KD SCHMID BBC Philharmonic © Matt Squire

Sinfonie

BBC Philharmonic

23.07.21 - 30.07.21

Über die Tour.

Auf eine Tournee mit Shooting-Star Seong-Jin Cho begibt sich das BBC Philharmonic unter der Leitung seines Chefdirigenten Omer Meir Wellber. Im Zentrum des Programms steht Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488. Flankiert wird das Solokonzert von zwei Schubert-Symphonien.


Franz Schubert: Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125 (1814-15)

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488

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Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 ("Große C-Dur Sinfonie" - alte Nr. 9) (1825)

 

 

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Das BBC Philharmonic bietet weiterhin Orchestererfahrung für eine neue Generation – indem es die Wahrnehmung herausfordert, Innovationen fördert und einem möglichst vielfältigen Publikum eine breite Auswahl klassischer Musik vorstellt. Es gehört zu den wagemutigsten, innovativsten und dynamischsten Orchestern in Europa, gibt normalerweise mehr als hundert Konzerte im Jahr und bietet ein umfassendes Lern- und Teilnahmeprogramm. Das Orchester entwickelt weiterhin starke regionale Partnerschaften und arbeitet mit nationalen und lokalen Radiosendern zusammen − es erreicht neue Zielgruppen auf neue Weise und hält das hohe Qualitätsniveau des Musizierens online und auf Sendung.  

Im Mittelpunkt der Arbeit des BBC Philharmonic stehen die Konzerte, von denen die meisten auf BBC Radio 3 übertragen werden. Das Orchester bietet normalerweise jährlich eine Anzahl kostenloser Konzerte in seinem maßgeschneiderten Studio in der MediaCityUK in Salford, hinzu kommen die renommierte Konzertreihe in der Bridgewater Hall Manchester, Engagements in ganz Nordengland, Auftritte bei den BBC Proms und zahlreiche internationale Tourneen.  Außerdem spielt das Ensemble regelmäßig für Chandos ein, bisher liegen dort über 250 Aufnahmen vor.


Das Engagement des BBC Philharmonic für Musik und Publikum wird auch durch die Innovation und Dynamik sichtbar, die während des gesamten Lockdowns gezeigt wird. Obwohl das Orchester nicht in der Lage war, persönlich aufzutreten, lieferte es einen stetigen Strom von Solo- und Ensembleaufnahmen über die nationalen und lokalen Radiosender der BBC.

Chefdirigent des BBC Philharmonic ist seit Beginn der Saison 2019/2020 Omer Meir Wellber, den die Times als „die wohl genialste musikalische Entscheidung der BBC seit Jahren“ bezeichnete. Das Orchester pflegt auch weiterhin enge Partnerschaften mit John Storgårds, dem Ersten Gastdirigenten und Ben Gernon, dem Principal Guest Conductor und ernannte im November 2019 Ludovic Morlot zum Associate Artist. Die Energie und unverkennbare Persönlichkeit des Ensembles fußt auf dem Können und dem Charakter der Musiker, zu denen distinguierte Stammmitglieder als auch einige der brillantesten jungen Orchestermusiker Europas gehören.

Das BBC Philharmonic ist ein überzeugter Förderer neuer Musik. Erst kürzlich führte das Ensemble neue Werke von Emily Howard, Arlene Sierra, Outi Tarkiainen, Jeffrey Mumford, Philip Grange und Mark Simpson und plant Uraufführungen von Tom Coult, Anna Clyne und Aziza Sadikova. Die programmatische Bandbreite wurde in den vergangenen Jahren noch erweitert und umfasste Kooperationen mit Clean Bandit, Jarvis Cocker und The 1975; die Uraufführung bis dahin nie gespielter Musik von Anthony Burgess für eine spezielle Dramatisierung von A Clockwork Orange sowie Übertragungen auf allen sieben landesweiten BBC-Rundfunksendern.

Die wegweisende App BBC Notes des BBC Philharmonic macht Musik zu einem vernetzteren Erlebnis für Hörer – die kostenlose, digitale Programmnotizen an Smartphones und andere Geräte der Konzertbesucher überträgt, um die Musik ihrer Konzerte zu begleiten.

