Dallas Symphony Orchestra © Sylvia Elzafon

Sinfonie

Dallas Symphony Orchestra

03.06.24 - 16.06.24

Über die Tour.

Für seine erste Europatournee als Chefdirigent des Dallas Symphony Orchestras freut sich Fabio Luisi auf das Musizieren mit Violinistin Anne-Sophie Mutter und Bariton Thomas Hampson.


Programm 1:
Angelica Negron: What keeps me awake (2008)

John Williams: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2

**************

Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

oder:

Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ("Pathétique")

oder:

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll in fünf Sätzen für großes Orchester (1901/03)


Programm 2:
Werk: tbc

Kurt Weill: Four Walt Whitman Songs (1942-1947)

**************

Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

oder:

Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ("Pathétique")

oder:

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll in fünf Sätzen für großes Orchester (1901/03)

 

Termine.

07.06.2024

Alte Oper Frankfurt

Frankfurt

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08.06.2024

Konzerthaus Freiburg

Freiburg

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09.06.2024

Isarphilharmonie

München

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11.06.2024

Elbphilharmonie

Hamburg

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12.06.2024

Konzerthaus Wien

Wien

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14.06.2024

Kölner Philharmonie

Köln

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15.06.2024

Philharmonie Essen

Essen

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16.06.2024

BOZAR MUSIC

Bruxelles

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Ihre Ansprechpersonen:

Cornelia Schmid

Managing Director

+49 511 36607-73

cornelia.schmid@kdschmid.de

Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Unter der Leitung von Musikdirektor Fabio Luisi gibt das Dallas Symphony Orchestra jedes Jahr mehr als 150 Konzerte im Morton H. Meyerson Symphony Center, einem der angesehensten Konzertsäle der Welt. Als größte Organisation für darstellende Künste im Südwesten der USA ist das DSO bestrebt, ein möglichst breites Publikum mit unverwechselbaren klassischen Programmen, originellen Popkonzerten und innovativen Multimedia-Darbietungen zu begeistern. Das Orchester engagiert sich für die Gemeinschaft und erreicht so über Aufführungen, Bildungsprogramme und Initiativen zur Gemeinschaftsförderung jährlich mehr als 243.000 Erwachsene und Kinder. Das Orchester gibt jedes Jahr mehr als 200 Kammerkonzerte in den Stadtvierteln von ganz Dallas und bietet im Rahmen der Programme Young Strings und Young Musicians mehr als 1200 Schülern Musikunterricht an. Die Geschichte des DSO reicht bis ins Jahr 1900 zurück und das Orchester ist ein Eckpfeiler des einzigartigen, 118 Hektar großen Kunstbezirks in der Innenstadt von Dallas. Dieser Kunstbezirk beherbergt mehrere Veranstaltungsorte für darstellende Künste, Museen und Parks und ist somit der größte Bezirk seiner Art in den USA. Das DSO wird zum Teil mit Mitteln aus dem Office of Arts & Culture der Stadt Dallas unterstützt.

SAISON 2023/24

Dirigent/-in

Fabio Luisi

Fabio Luisi © Sylvia Elzafon

Der GRAMMY®-Preisträger Fabio Luisi begann Anfang der Saison 2020/21 seine Amtszeit als Louise W. & Edmund J. Kahn Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra (DSO). Im Januar 2021 gab das DSO die Verlängerung seines Vertrags bis zur Saison 2028/29 bekannt. Der italienische Maestro von bedeutendem internationalem Ruf ist außerdem in seiner siebten Spielzeit als Chefdirigent des Dänischen Radio-Sinfonieorchesters und übernahm im September 2022 die Rolle des Chefdirigenten des NHK-Sinfonieorchesters in Tokio. Zuvor war er sechs Spielzeiten lang Chefdirigent der Metropolitan Opera und neun Spielzeiten lang Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich gewesen.

