KD SCHMID London Symphony Orchestra

Sinfonie

London Philharmonic Orchestra

15.11.19 - 24.11.19

Über die Tour.

Im November 2019 geht das London Philharmonic Orchestra erneut unter der Leitung von Vladimir Jurowski auf Deutschlandtournee. Als Tourneesolisten konnten Stars wie Diana Damrau, Arabella Steinbacher und Jan Vogler gewonnen werden. Diese Konzertreise führt das Spitzenorchester nach Hamburg, Dresden, Köln, Freiburg und Friedrichshafen.


Programm 1:
Werk: tbc

Richard Strauss: Das Rosenband op. 36 Nr. 1

Richard Strauss: Ständchen op. 17 Nr. 2

Richard Strauss: Traum durch die Dämmerung op. 29 Nr. 1

Richard Strauss: Wiegenlied op. 41 Nr. 1

Richard Strauss: Winterweihe op. 48 Nr. 4

Richard Strauss: Zueignung op. 10 Nr. 1 (von Gilm) (1885)

Richard Strauss: Morgen op. 27 Nr. 4

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Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll in fünf Sätzen für großes Orchester (1901/03)


Programm 2:
Benjamin Britten: Symphonie für Violoncello und Orchester op. 68 (1963)

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Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll in fünf Sätzen für großes Orchester (1901/03)


Programm 3:
Benjamin Britten: Konzert für Violine und Orchester op. 15 (1939)

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Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll in fünf Sätzen für großes Orchester (1901/03)

 

Termine.

15.11.2019

Elbphilharmonie

Hamburg

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17.11.2019

Kulturpalast Dresden

Dresden

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19.11.2019

Kölner Philharmonie

Köln

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20.11.2019

Konzerthaus Freiburg

Freiburg

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21.11.2019

Graf Zeppelin Haus

Friedrichshafen

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Ihre Ansprechpartner:

Cornelia Schmid

Managing Director

+49 511 36607-73

cornelia.schmid@kdschmid.de

Joric Brandon Pretzel

Project Manager

+49 511 36607-33

joric.pretzel@kdschmid.de

Finn Peters

Orchestra Tour Coordinator

+49 511 36607-41

finn.peters@kdschmid.de

Publicity material:

Baiba Birzgalis

+49 511 36607-51

baiba.birzgalis@kdschmid.de

Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Als eines der besten Orchester auf der internationalen Bühne blickt das London Philharmonic Orchestra auf eine lange und besondere Geschichte zurück und hat den Ruf eines der zukunftsweisendsten Ensembles Großbritanniens zu sein. Es gibt klassische Konzerte, spielt aber auch Musik zu Filmen ein, betreibt ein eigenes Plattenlabel und erreicht jedes Jahr Tausende Menschen durch seine Aktivitäten für Familien, Schulen und Gemeinden.

Das Orchester wurde 1932 von Sir Thomas Beecham gegründet und hat danach unter vielen namhaften Chefdirigenten wie Sir Adrian Boult, Bernard Haitink, Sir Georg Solti, Klaus Tennstedt und Kurt Masur gearbeitet. 2017 feierte Vladimir Jurowski sein zehnjähriges Jubiläum als Chefdirigent des Orchesters.


Das Ensemble hat seinen Sitz in der Royal Festival Hall im Londoner Southbank Centre, wo es jede Saison etwa vierzig Konzerte gibt. Im Laufe des Jahres 2019 feiern wir die Musik Großbritanniens auf unserem Festival Isle of Noises und erkunden eine Reihe britischer und britisch inspirierter Musik von Purcell bis heute. 2020 wird eine neue Serie mit dem Titel 2020 Vision zu hören sein, die einige der spannendsten Werke seit dem Jahr 2000 enthält, die jeweils in Verbindung mit Stücken kombiniert werden, die genau 100 und 200 Jahre zuvor komponiert wurden.

Das Orchester hat florierende Residencies in Brighton, Eastbourne und Saffron Walden und reist zudem regelmäßig durch Großbritannien. Jeden Sommer spielt das Orchester an der berühmten Glyndebourne Festival Opera, wo es seit über fünfzig Jahren Resident Symphony Orchestra ist. Auch international tritt das Orchester als Gast auf und gibt weltweit ausverkaufte Konzerte.

