Sinfonie

Gewandhausorchester Leipzig

26.02.24 - 11.03.24

Über die Tour.

Das Gewandhausorchester Leipzig wird sich unter der Leitung von Andris Nelsons auf dieser Tournee intensiv dem Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski widmen.


Programm 1:
Peter I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

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Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64


Programm 2:
Peter I. Tschaikowsky: Polonaise aus der Oper "Eugen Onegin" op. 24

Peter I. Tschaikowsky: Romeo und Julia - Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare

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Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ("Pathétique")

 

 

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft „Das Große Concert“. Mit dem Umzug in das Messehaus der Tuchwarenhändler im Jahre 1781 erhielt das Ensemble den Namen „Gewandhausorchester“. Einige der bedeutendsten Gewandhauskapellmeister waren Johann Adam Hiller, Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly. Seit Februar 2018 hat Andris Nelsons das Amt des 21. Gewandhauskapellmeisters inne. Das Gewandhausorchester ist Träger des Europäischen Kulturerbe-Siegels. 

Hörer weltweit schätzen den besonderen Klang, den das Orchester vor allen anderen Sinfonieorchestern auszeichnet. Diese singuläre Klangfarbe und die breite RepertoireVielfalt kultiviert das Orchester bei weit über 200 Auftritten jährlich in den drei Spielstätten seines Wirkungsbereichs: Es ist das Konzertorchester des Gewandhauses, das Orchester der Oper Leipzig und das Ensemble, das wöchentlich in der Thomaskirche die Bach-Kantaten gemeinsam mit dem Thomanerchor gestaltet. Kein anderes sinfonisches Spitzenorchester spielt so viel und so regelmäßig Werke von Johann Sebastian Bach. Darüber hinaus gastiert das Orchester seit 1916 in aller Welt und produziert regelmäßig für CD, DVD, Radio und Fernsehen. 


Wenige andere Klangkörper waren an der Entwicklung der sinfonischen Musiktradition so nachhaltig beteiligt wie das Gewandhausorchester, das bis heute Anziehungspunkt für berühmte Komponisten, Dirigenten und Solisten ist: Das Orchester führte noch zu Lebzeiten Beethovens dessen neun Sinfonien als Zyklus auf (1825/26), und es spielte den weltweit ersten Zyklus aller Bruckner-Sinfonien (1919/20). Wagners Vorspiel zu „Die Meistersinger“ hatte mit dem Gewandhausorchester Premiere; Beethovens 5. Klavierkonzert, Brahms’ Violinkonzert sowie sein „Deutsches Requiem“, sind neben vielen anderen Werken der musikalischen Weltliteratur vom Gewandhausorchester aus der Taufe gehoben worden. Noch heute bringt das Orchester in jeder Spielzeit neue Kompositionen zur Uraufführung. 

Maßgeblichen Anteil an der Entwicklung eines bis heute prägenden Werke-Kanons hatte Felix Mendelssohn Bartholdy in seiner Zeit als Gewandhauskapellmeister (1835-1847). In seine Amtszeit fallen unter anderem die Uraufführungen seines Violinkonzertes e-Moll, der „Schottischen Sinfonie“ und der Ouvertüre zu „Ruy Blas“. Unter Mendelssohns Leitung ist Schuberts große C-Dur-Sinfonie zum ersten Mal erklungen sowie Schumanns 1., 2. und 4. Sinfonie. Mit neu konzipierten Konzertprogrammen lenkte Mendelssohn den Blick auf die Alte Musik und bewahrte damit unter anderem Johann Sebastian Bachs Instrumentalmusik vor dem Vergessen. Dank Mendelssohns Engagement konnte 1843 das erste Musikkonservatorium Deutschlands in Leipzig gegründet werden, die heutige „Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ (HMT). Im Sinne der Mendelssohnschen Gründungsidee, professionellen Orchesternachwuchs auszubilden, bietet das Gewandhausorchester heute in Kooperation mit der HMT die „Mendelssohn-Orchesterakademie“ an.

Die CD-Einspielungen, die das Orchester veröffentlicht hat, wurden mit internationalen Schallplattenpreisen und einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Mit Riccardo Chailly entstanden die Gesamteinspielungen der Beethoven-Sinfonien inklusive 9 seiner Ouvertüren (CD, Decca 2007-2009) und der Brahms-Sinfonien (CD, Decca 2012-2013) sowie umfangreiche Einspielungen der Sinfonien von Gustav Mahler (DVD, accentus music 2011-2015). Anlässlich des 90. Geburtstages von Herbert Blomstedt erschien im Juli 2017 eine neue Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien (CD, accentus music), die der Ehrendirigent mit dem Gewandhausorchester realisiert hat. Unter der Leitung des neuen Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons entstand eine Einspielung von Antonín Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, die im Februar 2018 erschienen ist (DVD, accentus music). Die Einspielung von Alban Bergs Violinkonzert und Felix Mendelssohn Bartholdys „Schottischer Sinfonie“ wurde am 31. August 2018 veröffentlicht (DVD, accentus music). Mit Andris Nelsons wird das Gewandhausorchester in den kommenden Jahren alle Bruckner-Sinfonien einspielen (CD, Deutsche Grammophon). Bislang sind die 3., 4., 6., 7., 8., und 9. Sinfonie erschienen.