In der Spielzeit 2023/24 führt Luisi mit dem Dallas Symphony Orchestra monumentale Werke wie Mahlers 5. Sinfonie, Brahms’ „Deutsches Requiem“ und Liszts „Faust-Sinfonie“auf. Außerdem wird er drei Uraufführungen leiten: Jessie Montgomerys „Snapshots“, Xi Wangs Year 2020 (mit Trompeterin Tine Thing Helseth und Violinistin Karen Gomyo) und Annab Clynes Klavierkonzert (mit Jeremy Denk). Luisi schließt seine Saison mit Aufführungen der ersten beiden Opern aus Wagners epischem Ring-Zyklus: Das Rheingold und Die Walküre. Das DSO und Luisi werden in der Saison 2024/25 den gesamten Zyklus spielen. Damit werden sie das erste amerikanische Orchester in der jüngeren Geschichte sein, dass den gesamten Opernzyklus von Wagner aufführt.


Im Oktober 2023 werden Luisi und das DSO Brahms’ 3. und 4. Sinfonie als ihre zweite Aufnahme veröffentlichen. Dieses Album ist über das DSO-interne Label DSO Live erhältlich und wird die Veröffentlichung von Brahms’ 1. und 2. Sinfonie aus dem Herbst 2022 vervollständigen. In der Saison 2023/24 wird das DSO unter Luisi zwei Werke für eine bevorstehende Albumveröffentlichung aufnehmen – Franz Schmidts Epos „Das Buch mit Sieben Siegeln“ und Saint-Saëns’ „Orgelsinfonie“, bei der die mächtige Lay Family Concert Organ zu hören sein wird.

Weitere Höhepunkte der Spielzeit 2023/24 sind sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern, Konzerte mit den Orchestern von Cleveland und Philadelphia, seine Rückkehr an das Pult des Concertgebouw-Orchesters, gefolgt von einer Tournee durch Japan und Korea sowie mehrere Konzerte mit dem NHK-Sinfonieorchester (Tokio). Mit dem Dänischen Radio-Sinfonieorchester wird er neben den Saisonkonzerten in Kopenhagen eine neue Aufnahmereihe der gesamten Musik von Alexander Skrjabin für das Deutsche Grammophon beginnen.

Der Dirigent erhielt im März 2013 für seine Leitung der letzten beiden Opern von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ seinen ersten GRAMMY® Award. Dem ging die DVD-Veröffentlichung des live an der Met aufgenommenen gesamten Ring-Zyklus durch das Deutsche Grammophon voraus, die den Titel der besten Opernaufnahme des Jahres 2012 erhielt. Im Februar führte die Philharmonia Zürich ihr Label Philharmonia Records mit drei Aufnahmen unter der Leitung von Luisi ein: Berlioz’ „Symphonie Fantastique“, ein Doppelalbum mit Wagners Präludien und Zwischenspielen und eine DVD mit Verdis Rigoletto. Zu Luisis weiteren Veröffentlichungen gehören die vier Klavierkonzerte und die „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ von Rachmaninow mit der Solistin Lise de la Salle sowie eine seltene Aufnahme der Originalfassung von Bruckners monumentaler Sinfonie Nr. 8. Luisis umfangreiche Diskografie umfasst auch seltene Verdi-Opern („Jérusalem“, „Alzira“ und „Aroldo“), Salieris „La locandiera“, Bellinis „I puritani“ und „I Capuleti e i Montecchi“ mit Anna Netrebko und Elīna Garanča für das Deutsche Grammophon sowie das sinfonische Repertoire von Honegger, Respighi und Liszt. Er hat alle Sinfonien und das Oratorium „Das Buch mit Sieben Siegeln“ des vernachlässigten österreichischen Komponisten Franz Schmidt sowie mehrere Werke von Richard Strauss für Sony Classical und eine preisgekrönte Einspielung von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden aufgenommen.

