KD SCHMID Bergen Philharmonic Orchestra

Sinfonie

Bergen Philharmonic Orchestra

08.02.23 - 19.02.23

Über die Tour.

Das Bergen Philharmonic Orchestra wird auf dieser Tournee von Solist Augustin Hadelich begleitet. Die Leitung hat Edward Gardner.


Maurice Ravel: La Valse. Poème chorégraphique

oder:

Edvard Grieg: Trauermarsch zum Andenken an Rikard Nordraak

Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

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Sergej Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45 (1940)

oder:

Igor Strawinsky: Petruschka (Fassung von 1947)

 

Termine.

14.02.2023

Elbphilharmonie

Hamburg

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17.02.2023

Konzert Theater Coesfeld

Coesfeld

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18.02.2023

Konzerthaus Dortmund

Dortmund

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Ihre Ansprechpartner:

Joric Brandon Pretzel

Senior Project Manager

+49 511 36607-33

joric.pretzel@kdschmid.de

Publicity material:

Baiba Birzgalis

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das Bergen Philharmonic, mit dem Status eines norwegischen Nationalorchesters, ist eines der ältesten der Welt und wurde im Jahr 1765 gegründet. Edvard Grieg war von 1880 bis 1882 künstlerischer Leiter. Edward Gardner ist Chefdirigent. Sir Mark Elder ist ab September 2022 Erster Gastdirigent des Orchesters. Das Orchester, das durch Aufnahmen, ausgedehnte Tourneen und internationale Kompositionsaufträge ein hohes internationales Ansehen genießt, wurde von Gramophone zum Orchester des Jahres 2020 ernannt und gewann 2021 zwei Gramophone Classical Music Awards; Aufnahme des Jahres und Opernpreisträger für die Aufnahme von Brittens Peter Grimes.

In den vergangenen Spielzeiten ist das Bergen Philharmonic im Concertgebouw Amsterdam, bei den BBC Proms, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, in der Carnegie Hall in New York, in der Elbphilharmonie in Hamburg und der Berliner Philharmonie aufgetreten. Das Orchester und Edward Gardner traten 2017 beim Edinburgh International Festival und 2019 in der Royal Festival Hall mit ihrer von der Kritik gefeierten Produktion von Peter Grimes auf.


2015 gründete das Bergen Philharmonic seinen eigenen kostenlosen Livestream-Service Bergenphilive.no, der eine erstklassige Auswahl von Auftritten des Ensembles mit verschiedenen Dirigenten und Solisten bietet. Ein Jugendsymphonieorchester, das Bergen Philharmonic Youth Orchestra, wurde im selben Jahr gegründet.

Das Orchester veröffentlicht zurzeit vier CDs pro Jahr. Zu den Projekten gehören eine Reihe von Orchesterwerken von Janáček, Messiaens Turangalîla, Ballette von Strawinsky und sämtliche Symphonien, Ballettsuiten und Konzerte von Prokofjew, Bruckner-Sinfonien und die komplette Orchestermusik von Edvard Grieg.

Unter Edward Gardner hat das Orchester bereits einige CDs eingespielt: Orchesterwerke von Janáček, darunter die für einen Grammy nominierte Einspielung seiner Glagolitischen Messe, Schönbergs Gurre-Liede, Lieder von Sibelius, Griegs Klavierkonzert und die Begleitmusik zu Peer Gynt mit Jean-Efflam Bavouzet, Ann-Helen Moen und Lise Davidsen, Bartoks Konzert für Orchester und Rhapsodies mit James Ehnes, Bartoks Herzogs Blaubarts Burgs mit John Relyea und Michelle DeYoung sowie die Brahms-Symphonien Nr. 1 und 3, Schönbergs Erwartung und Pelleas und Melisande, Brittens Peter Grimes mit Stuart Skelton und Erin Wall, Lieder von Britten und Canteloube mit der Sopranistin Mari Eriksmoen und eine CD mit dem Saxophonisten Marius Neset.

