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Josephine (Fifi)

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Josephine (Fifi) Korda

Die britische Dirigentin Josephine (Fifi) Korda ist seit September 2024 „Cheffe-en-residence“ an der Opéra de Paris, und Hauptgewinnerin des Neeme-Järvi-Preis der Gstaad Festival Conducting Academy 2025. Bekannt für ihre einfühlsame und ausdrucksstarke Klanggestaltung sowie ihre fantasievolle Probenarbeit, die auf einer tiefgehenden Analyse der Partitur basiert, etabiliert sie sich derzeit als Dirigentin mit einer gleichermaßen fundierten Präsenz in den Bereichen Oper, Ballett und sinfonisches Repertoire. Sie ist die Preisträgerin des Taki Alsop Conducting Fellowship 2026.

Im Rahmen des Neeme-Järvi-Preises erhielt Korda Einladungen, in der Saison 2026/27 vier deutsch-schweizerische Orchester zu dirigieren. Im Juni 2025 gab sie mit Jonathan Doves „Itch“ ihr Debüt an der Opera Holland Park als deren Young Artist Conductor. Ihre Leidenschaft für Tanz führte sie 2024 zu „Romeo und Julia“ und 2025 zu „Der Nussknacker“ beim Northern Ballet. In der Saison 2025/26 arbeitet sie an Neuproduktionen von „Nixon in China“ und „Eugen Onegin“ an der Pariser Oper, gemeinsam mit Kent Nagano, Semyon Bychkov und Case Scaglione.

Korda studierte Komposition und Dirigieren an der École Normale de Musique de Paris, wo sie bei Dominique Rouits und Julien Masmondet ein Aufbaudiplom im Fach Dirigieren und bei Régis Campo ein Diplom in Komposition erwarb. Sie besitzt außerdem einen Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung der Universität Oxford, wo sie als Chor- und Trompetenstipendiatin gefördert wurde. Am Conservatorio della Svizzera Italiana absolvierte sie unter der Leitung von Arturo Tamayo ein Aufbaustudium im Bereich zeitgenössisches Repertoire und schloss ihr Masterstudium im Fach Dirigieren am Royal Northern College of Music bei Mark Heron und Clark Rundell ab, wo sie mit dem Mortimer-Furber-Preis für Dirigieren ausgezeichnet wurde.

Sie arbeitete 2022/23 als Dirigier-Stipendiatin bei Opera North und 2020/21 als Assistenzdirigentin an der Opéra de Massy. 2024 nahm sie am Programm für zeitgenössisches Dirigieren der Lucerne Festival Academy teil. Sie besuchte Meisterkurse bei Jaap van Zweden, Marin Alsop, David Reiland, George Benjamin, Jorma Panula, Sir Mark Elder und Antony Hermus.

Fifi wuchs in London in einer Künstler-, Filmemacher- und Tänzerfamilie auf und lässt sich für ihren multisensorischen Zugang zu Musik und Performance von verschiedenen Kunstrichtungen inspirieren. Sie lebt in Paris und verbringt ihre Freizeit damit, barocke Arien für ungewöhnliche Formationen zu adaptieren oder in den Bergen der Auvergne nach saisonalem Obst und Gemüse zu suchen.

SAISON 2025/26

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"Fest auf dem Dirigierpodium verankert, aufrecht und hochkonzentriert, erzielt Josephine Korda gesammelte, tränenreiche Nuancen von außergewöhnlicher Tiefe."

Classiquenews, August 2025

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