Der 1959 in Genua geborene Luisi begann im Alter von vier Jahren Klavier zu lernen und erhielt 1978 sein Diplom vom Conservatorio Niccolò Paganini. Später studierte er Dirigat bei Milan Horvat an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Für seinen Beitrag zur Förderung der italienischen Kultur im Ausland wurde er sowohl zum Cavaliere della Repubblica Italiana als auch zum Commendatore della Stella d’Italia ernannt. 2014 erhielt er den Grifo d’Oro, die höchste Auszeichnung der Stadt Genua, für seine Beiträge zum kulturellen Erbe der Stadt. Abseits des Podiums ist Luisi ein versierter Komponist, dessen „Saint Bonaventure“ Mass an der St. Bonaventure University uraufgeführt wurde, gefolgt von der Uraufführung in New York City im Rahmen der MetLiveArts-Reihe mit dem Buffalo Philharmonic and Chorus. Wie die New York Times, CBS Sunday Morning und andere Medien berichteten, stellt er auch leidenschaftlich im Rahmen seines Einmannbetriebs FLPARFUMS.COM Parfüm her.

SAISON 2023/2024- DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VOM DALLAS SYMPHONY ORCHESTRA ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Solisten

Anne-Sophie Mutter, Violine

Anne-Sophie Mutter © Monika Höfler

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit 48 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Dabei ist die viermalige Grammy® Award Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik.

Sie hat bislang 31 Werke uraufgeführt – Thomas Adès, Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses und zahlreichen Benefizprojekten. Zudem wählte sie der Stiftungsrat der Deutschen Krebshilfe 2021 zur neuen Präsidentin der gemeinnützigen Organisation. Seit Januar 2022 gehört sie dem Stiftungsrat von Lucerne Festival an. Im Herbst 1997 gründete sie den „Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“, dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt. Und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Solisten-Ensemble „Mutter’s Virtuosi“.


KONZERTE 2024

Anne-Sophie Mutters Konzertkalender 2024 mit Auftritten in Asien, Europa und Nordamerika spiegelt erneut die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik wider. Zahlreiche ihr gewidmete Kompositionen prägen die Konzerte; in vielen Ländern werden diese Werke erstmals zu hören sein.

Zum Jahresbeginn gastiert Mutter mit der britischen Erstaufführung des ihr gewidmeten Violinkonzerts Nr. 2 von John Williams sowie Filmmusiken der Hollywood-Legende in London. Ihre musikalischen Partner: Das London Philharmonic Orchestra, dirigiert von Jonathon Hayward.

Ende Januar folgen Konzerte in Los Angeles, wo sie das Brahms Doppelkonzert mit dem Cellisten Pablo Ferrández, einem Stipendiaten ihrer Stiftung, sowie dem Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel aufführt.

Bei der Salzburg Mozartwoche tritt sie mit zwei Programmen auf: Die Sinfonie Concertante spielt Mutter mit dem Bratschisten Michael Barenboim; Lahav Shani dirigiert dabei die Wiener Philharmoniker. Für vier Klaviertrios hat sie die Pianistin Lauma Skride sowie den Cellisten Maximilian Hornung, einen ehemaligen Stipendiaten ihrer Stiftung, an ihrer Seite.

Im März gastiert Mutter in Asien, wo sie mit dem Pianisten Lambert Orkis das 36. Jahr ihrer musikalischen Zusammenarbeit einläutet. Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Respighi, Schubert und Clara Schumann, die die beiden Ausnahmemusiker in der zweiten Jahreshälfte zudem in Europa aufführen werden.

Auch in Israel wird das Williams Violinkonzert Nr. 2 erstmals zu hören sein: Im April in Haifa und Tel Aviv; in beiden Städten führt Mutter zudem das Beethoven Violinkonzert auf.

