Martin Helmchen © Marco Borggreve; CD-Cover © Alpha

19.12.2019

Martin Helmchens Einspielungen von der Kritik gefeiert

Die Interpretation von Beethovens Klavierkonzerten Nr. 2 und 5, eingespielt von Martin Helmchen und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung Andrew Manzes wird im „Gramophone“ auf eine Ebene mit denen von Emil Gilels und Leopold Ludwig gestellt. Das Konzert Nr. 5 überzeuge mit einem „geradlinigen Ansatz“, „höchster Kunstfertigkeit, Poesie und musikalischem Können“. Die Auslegung des zweiten Klavierkonzerts solle laut der Kritik „neben den Besten platziert werden, einschließlich Argerich“, und übertreffe „die Aufnahme von Glenn Gould/Bernstein“.
Der Kultursender HR 2 „vergisst“ bei den Klängen von Helmchens Interpretation der „Vingt regards sur l’enfant-Jésus“ von Messiaen „die Zeit“. Der Hörer könne „eintauchen in eine Welt der Gedanken, der Sinnlichkeit und der Weltvergessenheit“. Helmchens Meditationen verfügten über „Strenge und Klarheit“, gleichzeitig seien sie „ein Spiel mit geradezu farbiger Sinnlichkeit.“ „Zutiefst emotional vorgetragen“, gehört sie für den Kritiker „zu den schönsten CDs des Jahres.“ Beide Einspielungen sind beim Label ALPHA erschienen.