SAISON 2022/2023

Dirigent/-in

Edward Gardner

Edward Gardner © Benjamin Ealovega

Edward Gardner wird seine Amtszeit als Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra im September 2021 antreten; er ist auch Chefdirigent des Bergen Philharmonic, eine Position, die er seit Oktober 2015 innehat.

In der Saison 2021/2022 wird Edward Gardner das London Philharmonic Orchestra in elf Konzerten in der Royal Festival Hall dirigieren, darunter fünf UK-Premieren. Er eröffnet die Saison am 25. September 2021 mit einer konzertanten Aufführung von Tippetts The Midsummer Marriage, für die der London Philharmonic Choir vom English National Opera Chorus begleitet wird. Weitere Programme während der Saison sind Berlioz‘ Symphonie fantastique, Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Mahlers Lied von der Erde. Edward Gardner und das LPO werden auch am Enescu Festival in Bukarest teilnehmen und eine ausgedehnte Deutschlandtournee unternehmen.


Edward Gardner wird die Saison des Bergen Philharmonic mit einer Aufführung von Adams Harmonium eröffnen. Weitere Höhepunkte sind ein reines Strawinsky-Programm und neue Aufträge von Thomas Larcher, Ryan Wigglesworth und Rebecka Ahvenniemi. Nach den jüngsten Tourneen nach Berlin, München, Amsterdam und zu den BBC Proms und sowie zum Edinburgh International Festival wird das Orchester in dieser Saison in Barcelona und Paris auftreten.

Als gefragter Gastdirigent debütierte Edward Gardner in den beiden vorangegangenen Spielzeiten mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem New York Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem San Francisco Symphony, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Royal Stockholm Philharmonic und den Wiener Symphonikern; mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Montreal Symphony, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Philharmonia Orchestra und dem Orchestra del Teatro alla Scala di Milano arbeitete er erneut zusammen. Er setzte auch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra fort, wo er von 2010-2016 Erster Gastdirigent war und mit dem BBC Symphony Orchestra, das er sowohl bei der First als auch bei der Last Night der BBC Proms dirigierte. 

Edward Gardner war zehn Jahre lang Musikdirektor der English National Opera (2006-15) und unterhält eine fortlaufende Beziehung zur New Yorker Metropolitan Opera, wo er Produktionen von Carmen, Don Giovanni, Der Rosenkavalier und Werther dirigierte. In London gibt es Pläne mit dem Royal Opera House, wo er 2019 in einer Neuproduktion von Káťa Kabanová debütierte und in der folgenden Saison für Werther zurückkehrte. In der Spielzeit 2021/22 debütiert Edward an der Bayerischen Staatsoper in einer Neuproduktion von Peter Grimes. Außerdem dirigierte er an der Scala, der Chicago Lyric Opera, Den Norske Opera and Ballet, der Glyndebourne Festival Opera und der Opéra National de Paris.

Als leidenschaftlicher Förderer des Nachwuchses gründete Edward Gardner 2002 das Hallé Youth Orchestra und dirigiert regelmäßig das National Youth Orchestra of Great Britain. Er hat eine enge Beziehung zur Juilliard School of Music und zur Royal Academy of Music, die ihn 2014 zum ersten Inhaber des Sir Charles Mackerras Conducting Chair ernannt hat.

Edward Gardner wurde 1974 in Gloucester geboren und studierte in Cambridge und an der Royal Academy of Music. Danach wurde er Assistent beim Hallé Orchestra und Musikdirektor der Glyndebourne Touring Opera. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen die Ernennung zum Royal Philharmonic Society Award Conductor of the Year (2008), ein Olivier Award for Outstanding Achievement in Opera (2009) und die Verleihung der Mitgliedschaft im Order oft he British Empire für Musikdienste bei den Geburtstagsehren der Königin (2012).

