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Dima
Slobodeniouk
Dirigent
Dima Slobodeniouk
Für seine dynamische Leitung und mitreißenden Interpretationen von Musiker:innen wie Publikum gleichermaßen geschätzt, zählt Dima Slobodeniouk zu den angesehensten Dirigenten der Gegenwart.
Slobodeniouk arbeitet mit international führenden Orchestern zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, die New York Philharmonic, das Boston Symphony Orchestra, das London Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester, das Royal Concertgebouw Orchestra, die Münchner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das Tonhalle-Orchester Zürich und das NHK Symphony Orchestra, um nur einige zu nennen.
Mit der Saison 2026/27 tritt Slobodeniouk sein Amt als Principal Conductor der Finnish National Opera and Ballet an. Zudem kehrt er zu den Berliner Philharmonikern zurück und debütiert beim Philadelphia Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg und der Czech Philharmonic beim Prager Frühling. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die Rückkehr zum Pittsburgh Symphony Orchestra, zum Chicago Symphony Orchestra und zur San Francisco Symphony sowie zu den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra und der Dresdner Philharmonie. Abseits seines Stammhauses kehrt er an die Bayerische Staatsoper zurück, um eine Wiederaufnahme von „Pique Dame" zu leiten.
Zu den Solist:innen, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen Leif Ove Andsnes, Martha Argerich, Emanuel Ax, Khatia Buniatishvili, Seong-Jin Cho, Isabelle Faust, Kirill Gerstein, Augustin Hadelich, Barbara Hannigan, Håkan Hardenberger, Alexandre Kantorow, Patricia Kopatchinskaja, Beatrice Rana, Yuja Wang und Frank Peter Zimmermann.
Slobodeniouks musikalische Souveränität und interpretatorische Tiefe zeigen sich auch in seiner umfangreichen Diskografie. Zu den jüngeren Einspielungen zählen Esa-Pekka Salonens Cellokonzert mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und Nicolas Altstaedt (Alpha), das mit einem ICMA Award ausgezeichnet wurde. Seine jüngste Veröffentlichung beim Label BIS versammelt Strawinskys Sinfonie in drei Sätzen, Sinfonie in C und Sinfonien für Blasinstrumente, eingespielt mit der Orquesta Sinfónica de Galicia. Zu den weiteren Veröffentlichungen bei diesem Label zählen eine mit dem BBC Music Magazine Award 2018 ausgezeichnete Einspielung von Werken Kalevi Ahos mit dem Lahti Symphony Orchestra, eine anschließende Einspielung mit Ahos „Sieidi" und dessen Fünfter Sinfonie sowie eine CD mit Musik, die vom finnischen Volksepos Kalevala inspiriert ist. Für das Label Ondine hat Slobodeniouk Werke von Perttu Haapanen und Lotta Wennäkoski mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra eingespielt.
Slobodeniouk studierte bei der ukrainischen Violinistin Olga Parkhomenko an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo er 2001 seinen Abschluss machte. Dort nahm er auch sein Dirigierstudium bei Leif Segerstam, Jorma Panula und Atso Almila auf.
Von 2013 bis 2022 war Dima Slobodeniouk Music Director der Orquesta Sinfónica de Galicia, von 2016 bis 2021 Principal Conductor des Lahti Symphony Orchestra sowie Künstlerischer Leiter des Sibelius-Festivals. Gemeinsam mit der Orquesta Sinfónica de Galicia hat er in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Archiv an Live-Konzertmitschnitten aufgebaut. Während seiner Amtszeit rief er zudem eine Dirigierinitiative ins Leben, die angehenden Dirigent:innen Podiumszeit mit einem professionellen Orchester und die Gelegenheit bietet, mit ihm an ausgewähltem Repertoire zu arbeiten.
SAISON 2026 / 2027
Aktuelle Aufnahmen
Nachrichten
Presse
"Die Fülle der Klangfarben, die Slobodeniouk nicht nur hier, sondern auch anderswo fand, war bemerkenswert."
Alexander Hall, Bachtrack, 05.02.2024
"Und der für Semyon Bychkov eingesprungene Dima Slobodeniouk bewies auch hier eine sehr akkurat und unaufgeregt ordnende Hand (...). Die Philharmoniker dankten es ihm mit großer Präzision wie entspannt sich entfaltender Klanglichkeit."
Süddeutsche Zeitung, Klaus Kalchschmid, 21.09.2023
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