KD SCHMID Academy of St Martin in the Fields

Kammer

Academy of St Martin in the Fields

06.05.19 - 20.05.19

Über die Tour.

Julia Fischer und die Academy of St Martin in the Fields sind seit langem musikalisch eng verbunden. Ein neuer musikalischer Partner ist für das Orchester hingegen der deutsche Geiger Augustin Hadelich, der Riesenerfolge in seiner Wahlheimat, den USA, feiert. So hat er beispielweise 2016 den Grammy in der Kategorie „Bestes klassisches Instrument Solo“ gewonnen und ist regelmäßig bei den großen amerikanischen Orchestern wie New York, Philadelphia oder Los Angeles zu Gast.

Julia Fischer und Augustin Hadelich werden unter anderem Doppelkonzerte von Bach und Schnittke spielen – ein würdiges Projekt für die Jubiläumssaison der Academy of St Martin in the Fields!


Andrey Rubtsov: Chamber Symphony

Johann Sebastian Bach: Konzert für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1043

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Antonin Dvorák: Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22 (1875)

oder:

Peter I. Tschaikowsky: Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48

Alfred Schnittke: Concerto grosso Nr. 1 für 2 Violinen, Cembalo und Streichorchester

 

 

Ihre Ansprechpartner:

Cornelia Schmid

Managing Director

+49 511 36607-73

cornelia.schmid@kdschmid.de

Joric Brandon Pretzel

Associate Project Manager

+49 511 36607-33

joric.pretzel@kdschmid.de

Susanne Weisang

Orchestra Tour Coordinator

+49 511 36607-61

susanne.weisang@kdschmid.de

Publicity material:

Baiba Birzgalis

+49 511 36607-51

baiba.birzgalis@kdschmid.de

Ein Orchester voller Erfahrung.

Biographie – Über das Orchester.

Die Academy of St Martin in the Fields gehört zu den bedeutendsten Kammerorchestern der Welt und ist berühmt für ihre frischen, brillanten Interpretationen der größten klassischen Werke.

Die Academy wurde 1958 von Sir Neville Marriner aus einer Gruppe führender Londoner Musiker gebildet und gab im November 1959 ihr erstes Konzert in der Kirche, deren Namen sie trägt. Dank ihrer unvergleichlichen Live-Darbietungen und der umfangreichen Diskographie – darunter Höhepunkte wie Vivaldis Vier Jahreszeiten, der Bestseller von 1969, und die Filmmusik zum Oscargewinner Amadeus – genießt die Academy seit langem einen beneidenswerten internationalen Ruf für ihren unverwechselbaren, eleganten und präzisen Klang. Mit ihrer über 500 Veröffentlichungen umfassenden Diskographie und den zahlreichen internationalen Tourneen wurde die Academy zu einem beliebten Markenzeichen für Klassikliebhaber in aller Welt.


Heute wird die Academy von ihrem Chefdirigenten, dem Violinvirtuosen Joshua Bell, geleitet. Er pflegt weiterhin den kollegialen Geist und die Flexibilität des ursprünglich kleinen, dirigentenlosen Ensembles, die zu Markenzeichen der Academy wurden. Unter der Leitung von Joshua Bell und mit Unterstützung von Director/Konzertmeister Tomo Keller und des Ersten Gastdirigenten Murray Perahia sprengt die Academy weiter die Grenzen von play-direct-Konzerten und bietet neue Höhepunkte, indem sie symphonisches Repertoire und Kammermusik im großen Rahmen bedeutender Konzertsäle in aller Welt präsentiert.

In der Saison 2018/2019 arbeitet die Academy mit Künstlern wie dem Pianisten  Kit  Armstrong,  dem Cellisten  Andreas  Brantelid,  dem Pianisten  Jeremy  Denk  und  der Violinistin  Julia  Fischer zusammen, bei Tourneen durch  Europa,  die  USA  und  Mexiko. Das Orchester freut sich auf seinen sechzigsten Geburtstag im Jahr 2019 mit aufregenden Projekten in Großbritannien und darüber hinaus.

Neben zahlreichen internationalen Auftritten wird die Academy auch weiterhin Menschen jeden Alters und Hintergrunds durch ihre Lern- und Teilnahmeprogramme erreichen. Das Vorzeigeprojekt für junge Menschen bietet Workshops für Grund- und weiterführende Schulen. Partnerschaften mit der Southbank Sinfonia, der Guildhall School of Music and Drama und dem Royal Northern College of Music sowie Tourneen mit Meisterklassen fördern die Berufsmusiker von morgen. In einem Londoner Obdachlosenzentrum bietet die Academy besonders schutzbedürftigen Menschen kreative Ausdrucks-möglichkeiten. Ein regelmäßiges Programm mit Konzerteinführungen und Podcasts gibt dem Publikum in aller Welt Gelegenheit, sich mit dem Orchester zu vernetzen und zu lernen.