Das London Philharmonic Orchestra hat die Musik zu zahlreichen Filmerfolgen eingespielt – von der Triologie Der Herr der Ringe bis Lawrence von Arabien, East is East, Der Hobbit und Thor: The Dark World. Das Orchester ist darüber hinaus regelmäßig in Fernsehen und Rundfunk zu hören und gründete 2005 sein eigenes Plattenlabel, bei dem bisher über 100 Veröffentlichungen als CD und Download erschienen sind. Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen Rachmaninows Symphonie Nr. 1 unter der Leitung von Vladimir Jurowski, Beethovens Symphonien Nr. 3 & 5 unter dem verstorbenen Kurt Masur und eine Filmmusik-CD unter Dirk Brossé.

Das London Philharmonic Orchestra hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nächste Generation zu begeistern, und in den letzten drei Jahrzehnten hat unsere Abteilung für Education & Community so viele Menschen jeden Alters in die Orchestermusik eingeführt und Möglichkeiten für Menschen mit verschiedensten Hintergründen geschaffen ihr kreatives Potenzial auszuschöpfen. Zu den Highlights gehören die Konzerte unserer BrightSparks-Schulen und die Familienkonzerte von FUNharmonics; das LPO Young Composers Programm sowie das Foyle Future Firsts Orchestertraining für herausragende junge Musiker. Seine Arbeit an der Spitze des digitalen Engagements und der sozialen Medien hat es dem Orchester ermöglicht, noch mehr Menschen weltweit zu erreichen: alle Aufnahmen stehen zum Download zur Verfügung und neben einem YouTube-Kanal und regelmäßigen Podcast-Serien hat das Orchester eine lebhafte Präsenz in sozialen Medien.

Mehr entdecken und mitmachen!

SAISON 2019/2020

Dirigent/-in

Vladimir Jurowski

© Matthias Creutziger

Aufgrund seines ausgeprägten musikalischen Könnens und seines wagemutigen künstlerischen Engagements ist Vladimir Jurowski einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit. Er wurde 1972 in Moskau geboren und studierte zunächst am Moskauer Konservatorium. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland und setzte seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Dresden und Berlin fort, wo er Dirigieren bei Rolf Reuter und Stimmausbildung bei Semion Skigin studierte. 1995 gab er sein internationales Debüt, als er beim Wexford Festival Rimski-Korsakows Mainacht dirigierte. Im selben Jahr trat er mit Nabucco erstmals im Royal Opera House Covent Garden auf.

Anfang des Jahres wurde bekannt gegeben, dass Vladimir Jurowski ab der Spielzeit 2021/22 die Position des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper München übernimmt, bis zu diesem Zeitpunkt hat er den Titel designierter Generalmusikdirektor. Er setzt seine Tätigkeit als Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin fort und feierte 2017 zehn Jahre als Chefdirigent des London Philharmonic, nachdem er 2007 nach vier Jahren als Erster Gastdirigent zum Chefdirigenten ernannt wurde. Darüber hinaus besitzt er die Titel des Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment, des künstlerischen Leiters des Russian State Academic Symphony Orchestra und des künstlerischen Leiters des George Enescu International Festival Bukarest. Zuvor war er Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997-2000), Erster Gastdirigent des Teatro Comunale di Bologna (2000-2003), Erster Gastdirigent des Russian National Orchestra (2005-2009) und Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera (2001-2013).


Vladimir Jurowski pflegt enge Verbindungen zu führenden künstlerischen Einrichtungen in aller Welt. Er arbeitet jedes Jahr mit dem Chamber Orchestra of Europe zusammen und tritt regelmäßig mit dem London Philharmonic bei Festivals wie den BBC Proms, dem George Enescu Festival Bukarest, dem Musikfest Berlin sowie dem Schleswig Holstein Musik Festival und dem Rostropovich Festival auf. Er arbeitet mit führenden Orchestern zusammen, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Cleveland und das Philadelphia Orchestra, das New York Philharmonic, das Chicago und das Boston Symphony wie auch die Berliner und Wiener Philharmoniker.

Die Saison 2019/2020 bringt Jurowski, der viele Opern dirigieren wird, einen besonderen Fokus auf die Oper und kehrt in eine Reihe von berühmten Häusern zurück. Am Königlichen Opernhaus Covent Garden wird er eine neue Claus-Guth-Inszenierung von Janaeks Jenufa leiten; an der Komischen Oper Berlin, einer neuen Barrie-Kosky-Inszenierung von Henzes Die Bassariden, an der Staatsoper Berlin wird er wieder mit Claus Guth in einer Neuinszenierung von Mussorgksys Khovanshchina zusammenarbeiten, an der Bayerischen Staatsoper wird er seine erste Produktion seit der Ankündigung seiner Musikdirektion in einer Wiederbelebung von Bergs Wozzeck neben seiner Arbeit mit dem Orchester in ihren jährlichen "Akademiekonzert"-Programmen. Ein besonderer Höhepunkt dieser Saison mit dem LPO ist eine halbszenische Inszenierung von Wagners Siegfried, die seine Interpretationen des kompletten Ringzyklus mit dem Orchester fortsetzt.

