs zu Gast.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAFIE WIRD MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON HARRISON PARROTT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT

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