Wenn Sie mehr über die  Academy  of  St  Martin  in  the  Fields  herausfinden möchten, besuchen Sie die Webseite www.asmf.org oder folgen Sie dem Orchester bei  Facebook,  Twitter  und  Instagram.  Wenn Sie die Arbeit der Academy unterstützen möchten, schreiben Sie bitte an development@asmf.org. 

SAISON 2018/2019 

Solisten

Julia Fischer, Violine

Julia Fischer © Felix Broede / Decca

Julia Fischer gehört zu den führenden Geigensolistinnen weltweit und bringt darüber hinaus ihre künstlerische Vielfältigkeit nicht nur als Geigerin, sondern auch als Pianistin, Kammermusikerin und Professorin zum Ausdruck. Mit drei Jahren erhielt die 1983 in München geborene Tochter deutschslowakischer Eltern den ersten Unterricht zunächst auf der Geige, ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie kurz darauf von ihrer Mutter Viera Fischer. Bereits im Alter von neun Jahren wurde sie als Jungstudentin von der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco an die Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. 2011 übernahm sie deren Nachfolge. Ende 2017 gründete Julia Fischer den JF CLUB, ihre eigene Musikplattform, auf der exklusiv all ihre neuen Aufnahmen zu hören sind und in dem sie Einblicke in ihre Arbeit gibt. Damit schlägt sie einen neuen Weg im Klassik-Markt ein.


Die Saison 2018/2019 startet Julia Fischer mit einer Streichtrio-Tour durch Europa erstmals gemeinsam im Trio mit Nils Mönkemeyer und Daniel Müller-Schott, beide seit langem enge Kammermusikpartner. Konzertreisen führen sie zweimal nach Asien, mit dem London Philharmonic Orchestra (Vladimir Jurowski) im März 2019 nach Seoul, Taipei, Beijing und Shanghai. Mit der Dresdner Philharmonie (Michael Sanderling) gastiert sie im Juli in Japan und Korea. Gemeinsam mit der ihr seit langem eng verbundenen Academy of St. Martin in the Fields und dem Geiger Augustin Hadelich geht sie im Mai auf eine große Deutschlandtournee.

Höhepunkte der vergangenen Zeit beinhalten Konzerte in der Elbphilharmonie und in der Carnegie Hall mit dem Bayerischen Staatsorchester (Kirill Petrenko), dem Chicago Symphony Orchestra (Riccardo Muti), dem Cleveland Orchestra (Franz Welser-Möst) oder den Wiener Philharmonikern (Esa-Pekka Salonen).

Die Kammermusik liegt Julia Fischer besonders am Herzen. So gründete sie 2011 ihr eigenes Quartett mit ihren langjährigen Kammermusikpartnern Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer und Benjamin Nyffenegger. Nicht nur mit ihnen ist Julia Fischer im Übrigen immer wieder auch als Pianistin in Konzerten zu erleben.

Im Laufe ihrer bisherigen künstlerischen Laufbahn brachte Julia Fischer zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen zunächst bei dem Label Pentatone und dann bei Decca heraus. Ihre Einspielungen stießen auf höchstes Lob bei den international wegweisenden Medien und wurden mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Inzwischen bringt Julia Fischer ihre neuen Einspielungen auf ihrer eigenen Musikplattform heraus, dem JF CLUB. Hier erschienen bereits die sechs Solosonaten von Eugène Ysaye mit den damit verbundenen Werken, die A-Dur-Sonate von César Franck sowie die d-Moll-Sonate von Karol Szymanowski.

Das Unterrichten liegt Julia Fischer besonders am Herzen. Es ist ihr ein großes Bedürfnis etwas von dem weitergeben zu können, was sie selbst als Kind erfahren durfte. Ihre Studenten weisen bereits große Erfolge auf und werden schon jetzt gerne von großen Orchestern eingeladen. Mit ihren Schülern Eva Zavaro und Louis Vandory tritt sie im Februar 2019 gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam in der Berliner Philharmonie auf, um das Konzert für drei Violinen von J. S. Bach BW 1064 und Mozarts Sinfonia Concertante zu spielen.

