Kontakt
Anna
Rakitina
Dirigentin
Anna Rakitina
Anna Rakitina ist seit ihren bedeutenden Debüts in der Saison 2021/22 bei internationalen Orchestern sehr gefragt. Gelobt für die emotionale Tiefe ihrer Interpretation und eine ruhige Autorität, überzeugt sie besonders in den großen symphonischen Werken des 20. Jahrhunderts, insbesondere russischer Komponist:innen. Sie dirigierte in den USA die Symphonieorchester von Boston, San Francisco, Houston, Chicago, Baltimore, Utah, North Carolina, Jacksonville und Vancouver sowie das Orchestra of St. Luke's, das New York Philharmonic und das Los Angeles Philharmonic. In Europa arbeitete sie mit dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, dem BBC Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem SWR Symphonieorchester. Darüber hinaus gab sie 2023 mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra ihr Japan-Debüt. 2025 erhielt sie den Europäischen Kulturpreis in Anerkennung ihres künstlerischen Schaffens und ihrer Beiträge zur klassischen Musik.
Rakitina eröffnet die Saison 2026/27 beim Brucknerfest Linz mit Bernd Alois Zimmermanns Trompetenkonzert „Nobody knows de trouble I see" und Håkan Hardenberger, gefolgt von der Saisoneröffnung der Grazer Philharmoniker mit dem Pianisten Rudolf Buchbinder. Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen Debüts beim Orquesta Nacional de España, der Copenhagen Philharmonic, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester und den Symphonikern Hamburg sowie bei den Symphonieorchestern von Nashville, Omaha und San Jose. Nach ihren Debüts 2025 kehrt sie zum North Carolina Symphony Orchestra und zum National Symphony Orchestra Ireland zurück. Sie arbeitet gern mit der neuen Generation von Musiker:innen und tritt mit dem Bundesjugendorchester und dem Bergen Youth Orchestra auf. Außerdem dirigiert sie das Konzerthausorchester Berlin bei der OPUS-KLASSIK-Gala 2026.
Als Verfechterin neuer Musik und von Komponistinnen umfasst ihr Repertoire Werke von Anna Clyne, Elena Langer, Ellen Reid, Jessie Montgomery und Caroline Shaw. Regelmäßig arbeitet sie mit Solist:innen wie Jean-Yves Thibaudet, Lucas & Arthur Jussen, Joshua Bell, Augustin Hadelich, Gil Shaham, Christian Tetzlaff, Gautier Capuçon, Alisa Weilerstein und Xavier de Maistre zusammen.
Von 2019 bis 2023 war Rakitina Assistant Conductor des Boston Symphony Orchestra, in der Saison 2019/20 Dudamel Fellow des Los Angeles Philharmonic. Ihr Können wurde mit mehreren Preisen gewürdigt, darunter dem zweiten Preis beim Malko Competition 2018 sowie Preisen beim Deutschen Dirigentenpreis 2017 und bei der TCO International Conducting Competition Taipei 2015.
Als Tochter eines ukrainischen Vaters und einer russischen Mutter in Moskau geboren, wuchs Rakitina in einer musikalischen Familie auf. Ihre Ausbildung begann sie als Geigerin, bevor sie am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Stanislav Dyachenkound und später in Hamburg bei Prof. Ulrich Windfuhr Dirigieren studierte. 2018 war sie Finalistin von „Das kritische Orchester" und nahm am Contemporary-Conducting Program der Lucerne Festival Academy unter Alan Gilbert und Bernard Haitink teil. Sie besuchte Meisterkurse bei Gennadi Roschdestwenski, Vladimir Jurowski, Johannes Schlaefli sowie die Ammodo Masterclass 2022 des Concertgebouworkest unter Fabio Luisi. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
SAISON 2026 / 2027
Aktuelle Aufnahmen
Nachrichten
Presse
"Ihrem entschlossenen und doch zurückhaltenden, präzisen und doch geschmeidigen Takt folgt das Festivalorchester eher mit Entdeckergeist als mit Routine."
Leipziger Volkszeitung, Peter Korfmacher, 20 May 2025
"Die Philharmoniker unter Anna Rakitina wirkten hörbar und sichtbar entspannt. Mit außergewöhnlicher Geschlossenheit und Präzision sowohl innerhalb des Orchesters als auch mit dem Solisten bildeten sie die natürliche Grundlage für eine energiegeladene und reibungslose Aufführung."
Dresdner Neueste Nachrichten, Mareile Hanns, 28 December 2024
"Smetanas Moldau… Anna Rakitina entlockte dem Ganzen einen bemerkenswerten Effekt: wirbelnde Flöten und Klarinetten, die klangen, als existierten sie jenseits von Puls und Takt, und wurden von sanften, präzisen Pizzicato-Tönen in Schach gehalten. Diese Kombination aus Eleganz und Präzision wurde kurz darauf, beim Einsetzen der großen Melodie, mit ausgeprägter Flexibilität beantwortet, die es der Melodie ermöglichte, das Tempo zu bestimmen, und so an die eigentümliche Elastizität des Wiener Walzers erinnerte."
Bachtrack, Simon Cummings, 13 November 2024
"Eine zarte, feingliedrige Gestalt, die mit graziler Gestik überschäumende Klangfluten auslöst und die Elemente zu entfesseln weiß."
Tagesspiegel, 26.06.2023
Kalender
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20.11.2026Conservatoire National de Région de NantesNantesMehr erfahren
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21.11.2026Conservatoire National de Région de NantesNantesMehr erfahren
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22.11.2026Centre de Congrès AngersAngersMehr erfahren
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11.12.2026Auditorio Nacional de MúsicaMadridMehr erfahren
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12.12.2026Auditorio Nacional de MúsicaMadridMehr erfahren
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13.12.2026Auditorio Nacional de MúsicaMadridMehr erfahren