Jurowski beginnt die Saison 2019/2020 beim Enescu Festival mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Russian State Academic Symphony Orchestra (Evgeny Svetlanov), das erste in einer halbszenischen Inszenierung von Strauss' Die Frau Ohne Schatten. Während der gesamten Saison mit dem RSB und LPO bringt er seine ganz eigene, zukunftsweisende Programmierung in ihre Abo-Serien sowohl in ihren eigenen Konzertsälen als auch auf internationalen Tourneen.

Der leidenschaftliche Operndirigent gab 1999 sein Debüt an der Metropolitan Opera mit Rigoletto und hat dort seither Jenufa, Pique Dame, Hänsel und Gretel und Die Frau ohne Schatten dirigiert. An der Welsh National Opera leitete er Parsifal und Wozzeck, gab Krieg und Frieden an der Opéra National de Paris, Eugen Onegin an der Mailänder Scala, Ruslan und Ludmilla am Bolschoi-Theater, Salome mit dem State Academic Symphony of Russia und Iolanta und Der Teufel von Loudon an der Dresdner Semperoper. Daneben dirigierte er Die Zauberflöte, La Cenerentola, Otello, Macbeth, Falstaff, Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Don Giovanni, The Rake’s Progress, Das schlaue Füchslein, Ariadne auf Naxos und Peter Eötvös’ Love and Other Demons an der Glyndebourne Opera. 2015 trat er erneut an der Komischen Oper Berlin mit einer gefeierten Inszenierung von Moses und Aron auf und gab sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München mit Prokofjews Der feurige Engel. 2017 gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Wozzeck und hatte seinen ersten Auftritt in Glyndebourne als Gastdirigent, bei dem er die Uraufführung von Brett Deans Hamlet leitete.

Vladimir Jurowskis Diskographie mit dem London Philharmonic Orchestra umfasst die vollständigen Symphonien von Brahms, die 1. und 2. Symphonie von Mahler, Tschaikowskys Symphonien Nr. 1, 4, 5 und 6 und Manfred sowie Werke von Turnage, Holst, Britten, Vaughan Williams, Schostakowitsch, Honegger, Haydn, Zemlinsky und Rachmaninow. Außerdem hat er Schnittkes 3. Symphonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und eine Reihe russischer Werke mit dem Russian National Orchestra beim Label PentaTone Records eingespielt. Er nahm Werke von Mendelssohn und Mahler mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment auf, dazu ein breites Repertoire von Meyerbeer bis Kancheli. In den letzten Spielzeiten veröffentlichte Jurowski CDs mit Werken von Strauss und Mahler mit dem Rundfunk-Sinfoniorchester Berlin und von Prokofjew und Tschaikowsky mit dem State Academic Symphony of Russia. Seine Amtszeit als Musikdirektor in Glyndebourne wurde auf zahlreichen CDs und DVDs dokumentiert, darunter die preisgekrönten Produktionen von Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Ariadne auf Naxos, Falstaff, La Cenerentola, Rachmaninows Der geizige Ritter und Prokofjews Die Verlobung im Kloster. Außerdem erschienen auf DVD: Hänsel und Gretel aus der Metropolitan Opera, sein erstes Konzert als Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra mit Werken von Wagner, Berg und Mahler, Aufnahmen mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment (4. und 7. Symphonie von Beethoven) sowie mit dem Chamber Orchestra of Europe (Strauss und Ravel). Alle DVDs erschienen bei Medici Arts.

SAISON 2019/2020 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON IMG ARTISTS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Solisten

Diana Damrau, Sopran

Diana Damrau © Jürgen Frank

Seit ihrem frühen Bühnendebüt ist die Sopranistin Diana Damrau nunmehr schon 20 Jahre ständiger Gast auf den Bühnen der international führenden Opern- und Konzerthäuser sowie Festivals.

