Sinfonie

Estonian National Symphony Orchestra

30.11.22 - 04.12.22

Über die Tour.

Die einzigartige Lage des Baltikums im Schnittpunkt der Kulturen vereint nordische, westliche und östliche Musiktraditionen. Das Estonian National Symphony Orchestra, das 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiert, ist zum prominentesten orchestralen Botschafter Estlands im Ausland geworden. Mit seinem estnischen Chefdirigenten Olari Elts und dem in Schweden geborenen Geiger Daniel Lozakovich, Gewinner des Internationalen Vladimir-Spivakov-Violinwettbewerbs 2016 (im Alter von 15 Jahren), unternimmt das Orchester eine Europa-Tournee.


Rudolf Tobias: Ouverture "Julius Caesar" für Orchester (1896)

Peter I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

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Antonin Dvořák: Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)

 

Termine.

01.12.2022

Meistersingerhalle Nürnberg

Nürnberg

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02.12.2022

La Seine Musicale

Boulogne-Billancourt

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04.12.2022

Isarphilharmonie

München

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Ihre Ansprechpartner:

Konstantin Moritsch

Project Manager

+49 163 36607-16

konstantin.moritsch@kdschmid.de

Publicity material:

Baiba Birzgalis

+49 511 36607-51

baiba.birzgalis@kdschmid.de

Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das Estonian National Symphony Orchestra (Eesti Riiklik Sümfooniaorkester, ERSO) ist ein lebhaftes und vielseitiges Orchester, das stets höchste musikalische Maßstäbe anlegt. Dank seiner einzigartigen Position an der Schnittstelle mehrere Kulturen vereinigt es nordische, westliche und russische Musiktraditionen. 2026 feiert das Ensemble, das sich zum bekanntesten Orchesterbotschafter Estlands entwickelt und in den vergangenen Jahrzehnten seinen internationalen Ruf bedeutend erweitert hat, sein 100-jähriges Bestehen. Seit der Saison 2020/2021 ist Olari Elts Chefdirigent und künstlerischer Leiter. Neeme Järvi, der dem ERSO am längsten vorstand, wirkt weiterhin als künstlerischer Leiter ehrenhalber auf Lebenszeit, während Paavo Järvi als künstlerischer Berater des Orchesters fungiert.

Das Orchester tritt mit renommierten Dirigenten, Solistinnen und Solisten aus aller Welt und natürlich den bekanntesten estnischen Musikern auf. Die hohe Qualität der Einspielungen des ERSO wurde von angesehenen Musikmagazinen gelobt, und es gewann bereits mehrere Preise, darunter einen Grammy Award für die Einspielung von Sibelius-Kantaten. Das ERSO hat seinen Sitz in der Estonia Concert Hall in Tallinn, verzaubert die Welt auf zahlreichen Tourneen und hat an bedeutenden internationalen Musikfestivals teilgenommen. Es spielte in berühmten Sälen wie dem Konzerthaus Berlin, dem Wiener Musikverein, dem Rudolfinum in Prag, dem Brucknerhaus Linz, der Avery Fisher Hall (heute David Geffen Hall) in New York, dem Großen Saal der St. Petersburger Philharmonie und dem Konzertsaal des Mariinski-Theaters, der Kölner Philharmonie, dem Musiikkitalo Helsinki und der Berwaldhallen in Stockholm. Das ERSO nahm mit Neeme Järvi auch am Festival Radio France Occitanie Montpellier teil und trat unter Leitung von Olari Elts beim Eufonie International Festival of Central and Eastern Europe in Warschau auf.


Das Orchester pflegt eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Labels wie Chandos, BIS, Ondine und Onyx, früher auch mit Alba Records, Harmonia Mundi und Melodiya. Neben örtlichen Radio- und Fernsehsendern wurden Konzerte des ERSO auch von Mezzo und medici.tv übertragen und erreichten ihr Publikum über die Europäische Rundfunkunion. 2020 startete das Orchester seinen eigenen Kanal erso.tv.

Das ERSO schätzt sich glücklich, mit den besten Dirigenten und Solisten, darunter herausragende estnische Künstlerinnen und Künstler, zu musizieren. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart, und es hat symphonische Werke fast aller estnischen Komponisten uraufgeführt, darunter Namen wie Arvo Pärt, Erkki-Sven Tüür, Jüri Reinvere und Eduard Tubin.

SAISON 2022/23

Dirigent/-in

Olari Elts

Olari Elts © Katrin Viil

Music Director and Chief Conductor Estonian National Symphony Orchestra,
Artistic Advisor Kymi Sinfonietta

Olari Elts erlangt durch seine Leidenschaft für unverwechselbare und fantasievolle Konzertprogramme große Anerkennung in der internationalen Musikszene. Im Jahr 2020 begann er seine Arbeit als Music Director und Chief Conductor beim Estonian National Symphony Orchestra. Seit 2018 ist er zudem Artistic Advisor der Kymi Sinfonietta.