Durch seine Aktivitäten bietet das BBC Philharmonic einem großen und diversen Publikum in Manchester und Umgebung, Nordengland, Großbritannien und der Welt lebensverändernde musikalische Erfahrungen.

SAISON 2020/2021

Dirigent/-in

Omer Meir Wellber

Omer Meir Wellber © Felix Broede

Omer Meir Wellber gehört zu den führenden Dirigenten für Opern- und Orchesterrepertoire. Ab Beginn der Saison 2018/19 ist er Erster Gastdirigent der Semperoper Dresden, ab Januar 2020 Music Director des Teatro Massimo in Palermo. Er stand am Pult zahlreicher erstklassiger Ensembles weltweit, so etwa beim London Philharmonic Orchestra, dem Gewandhausorchester zu Leipzig,  dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Lyon, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, beim BBC Philharmonic, dem Orchester RAI Torino und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Er ist regelmäßiger Gastdirigent der Bayerischen Staatsoper München, von La Fenice Venedig und der Israeli Opera. Ein Gegenpol zu seinen internationalen Auftritten bildet sein Engagement in seiner Heimat Israel für klassische Musik im Allgemeinen und seine integrativen Projekte im Besonderen.


In der Saison 2018/19 debütiert Omer Meir Wellber an der Metropolitan Opera in New York mit Vorstellungen von Bizets Carmen. Wenige Wochen zuvor gibt er mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra sein Debüt beim Lucerne Festival. Erstmalig steht Omer Meir Wellber in der Hamburger Elbphilharmonie beim NDR Elbphilharmonie-Orchester am Pult und dirigiert Konzerte mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, u.a beim Bachfest Leipzig 2019. Als Erster Gastdirigent der Semperoper Dresden übernimmt er dort im Mai 2019 das Dirigat der Neuinszenierung von Verdis Nabucco. Außerdem dirigiert er die Wiederaufnahme-Vorstellungen von Don Giovanni, Tannhäuser und Der Rosenkavalier sowie ein Symphoniekonzert mit der Staatskapelle Dresden.

In der Saison 2017/18 hat Omer Meir Wellber u.a. beim BBC Philharmonic, dem SWR Symphonieorchester und dem Mahler Chamber Orchestra debütiert. Wiedereinladungen führten ihn nach hoch gelobten Debüts zum Orchestre National de Lyon, zur Tonhalle-Orchester Zürich oder auch dem Gewandhausorchester zu Leipzig.  An der Bayerischen Staatsoper dirigierte er die Premiere von Verdis Les Vêpres siciliennes. Im Sommer 2018 leitete er beim Glyndebourne Festival, wo er 2014 mit dem London Philharmonic Orchestra in der Produktion von Eugen Onegin debütierte, die Festival-Premiere von Puccinis Madama Butterfly.

Im November 2016 dirigierte er die Sächsische Staatskapelle Dresden bei der Uraufführung von Sofia Gubaidulinas Oratorium Über Liebe und Hass. Im März 2017 leitete er die Premiere von Giordanos Andrea Chenier an der Bayerischen Staatsoper, wo er schon 2015 die Neuproduktion von Mefistofele dirigiert hatte. Seine Engagements an der Semperoper im Jahr 2017 umfassten u.a. die Dirigate des Mozart-Da Ponte-Zyklus‘ Così fan tutte, Le nozze di Figaro und Don Giovanni im Rahmen der einmalig stattfindenden Mozart-Tage. Dieser Mozart-/Da Ponte-Zyklus entstand zwischen 2014 und 2016 als drei Neuproduktionen (Regie: Andreas Kriegenburg und Johannes Erath), jeweils unter der Leitung von Omer Meir Wellber. Im Januar desselben Jahres dirigierte er am Teatro La Fenice Wagners Tannhäuser. 2016 stand er dort zudem für ein Konzert mit der Geigerin Midori am Pult des Orchestra del Teatro della Fenice, das Teil einer Europa-Tournee mit dem Orchester war.