Mit ihrer in allen Lagen strahlenden Stimme, ihrer Koloraturfähigkeit, ihrem überragenden künstlerischen Ausdruck und ihrer musikalischen Stilsicherheit hat sie sich längst ihren festen Platz in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen „ersungen“. Neben der Bayerischen Staatsoper ist sie auch der Metropolitan Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro alla Scala di Milano, der Wiener Staatsoper und dem Opernhaus Zürich eng verbunden. Sie musiziert mit den bedeutendsten Dirigenten und Orchestern unserer Zeit.


2014 erhielt die Sopranistin den International Opera Award als beste Sängerin. Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics/Erato (ehemals EMI/Virgin Classics), gab Diana Damrau ihr CD Debüt mit Arie di Bravura – einer Sammlung von Mozart und Salieri Arien. Es folgten Soloalben wie Donna (Mozarts Opern- und Konzertarien), COLORaturaS (Romantische Koloratur Arien), Poesie – Richard Strauss Orchesterlieder (ECHO Klassik in 2011) und Liszt Lieder (mit Helmut Deutsch). Ihr Album Forever mit Highlights aus Operette, Film und Musical wurde mit dem ECHO Klassik 2014 ausgezeichnet. Es folgte das Album Fiamma del Belcanto mit Perlen des Belcanto und Belcanto-inspirierten Arien. Zudem wurde Diana Damrau anlässlich der Veröffentlichung ihres Albums Grand Opera, welche dem Schaffen Giacomo Meyerbeers gewidmet ist, als Sängerin des Jahres mit dem OPUS Klassik 2018 ausgezeichnet.

Neben einer Asien-Tournee gastierte Diana Damrau in der Saison 2017/18 in den renommiertesten Konzerthäusern Europas, wo sie gemeinsam mit dem Tenor Jonas Kaufmann und dem Pianisten Helmut Deutsch Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch interpretierte und inzwischen das gleichnamige Album vorstellte.

Ferner debütierte sie in der Titelrolle in Maria Stuarda am Opernhaus Zürich und war in München beim Open-Air-Event „Klassik am Odeonsplatz“ unter der Leitung von Cristian Măcelaru mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu erleben.

In der Saison 2018/19 tourte sie mit dem Harfenisten Xavier de Maistre in Europa. Darüber hinaus gastierte Diana Damrau in der Titelpartie von La Traviata in einer Neuproduktion an der Metropolitan Opera, als Ophélie am Gran Teatre del Liceu und an der Deutschen Oper Berlin in Hamlet sowie als „Artist in Residence“ am Barbican Centre London zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mariss Jansons.

In der Saison 2019/20 setzt sie die fruchtbare Zusammenarbeit mit diesem Klangkörper fort und präsentiert in ausgewählten Kulturmetropolen Europas sowie in der Carnegie Hall New York die Vier letzten Lieder von Richard Strauss. Ferner gibt sie Liederabende mit Sir Antonio Pappano und gastiert bei den Silvesterkonzerten der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko, beim Orchestra dell´Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Sir Antonio Pappano, an der Scala di Milano in Romeo et Juliette, an der Bayerischen Staatsoper in I Masnadieri  sowie an der Metropolitan Opera in Maria Stuarda.

Weitere Informationen finden Sie unter www.diana-damrau.com.

SAISON 2019/2020 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VOM CCM CLASSIC CONCERTS MANAGEMENT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Jan Vogler, Cello

© Felix Broede

Jan Voglers bemerkenswerte Karriere hat ihn mit namhaften Dirigenten und international renommierten Orchestern wie dem New York Philharmonic, Gewandhausorchester Leipzig, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und London Philharmonic Orchestra zusammengebracht. Sein großes Können ließ ihn die Klanggrenzen des Cellos ausloten und einen intensiven Dialog mit zeitgenössischen Komponisten und Künstlern aufbauen. Dazu gehören regelmäßige Uraufführungen, u.a. von Tigran Mansurian (mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Semyon Bychkov), John Harbison (mit Mira Wang und dem Boston Symphony Orchestra), Udo Zimmermann (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks), Wolfgang Rihm (Doppelkonzert mit Mira Wang) und das ihm selbst gewidmete Cellokonzert „Dunkle Saiten“ von Jörg Widmann sowie “Drei Kontinente – Konzert für Cello und Orchester” von Nico Muhly, Sven Helbig und Zhou-Long. Die New York Times bewunderte das „lyrische Gespür“ seines Cellospiels, das Gramophone Magazin lobt seine „schwindelerregende Virtuosität“, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestiert ihm die Gabe, „sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können“.


