KD SCHMID John Storgårds

Dirigent/in

John Storgårds

Biographie – Über den Künstler.

John Storgårds hat sich als Dirigent sowie Violinvirtuose gleichermaßen einen Namen gemacht und ist weithin für seine kreativen Programme und mitreißenden Konzerte bekannt. Er ist Chief Guest Conductor des BBC Philharmonic, Principal Guest Conductor des National Arts Centre Orchestra Ottawa und seit fast 25 Jahren Artistic Director des Lapland Chamber Orchestras und genießt weltweite Anerkennung für die innovativen Konzerte und preisgekrönten Aufnahmen des Ensembles.


John Storgårds dirigiert namhafte Orchester wie das WDR Sinfonieorchester, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre National de France, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, BBC Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra sowie alle führenden Orchester Skandinaviens, unter anderem das Helsinki Philharmonic Orchestra, bei dem er 2008-2015 als Chefdirigent wirkte. Darüber hinaus arbeitet er mit den Sydney, Melbourne und NHK Symphony Orchestras sowie mit The Cleveland Orchestra und New York Philharmonic. Zu den Solisten, mit denen John Storgårds regelmäßig zusammenarbeitet, gehören u. a. Yefim Bronfman, Sol Gabetta, Kirill Gerstein, Håkan Hardenberger, Kari Kriikku, Gil Shaham, Baiba Skride, Christian Tetzlaff, Jean-Yves Thibaudet, Frank Peter Zimmermann sowie Soile Isokoski und Anne Sofie von Otter.

John Storgårds’ umfangreiches Repertoire umfasst alle Sinfonien von Sibelius, Nielsen, Bruckner, Brahms, Beethoven, Mozart, Schubert und Schumann. Er dirigierte die finnischen Premieren von Schumanns einziger Oper „Genoveva” und seiner frühen „Zwickau”-Sinfonie sowie die Weltpremiere von Sibelius‘ Suite op. 117 für Violine und Streicher und die späten Fragmente. Als Geiger gab Storgårds die finnische Premiere von Schumanns Violinsonate Nr. 3 sowie seines Cellokonzerts in der Version für Violine. Zeitgenössische Musik spielt eine zentrale Rolle in Storgårds’ Programmen. So dirigiert er regelmäßig Weltpremieren von häufig ihm gewidmeten Werken, wie zum Beispiel Per Nørgårds Symphonie Nr. 8 und Kaija Saariahos Nocturne für Solo-Violine „To the memory of Witold Lutosławski“.

Im Opernbereich  dirigerte er die Weltpremiere von Sebastian Fagerlunds neuer Oper „Höstsonaten – Autumn Sonata“ mit der Finnish National Opera, inszeniert von Stéphane Braunschweig. Die Inszenierung war Finalist bei den International Opera Awards 2018.

In der Saison 2019/20 dirigiert John Storgårds erneut das BBC Philharmonic bei den BBC Proms und geht im Herbst mit dem Orchester auf Tournee durch Europa. Nach erfolgreichen Debüts mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Seoul Philharmonic Orchestra, Münchner Philharmoniker, Sächsische Staatskapelle Dresden sowie seinem ersten Abo-Konzert mit dem Boston Symphony Orchestra in der letzten Saison kehrt Storgårds zum Chicago Symphony Orchestra, St. Louis und Detroit Symphony Orchestras, Oslo Philharmonic, Bamberger Symphoniker und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zurück und dirigiert das Radio-Symphonieorchester Wien im Konzerthaus Wien sowie auf Tournee durch Asien.

Zu John Storgårds’ umfangreicher Diskographie zählen klassische Werke von Schumann, Mozart, Beethoven und Haydn, aber auch Raritäten von Holmboe und Vasks mit Storgårds als Solist. Seine Zyklen sämtlicher Symphonien von Sibelius (2014) und Nielsen (2015) mit dem BBC Philharmonic erhielten großartige Kritiken. Die neuesten Aufnahmen mit dem Orchester drehen sich ganz um die Musik des amerikanischen Avant-Garde-Komponisten George Antheil. Mit dem Lapland Chamber Orchestra veröffentlichte er die international gefeierte Aufnahme von Gustav Mahlers 10. Symphonie, die von Michelle Castelletti speziell für Kammerorchester arrangiert wurde. Weitere erfolgreiche Veröffentlichungen enthalten Werke von Nørgård, Korngold, Aho und Rautavaara, letztere erhielt eine Grammy-Nominierung und den Gramophone Award 2012.

John Storgårds studierte Violine mit Chaim Taub und war Konzertmeister des Swedish Radio Symphony Orchestra unter Esa-Pekka Salonen, bevor er bei Jorma Panula und Eri Klas das Dirigier-Studium begann. Im Jahr 2002 wurde er mit dem finnischen Staatspreis für Musik ausgezeichnet, im Jahr 2012 mit dem Pro Finlandia Preis.

