KD SCHMID Augustin Hadelich

Solist/in

Augustin Hadelich

Violine

Biographie – Über den Künstler.

Augustin Hadelich hat sich als einer der großen Geiger seiner Generation etabliert. Er konzertiert mit allen bedeutenden amerikanischen Orchestern und auch bei seinen immer zahlreicher werdenden Auftritten in Großbritannien, Europa und Fernost eilt ihm ein phänomenaler Ruf voraus. Kritiken loben seine überragende Technik, die Stringenz und Überzeugungskraft seiner Interpretationen und seinen hinreißenden Ton.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2019/2020 gehören Konzerte mit dem New York Philharmonic, dem Boston Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Er ist u. a. zu Gast beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra in London, BBC Philharmonic, Oslo Philharmonic, Danish National Symphony Orchestra, Finnish Radio Symphony Orchestra und Sydney Symphony Orchestra. Als Associate Artist des NDR Elbphilharmonie Orchester wird er nicht nur in dieser Saison, sondern auch in den beiden darauffolgenden Spielzeiten mehrfach in Hamburg zu erleben sein. Darüber hinaus führen ihn im deutschsprachigen Raum Engagements zum WDR Sinfonieorchester, Orchester der Deutschen Oper Berlin, BR-Kammerorchester, Düsseldorfer Symphoniker und Musikkollegium Winterthur.


Neben seinen umfassenden Konzertaktivitäten in Nordamerika trat er weltweit mit namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Concertgebouworkest, London Philharmonic Orchestra, Münchner Philharmoniker, City of Birmingham Symphony Orchestra, Rotterdams Philharmonisch Orkest, Orchestre National de Lyon, Orquesta Nacional de España, São Paulo Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, SWR Symphonieorchester sowie der Academy of St Martin in the Fields auf. Engagements in Fernost führten ihn zum Hong Kong Philharmonic Orchestra, Seoul Philharmonic Orchestra, Singapore Symphony Orchestra und NHK Symphony Orchestra. Er war Artist-in-Residence beim Bournemouth Symphony Orchestra, beim Fort Worth Symphony Orchestra und beim Netherlands Philharmonic Orchestra. Sein Debüt bei den BBC Proms gab er 2016, bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2018.

Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitet, gehören Thomas Adès, Marin Alsop, Bertrand de Billy, Herbert Blomstedt, Thomas Dausgaard, Stéphane Denève, Christoph von Dohnányi, Alan Gilbert, Miguel Harth-Bedoya, Manfred Honeck, Jakub Hruša, Louis Langrée, Hannu Lintu, Cristian Măcelaru, Klaus Mäkelä, Juanjo Mena, Ludovic Morlot, Andris Nelsons, Andrés Orozco-Estrada, Vasily Petrenko, Carlos Miguel Prieto, Santtu-Matias Rouvali, Donald Runnicles, Jukka-Pekka Saraste, Lahav Shani, John Storgrds, Leonard Slatkin, Nathalie Stutzmann, Krzysztof Urbański, Osmo Vänskä, Edo de Waart, Joshua Weilerstein und Jaap van Zweden.

Augustin Hadelichs Aufnahmekatalog umfasst u. a. die Konzerte von Sibelius, Adès, Tschaikowsky, Lalo, Mendelssohn, Bartók und Haydn. 2016 wurde er für seine Aufnahme des Violinkonzerts „L‘Arbre des songes“ von Dutilleux mit einem Grammy Award ausgezeichnet. Eine Einspielung der 24 Capricen von Niccolò Paganini erschien im Januar 2018 bei Warner Classics. Im April 2019 folgte dann mit den Konzerten von Brahms und Ligeti sein zweites Album als Exklusivkünstler von Warner, eingespielt mit dem Norwegian Radio Orchestra und Miguel Harth-Bedoya.

Augustin Hadelich, heute amerikanischer Staatsbürger, wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Er studierte bei Joel Smirnoff an der New Yorker Juilliard School. Ein bedeutender Karrieresprung gelang Hadelich 2006 mit dem Gewinn der Goldmedaille beim Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis. Es folgte eine bedeutende Auszeichnung nach der anderen: 2009 erhielt er in New York den prestigeträchtigen "Avery Fisher Career Grant". 2011 wurde er mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trust geehrt. 2015 gewann Hadelich den erstmalig ausgelobten Warner Music Prize, 2016 folgte der Grammy Award. Im Dezember 2017 wurde ihm in Großbritannien die Ehrendoktorwürde der University of Exeter verliehen. Das Fachmagazin „Musical America“ wählte ihn 2018 zum „Instrumentalist of the Year“.

Augustin Hadelich spielt auf einer Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1744, bekannt als „Leduc, ex Szeryng“, einer Leihgabe des Tarisio Trusts.

SAISON 2019/2020


Orchester.

Bergen Philharmonic Orchestra

Das Bergen Philharmonic Orchestra wird auf dieser Tournee von Solist Augustin Hadelich begleitet. Die Leitung hat Edward Gardner.

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Cincinnati Symphony Orchestra

Das Cincinnati Symphony Orchestra kommt im November 2020 unter der Leitung von Louis Langrée wieder nach Europa. Solistisch begleiten wird sie der junge Ausnahmekünstler Augustin Hadelich wie auch die Star-Cellistin Sol...

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Diskographie.

Bohemian Tales

Dvořák, Suk, Janáček

07.2020, Warner Classics, CD

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Brahms, Ligeti: Violin Concertos

Norwegian Radio Orchestra, Miguel Harth-Bedoya

04.2019, Warner Classics, CD

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Paganini

24 Caprices

01.2018, Warner Classics, CD

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Tchaikovsky & Lalo

02.2017, LPO, CD

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Dutilleux

08.2015, Seattle Symphony Media, CD

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News.

Augustin Hadelich legt neues Album vor

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Presse.

„Hadelich spielt eminent ausdruckskräftig mit toller Überlegenheit, ohne je die gewollte Widerständigkeit der Partitur zu glätten. Seinen durchgebildeten Ton vermag er allen Klangmasken und -provokationen Ligetis furios anzuverwandeln. Und die Kadenz von Thomas Adès treibt den Artisten Hadelich endgültig auf die violinistische Zirkuskuppel: Grandios!“

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 22.06.2019

„Augustin Hadelich präsentiert eine phänomenale Art des Geigenspiels. Temperamentvoll und pointiert, dazu mit sinnlichen und sinnvollen Rubati.“

Norddeutscher Rundfunk NDR Kultur, Philipp Cavert, 03.05.2019

„Augustin Hadelich ist einer der besten Geiger der Welt.“

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Christian Berzins, 24.03.2019

„Die Essenz von Hadelichs Spiel ist Schönheit: das Schwelgen in den unzähligen Möglichkeiten, eine Phrase auf der Geige zum Leben zu erwecken, die musikalische Botschaft ohne jegliche technische Hindernisse zu übermitteln und dabei etwas aus einer Ebene jenseits der unseren zu enthüllen.“

The Washington Post, Robert Battey, 08.12.2011