In der Saison 2019/20 wird Jan Vogler u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski (Britten Symphony for Cello and Orchestra), dem WDR Sinfonieorchester und Christian Macelaru (Muhly/Helbig/Zhou-Long Drei Kontinente – Konzert für Cello und Orchester) sowie mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin unter Alondra de la Parra (Saint-Saens Cellokonzert Nr. 1) und mit dem neugegründeten Mailänder Orchester LaFil – Filarmonica di Milano unter Daniele Gatti (Schumann Cellokonzert) auftreten. Mit dem BBC Philharmonic Orchestra und dessen neuem Chefdirigenten Omer Meir Wellber führt ihn eine Tournee nach England und Deutschland mit den Cellokonzerten von Schnittke (Nr. 1) und Dvorak. Er wird in der Elbphilharmonie Hamburg mit den Bach Suiten für Violoncello solo konzertieren und Duo Rezitale u.a. im Teatro Auditorium Manzoni in Bologna spielen.

Neben der klassischen Konzerttätigkeit als Solist widmete sich Jan Vogler mit dem Schauspieler Bill Murray auch intensiv ihrem gemeinsamen musikalisch-literarischen Projekt „Bill Murray, Jan Vogler & Friends – New Worlds“. Das innovative Programm erregte weltweite Aufmerksamkeit und brachte Werke von Twain, Hemingway, Whitman, Cooper, Bernstein, Bach, Piazzolla, Mancini, Gershwin und Foster für eine unerwartete und mitreißende Erkundung der Berührungspunkte von Literatur und Musik zusammen.

Zu den bisherigen Höhepunkten von Jan Voglers Tätigkeit als Solist zählen die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche unter Lorin Maazel im November 2005. Er konzertierte mit Orchestern wie den Chicago, Boston, Pittsburgh und Montreal Symphony Orchestras, dem Mariinsky Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestra dell‘ Accademia di Santa Cecilia, den Wiener Symphonikern, den Münchner Philharmonikern und The Knights. Dabei arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Fabio Luisi, Sir Antonio Pappano, Valery Gergiev, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und Kent Nagano.

Seit 2003 arbeitet Jan Vogler erfolgreich mit dem Label Sony Classical und im Laufe dieser Kooperation sind bisher rund 20 CDs entstanden. Zuletzt erschien seine Zusammenarbeit mit dem finnischen Gitarristen Ismo Eskelinen.

Die CD Songbook erweitert mit Stücken von u.a. de Falla, Paganini und Piazzolla das Repertoire der ungewöhnlichen Kombination Violoncello und Gitarre.

Die Produktionen davor umfassen u.a. die Einspielung von Doppelkonzerten für Geige und Violincello von Brahms, Harbison und Rihm mit Violinistin Mira Wang und dem Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Peter Oundjian (Mai 2018), die im März 2016 veröffentlichte CD mit Tschaikowskis Rokoko-Variationen, gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada und dem Moritzburg Festival Ensemble, „Concerti di Venezia“ mit venezianischen Cellokonzerten des 18. Jahrhunderts von Vivaldi, Caldara, Porpora u.a., gemeinsam mit dem La Folia Barockorchester, die Schumann-Kammermusik-CD „Dichterliebe“ mit u.a. Hélène Grimaud, sowie seine Einspielung der sechs Suiten für Cello solo von J. S. Bach. Zudem erwähnenswert sind seine CDs „My Tunes“ 1 und 2, für die Jan Vogler kurze Charakterstücke eingespielt hat, sowie die preisgekrönte Aufnahme des Cellokonzerts von Dvořák mit dem New York Philharmonic unter David Robertson (Pizzicato Supersonic Award, Diapason d’Or Janvier, Choc – Le Monde de la Musique Mars).

Seit 2008 leitet Jan Vogler die renommierten Dresdner Musikfestspiele und ist zudem seit 2001 Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals, das 2017 sein 25-jähriges Jubiläum feierte und eine der ersten Adressen für Kammermusik weltweit ist.

2006 erhielt Jan Vogler den Europäischen Kulturpreis, 2011 den Erich-Kästner-Preis für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung, sowie 2018 den Europäischen Kulturpreis TAURUS als Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

Jan Vogler spielt das Stradivari-Cello „Castelbarco/Fau“ von 1707.

