KD SCHMID Amsterdam Sinfonietta

Sinfonie

Amsterdam Sinfonietta

11.02.20 - 25.02.20

Über die Tour.

Thomas Hampson und die Amsterdam Sinfonietta bieten ein Programm mit Deutschen Liedern von Beethoven bis Eisler.


Richard Strauss: Streichsextett F-Dur aus Capriccio op. 85

Ludwig van Beethoven: "An die ferne Geliebte" - Liederzyklus op. 98 in der Fassung für Bariton und Streichorchester von Adrian Williams

Kurt Weill: Youkali

Hanns Eisler: Ernste Gesänge (1939-1961) für Bariton und Streichorchester

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Richard Wagner: Vorspiel zum 1. Aufzug der Oper "Tristan und Isolde" (Arr.: Adrian Williams)

Richard Strauss: Auswahl von Liedern in einem Arrangement für Bariton und Streichorchester von Wijnand van Klaveren

 

 

Ihre Ansprechpartner:

Manuela Krug

Project Manager

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manuela.krug@kdschmid.de

Finn Peters

Orchestra Tour Coordinator

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Publicity Material:

Baiba Birzgalis

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Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Die Amsterdam Sinfonietta wurde 1988 gegründet, Lev Markiz war ihr erster künstlerischer Leiter. Seit 1995 ist Candida Thompson Konzertmeisterin und seit 2003 auch künstlerische Leiterin des Ensembles. In den vergangenen Spielzeiten hat die Amsterdam Sinfonietta Tourneen durch Europa, China, Südamerika und Australien unternommen und ist in bedeutenden Konzertsälen wie der Londoner Barbican Hall, der Pariser Cité de la Musique, dem National Centre of Performing Arts in Beijing, dem Teatro Colon in Buenos Aires und dem Wiener Konzerthaus aufgetreten.


Das Ensemble umfasst 22 Streicherinnen und Streicher, die unter der Leitung ihrer Konzertmeisterin und künstlerischen Leiterin Candida Thompson musizieren. Durch den Verzicht auf eine Dirigentin, der ein Höchstmaß an Engagement aller Ensemblemitglieder verlangt, unterscheidet sich die Amsterdam Sinfonietta von „gewöhnlichen“ Kammerorchestern. Das Repertoire umfasst eine Vielfalt von Stilen und reicht vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken. Neben Aufführungen aus dem Standardrepertoire widmet sich das Orchester gern auch neuen und zu Unrecht vernachlässigten Werken. Die Amsterdam Sinfonietta führte zuletzt Kompositionen von Jörg Widmann, Thomas Larcher, John Zorn, David Lang, Sofia Gubaidulina, Joey Roukens, Tigran Mansurian, Kate Moore, Michel van der Aa, Sally Beamish und Dobrinka Tabakova auf.

Das Ensemble genießt dank seiner überaus kreativen Programmgestaltung einen ausgezeichneten Ruf. Seine Vielseitigkeit trug ihm 2013 den renommierten niederländischen Klassikpreis De Ovatie ein. Die Amsterdam Sinfonietta präsentiert originelle und fesselnde Werkkombinationen, überraschende Partnerschaften und bahnbrechende Konzepte, die auch Videokunst, Tanz und Theater umfassen. Das Ensemble hat mit zahlreichen international bekannten Musikerinnen und Musikern wie Thomas Hampson, Vilde Frang, Eva Maria Westbroek, Claron McFadden, Nicolas Altstaedt, Janine Jansen, Martin Fröst, Patricia Kopatchinskaja, Simone Lamsma, Steven Isserlis, Isabelle Faust, Sol Gabetta, Thomas Oliemans, Fazil Say, Rufus Wainwright, Marc-André Hamelin und Pierre Audi zusammengearbeitet.

Das Bildungsprogramm KleuterSinfonietta erreicht jedes Jahr Tausende von Kindern in den Niederlanden. Die Amsterdam Sinfonietta organisiert auch die Sinfonietta Strijkersdagen [Streichertage], bei denen Nachwuchsmusiker an Workshops teilnehmen und mit eigens dafür zusammengestellten Streichorchestern auftreten können. 2017 wurde in Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Amsterdam ein jährliches Programm ins Leben gerufen, bei dem Master-Studentinnen und –studenten die Gelegenheit erhalten, mit dem Ensemble zu proben und auf Tournee zu gehen.

Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat die Amsterdam Sinfonietta unter Leitung von Candida Thompson eine eindrucksvolle Zahl von CDs beim renommierten Label Channel Classics veröffentlicht: „The Argentinian Album“ (2014), „Tides of Life“ (2017), „Bartók Brahms“ (2018) und „Tschaikowsky Arensky“ (2019). In jüngerer Zeit hat das Orchester auch CDs für ECM, Sony Classical und die Deutsche Grammophon eingespielt.

SAISON 2019/2020

Solisten

Candida Thompson, Violine

© Marco Borggreve

Candida Thompson studierte bei dem renommierten Pädagogen David Takeno an der London Guildhall School of Music and Drama, wo sie als Solistin mit Auszeichnung abschloss. Sie setzte ihre Ausbildung am Banff Centre for the Arts in Kanada fort. Danach gewann sie Preise bei mehreren Wettbewerben, darunter beim Jeunesses Musicales International in Belgrad.


Candida Thompson ist als Solistin mit Orchestern wie dem Moscow Chamber Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem English String Orchestra, der Amsterdam Sinfonietta und dem Netherlands Radio Chamber Philharmonic in Europa, den Vereinigten Staaten und Ostasien aufgetreten.

Candida Thompson ist eine leidenschaftliche Kammermusikerin. Sie ist mit Isaac Stern, Bruno Giuranna, Isabelle Faust,  Janine Jansen, Julian Rachlin und Harriet Krijgh aufgetreten und gründete mit der Cellistin Xenia Jancovic und dem Pianisten Paolo Giacometti das Hamlet Piano Trio, mit dem sie in den Niederlanden, den Vereinigten Staaten, der Schweiz, Großbritannien und Spanien aufgetreten ist. Sie wird regelmäßig zum finnischen Kuhmo Festival und zu La Musica in den Vereinigten Staaten eingeladen und war Gast bei den Canossa Meisterklassen in Reggio Emilia, dem Gubbio Summer Festival in Italien sowie bei verschiedenen Kammermusikfestivals in der Schweiz und in Österreich sowie beim Internationalen Kammermusikfestival in Utrecht.

Candida Thompson hat schon früh Kammerorchester in Skandinavien, Spanien, den Niederlanden und Großbritannien geleitet. Seit 1995 ist sie Konzertmeisterin der Amsterdam Sinfonietta und seit 2003 auch deren künstlerische Leiterin. Bei ihren Orchesterprojekten legt sie großen Wert auf die individuellen Beiträge aller Mitglieder. Mit ihrem musikalischen Ansatz erzielt sie bei den Musikern maximales Engagement und absolute Hingabe.

Unter ihrer Leitung hat die Amsterdam Sinfonietta bislang mehr als 15 CDs veröffentlicht. Die allererste Einspielung mit Werken von Verdi und Tschaikowsky wurde von der führenden Musikzeitschrift Gramophone sofort zur „Editor’s Choice“ gewählt. Anfang 2017 erschien die gefeierte CD mit dem Titel "Tide of Life" mit Liedern von Schubert, Wolf, Brahms und Barber, gesungen vom Bariton Thomas Hampson.  Das Ensemble hat kürzlich seine neueste CD „Tschaikowsky Arensky“ veröffentlicht; für diese wurde eine neue Kammer-Symphonie aufgenommen, die an Arenskys Streichquartett, op. 35, angelehnt ist.

Candida Thompson spielt auf einer Guarneri- del-Gesù-Violine.

SAISON 2019/2020 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON DER AMSTERDAM SINFONIETTA ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Thomas Hampson, Bariton

Thomas Hampson © Jimmy Donelan

Der US-amerikanische Bariton Thomas Hampson ist einer der facettenreichsten und innovativsten Künstler unserer Zeit, der durch seine beeindruckenden künstlerischen Fähigkeiten und seine Arbeit in der Kultur und Musikvermittlung internationalen Ruhm erlangte. Sein Opernrepertoire umfasst mehr als 80 Rollen, mit denen er an den weltweit bedeutendsten Opernhäusern gastiert. Als gefragter Konzert- und Liedsänger ist Hampson regelmäßig auf den führenden internationalen Konzertbühnen zu Gast. Mehr als 170 Aufnahmen beweisen seine außergewöhnliche stilistische Spannweite und erhielten renommierte Preise wie den Grammy Award, Edison Award und den Grand Prix du Disque.

