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Arabella Steinbacher

Arabella Steinbacher wird für ihre technische Perfektion ebenso geschätzt wie für ihre große Wärme und Ausdruckskraft, mit der sie ein außergewöhnlich breites Repertoire zum Leben erweckt – von den großen Violinkonzerten der Klassik und Romantik bis hin zu den Meisterwerken des 20. Jahrhunderts, insbedondere den Werken von Barber, Berg, Britten, Korngold und Prokofjew.

Die Saison 2026/27 eröffnet Arabella Steinbacher mit ihrer Rückkehr zur Dresdner Philharmonie. Im Rahmen des Open-Air-Sommerkonzerts spielt sie dort Ravels „Tzigane" und Massenets „Méditation" aus „Thaïs". Weitere Engagements in Europa führen sie mit Barbers Violinkonzert nach Schweden, zum Gävle Symphony Orchestra, wo sie unter der Leitung des Chefdirigenten Christian Reif auftritt, und zum Tallinn Chamber Orchestra, mit dem sie ein Programm mit Werken von Grieg und Vivaldi gestaltet, das sie von der Violine aus leitet. Im Frühjahr ist sie außerdem mit der Taiwan Philharmonic Orchestra in der Berliner Philharmonie zu erleben.

Auch international setzt Arabella Steinbacher ihre Zusammenarbeit mit bedeutenden Orchestern fort. Mit Beethovens Violinkonzert kehrt sie zum The Philadelphia Orchestra unter Jane Glover sowie zum Indianapolis Symphony Orchestra unter Jun Märkl zurück. Mit dem Orchestre symphonique de Québec und Clemens Schuldt steht Mendelssohns Violinkonzert auf dem Programm.

Im März begibt sie sich gemeinsam mit der Jungen Deutschen Philharmonie und Jun Märkl auf eine ausgedehnte Asien-Tournee, bei der sie Korngolds Violinkonzert im Rahmen des Projekts "Close Encounters" aufführt. Das Projekt bringt Musiker:innen der Jungen Deutschen Philharmonie und des National Symphony Youth Orchestra Taiwan in einen künstlerischen Austausch und führt sie zu gemeinsamen Konzerten in ganz Asien.

Ein weiterer Höhepunkt ist im April 2027 die skandinavische Erstaufführung von Georges Lentz' Violinkonzert „...to beam in distant heavens...“ mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra und Michael Schønwandt. Eigens für Arabella Steinbacher geschrieben, ist das Werk nach Aufführungen in Deutschland und Japan sowie der Veröffentlichung ihrer Einspielung (Pentatone) mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Gustavo Gimeno zu einem festen Bestandteil ihres Repertoires geworden.

Auch ihre langjährige musikalische Partnerschaft mit dem Pianisten Peter von Wienhardt setzt Arabella Steinbacher in dieser Saison mit Rezitalen in Deutschland und der Schweiz fort.

Arabella Steinbacher konzertiert mit weltweit führenden Orchestern, darunter New York Philharmonic, Boston Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, London Symphony Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre National de France, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie NHK Symphony Orchestra und Seoul Philharmonic Orchestra. Sie hat mit Dirigent:innen wie Marin Alsop, Herbert Blomstedt, Christoph Eschenbach, Edward Gardner, Gustavo Gimeno, Jakub Hrůša, Marek Janowski, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Nodoka Okisawa, Andrés Orozco-Estrada, Vasily Petrenko, Santtu-Matias Rouvali, John Storgårds und Kazuki Yamada zusammengearbeitet.

Als Pentatone-Exklusivkünstlerin spiegelt Arabella Steinbacher mit ihrer Diskografie die große Bandbreite ihres Repertoires wider. Sie umfasst gefeierte Einspielungen von Werken Arvo Pärts und Johann Sebastian Bachs mit dem Stuttgarter Kammerorchester, einen vollständigen Mozart-Konzertzyklus mit den Festival Strings Lucerne, „The Four Seasons" von Astor Piazzolla und Antonio Vivaldi mit dem Münchener Kammerorchester sowie Werke von Britten, Hindemith, Szymanowski, Strauss und Prokofjew. Die jüngste Veröffentlichung von Arabella Steinbacher vereint Beethovens Violinkonzert und Georges Lentz' „...to beam in distant heavens...", eingespielt mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Gustavo Gimeno.

In eine Musikerfamilie hineingeboren, spielte Arabella Steinbacher seit ihrem dritten Lebensjahr Geige und studierte seit ihrem achten Lebensjahr bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater in München. Eine Quelle der musikalischen Inspiration ist für sie der israelische Geiger Ivry Gitlis.

Arabella Steinbacher spielt die Stradivari Violinen Cremona 1718, bekannt als „ex Benno Walter”, und die Guarneri del Gesu „Sainton”, Cremona 1744; beide werden ihr mit großzügiger Unterstützung einer privaten Schweizer Stiftung zur Verfügung gestellt.


SAISON 2026 / 2027


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"…mit welcher Leichtigkeit sich Arabella Steinbacher durch die virtuos anspruchsvollen Problemstellen bewegte, mit welcher Genauigkeit sie dabei vorging und keinen Ton verloren gab, und wie gut sie sich mit dem Orchester und Sakari Oramo verstand."

Fränkischer Tag, Thomas Ahnert, 24.06.2026

"Den gefeierten Höhepunkt bildete das Violinkonzert von Samuel Barber, das Arabella Steinbacher glanzvoll, souverän, klangschön und technisch makellos darbot"

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 8.10.2025

"Barbers Stück von 1939 beginnt mit einer Kantilene, die in ihrer einsamen, wunderbar durch die Violinregister schwebenden Melancholie sofort gefangen nimmt, vorausgesetzt, man spielt das so biegsam, berührend und zugleich intensiv wie Arabella Steinbacher."

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 8.10.2025

"Steinbacher not only plays wonderfully, with all the luminescence and flying, flowing, silvery-sweet technical ease it appears to call for, but there’s a clear interpretational link to her Beethoven in her reading’s other-worldly radiance."

Gramophone, Charlotte Gardner, Juni 2025

"Steinbacher is the undisputed star of the show, however. The writing for the soloist is extraordinarily demanding, and she pulls it off with tremendous aplomb."

Music Web International, Simon Thompson, 8.5.2025

"Die Geigerin liebkost die einzelnen Noten geradezu, spielt ihn mit seidigem Ton und lichter Höhe."

Süddeutsche Zeitung, Michael Stallknecht, 17.05.2024

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