SAISON 2019/2020 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON PR2 CLASSIC ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Arabella Steinbacher, Violine

© Peter Rigaud

Arabella Steinbacher, die Violinvirtuosin mit dem "transparenten silbernen Ton", gehört ohne Zweifel zu den führenden Geigerinnen unserer Zeit (Deutschlandradio) und ist bekannt für ihr außergewöhnlich umfangreiches Repertoire.

Neben den Höhepunkten des klassischen und romantischen Standardrepertoires spielt sie unter anderem Konzerte von Bartók, Berg, Glazunow, Chatschaturian, Milhaud, Prokofjew, Schnittke. Schostakowitsch, Strawinsky, Szymanowski, Hindemith, Hartmann und Gubaidulina, Die Chicago Tribune lobt sie als „voller brütender Melancholie, mit einem reichen Vibrato, tadelloser Intonation und einer bemerkenswerten Phrasierung“.


Zu den Highlights der Saison 19-20 zählen Konzerte mit der Camerata Salzburg und eine Tournee mit dem BBC Philharmonic Orchestra. Zusammen mit dem Dirigenten Marek Janowski wird Arabella Steinbacher außerdem zum National Symphony Orchestra nach Washington DC zurückkehren und mit der Dresdner Philharmonie beim Kissinger Sommer konzertieren.

Zudem wird sie mit ihrem Vivaldi / Piazzolla Projekt in Europa auf Tournee gehen und bei der AIDS-Gala in München auftreten. In Paris wird sie zusammen mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France mit Bach und Pärt zu hören sein. Arabella Steinbacher konzertiert international mit den führenden Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Boston Symphony Orchestra, dem London Sypmhony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, Chicago Symphony und Cleveland Symphony Orchestra. Sie feierte Erfolge mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Gewandhausorchester, Sao Paulo Symphony, Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, Seoul Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sie hat bereits mit Dirigenten wie unter anderem Lorin Maazel, Christoph von Dohnányi, Zubin Mehta, Riccardo Chailly, Herbert Blomstedt, Christoph Eschenbach, Charles Dutoit, Marek Janowski, Yannick Nézet-Séguin and Thomas Hengelbrock zusammengearbeitet.

Arabella Steinbacher fing im Alter von drei Jahren an, Violine zu spielen und studierte ab ihrem neunten Lebensjahr bei der renommierten Professorin Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München. Außerdem betrachtet Eine Quelle großer Inspiration und musikalischer Führung ist außerdem der israelische Geiger Ivry Gitlis.

Eine Diskografie von aktuell 18 Alben, darunter zwei ECHO Klassik Auszeichnungen und zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Nominierungen, zeigt eindrucksvoll ihre musikalische Vielseitigkeit. Sie ist seit 2009 Exklusivkünstlerin des Labels Pentatone, welches im Oktober 2018 ihr letztes Album veröffentlichte. Eingespielt mit dem WDR Sinfonieorchester unter Lawrence Foster, enthält es ausschließlich Werke von Richard Strauss, unter anderem sein Violinkonzert und Bearbeitungen einiger Lieder.

In der jüngeren Vergangenheit brachte Arabella Steinbacher außerdem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Dirigent Vladimir Jurowski die Britten & Hindemith Violinkonzerte heraus, mit den Festival Strings Lucerne Mozarts Violinkonzerte 3, 4 & 5, sowie eine Aufnahme mit ihrem Klavierpartner Robert Kulek mit Sonaten von Richard Strauss und César Franck. 2015 veröffentlichte Pentatone die Violinkonzerte von Mendelssohn und Tschaikowsky, eingespielt mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Charles Dutoit. Auf ihrem im September 2016 erschienenen Album begab sich die Geigerin erstmalig in die Sphären der populären Violinstücke von Camille Saint-Saëns, Maurice Ravel, Ralph Vaughan Williams, Pablo de Sarasate, Jules Massenet und Franz Waxman. Begleitet wird sie von dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo unter der Leitung von Lawrence Foster. 

Als offizielle CARE-Botschafterin unterstützt Arabella Steinbacher kontinuierlich Menschen in Not. Im Dezember 2011 tourte sie durch Japan, um an die Tsunami- Katastrophe im selben Jahr zu erinnern. Eine Aufnahme dieser Konzertreihe mit dem Titel „Arabella Steinbacher - Music oft Hope“ wurde später auf DVD veröffentlicht.

Arabella Steinbacher spielt die "Booth" Stradivari von 1716, großzügig zur Verfügung gestellt von der Nippon Music Foundation.

SAISON 2019/2020 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON DORN MUSIC ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

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