KD SCHMID Andreas Spering

Dirigent

Andreas Spering

Biographie – Über den Künstler.

Künstlerischer Leiter Brühler Schlosskonzerte

 

Andreas Spering ist einer der führenden Spezialisten für historisch informierte Aufführungspraxis in Deutschland.

Opernproduktionen führten ihn u.a. nach Antwerpen, Essen, Göteborg, Hannover, Kopenhagen, Luxemburg, Nantes, Nürnberg, Rouen, Sevilla und Strasbourg, wo er vor allem die großen Mozartopern, wie auch Beethovens „Fidelio“ und Webers „Freischütz“ dirigierte. Beim Aix-en-Provence Festival gastierte er mit „Don Giovanni“ und „La finta giardiniera“. In Brüssel und Amsterdam leitete er die von Pierre Audi inszenierte Produktion „And you must suffer“ sowie beim Festival Kulturwald Wagners „Rheingold“.

Das Werk Händels hat in seiner Karriere einen bedeutenden Stellenwert. So war er viele Jahre lang Musikalische Leiter der Händelfestspiele Karlsruhe, wo er zahlreiche Produktionen dirigierte. Zum 40. Jubiläum des Festivals kehrte er mit einer gefeierten Produktion der „Alcina“ zurück. Auch bei den Händel-Festspielen Halle ist er immer wieder zu Gast.


Auf dem Konzertpodium arbeitet Andreas Spering mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Gothenburg Symphony Orchestra, Gulbenkian Orchestra, Lahti Symphony Orchestra, Lapland Chamber Orchestra, Norrköping Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, Orquesta y Coro Nacionales de España, Staatskapelle Weimar und den Rundfunkorchestern in Hannover, Köln, Leipzig, Saarbrücken und München.

Höhepunkte seiner Saison 2019/20 waren seine Rückkehr zum Mozarteumorchester Salzburg mit Beethoven Symphonien, sein Debüt beim Turku Philharmonic Orchestra mit Beethovens Tripelkonzert und Bruckners 2. Symphonie und eine Neuproduktion von „Le nozze di Figaro“ an der Opéra National de Lorraine.

Er wurde geprägt vom Studium bei Gerd Zacher in Essen und von Reinhard Goebels Ensemble Musica Antiqua Köln, dem er mehrere Jahre als Cembalist angehörte.

Seine große Leidenschaft gehört der Wiener Klassik und hier besonders Joseph Haydn. So etablierte er als Künstlerischer Leiter der Brühler Schlosskonzerte das erstes und einziges Haydn-Festival Deutschlands. Dort leitete er über über 60 Symphonien, die großen Oratorien und acht Opern des Komponisten.

Seine Diskographie umfasst etliche z. T. preisgekrönte Aufnahmen. So wurde seine Aufnahme der frühen Kantaten Haydns (harmonia mundi) u.a. von „Le Monde de La Musique“ ausgezeichnet. Die Einspielung von Haydns „Il ritorno di Tobia“ (Naxos) erhielt den „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“. Zuletzt erschien bei Sony eine Mozart-CD mit Sabine Meyer und dem Kammerorchester Basel.

Andreas Spering lebt mit seiner Familie und zwei Hunden in Köln.

SAISON 2020/2021

Die nächsten Termine:

06.10.2021

Das Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden

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06.10.2021

Das Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden

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24.10.2021

Elbphilharmonie

Hamburg

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25.10.2021

Elbphilharmonie

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26.10.2021

Friedrich-Ebert-Halle

Hamburg-harburg

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26.10.2021

Friedrich-Ebert-Halle

Hamburg-harburg

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Friedrich-Ebert-Halle

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17.11.2021

Arts Centre deSingel

Antwerpen

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25.11.2021

Korundi House of Culture

Rovaniemi

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26.11.2021

Kittilä Church

Kittilä

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03.12.2021

Aula der Adam Mickiewicz Universität Poznan

Poznan

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18.12.2021

Galeriegebäude Herrenhausen

Hannover

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18.12.2021

Galeriegebäude Herrenhausen

Hannover

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19.12.2021

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Diskographie.

George Frideric Handel

Siroe

10.2015, Harmonia Mundi, CD

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Johann Friedrich Reichardt

Erwin & Elmire

01.2013, CPO, CD

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Johannes Brahms

Serenades 1 & 2

01.2008, CPO, CD

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Haydn

Il ritorno di Tobia

11.2007, Naxos, CD

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Haydn

Die Schöpfung (The Creation)

04.2005, Naxos, CD

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News.

Streaming-Konzert mit Andreas Spering

Weiterlesen

Presse.

„Spering’s interpretation is zesty and rhythmic, with plenty of intelligent detailing.“

BBC Music Magazine, 02.09.2019

„die Kraft der Musik im Dirigat von Andreas Spering. Sie ist, vorgetragen von den jährlich eigens zu den Festspielen zusammenkommenden Deutschen Händel-Solisten, ein feines, durchhörbares Gespinst von Anfang an, stellt die Instrumente originell heraus, ist nämlich zudem auf reizvolle Weise moderat und eben dadurch so transparent.“

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 19.02.2018

„Zwischen „furioso“ und „desolato“, zwischen höchster Freude und tiefster Trauer kreist Spering ohne je in Manieriertheit zu verfallen. Selbst die größte Dramatik wirkt weder übersteuert noch gehetzt. Bühne und Orchester stimmen im gemeinsamen Grundpuls und im Zeitgefühl für die Arien bewundernswert überein.“

Lotte Thaler, SWR2, 17.02.2018

„Gastdirigent Andreas Spering war mutig und dirigierte ohne Taktstock. […] und die Philharmoniker gaben mit einem enthusiastischen Spiel alles, dass das Werk große Wirkung hatte.“

Julia Gass, Ruhr Nachrichten, 24.01.2018

„Andreas Spering hatte sein Orchester bestens auf die anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet – Haydns Orchestersatz ist zu dieser späten Zeit derart kunstvoll und ausgefeilt, dass es vieler hervorragender Einzelleistungen bedarf, um ein so mitreißendes Klangerlebnis zu ermöglichen, wie es hier geboten wurde.“

Claudia Valder-Knechtges, Rhein-Erft-Rundschau, 27.08.2017