Zum 30. Todestag von Witold Lutosławski spielt Mutter in Warschau mit der Orchesterversion der „Partita“ ein ihr gewidmetes Werk sowie darüber hinaus die „Chain 2“ und die „Interlude“ des polnischen Komponisten. Am Pult Andrzej Boreyko, der das Warsaw Philharmonic Orchestra dirigiert.

Lutosławskis „Partita“ bringt sie im Mai zudem in Leipzig und London auf die Bühne, dort kombiniert mit Thomas Adès’ „Air – Homage to Sibelius“, die der Komponist der Geigerin gewidmet hat und die in Deutschland sowie Großbritannien erstmals zu hören sein wird. In Leipzig leitet Andris Nelsons das Gewandhaus Orchester; in der britischen Metropole Thomas Adès das London Symphony Orchestra.

Bei der Europa-Tournee im Juni steht erneut das Williams Violinkonzert Nr. 2 im Zentrum, das Mutter dabei mit dem Dallas Symphony Orchestra, dirigiert von Fabio Luisi, aufführt.

Filmthemen von Williams spielt sie bei „Klassik am Odeonsplatz” in München – mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Lahav Shani.

Für das Brahms Violinkonzert sind in der zweiten Jahreshälfte Konzerte in Europa mit dem West-Eastern Divan Orchestra geplant. Bei einer weiteren Europatournee wird Mutter das Mendelssohn Violinkonzert spielen, gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und seinem Musikdirektor Manfred Honeck.

Mit Williams’ Violinkonzert Nr. 2 sowie ausgewählten Filmthemen beschließt Mutter ihr Konzertjahr 2024 – mit der Hollywood-Legende am Pult des Chicago Symphony Orchestra.

AUSZEICHNUNGEN

Im Juni 2023 erhielt Anne-Sophie Mutter den Preis des Klavier-Festivals Ruhr und die Royal Philharmonic Society zeichnete sie mit der Goldmedaille aus. Die Krzysztof-Penderecki-Musikakademie Krakau verlieh ihr 2022 die Ehrendoktorwürde. 2019 wurde Mutter mit dem Praemium Imperiale in der Kategorie Musik ausgezeichnet; im Juni erhielt sie den Polar-Musikpreis. Polen verlieh ihr 2018 als erste deutsche Künstlerin die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste in Gold. Im Februar 2018 wurde die Geigerin zum Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia ernannt. Rumänien verlieh Mutter 2017 den Kulturverdienstorden im Rang eines Großoffiziers; im gleichen Monat ehrte sie Frankreich mit der Verleihung der Insignien eines Kommandeurs im französischen Orden der Künste und der Literatur. 2016 zeichnete sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der „Medalla de oro al Mérito en las Bellas Artes“ aus. 2015 wurde Anne-Sophie Mutter zum Honorary Fellow des Keble College der University of Oxford ernannt. 2013 wurde sie ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts & Sciences, nachdem sie im Januar mit dem Orden der Lutoslawski Gesellschaft (Warschau) ausgezeichnet worden war. 2012 verlieh ihr der Atlantic Council den Distinguished Artistic Leadership Award. 2011 erhielt sie den Brahms-Preis sowie für ihr soziales Engagement den Erich-Fromm-Preis und den Gustav-Adolf-Preis. 2010 verlieh ihr die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens in Trondheim die Ehrendoktorwürde; 2009 wurde sie mit dem Europäischen St. Ullrichs Preis sowie dem Cristobal Gabarron Award ausgezeichnet. 2008 erhielt Anne-Sophie Mutter den internationalen Ernst von Siemens Musikpreis sowie den Leipziger Mendelssohn Preis.