SAISON 2021/2022 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON ASKONAS HOLT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Solisten

Augustin Hadelich, Violine

© Rosalie OConnor

Augustin Hadelich hat sich als einer der großen Geiger seiner Generation etabliert. Er konzertiert mit allen bedeutenden amerikanischen Orchestern und auch bei seinen immer zahlreicher werdenden Auftritten in Europa und Fernost eilt ihm ein phänomenaler Ruf voraus. Kritiken loben seine überragende Technik, die Stringenz und Überzeugungskraft seiner Interpretationen und seinen hinreißenden Ton.

In der Spielzeit 2021/2022 ist Hadelich Artist in Residence des Frankfurter Museumsorchesters. In seiner Rolle als Associate Artist des NDR Elbphilharmonie Orchesters ist er erneut in Hamburg zu Gast. Im Oktober 2021 gibt er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Unmittelbar darauf spielt er gemeinsam mit der Philharmonie Zuidnederland die Uraufführung des für ihn geschriebenen Violinkonzerts des irischen Komponisten Donnacha Dennehy. Darüber hinaus führen ihn Engagements zum WDR Sinfonieorchester, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Münchner Philharmoniker, Tonkünstlerorchester Niederösterreich und Mozarteumorchester Salzburg. Er folgt Einladungen zum Danish National Symphony Orchestra, Finnish Radio Symphony, Orchestre National de France, Warsaw Philharmonic und Prague Spring Festival. Im Frühjahr 2022 ist er im Rahmen einer Rezitaltournee u.a. in Amsterdam, London, Frankfurt und Paris zu erleben. In Asien spielt er mit Seoul Philharmonic und Taiwan Philharmonic. In den USA ist er u.a. zu Gast beim Minnesota Orchestra, San Francisco Symphony, New York Philharmonic und den Sinfonieorchestern in St. Louis, Houston, Indianapolis und Utah.


Neben seinen umfassenden Konzertaktivitäten in Nordamerika trat er weltweit mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Concertgebouworkest, London Philharmonic Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestre National de Lyon, Orquesta Nacional de España, Oslo Philharmonic sowie der Academy of St Martin in the Fields auf. Engagements in Fernost führten ihn zum Hong Kong Philharmonic Orchestra, Seoul Philharmonic und NHK Symphony Orchestra. Er war Artist-in-Residence in Bournemouth, beim Fort Worth Symphony Orchestra und beim Netherlands Philharmonic Orchestra. Sein Debüt bei den BBC Proms gab er 2016, bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2018 und beim Verbier Festival 2021.

Hadelichs Aufnahmekatalog umfasst u. a. die Konzerte von Sibelius, Adès, Tschaikowsky, Lalo, Mendelssohn und Bartók. 2016 wurde er für seine Aufnahme des Violinkonzerts „L‘Arbre des songes“ von Dutilleux mit einem Grammy Award ausgezeichnet. Eine Einspielung der 24 Capricen von Paganini erschien im Januar 2018 bei Warner Classics. Im April 2019 folgte dann mit den Konzerten von Brahms und Ligeti sein zweites Album als Exklusivkünstler des Labels.  Für seine CD „Bohemian Tales“ mit Dvořáks Violinkonzert, eingespielt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, erhielt er einen Opus Classic Award. Mit Begeisterung wurde auch seine jüngste Aufnahme mit Bachs Sonaten und Partiten von der Presse gefeiert.

Augustin Hadelich, heute amerikanischer und deutscher Staatsbürger, wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Er studierte bei Joel Smirnoff an der New Yorker Juilliard School. Ein bedeutender Karrieresprung gelang Hadelich 2006 mit dem Gewinn des Internationalen Violinwettbewerbs in Indianapolis. Weitere Auszeichnungen folgten: 2009 erhielt er in New York den prestigeträchtigen "Avery Fisher Career Grant". 2011 wurde er mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trust geehrt. 2015 gewann Hadelich den erstmalig ausgelobten Warner Music Prize. Im Dezember 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Exeter (UK) verliehen. Das Fachmagazin „Musical America“ wählte ihn 2018 zum „Instrumentalist of the Year“. Im Juni 2021 wurde er in den Lehrkörper der Yale School of Music berufen, im Herbst nimmt er hier den Unterricht auf.