SAISON 2019/2020

Die nächsten Termine:

15.10.2019

Musical Theater Basel

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16.10.2019

La Seine Musicale

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17.10.2019

Tivoli Vredenburg

Utrecht

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31.10.2019

Korundi House of Culture

Rovaniemi

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15.11.2019

Finnish National Opera

Helsinki

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22.11.2019

Finnish National Opera

Helsinki

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27.11.2019

Finnish National Opera

Helsinki

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29.11.2019

Snellman Hall, Kokkola

Kokkola

05.12.2019

Orchestra Hall Symphony Center

Chicago

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06.12.2019

Orchestra Hall Symphony Center

Chicago

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07.12.2019

Orchestra Hall Symphony Center

Chicago

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10.12.2019

Orchestra Hall Symphony Center

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12.12.2019

Finnish National Opera

Helsinki

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17.01.2020

Jones Hall

Houston

18.01.2020

Jones Hall

Houston

19.01.2020

Jones Hall

Houston

24.01.2020

Joseph Meyerhoff Symphony Hall

Baltimore

25.01.2020

Joseph Meyerhoff Symphony Hall

Baltimore

26.01.2020

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North Bethesda

30.01.2020

Theater der Stadt Schweinfurt

Schweinfurt

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31.01.2020

Konzert- und Kongresshalle Bamberg

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16.02.2020

Philharmonie Berlin

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21.02.2020

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22.02.2020

Max M. Fisher Music Center

Detroit

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Max M. Fisher Music Center

Detroit

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Diskographie.

Mahler: Symphony No. 10

Lapland Chamber Orchestra

04.2019, BIS, CD

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George Antheil

Symphonies Nos 3 & 6, etc

01.2019, Chandos, CD

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Lars Karlsson

Seven Songs/Clarinet Concerto

01.2018, BIS, CD

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Kalevi Aho

10.2017, BIS, CD

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Dean & Francesconi

Dramatis personæ & Hard Pace

06.2017, BIS, CD

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News.

John Storgårds mit dem BBC Philharmonic auf Tour

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Presse.

„Storgårds gelingt es, am Pult sinnstiftend zwischen höchster Emotionalität und sachlicher Klarheit zu vermitteln. Ein mitunter erschütterndes, aber hochgradig elementares Hör-Erlebnis.“

Salzburger Nachrichten, Florian Oberhummer, 27.09.2018

„Der Dirigent John Storgårds leitete das Mozarteumorchester mit energischem Einsatz und führte es zu beeindruckender Klangentfaltung in großer dynamischer Bandbreite, er wusste die hervorragenden Qualitäten der Instrumentalisten gezielt zu nutzen.“

Drehpunkt Kultur, Elisabeth Aumiller, 27.09.2018

„John Storgårds ließ hoch emotionales, überschäumendes, freies und lustvolles Musizieren zu, was die großartig mitgehenden Bamberger weidlich auskosteten. Eine beredte, elastische und differenzierte Interpretation, selten so fein und intensiv zu hörende, kristalline Holzbläsermotive in kammermusikalischer Erlesenheit, Sturm, Dramatik und Energie bei den perfekt agierenden Blechbläsern, ein unfasslich schön gestalteter zweiter Satz, herzhaftes und fröhliches Zupacken im dritten, triumphale Klanglichkeit im opulent strahlenden Finale: Es passte einfach alles – eine Sternstunde!“

Main Post, Elke Tober-Vogt, 07.06.2018

„John Storgårds […] gehört zur Riege jener exzellenten Orchesterleiter, mit denen Finnland nun schon seit längerem die Klassikwelt versorgt [...] John Storgårds ist dabei einer jener selten anzutreffenden Dirigenten, die sehr intuitiv musizieren und doch über eine exzellente Schlagtechnik verfügen.“

Berliner Zeitung, Clemens Haustein, 09.05.2017

„München gehört zu haben, und dieser Eindruck wurde diesmal in schlagender Weise bestätigt. Storgårds ist in seinem Naturell ein erdiger, kraftvoll leidenschaftlicher, zum Eruptiven neigender Musikant von unerhörter Präzision, Vitalität und Klarheit der Vorstellung. Sein Musizieren zeichnet sich zugleich durch absolute Natürlichkeit und feingliedrige, die metrischen Schwerpunkte schwungvoll transzendierende Phrasierung aus, und das Orchester folgt ihm mit feurigem Willen und erlesener Liebe zum Detail.“

The New Listener, Christoph Schlüren, 11.04.2017

„Der Finne John Storgårds wird am Pult mit seinem beherzten Einsatz dieser ganz unverbrauchten, frischen, kraftvollen und wirkungsmächtigen Romantik viele Freunde gewonnen haben. [...] Storgårds lässt es quirlen und huschen, singen und springen, funkeln und lächeln. Andere mögen dieses Werk anders angehen – besser indes geht es kaum. Was den sehr ausführlichen Applaus allemal rechtfertigt.“

Leipziger Volkszeitung, Peter Korfmacher, 13.02.2017