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Müller-Schott

Violoncello

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Daniel Müller-Schott

Daniel Müller-Schott zählt zu den weltweit gefragtesten Cellisten und ist auf den renommiertesten internationalen Konzertbühnen zu hören. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Botschafter der klassischen Musik, spielt mit den weltweit führenden Orchestern und Dirigenten und ist ein Brückenbauer zwischen Musik, Literatur und bildender Kunst. Die New York Times würdigt seine „intensive Expressivität“ und beschreibt ihn als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“.

Höhepunkte in Daniel Müller-Schotts Saison 2025/26 sind Elgars Cellokonzert mit dem London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano und der Kammermusikabend in der New Yorker Carnegie Hall „Maxim Vengerov and Friends“ mit Meisterwerken von Johannes Brahms. Mit dem Indianapolis Symphony Orchestra und Jun Märkl ist Daniel Müller-Schott mit Saint-Saëns’ Cellokonzert Nr. 1 und Faurés Elegie zu hören; Dvořáks Cellokonzert wird der Cellist gemeinsam mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von Danielle Rustoni aufführen. Im Rahmen des Kissinger Sommers interpretiert Daniel Müller-Schott gemeinsam mit der Tschechischen Philharmonie unter Dalia Stasevska „Don Quixote“ von Richard Strauss.

Im Herbst steht eine ausgedehnte Tour durch Asien, Australien und Neuseeland im Kalender mit Konzerten im Sydney Opera Haus mit dem Sydney Symphony Orchestra und Lionel Bringuier, mit Auckland Philharmonia/Giordano Bellincampi, mit Tasmanian Symphony/Eivind Aadland und mit Adelaide Symphony Orchestra/Mark Wigglesworth. Im Januar wird Daniel Müller-Schott in Taiwan in Paul Huangs Kammermusikreihe zu erleben sein und mit NSO National Symphony Orchestra Taiwan unter Jun Märkl. Mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andris Poga tourt Daniel Müller-Schott durch Asien mit Eröffnungskonzerten in der Kölner Philharmonie und in der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle. Das Vevey Spring Classic Festival, das Daniel Müller-Schott gemeinsam mit dem Dirigenten Wilson Hermanto gegründet hat, wird 2026 in seine 5. Edition gehen.

Daniel Müller-Schott gastiert bei international bedeutenden Orchestern; u.a. in den USA mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, San Francisco und Los Angeles; in Europa u. a. bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Bayerischen Staatsorchester, bei den Münchner Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Kopenhagen, Prag und Paris, beim Orchestre National de France, Tonhalle Orchester Zürich und Zürcher Kammerorchester, beim Oslo Philharmonic Orchestra, beim London Symphony und Philharmonic Orchestra, beim Royal Philharmonic Orchestra, beim Netherlands Philharmonisch Orkest und Spanish National Orchestra, sowie in Australien beim Sydney und Melbourne Symphony Orchestra, in Asien mit Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra und Seoul Philharmonic Orchestra.

Der Cellist arbeitet mit herausragenden Dirigenten wie Marc Albrecht, Karina Canellakis, Thomas Dausgaard, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Manfred Honeck, Neeme Järvi, Fabio Luisi, Cristian Măcelaru, Susanna Mälkki, Jun Märkl, Juanjo Mena, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada, Kirill Petrenko, Vasily Petrenko, Jukka-Pekka Saraste, Thomas Søndergård, Dalia Stasevska, Emmanuel Tjeknavorian, Krzysztof Urbański, Jaap van Zweden und Simone Young. Daniel Müller-Schott pflegte eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit mit Yakov Kreizberg, Kurt Masur, Lorin Maazel und Sir André Previn.

Daniel Müller-Schott spielt nicht nur Cellokonzerte vom Barock bis zur Moderne, sondern ist auch bestrebt, unbekannte Werke für die Erweiterung des Cello-Repertoires durch eigene Arrangements und die Zusammenarbeit mit den Komponisten unserer Zeit zu entdecken. George Alexander Albrecht, Sir André Previn und Peter Ruzicka haben ihm Cellokonzerte gewidmet.

Zwischen Musik, Bildender Kunst und Literatur eine höhere Intensität der Wahrnehmung zu schaffen, ist Daniel Müller-Schotts künstlerisches Credo. Er gibt Einführungen in die Hintergründe der Musik und der Komponisten und hat viele seiner CD-Booklet-Texte geschrieben. Bei seinem Festival in Vevey hat Daniel Müller-Schott erstmalig ein Bach Projekt mit Tanz initiiert für eine visuelle Umsetzung der Musik. Der Cellist hat eine große Affinität für die Bildende Kunst entwickelt, besonders für die französische Malerei des 19. Jahrhunderts.

Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig ein. Bei seinen Kammermusikkonzerten arbeitet Daniel Müller-Schott u.a. zusammen mit Kit Armstrong, Renaud Capuçon, Veronika Eberle, Julia Fischer, Janine Jansen, Sabine Meyer, Nils Mönkemeyer, Anne-Sophie Mutter, Francesco Piemontesi, Emmanuel Tjeknavorian, Simon Trpčeski und mit dem Modigliani, dem Aris und Ebènes Quartett.

Für das Projekt „Rhapsody in School“ engagiert sich Daniel Müller-Schott seit vielen Jahren und gibt regelmäßig weltweit Meisterkurse.

In seiner über dreißigjährigen Karriere hat Daniel Müller-Schott eine beeindruckende Diskographie von über 30 Alben bei Deutsche Grammophon, Warner, Pentatone und ORFEO produziert, die mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurden, darunter der Diapason d'Or, Gramophone Editor's Choice, Strad Selection, die "CD des Monats" des BBC Music Magazine und der International Classical Music Award (ICMA).

Seine Aufnahmen umfassen u.a. Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Mozart, Haydn, Schumann, Grieg, Mendelssohn, Penderecki, Prokofieff, Schubert, Khachaturian, Schostakowitsch, Strauss, Tschaikowsky, Elgar, Walton, Britten, Dvořák, Lalo, Honegger und Saint-Saëns. Im nächsten Jahr wird der Cellist beim Label ORFEO International seine nächste CD veröffentlichen mit Barocken Meistern wie Boccherini, Geminiani, Vivaldi und Bach.

Daniel Müller-Schott, studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Er wurde persönlich von Anne-Sophie Mutter gefördert und erhielt u.a. den Aida Stucki Preis sowie ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren gewann Daniel Müller-Schott 1992 den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker in Moskau, was den Beginn seiner Solokarriere ebnete.

Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

SAISON 2025 / 2026


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"Der großartige Cellomeister Daniel Müller-Schott zeigt auf seiner neuen CD, wie geistreich, virtuos und leidenschaftlich Komponisten wie Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Arthur Honegger und Édouard Lalo das Cello als beredtes, ungemein flexibel "sprechendes" Soloinstrument verstanden haben. […]Der Höhepunkt der CD ist wohl Lalos viel zu selten gespieltes Celloabenteuer mit spanischem Kolorit. Da klingt MüllerSchotts Goffriller-Cello so geschmeidig wie zupackend, so rhythmusverliebt im hinreißenden Intermezzosatz wie feurig im glühenden Finale."

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 11.10.2021

"Mühelos - Daniel Müller-Schott im Mozart-Saal der Alten Oper -- Daniel Müller-Schott hat den langen Atem, den die Gegenüberstellung der zweiten Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 99 von Johannes Brahms mit dem einzigen Gattungsbeitrag von Richard Strauss erfordert. Im Kammermusikabend der Museumsgesellschaft überspannte der aus München stammende Cellist die weiten Intervalle im ersten Satz der Brahms-Sonate mit mühelosen Phrasierungen, gestaltete mit großem und vollen Ton immer präzise und bis ins äußerste Forte kultiviert. Für den langsamen Satz der Sonate F-Dur op. 6 von Richard Strauss fand er eine mutige Lösung, indem er ihn ganz fahl, verschattet, wie in Trance vorbeiziehen ließ. […]"

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Axel Zibulski, 18.12.2019

"Daniel Müller-Schott tobt sich [auf der CD #CelloUnlimited] hörbar mit Lust aus, demonstriert unangestrengt seine Vielseitigkeit. Bei Kodály spürt er der Modernität nach, bei Prokofjew wird es persönlich, bei Hindemith spielerisch, bei Henze lyrisch, beim frühen Crumb kommt Jazz dazu, und mystisch gerät Casals’ katalanische Folkloreadaption. Zudem steuert der Cellist noch eine eigene, reichlich inspirierte Cadenza bei. Müller-Schott fächert das weite Spektrum des Cellotons auf bis zu geräuschhaften Ausweitungen, lässt sein Instrument aber auch gefühlvoll singen. Er verfügt über die Spannkraft, die technische Souveränität und das kreative Potenzial, diese Reise durch die Moderne facettenreich zu gestalten, mit Sensibilität und Persönlichkeit."

Concerti, Eckhard Weber, 19.11.2019

"Müller-Schott ist […] ein idealer Interpret [von Dvořáks Cellokonzert] mit elegantem, oft melancholischen Klang und weit gespannten Phrasierungen. […] In sich ruhend gestaltet Daniel Müller-Schott den langsamen zweiten Satz mit seiner liedhaften Struktur. Fein abgestuft und gesanglich klingt das Cello. […] frenetischer Beifall für diese kluge und großartige Interpretation."

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, Markus Dippold, 20.05.2019

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