KD SCHMID Marc Albrecht

Dirigent/in

Marc Albrecht

Biographie – Über den Künstler.

MUSIC DIRECTOR DUTCH NATIONAL OPERA AMSTERDAM, NETHERLANDS PHILHARMONIC AND NETHERLANDS CHAMBER ORCHESTRA

 

Seit 2011 ist Marc Albrecht Music Director der Dutch National Opera, des Netherlands Philharmonic und des Netherlands Chamber Orchestra; 2016 wurde sein Chefvertrag bis zum Sommer 2020 verlängert. Ebenfalls im Jahr 2016 wurde die Nationaloper Amsterdam bei den International Opera Awards zum "Opernhaus des Jahres" gekürt - Albrecht selbst erhielt die renommierte Auszeichnung 2019 in der Kategorie "Dirigent des Jahres".

Marc Albrecht ist an internationalen Opernhäusern ein gefragter Gast. Sein Debut an der Mailänder Scala gab er im März 2013 mit "Die Frau ohne Schatten" (Regie Claus Guth); im August 2017 stand er für "Hänsel und Gretel" dort wieder am Pult. Bei den Bayreuther Festspielen gastierte er von 2003 bis 2006 mit "Der fliegende Holländer" sowie im selben Jahr am Teatro Real in Madrid mit Janáčeks "Totenhaus". Eine besondere Beziehung pflegt er zur Semperoper Dresden, wo er mehrere Produktionen in Folge, darunter "Wozzeck", "La Damnation de Faust" und zuletzt im Jahr 2009 "Elektra" leitete. An der Bayerischen Staatsoper feierte er 2008 einen Sensationserfolg mit Henzes "Die Bassariden" (Regie Christoph Loy), sowie im Folgejahr an der Royal Opera Covent Garden mit "Der fliegende Holländer", an die er im Juni und Juli 2019 unter großem Zuspruch für eine Produktion von "Boris Godunow" zurückkehrte. Das Theater an der Wien bittet ihn regelmäßig ans Pult, zuletzt mit Henzes "Der Prinz von Homburg" (2011) und "Elegie für Junge Liebende" (2017). Im August 2019 präsentiert Marc Albrecht gemeinsam mit der Staatskapelle Weimar die Uraufführung von George Alexander Albrechts "Sinfonia di due mondi"; im September debütiert er mit einem großen Wagner-Abend bei den BBC Proms, bevor er sich wenig später in einer Produktion von "Die Walküre" an der Dutch National Opera ebenfalls Wagner widmet.


Bei den Salzburger Festspielen debütierte Marc Albrecht bereits 2003 und leitete 2010 erneut mit den Wiener Philharmonikern Bergs "Lulu". Die langjährige Verbindung zur Deutschen Oper Berlin wurde nach spektakulären Produktionen von Messiaens "Saint François d'Assise" und Janáčeks "Die Sache Makropulos" im März 2018 mit der erfolgreichen Neuinszenierung von Korngolds "Das Wunder der Heliane" fortgeführt, die von den Kritikern des Magazins Opernwelt zur "Wiederentdeckung des Jahres" gewählt wurde und im Juni 2019 bei Naxos auf DVD erschien. An der Oper Zürich gastiert Marc Albrecht ebenfalls regelmäßig; er leitete hier 2013 "Tannhäuser" und "Die Soldaten" (Regie Calixto Bieito), im September 2016 "Der Freischütz". 

Auch im sinfonischen Bereich hat Marc Albrecht neben seinen Chefpositionen die wichtigsten Orchester Europas dirigiert, darunter die Berliner Philharmoniker, das Concertgebouworkest, die Wiener Philharmoniker, die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Münchner Philharmoniker, das City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre National de France, Danish National Radio Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic und das NHK Symphony Orchestra Tokyo. Mit dem Orchester des RAI Torino verbindet ihn eine regelmäßige, jährliche Zusammenarbeit, ebenfalls konzertierte er mit dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. In den USA gastierte er beim Saint Louis, Dallas Symphony und Cleveland Orchestra und im Mai 2017 beim Houston Symphony Orchestra. Im Herbst 2019 wird er beim Seattle Symphony Orchestra zu Gast sein.

