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Dirigentin

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Nodoka Okisawa

Chefdirigentin - City of Kyoto Symphony Orchestra

Seit 2023 ist Nodoka Okisawa Chefdirigentin des City of Kyoto Symphony Orchestra, ihr Vertrag wurde um weitere drei Jahre bis März 2029 verlängert. Zudem wurde sie im Februar 2024 als erste Künstlerin überhaupt von Gründer Seiji Ozawa persönlich zum Principal Guest Conductor des Matsumoto-Festivals ernannt.
Darüber hinaus ist sie General and Artistic Director des Aomori Music Festival.

In der Saison 26/27 kehrt Okisawa zum Melbourne Symphony Orchestra zurück und dirigiert ein Programm mit Werken von Takemitsu sowie Poulencs Konzert für zwei Klaviere und seiner Sinfonietta. Während ihres Aufenthalts in der Region gibt sie zudem ihr Debüt beim Auckland Philharmonia und beim Tasmania Symphony Orchestra. Ihr Debüt bei The Hallé gibt sie in der Bridgewater Hall in Manchester mit Rachmaninoffs 3.Klavierkonzert und Prokofiews 5.Sinfonie. Im Frühjahr debütiert sie beim Latvian National Symphony Orchestra, kehrt zum Oulu Symphony zurück, um das Mozart-Requiem zu dirigieren, und beginnt ein Projekt mit dem Orchestre de Chambre du Luxembourg, bei dem sie gemeinsam mit dem Filmregisseur, Komponisten und Maler Pierre Földes Konzerte kuratiert, die eine stadtweite Ausstellung ergänzen. Außerdem schließt sie mit dem City of Kyoto Symphony Orchestra ihren Prokofiew-Zyklus ab.

Zu ihren jüngsten Engagements zählten Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, den Dortmunder Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Kammerorchester Basel, dem Orchestre symphonique de Québec und dem BBC National Orchestra of Wales. Außerdem kehrte sie zu den Münchner Symphonikern zurück, deren Artist in Residence sie in der Saison 2022/23 war.

In Japan arbeitet Nodoka Okisawa regelmäßig mit Orchestern wie dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra und dem Japan Philharmonic Orchestra zusammen. Im Februar 2025 dirigierte sie an der Tokyo Nikikai Opera Foundation eine komplette Vorstellungsserie von Bizets „Carmen"; in kommenden Spielzeiten wird sie dorthin zurückkehren. An diesem Haus hatte sie zuvor bereits Lehárs „Die lustige Witwe" dirigiert. Erstmals arbeitete sie 2022 beim Matsumoto Festival mit dem Saito Kinen Orchestra zusammen, wo sie Mozarts „Le nozze di Figaro" in einer Inszenierung von Laurent Pelly dirigierte; beim Festival 2025 dirigierte sie Brittens „A Midsummer Night's Dream", das international von der Kritik gefeiert wurde.

2019 gewann Nodoka Okisawa den renommierten Concours international de jeunes chefs d'orchestre de Besançon, wo sie mit dem „Grand Prix", dem Orchesterpreis und dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. 2018 gewann sie zudem die Tokyo International Music Competition for Conducting, einen der bedeutendsten internationalen Dirigierwettbewerbe.

Von 2020 bis 2022 war Nodoka Okisawa Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und zugleich Assistentin von Kirill Petrenko. Neben eigenen Konzertprojekten mit den Akademist:innen der Berliner Philharmoniker dirigierte sie im März 2022 auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Solidaritätskonzert für die Ukraine mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Ein weiteres besonderes Ereignis war das gemeinsame Jubiläumskonzert mit Kirill Petrenko im Mai 2022 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Karajan-Akademie. 2023 wurde sie von der Sony Music Foundation mit dem „Hideo Saito Memorial Fund Award" ausgezeichnet, 2020 erhielt sie den Akeo Watanabe Music Foundation Award.

Nodoka Okisawa wurde im japanischen Aomori geboren und erlernte früh das Spiel auf Klavier, Cello und Oboe. Dirigieren studierte sie an der Tokyo University of the Arts bei Ken Takaseki und Tadaaki Otaka und schloss mit einem Master ab. 2019 erwarb sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christian Ehwald und Hans-Dieter Baum einen zweiten Masterabschluss. Nodoka Okisawa lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und zwei Katzen in Berlin.


SAISON 2026 / 2027


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Presse

"Wie Okisawa dem Orchester Sicherheit gibt, wie sie mit natürlicher Autorität die komplexe Partitur gestaltet, das Lautstärkespektrum mutig in alle Richtungen ausreizt, das beeindruckt. Auf baldiges Wiederhören!"

Der Tagesspiegel, Frederik Hanssen, 04.12.2019

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