Von 2010 bis 2014 war Omer Meir Wellber Music Director am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia. Während der Intendanz von Luc Bondy wurde er von den Wiener Festwochen im Rahmen eines dreijährigen Projekts mit der Leitung von Verdis trilogia popolare betraut: Rigoletto (2011), La Traviata (2012) und Il Trovatore (2013). 2011 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper mit La Traviata und im Jahr 2010 begann seine Zusammenarbeit mit der Semperoper Dresden, wo er seitdem u.a. Strauss’ Daphne, Ariadne auf Naxos und eine konzertante Aufführung von Guntram dirigierte. Weitere frühere Engagements des Dirigenten umfassen das Teatro Massimo in Palermo, das Orchestre de Paris, die NDR Radiophilharmonie in Hannover, das hr-Sinfonieorchester in Frankfurt, das Beijing Philharmonic Orchestra, die Filharmonica della Scala, ein Konzert beim Maggio Musicale Fiorentino und sein hochgelobtes Dirigat von Aida in der Arena di Verona.

Zwischen 2008 und 2010 assistierte Omer Meir Wellber Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie an der Mailänder Scala. Er dirigierte mit großem Erfolg bei Publikum und Presse Verdis Aida beim Gastspiel der Scala an der Israeli Opera. 2010 dirigierte er Strauss’ Salome als Einspringer für Seiji Ozawa beim Saito Kinen Festival in Matsumoto.

Trotz seiner weltweiten Engagements pflegt Omer Meir Wellber eine enge Verbindung zu Ensembles in seiner Heimat Israel. Seit mehr als zehn Jahren ist er regelmäßiger Gastdirigent an der Israeli Opera in Tel Aviv, wo er u.a. Aufführungen von Verdis La Forza del Destino, Puccinis Turandot und Madama Butterfly, Donizettis L’Elisir d’Amore, Mozarts Die Zauberflöte, Gounods Faust und Janaceks Schlaues Füchslein leitete. 2007 debütierte er beim Israel Philharmonic Orchestra und leitete 2016 dessen Residency bei den Dresdner Musikfestspielen.

Omer Meir Wellber sieht Musik in Israel immer wieder als ein Mittel für sozialen Wandel. Seit 2009 ist er Musikdirektor der 1991 für die Integration von jüdischen Emigranten in Israel gegründeten Raanana Symphonette. Er ist zudem Botschafter der Non-Profit-Organisation Save a Child’s Heart, einer in Israel ansässigen Organisation, die sich um die Behandlung herzkranker Kinder aus Entwicklungsländern sowie um die Ausbildung von Ärzten vor Ort kümmert. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit verschiedenen Institutionen in Outreach-Programmen zusammen und fördert die nächste Dirigenten-Generation durch Workshops, Kurse und Besuche an Hochschulen.

Omer Meir Wellber veröffentlichte im Frühjahr 2017 sein Buch „Die Angst, das Risiko und die Liebe – Momente mit Mozart“. Gemeinsam mit der Publizistin Inge Kloepfer verfasst, präsentiert er in diesem seinen persönlichen Zugang zu den universellen Emotionen, die in den drei Mozart/Da Ponte-Opern Così fan tutte, Le nozze di Figaro und Don Giovanni verhandelt werden. Die Buch-Veröffentlichung reiht sich ein in eine multimediale Publikationsliste: eine DVD-Aufnahme von Mefistofele, 2016 bei den Münchner Opernfestspielen mit dem Bayerischen Staatsorchester aufgenommen  (Unitel 2016), eine DVD seiner erfolgreichen Jubiläums-Aida in der Arena di Verona (BelAir classiques 2014) und eine DVD von Eugene Onegin (C Major 2013), die während seiner Zeit am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia entstanden ist. 

1981 in Be’er Sheva geboren, begann Omer Meir Wellber seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren mit Akkordeon und Klavier. Er erhielt ab seinem zehnten Lebensjahr Kompositionsunterricht bei Tania Taler. Anschließend wurde Michael Wolpe bis 2004 sein Lehrer. 1999 machte er am Be’er Sheva Konservatorium seinen Abschluss. Anschließend studierte Omer Meir Wellber Dirigieren und Komposition mit einem Stipendium der American-Israel Cultural Foundation von 2000 bis 2008 an der Jerusalem Music Academy bei Eugene Zirlin und Mendi Rodan. Seine Werke werden sowohl in Israel als auch international von Orchestern und Ensembles aufgeführt.