Er dirigierte bereits Orchester wie das Gewandhausorchester Leipzig, Finnish Radio Symphony, Danish National Symphony, Rotterdam Philharmonic, Netherlands Radio Philharmonic, BBC Symphony, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre National de France, Orchestre National de Lyon, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Budapest Festival Orchestra, Orchestre Symphonique de Québec, Yomiuri Nippon Symphony, Seoul Philharmonic Orchestra sowie Melbourne Symphony Orchestra. Zu den Solist:innen, mit denen Elts regelmäßig zusammenarbeitet, gehören Daniel Lozakovich, Jean-Efflam Bavouzet, Gautier und Renaud Capuçon, Brett Dean, Isabelle Faust, Alban Gerhardt, Martin Grubinger, Martin Helmchen, Stephen Hough, Lucas & Arthur Jussen, Kari Kriikku, Karita Mattila, Alexander Melnikov, Baiba Skride, Simon Trpčeski und Antoine Tamestit.


In der Saison 2022/23 geht Elts mit dem Estonian National Symphony Orchestra und dem Geiger Daniel Lozakovich auf Tournee durch Deutschland und Frankreich, was ihn unter anderem nach München und Paris führt. Er gastiert bei Orchestern wie dem Iceland Symphony Orchestra, dem Latvian National Symphony Orchestra, den Hamburger und Düsseldorfer Symphonikern, der Tapiola Sinfonietta, dem George Enescu Philharmonic Orchestra und kehrt für die Uraufführung eines neuen Werks von Erkki-Sven Tüür zum Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música zurück. Zudem kehrt er auch nach Asien zurück und gibt sein Debüt beim National Symphony Orchestra of Taiwan. In Norwegen nimmt er mit dem Oslo Philharmonic Orchestra ein neues Album mit Musik des preisgekrönten Komponisten Øyvind Torvund auf. Zum Abschluss der Saison unternimmt Elts eine große Tournee durch das Vereinigte Königreich mit dem Estonian National Symphony Orchestra, wobei er seine enge Zusammenarbeit mit der Kymi Sinfonietta fortsetzt. 

Als Verfechter zeitgenössischer baltischer Komponisten wie Erkki-Sven Tüür und Heino Eller hat Elts Aufnahmen von Heino Ellers Symphonischen Gedichten sowie Ellers Violinkonzert mit Baiba Skride und dem Estonian National Symphony Orchestra veröffentlicht. Ebenfalls von der Kritik gefeiert werden seine Ondine-Aufnahmen von Werken von Erkki-Sven Tüür mit der Tapiola Sinfonietta, darunter das Bratschenkonzert mit Lawrence Power, Tüürs Symphonie Nr. 5 für E-Gitarre, Orchester und Big Band sowie das Akkordeonkonzert Prophecy mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra. Seine 2016 erschienene Aufnahme von Brahms-Bearbeitungen (Glanert, Berio) mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra wurde ebenfalls hoch gelobt. Elts' Diskografie umfasst die Violinkonzerte von Borgström und Schostakowitsch mit Eldbjørg Hemsing und den Wiener Symphonikern beim Label BIS sowie Poul Ruders Symphonie Nr. 5 mit dem Danish National Symphony Orchestra bei Bridge Records. Vor kurzem veröffentlichte er ein Album mit Musik von Kalevi Aho, das er mit Antwerp Symphony Orchestra aufgenommen hat.

Olari Elts hat sich auch im Opernbereich einen Namen gemacht und dirigierte Titel wie Eugen Onegin, Mozarts Don Giovanni und Idomeneo sowie Berlioz' La Damnation du Faust. Genreübergreifend gastierte Elts im Konzerthaus Berlin mit der Theater-Konzert-Produktion, die Mendelssohns und Shakespeares "Sommernachtstraum" mit der Tallinner Theatergruppe NO99 kombinierte. Anlässlich von Bernsteins 100. Geburtstag dirigierte Elts den Film "On the Waterfront" mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg. 

Elts war von 2007-2020 Principal Guest Conductor des Estonian National Symphony Orchestra und hatte dieselbe Position von 2011-2014 beim Helsinki Philharmonic Orchestra inne. Von 2006-2011 war er Artistic Advisor des Orchestre de Bretagne, von 2007-2010 Principal Guest Conductor des Scottish Chamber Orchestra und von 2001-2006 Chief Conductor des Latvian National Symphony Orchestra. Der 1971 in Tallinn geborene Elts ist Gründer seines Ensembles für zeitgenössische Musik, des NYYD Ensemble.
 