Augustin Hadelich spielt auf einer Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1744, bekannt als „Leduc, ex Szeryng“, einer Leihgabe des Tarisio Trusts.

SAISON 2021/2022

Víkingur Ólafsson, Klavier

Víkingur Ólafsson © Ari Magg

Dank seiner bemerkenswerten Originalität und musikalischen Überzeugungskraft hat der Pianist Víkingur Ólafsson binnen weniger Jahre die Musikwelt im Sturm erobert und ist zu einem der gefragtesten Künstler der Gegenwart geworden.

Er hinterließ einen unvergesslichen Eindruck mit seinen vier Alben „Philip Glass Piano Works“ (2017), „Johann Sebastian Bach“ (2018, „Debussy Rameau“ (2020) und „Mozart & Contemporaries“ (2021) bei der Deutschen Grammophon, für die er exklusiv einspielt.

Eine Kombination aus Kunst auf höchstem Niveau, visionären Programmen, purer Phantasie und fesselnder Kommunikation − sowohl auf als auch außerhalb der Bühne − hat zu öffentlichem und kritischem Erfolg geführt, der Daily Telegraph feierte ihn „als neuen Superstar unter den klassischen Pianisten“. Seine Album-Streams haben die Zahl von 260 Millionen überschritten.


Víkingur Ólafsson erhielt zahlreiche Preise, darunter zwei Jahre in Folge (2019, 2020) den Opus Klassik für die beste solistische Einspielung Instrument (Klavier), Album of the Year bei den BBC Music Magazine Awards und Artist of the Year des Gramophone-Magazins, beide 2019. Die New York Times nannte ihn den „isländischen Glenn Gould.”

Nachdem er kürzlich sein bemerkenswertes Debüt bei den BBC Proms mit dem Philharmonia Orchestra und Paavo Järvi gegeben hat, setzt Ólafsson diese Saison als Artist in Residence bei einigen der weltweit führenden Konzertsäle und Festivals fort, darunter HR Frankfurt, Schubert Club Minnesota und als Featured Artist beim Ojai Music Festival. Er konzertiert mit den Radio-Symphonieorchester Wien mit Marin Alsop, dem Tonhalle-Orchester Zürich mit John Adams, dem Finnish Radio Symphony Orchestra mit Klaus Mäkela, den Göteborger Symphonikern mit Santtu Matias Rouvali, der Tschechischen Philharmonie mit Semyon Bychkov, dem St. Louis Symphony Orchestra mit Stéphane Denève, dem Los Angeles Philharmonic und dem San Francisco Symphony mit Esa-Pekka Salonen. Ólafsson begibt sich auch auf eine große internationale Recital-Tour seines Mozart & Contemporaries-Albums, darunter sein Solo-Recital-Debüt in der Carnegie Hall in New York.

Víkingur Ólafsson ist die treibende Kraft hinter zahlreichen originellen Projekten. Allein im Jahr 2020 hat er an einer achtteiligen Serie im isländischen Rundfunk mitgewirkt, in Island seine eigene Primetime-Fernsehserie namens Music Bites moderiert und eine eigene dreiteilige Reihe mit dem Titel Transcribe, Transform für BBC Radio 3 geschaffen. Außerdem war Víkingur Ólafsson während des Lockdowns drei Monate lang Artist-in-residence bei Front Row, dem führenden Kulturprogramm von BBC Radio 4. Mit seinen wöchentlichen Live-Auftritten in der leeren Harpa-Konzerthalle in Reykjavík erreichte er ein Millionenpublikum in aller Welt.  Víkingur Ólafsson war künstlerischer Leiter von Vinterfest und dem von ihm gegründeten Reykjavík Midsummer Music und gründete ein eigenes Plattenlabel.

SAISON 2021/2022 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON HARRISON PARROTT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

 

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