SAISON 2018/2019 Mit freundlicher Genehmigung von PR² classic.

Solist/-in

Seong-Jin Cho, Klavier

Seong-Jin Cho © Christoph Köstlin, DG

Mit seinem außerordentlichen Talent und seiner natürlichen Musikalität hat sich Seong-Jin Cho als einer der bedeutendsten Musiker seiner Generation und als unverkennbarer Künstler der gegenwärtigen Musikszene bewiesen. Sein bedachtes und poetisches, bestimmtes und zugleich zartes, virtuoses und farbenfrohes Klavierspiel vereint Lebendigkeit mit Feinheit und wird von einer beeindruckenden, natürlichen Balance getrieben.

Seong-Jin Cho erregte erstmals 2015 als Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau Aufmerksamkeit. Im Januar 2016 unterschrieb er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Für sein erstes Album, das im November 2016 erschien, nahm er Chopins Klavierkonzert Nr. 1 mit dem London Symphony Orchestra und Gianandrea Noseda sowie Chopins vier Balladen auf. Es folgten eine Soloaufnahme mit Werken von Debussy im November 2017 sowie sein Mozart-Album mit den Sonaten KV 281 und KV 332 und dem Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll KV 466 mit dem Chamber Orchestra of Europe und Yannick Nézet-Séguin in 2018. Alle Alben erhielten weltweit überschwängliche Kritiken. Für seine neueste Aufnahme „The Wanderer“, erschienen im Mai 2020, spielte Cho Schuberts „Wandererfantasie“, Bergs Klaviersonate op. 1 und Liszts Klaviersonate h-moll ein.


Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 zählen Wiedereinladungen zu namhaften Orchestern wie dem London Symphony Orchestra mit Gianandrea Noseda, Berliner Philharmoniker mit Ivan Fischer und New York Philharmonic mit Marek Janowski. Als gefragter Solist für Orchestertourneen ist Seong-Jin Cho diese Saison auf mehreren internationalen Konzertreisen zu erleben, unter anderem mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, Orchestre Philharmonique de Luxembourg und Gustavo Gimeno sowie dem Budapest Festival Orchestra mit Ivan Fischer. Jüngste und bevorstehende Höhepunkte sind Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel, Boston Symphony Orchestra mit Hannu Lintu, Pittsburgh Symphony Orchestra mit Manfred Honeck, Mahler Chamber Orchestra mit Jakub Hrůša, Staatskapelle Dresden mit Myung-Whun Chung und Hong Kong Philharmonic mit Jaap Van Zweden.

Mit seinen gefeierten Klavierabenden gastiert Seong-Jin Cho in den namhaftesten Konzertsälen weltweit, wie etwa Carnegie Hall, als Teil der „Keyboard Virtuoso“-Konzertreihe, Concertgebouw Amsterdam, als Teil der „Master Pianists“-Konzertreihe, Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in der Konzertreihe der Berliner Philharmoniker, Konzerthaus Wien, Suntory Hall Tokio, Walt Disney Hall Los Angeles, Prinzregententheater München, Liederhalle Stuttgart, Festival International de piano de la Roque d'Anthéron, Verbier Festival, Gstaad Menuhin Festival und Rheingau Musik Festival. In der nächsten Saison gibt er Solo-Debüts in der Alten Oper Frankfurt, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Celebrity Series of Boston, Victoria Hall Genève und Wigmore Hall, London.

1994 in Seoul geboren, begann Seong-Jin Cho im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen und gab sein erstes Solorezital mit elf Jahren. 2009 wurde er zum jüngsten Preisträger der Hamamatsu International Piano Competition Japan und gewann 2011 den dritten Preis des Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau. Von 2012 bis 2015 studierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und lebt heute in Berlin.

SAISON 2020/2021

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