SAISON 2022/2023

Solist/-in

Daniel Lozakovich, Violine

Daniel Lozakovich © Johan Sandberg, Deutsche Grammophon

Daniel Lozakovich, dessen Musizieren sowohl Kritiker als auch das Publikum in seinen Bann zieht, wurde 2001 in Stockholm geboren und gab sein Solodebüt 2010 mit den Moscow Virtuosi und Vladimir Teodorovič Spivakov. Heute tritt er mit Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Los Angeles Philharmonic, dem London Philharmonic Orchestra und den Münchner Philharmonikern auf und arbeitet mit den bedeutendsten Dirigenten der Welt zusammen, darunter Semyon Bychkov, Christoph Eschenbach, Neeme Järvi, Cristian Măcelaru, Klaus Mäkelä, Andris Nelsons, Vasily Petrenko, Lahav Shani, Tugan Sokhiev, Esa-Pekka Salonen, Nathalie Stutzmann, Krzysztof Urbański und Lorenzo Viotti.

Lozakovich eröffnete die laufende Saison mit seinem Debütauftritt bei den BBC Proms, wo er mit dem BBC Symphony Orchestra das Violinkonzert von Johannes Brahms spielte. Als Artist in Residence des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo wird er in der gesamten Saison Konzerte und Soloabende geben. Weitere Konzerttermine hat er mit dem Oslo Philharmonic unter Klaus Mäkelä, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und auf einer Tournee mit dem Estonian National Symphony Orchestra. Sein Debüt gibt er bei der Filarmonica della Scala, wo er zum ersten Mal mit Riccardo Chailly zusammenarbeitet. Darüber hinaus wird er mit dem Singapore Symphony Orchestra auftreten und sein Debüt in Südkorea geben, sowohl mit einem Rezital als auch mit dem Seoul Philharmonic Orchestra. Im Frühjahr 2022 gab er sein Debüt mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra und dem London Philharmonic Orchestra. 


Lozakovich gibt gefeierte Rezitale und wird in dieser Saison sein Rezitaldebüt im Concertgebouw (Amsterdam) geben. Er trat bereits im Théâtre des Champs-Élysées, in der Fondation Louis Vuitton, in der Tonhalle Zürich, in der Victoria Hall Genf, im Conservatorio G. Verdi Mailand und im Mariinsky Theater auf. Auf Tournee spielte er in der Elbphilharmonie Hamburg, im Concertgebouw (Amsterdam) und im Wiener Konzerthaus. Darüber hinaus tritt Lozakovich regelmäßig bei internationalen Musikfestivals auf, darunter das Verbier Festival, die Sommets Musicaux de Gstaad, das Festival Rotterdam, das White Nights Festival of St. Petersburg, das Moskauer Osterfestival, das Tsinandali Festival, das Festival de Pâques - Aix-en-Provence, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Tanglewood Music Festival, das Blossom Music Festival und das Pacific Music Festival. In diesen Monaten arbeitet Lozakovich mit Kammermusikpartnern wie Behzod Abduriamov, Lucas Debargue, David Fray, Martin Fröst, Alexandre Kantorow, Misha Maisky und Mikhail Pletnev zusammen.

Im Alter von 15 Jahren unterzeichnete Lozakovich einen exklusiven Plattenvertrag mit der Deutschen Grammophon und veröffentlichte 2018 sein Debütalbum mit Werken von Bach. Das Album erreichte Platz 1 in der Kategorie Musik in den französischen Amazon-Charts und in den Klassik-Album-Charts in Deutschland. "None but the lonely heart", Lozakovichs zweites Album (2019), enthält das Violinkonzert von Tschaikowsky und wurde live mit dem National Philharmonic Orchestra of Russia und Vladimir Spivakov aufgenommen. Lozakovichs drittes Album, das 2020 erschien, stellt das Beethoven-Violinkonzert in den Mittelpunkt, im Jahr des 250. Geburtstags des Komponisten, und wurde mit den Münchner Philharmonikern und Valery Gergiev aufgenommen. Im Herbst 2022 erscheint sein viertes Album bei der Deutschen Grammophon.

Lozakovich erhielt 2016 den 1. Preis beim Internationalen Vladimir-Spivakov-Violinwettbewerb und die Auszeichnung "The Young Artist of the Year 2017" beim Festival of Nations, den Premio Batuta Award in Mexiko und den Excelentia-Preis unter der Ehrenpräsidentschaft von Königin Sofia von Spanien. Er studierte ab 2012 an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Professor Josef Rissin und wird seit 2015 von Eduard Wulfson in Genf betreut. Daniel Lozakovich spielt die "ex-Baron Rothschild" Stradivari, eine großzügige Leihgabe von Reuning & Son, Boston und Eduard Wulfson im Namen des Eigentümers, und die Stradivari Le Reynier (1727), eine großzügige Leihgabe von LVMH / MOET HENNESSY. LOUIS VUITTON

SAISON 2022/2023

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