Die Geigerin ist Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens, des Großen Österreichischen Ehrenzeichens sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VOM ANNE-SOPHIE MUTTER SEKRETARIAT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Thomas Hampson, Bariton

Thomas Hampson © Jimmy Donelan

Der amerikanische Bariton Thomas Hampson zählt zweifelsohne zu den innovativsten und facettenreichsten Musikern unserer Zeit. Für sein künstlerisches Schaffen sowie für seine Rolle als Wegbereiter in der Kultur hat er unzählige internationale Auszeichnungen erhalten. Sein Opernrepertoire umfasst mehr als 80 Rollen, und seine Diskografie enthält über 170 Einspielungen, die mehrfach nominiert und mit dem GRAMMY Award, dem Edison Award und dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet wurden.

Hampson eröffnete die Saison 2023/24 mit einer Aufführung von Waltons „Belshazzar's Feast“ mit Klaus Mäkelä und dem BBC Symphony Orchestra bei den BBC Proms. The Guardian lobte, sein Gesang sei „immer fesselnd“. Gemeinsam mit dem The Cleveland Orchestra wird er das Werk, ebenfalls mit Klaus Mäkelä, auch in Ohio aufführen. Weitere Engagements führen Thomas Hampson zum Seoul Philharmonic Orchestra wo er unter der Leitung von Jaap van Zweden Lieder aus Mahlers „Des Knaben Wunderhorn“ singen wird. Mit dem gleichen Programm ist er auch beim Athens State Orchestra zu Gast, bevor er mit dem Dallas Symphony Orchestra und dessen Chefdirigenten Fabio Luisi auf Europatournee geht. Überdies tritt Thomas Hampson mit dem Janoska Ensemble bei einer Silvestergala im Wiener Konzerthaus auf.


Weitere Höhepunkte sind Aufführungen von Weills "Four Walt Whitman Songs" mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert sowie eine halbszenische Produktion von Mozarts berühmter Oper „Così fan tutte“ mit dem Orchestre National de Lyon und Nikolaj Szeps-Znaider, bei der Hampson auch Regie führt. Mit Evgeny Kissin wird er deren gemeinsames Projekt "Address Unknown" am Londoner Marylebone Theatre auführen sowie bei Liederabenden mit seinem langjährigen Pianisten Wolfram Rieger in Kronberg, Krün, Heidelberg und auf Schloss Elmau zu erleben sein. Thomas Hampson wird auch nach Waiblingen zurückkehren, wo er bei der jährlich stattfindenden Internationalen Opernwerkstatt Meisterkurse gibt. Er kehrt auch für die sechste Ausgabe der Schubert Woche in den Berliner Pierre Boulez Saal zurück. Hampson setzt seine Tätigkeit als Leiter der Lied Akademie beim Heidelberger Frühling fort, die Sänger und Pianisten aus der ganzen Welt unterstützt.

In der vergangenen Saison gab Hampson sein mit Spannung erwartetes Debüt als Richard Nixon in Adams' „Nixon in China“ an der Opéra national de Paris unter der Leitung von Gustavo Dudamel. Sein Debüt wurde von der Kritik bejubelt: „Die Besetzung, dominiert von Thomas Hampsons edler, leuchtender Stimme, verdient nichts als Lob“, hieß es bei Res Musica. Hampson stand überdies in der Rolle des Creonte in einer konzertanten Fassung von Haydns letzter Oper „L'anima del filosofo, ossia Orfeo ed Euridice“ bei den Salzburger Festspielen gemeinsam mit Cecilia Bartoli auf der Bühne. Im Konzert eröffnete er die Saison mit dem New Century Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Hope und trat zusammen mit Martha Argerich in Luzern auf.

Hampson ist Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg und Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Neben mehreren Ehrendoktorwürden trägt er den Titel Kammersänger der Wiener Staatsoper und wurde in Frankreich zum Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. 2017 erhielten Thomas Hampson und Wolfram Rieger gemeinsam die Hugo-Wolf-Medaille der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie. Hampson ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Lied Akademie Heidelberg. Im Jahr 2003 gründete er die Hampsong Foundation, mit der er die Kunst des Gesangs zur Förderung des interkulturellen Dialogs und Verständnisses einsetzt. Seine internationalen Meisterkurse sind eine ständige Online-Ressource von Medici.tv, der Manhattan School of Music und dem Livestream-Kanal der Hampsong Foundation. Außerdem ist er als Berater für Opera for Peace tätig.