In seinen sinfonischen Programmen ist Marc Albrechts zentrales Anliegen die Integration moderner Kompositionen in der Gegenüberstellung zu Klassikern. Nicht nur bei den großen Sinfonien von Strauss, Bruckner und Mahler wird ihm eine einzigartige klangliche Transparenz und musikalische Tiefenschärfe bescheinigt. Ausgangspunkt ist ein kammermusikalisches Verständnis mit einem an der Moderne geschulten Ohr. Auf der Bühne jedoch hat er die Bereitschaft zur grenzenlosen emotionalen Hingabe.

Zu Beginn seiner Karriere war Marc Albrecht mehrere Jahre Assistent an der Staatsoper Hamburg sowie an der Semperoper Dresden. Zudem war er persönlicher Assistent von Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester. Ab 1995 übernahm er für sechs Jahre als Generalmusikdirektor das Staatstheater Darmstadt, war für weitere vier Jahre erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin und ging von dort als Chefdirigent und künstlerischer Leiter zum Orchestre Philharmonique de Strasbourg.

CD-Einspielungen von Marc Albrecht sind bei Pentatone erschienen, zunächst mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, mit dem mehrere Werke von Berg, Korngold und Richard Strauss und die Klavierkonzerte von Schumann und Dvořák veröffentlicht wurden, und ab 2013 auch mit dem Netherlands Philharmonic, darunter Mahlers "Das Lied von der Erde" (2013) sowie seine Vierte Sinfonie und Brahms/Schönbergs Klavierquartett op. 25 (2015). Im Herbst 2018 veröffentlichte Marc Albrecht ein neues Strauss-Album für Pentatone mit den Werken "Ein Heldenleben" und "Burleske". Hinzu kamen Live-Aufnahmen der Opern "Elektra", "Der Rosenkavalier", "Arabella" und "Der Schatzgräber" und "Orest" von Manfred Trojahn mit dem Label Challenge Classics. 

Saison 2019/2020

Die nächsten Termine:

29.11.2020

Teatro alla Scala Milano

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Opéra national de Paris

Paris

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30.01.2021

Opéra national de Paris

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Diskographie.

Zemlinsky: Die Seejungfrau

Netherlands Philharmonic Orchestra

06.2020, Pentatone, CD

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Wolfgang Korngold

Das Wunder der Heliane

06.2019, Naxos, DVD

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Richard Strauss

Ein Heldenleben

09.2018, Pentatone, Hybrid SACD

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Der Rosenkavalier

Richard Strauss

09.2017, Challenge Classics, CD

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Mahler Song Cycles

Alice Coote, mezzo-soprano; Netherlands Philharmonic Orchestra

07.2017, Pentatone, CD

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News.

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Presse.

„Das eigentliche Wunder des Abends aber passiert im Graben. Marc Albrecht kostet Korngolds Klangrausch gute drei Stunden lang aus, dimmt ihn nur gelegentlich, um einzelne Auftritte und vokale Momente zu stärken. Mit großer Lust widmet er sich den Details, die aus den Klangwogen auftauchen, legt Schichten frei, nur um sich gleich wieder miteinander verschmelzen zu lassen. [Das Wunder der Heliane, Deutsche Oper Berlin]“

Berliner Morgenpost, Georg Kasch, 20.03.2018

„Der Dirigent gehört zu jenen, die in Berlin eine Chefstelle haben sollten.“

Berliner Morgenpost – Rubrik „Kopfnoten“, 20.03.2018

„Mit Marc Albrecht waltet ein überzeugter Korngoldianer im Graben. […] mit Leidenschaft und Umsicht hält er drei Stunden lang Bühne und Orchester zusammen. […] Aufwändiger, liebevoller und hochwertiger als jetzt an der Deutschen Oper kann man sich für diese Rarität nicht starkmachen. [Das Wunder der Heliane, Deutsche Oper Berlin]“

Tagesspiegel, Frederik Hanssen, 20.03.2018