La Tempête, ein Vokal- und Instrumentalensemble, wurde 2015 von Simon-Pierre Bestion gegründet, angetrieben von dem tiefen Wunsch, Musikwerke mit einem sehr persönlichen und körperlichen Ansatz zu erforschen. La Tempête hat seinen Ursprung im Aufzeigen von Verbindungen und Einflüssen zwischen Künstlern, Kulturen und Epochen. Es erkundet Berührungspunkte und Traditionen mit einem sehr freien Zugang. Das Ensemble hat so eine intuitive und sinnliche Beziehung zu den Werken entwickelt, deren Neuinterpretationen regelmäßig von nationalen und internationalen Kritikern gelobt werden. Simon-Pierre Bestion erforscht die Intimität zwischen menschlichen Traditionen und der Vielfalt der Spuren, die künstlerische und gesellschaftliche Bewegungen hinterlassen haben.
Der Kern des Projektes führt dazu, dass das Repertoire des Ensembles verschiedene Ästhetiken berührt und sich hauptsächlich aus alter und traditioneller Musik sowie aus modernem und zeitgenössischem Repertoire speist. Durch die Arbeit mit alten und traditionellen Instrumenten und die Erforschung vielfältiger Formen des Gesangs baut La Tempête seine Programme auf der Wahrnehmung von Klangfarbe und Akustik auf. Seine Projekte entstanden daher aus der Idee einer sinnlichen Immersion für den Zuschauer, aus der Suche nach einem Moment, der für jede Begegnung zwischen einem Ort, Künstlern und einem Publikum einzigartig ist. Die Kreationen von Simon-Pierre Bestion sind das Ergebnis eines ehrlichen Interesses an kollektiven Erfahrungen und Entdeckungen. Das Ensemble ist daher aufgeschlossen für viele Disziplinen und arbeitet mit Künstlern aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. La Tempête wurde mit dem Liliane-Bettencourt-Preis für Chorgesang der Bettencourt-Schueller-Stiftung ausgezeichnet. Es ist Residenzensemble am Théâtre Impérial – Opéra de Compiègne, an der Fondation Singer-Polignac und in Brive-la-Gaillarde. Das Ensemble kooperiert mit der Scène Nationale d'Orléans und dem MC:2 Maison de la Culture de Grenoble.