Im Jahr 2020 erschienen bei Pentatone die ersten beiden CDs der Gesamteinspielung aller Sinfonien von Johannes Brahms unter der Leitung von Ehrendirigent Herbert Blomstedt (1. Sinfonie c-Moll op. 68 & der Tragische Ouvertüre op. 81 / 2. Sinfonie D-Dur op. 73 & Akademische Festouvertüre op. 80. Anlässlich des 90. Geburtstages von Sofia Gubaidulina im Oktober 2021 veröffentlichte die Deutsche Grammophon eine CD mit Weltersteinspielungen von Der Zorn Gottes sowie Das Licht des Endes und des 3. Violinkonzerts „Dialog: Ich und Du“ (Vadim Repin, Violine) unter der Leitung von Andris Nelsons.

SAISON 2021/2022

Dirigent/-in

Andris Nelsons

Andris Nelsons © Jens Gerber

Andris Nelsons ist Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra und Gewandhauskapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig. Durch diese beiden Positionen und sein persönliches Engagement entstand eine zukunftsweisende Verbindung zwischen den zwei Institutionen, die den Grammy-gekürten Nelsons als einen der renommiertesten und innovativsten Dirigenten in der internationalen Musikszene ausweisen. 

Seine Tätigkeit als Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra nahm Nelsons mit Beginn der Saison 2014/15 auf, seine Ernennung zum Gewandhauskapellmeister erfolgte im Februar 2018. Im Oktober 2020 wurden die Verträge mit beiden Orchestern verlängert. Ein Höhepunkt für Nelsons, das Boston Symphony Orchestra und das Gewandhausorchester Leipzig fand Ende 2019 statt: Im Rahmen der Kooperation zwischen den beiden Orchestern gaben sie gemeinsam drei Konzerte in Boston. Das Gewandhausorchester Leipzig trat auch innerhalb der Abonnementreihe des BSO auf. In der Saison 2021/22 wird die Allianz dieser beiden Klangkörper das symphonische Werk von Richard Strauss durch Konzerte und ein Aufnahmeprojekt in den Fokus stellen. Details werden im Herbst 2021 veröffentlicht.


In der Saison 2020/21 kehrte Nelsons zu diversen Orchestern zurück, wie den Berliner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Auch die Saison 2021/22 wird Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, im Dezember 2021, beinhalten. Die Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, mit denen er beim prestigeträchigen Neujahreskonzert 2020 aufgetreten war, findet bei den Salzburger Festspielen einen neuen Höhepunkt. In diesem Festspielsommer dirigiert Andris Nelsons das Bayreuther Festspielorchester, in Bayreuth und auf einer ersten europäischen Tour des Orchesters mit Konzerten in Paris, Riga und weiteren deutschen Städten. 

Die exklusive Partnerschaft von Andris Nelsons und der Deutschen Grammophon (DG) ebnete den Weg für drei herausragende Großprojekte mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Wiener Philharmonikern. Mit ersterem legteereinen Schostakowitsch-Zyklus vor, der alle Sinfonien und die Oper Lady Macbeth von Mzensk beinhaltet; der Zyklus wurde mit vier Grammys ausgezeichnet in den Kategorien Best Orchestral Performance, sowie Best Engineered Album. Mit dem Gewandhausorchester Leipzig setzt Nelsons seine Zusammenarbeit an einem vielgepriesenen Zyklus der Sinfonien Bruckners mit dem gelben Traditionslabel fort. Der fünfte Teil beider Zyklen wurde 2021 veröffentlicht. Zum 250. Geburtstag des Komponisten erschienen im Oktober 2019 Nelsons' DG-Aufnahmen aller BeethovenSinfonien mit den Wiener Philharmonikern 

1978 als Kind einer Musikerfamilie in Riga geboren, begann Andris Nelsons seine Karriere als Trompeter im Orchester der Latvian National Opera, während er zeitgleich Dirigieren studierte. Von 2008 bis 2015 war er Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra, 2006 bis 2009 Principal Conductor der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford und von 2003 bis 2007 Music Director der Latvian National Opera. 

SAISON 2021/2022 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VOM GEWANDHAUSORCHESTER ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Solist/-in

Leonidas Kavakos, Violine

Leonidas Kavakos © Marco Borggreve

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