Zu den Höhepunkten dieser Saison zählen die Rückkehr an die Wiener Staatsoper als Giorgio Germont in Verdis „La Traviata“ und an das Teatro alla Scala für ein Rollendebüt als Altair in Strauss‘ „Die ägyptische Helena“. Am Opernhaus Zürich ist er Jan Vermeer in der Weltpremiere von Stefan Wirths „Girl with a Pearl Earring“, basierend auf dem Roman der amerikanischen Autorin Tracy Chevalier über die berühmte Porträtstudie von Johannes Vermeer.


Mit dem Pianisten Jan Lisiecki und dem Verbier Festival Chamber Orchestra gibt er sein Debüt bei dem neu gegründeten Tsinandali Festival. Des Weiteren kehrt er in der Saison 2019/20 mit dem Orchester Wiener Akademie mit einem Schubert-Programm ans Brucknerhaus Linz und zum Musikverein Wien zurück. Mit Beethovens Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ konzertiert er mit der Amsterdam Sinfonietta auf Tournee in Europa und Moskau und steht mit der Sopranistin Angel Blue für ein Konzert im Royal Opera House Muscat auf der Bühne.

Schuberts „Winterreise“ im Pierre Boulez Saal bildet den Auftakt für die „Schubertwoche“ an der Barenboim-Said-Akademie, die er wiederholt kuratiert. Gemeinsam mit seinem langjährigen Klavierpartner Wolfram Rieger ist er diese Saison mit einem Liederabend sowie einem Meisterkurs in der Wigmore Hall in London zu hören.

Darüber hinaus ist er mit seinem Schwiegersohn, dem Bassbariton Luca Pisaroni, mit „No Tenors Allowed” in Provo, Utah und am Teatro Colón in Buenos Aires zu erleben. Auch sein Projekt „Song of America: Beyond Liberty“, in dem Hampson die amerikanische Kulturgeschichte durch klassische Lieder, Geschichten, persönliche Anekdoten und historische Monologe feiert, wird in dieser Saison mit Auftritten in Tucson und Seattle sowie beim Napa Valley Festival fortgesetzt.

In 2018/19 feierte Hampson sein Debüt an der Canadian Opera in der Titelpartie der Uraufführung von Rufus Wainwrights „Hadrian“ und sang erstmals an der Houston Grand Opera als der berühmte Librettist Lorenzo da Ponte in der Uraufführung von Tarik O’Regans „The Phoenix“. Anlässlich des 100. Jahrestages des Ende des Ersten Weltkriegs trat er in der vergangenen Saison mit Benjamin Brittens „War Requiem“ gemeinsam mit den Wiener Symphonikern auf. Desweiteren war er auf Tournee mit dem Israel Philharmonic Orchestra, unter der Leitung von Vasily Petrenko, sowie mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Andris Nelsons in Japan. Hampson folgte Wiedereinladungen zum Chicago Symphony Orchestra, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München und zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Mit renommierten Gesangspartnerinnen war Hampson überdies bei verschiedenen Galaabenden zu erleben. Mit Angela Gheorghiu gastierte er in Tokio, mit Nadine Sierra in Baden-Baden, mit Kristine Opolais in Leipzig und mit Elena Mosuc war er beim Ljubljana Festival zu hören. Mit Goulda Schultz kehrte er unter der Leitung von Kirill Petrenko zum Sommer Open Air der Bayerischen Staatsoper „Oper für alle“ zurück.

Hampson ist Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg und Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Neben mehreren Ehrendoktorwürden trägt er den Titel Kammersänger der Wiener Staatsoper und wurde in Frankreich zum Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. 2017 erhielten Thomas Hampson und Wolfram Rieger die Hugo-Wolf-Medaille der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie. Hampson ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Lied Akademie Heidelberg. Als engagierter Förderer des Kunstlieds gründete der Bariton 2003 die Hampsong Foundation, um interkulturellen Austausch zu pflegen und voranzutreiben.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte:

Hampsongfoundation.org
NoTenorsAllowed.com
Songofamerica.net

SAISON 2019/2020

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