SAISON 2023/2024

James Ehnes, Violine

James Ehnes © Benjamin Ealovega

James Ehnes hat sich international zu einem der begehrtesten Musiker etabliert. Dank seiner atemberaubenden Virtuosität, seiner gelassenen Lyrik und seiner unerschütterlichen Musikalität ist er ein gern gesehener Gast in den renommierten Konzertsälen der Welt.

Zu seinen jüngsten Orchester-Highlights gehören Auftritte mit dem MET-Orchestra in der Carnegie Hall, mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem San Francisco Symphony, dem London Symphony, dem NHK-Sinfonieorchester sowie mit den Münchner Philharmonikern. In der Saison 23/24 setzt Ehnes seine Tätigkeit als Artist in Residence des National Arts Centre of Canada und als künstlerischer Partner von Artis–Naples fort. In dieser Saison wird er Debüts mit dem Concertgebouw-Orchester, der Tonhalle Zürich und dem Israel Philharmonic Orchestra geben.


Neben seinen Soloauftritten mit Orchestern pflegt Ehnes auch einen vollen Terminkalender mit Solo-Recitals. Er tritt regelmäßig in der Wigmore Hall auf (u. a. 2019/20 mit dem gesamten Zyklus der Beethoven-Sonaten und 2021/22 mit dem Gesamtwerk für Violine und Viola von Brahms und Schumann) sowie in der Carnegie Hall, im Symphony Center Chicago, im Amsterdamer Concertgebouw, in Ravinia, Montreux, beim Verbier Festival, bei den Dresdner Musikfestspielen und beim Festival de Pâques in Aix. Als begeisterter Kammermusiker leitet er auch das Ehnes Quartetts und ist in der Rolle des künstlerischen Leiters für die Seattle Chamber Music Society tätig.

Ehnes verfügt über eine umfangreiche Diskografie und wurde für seine Aufnahmen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter zwei Grammys, drei Gramophone Awards und elf Juno Awards. Bei den Gramophone Awards 2021 erhielt Ehnes auch den begehrten Titel des „Künstler des Jahres“. Diese Anerkennung würdigte seine jüngsten Beiträge zur Plattenindustrie sowie seine Online-Konzertreihe mit dem Titel „Recitals from Home“, die im Juni 2020 als Reaktion auf die Pandemie und die Schließung von Konzertsälen ins Leben gerufen wurde. Ehnes nahm mit hochmoderner Aufnahmetechnik bei sich zu Hause die sechs Sonaten und Partiten von Bach und die sechs Sonaten von Ysaÿe auf und veröffentlichte sechs Folgen über einen Zeitraum von zwei Monaten. Diese Aufnahmen wurden weltweit von Kritikern und Publikum hochgelobt, und Le Devoir beschrieb Ehnes als „an der absoluten Spitze der Streaming-Entwicklung“.

Ehnes begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenunterricht, wurde im Alter von neun Jahren Schützling des berühmten kanadischen Geigers Francis Chaplin und gab mit 13 Jahren sein Orchesterdebüt mit dem L’Orchestre symphonique de Montréal. Er setzte sein Studium bei Sally Thomas an der Meadowmount School of Music und der Juilliard School fort und erhielt mit seinem Abschluss im Jahr 1997 den Peter Mennin Preis für herausragende Leistungen und Führungsqualitäten in der Musik. Er ist Mitglied des Order of Canada und des Order of Manitoba, ein Fellow der Royal Society of Canada und Ehren-Fellow der Royal Academy of Music, wo er als Gastprofessor tätig ist.

Ehnes spielt die „Marsick“ Stradivari von 1715.

SAISON 2023/2024 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON INTERMUSICA ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

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