Regelmäßig gibt Julia Fischer Meisterkurse bei den Musikferien am Starnberger See.

Viele Auszeichnungen ehren die Künstlerin, so erhielt sie das Bundesverdienstkreuz und Preise wie den nternational hoch angesehenen Gramophone Award oder den Deutschen Kulturpreis. Sie wurde in die Jahrhundert-Geiger-CD-Edition der Süddeutschen Zeitung aufgenommen.

Julia Fischer spielt auf einer Geige von Giovanni Battista Guadagnini (1742) sowie auf einer Philipp Augustin Violine (2018).

Besuchen Sie www.juliafischer.com/club und werden Sie Mitglied des JF CLUB!

SAISON 2018/2019 - DIESE BIOGRAPHIE WIRD IHNEN MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON KÜNSTLERSEKRETARIAT AM GASTEIG ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Augustin Hadelich, Violine

© Rosalie OConnor

Augustin Hadelich hat sich als einer der großen Geiger seiner Generation etabliert. Er konzertiert mit allen bedeutenden amerikanischen Orchestern und auch bei seinen immer zahlreicher werdenden Auftritten in Europa und Fernost eilt ihm ein phänomenaler Ruf voraus. Kritiken loben seine überragende Technik, die Poesie und Sensibilität seines Spiels und seinen hinreißenden Ton.

Zu den besonderen Höhepunkten der Spielzeit 2018/2019 gehören seine Debüts bei den Salzburger Festspielen sowie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Er ist zu Gast bei Orchestern wie dem Museumsorchester Frankfurt, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Berner Symphonie-Orchester, Orchestre de Chambre de Lausanne und Orchestra della Svizzera italiana. Weltweit ist er u.a. mit dem Singapore Symphony Orchestra, Hong Kong Philharmonic, Danish National Symphony Orchestra, Finnish Radio Symphony, Orchestre National de Belgique, Orchestre National de Lyon, Orquesta y Coro Nacionales de España, BBC Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra zu hören. In den USA tritt er mit den Sinfonieorchestern in Cincinnati, Dallas, Indianapolis, Minnesota, San Diego und Seattle auf, zudem ist er mit dem Los Angeles Philharmonic in der Hollywood Bowl zu erleben. Im Mai 2019 geht er mit der Academy of St Martin in the Fields und der Geigerin Julia Fischer auf Deutschlandtournee, auf dem Programm stehen Doppelkonzerte von Bach und Schnittke.


Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitet, gehören Marc Albrecht, Marin Alsop, Herbert Blomstedt, Stéphane Denève, Christoph von Dohnányi, Alan Gilbert, Miguel Harth-Bedoya, Manfred Honeck, Jakub Hruša, Hannu Lintu, Cristian Macelaru, Juanjo Mena, Andris Nelsons, Sakari Oramo, Andrés Orozco-Estrada, Vasily Petrenko, Jukka-Pekka Saraste, Lahav Shani, Krzysztof Urbanski und Jaap van Zweden.

Augustin Hadelichs Aufnahmekatalog umfasst u.a. die Konzerte von Sibelius, Adès, Tschaikowsky, Lalo, Mendelssohn, Bartók und Haydn. 2016 wurde er für seine Aufnahme des Violinkonzerts „L‘Arbre des songes“ von Dutilleux mit einem Grammy Award ausgezeichnet. In seinem jüngsten CD-Projekt widmete er sich Niccolò Paganini. Eine Einspielung der 24 Capricen erschien im Januar 2018 bei Warner Classics.

Ein bedeutender Karrieresprung gelang Hadelich 2006 mit dem Gewinn der Goldmedaille beim Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis. 2009 erhielt er in New York den „Avery Fisher Career Grant“. 2011 wurde er mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trust geehrt. 2015 gewann Hadelich den erstmalig ausgelobten Warner Music Prize, 2016 folgte der Grammy Award. Im Dezember 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Exeter verliehen. Das Fachmagazin „Musical America“ wählte ihn 2018 zum „Instrumentalist of the Year“.

Augustin Hadelich, heute amerikanischer Staatsbürger, wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Er studierte bei Joel Smirnoff an der New Yorker Juilliard School und beendete seine Ausbildung mit einem Artist Diploma. Er spielt auf der „Ex-Kiesewetter“ Stradivari von 1723, einer Leihgabe von Clement und Karen Arrison durch die Stradivari Society in Chicago.

Saison 2018/2019

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