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Korda

Dirigentin

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Josephine Korda

Die britische Dirigentin Josephine Korda war von 2024 bis 2026 Conductor-in-Residence an der Opera de Paris und 2025 Preisträgerin des Grand Prix beim Neeme Järvi Prize der Gstaad Festival Conducting Academy. Bekannt für ihre einfühlsame und ausdrucksstarke Art der Klanggestaltung sowie ihre fantasievolle, auf profunder Partiturkenntnis beruhende Probenarbeit, gewinnt Korda zunehmend Anerkennung als Dirigentin mit gleichermaßen ausgeprägten Stärken in Oper, Ballett und sinfonischem Repertoire.

In der Saison 2026/2027 gibt Korda eine Reihe von Debüts bei Orchestern wie dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine, den Münchner Symphonikern, der Philharmonie Südwestfalen und dem Göttinger Symphonieorchester. Sie leitet die Uraufführung von Christian Henkings „Trennt Euch!" am Theater Biel/Solothurn sowie eine neue Ballettproduktion in Schwerin mit Musik von Weber, Villa-Lobos und Wagner. Zudem dirigiert sie am Ende der Saison die „Viva l'Orchestra!" des Orchestre National de France.

Kordas Liebe zur Oper reicht bis in ihre Kindheit zurück, im Alter von sechzehn Jahren produzierte und dirigierte sie an ihrer Schule „Die Fledermaus". Sie war 2020/21 Assistant Conductor an der Opéra de Massy und 2022/23 Trainee Conductor an der Opera North. 2025 war sie Young Artist Conductor der Opera Holland Park und gab dort ihr Debüt mit Jonathan Doves „Itch". An der Opera de Paris arbeitete sie in der Saison 2025/2026 an Neuproduktionen von „Nixon in China" und „Eugen Onegin" mit Kent Nagano, Semyon Bychkov und Case Scaglione zusammen. Auch dem Tanz gilt ihre Leidenschaft: 2024 gab sie ihr Debüt beim Northern Ballet mit „Romeo und Julia" und kehrte 2025 für „Der Nussknacker" zurück.

Korda studierte Komposition und Dirigieren an der École Normale de Musique de Paris, wo sie ihre Aufbaudiplome im Fach Dirigieren bei Dominique Rouits und Julien Masmondet sowie im Fach Komposition bei Régis Campo erwarb. Am Conservatorio della Svizzera Italiana erlangte sie unter der Leitung von Arturo Tamayo ein Certificate of Advanced Studies im zeitgenössischen Repertoire und schloss ihr Masterstudium im Fach Dirigieren am Royal Northern College of Music in den Klassen von Mark Heron und Clark Rundell ab. Zudem hält sie einen Honours-Abschluss in Musik von der University of Oxford, wo sie ein Chor- und Trompetenstipendium innehatte. 2024 nahm sie am zeitgenössischen Dirigierprogramm der Lucerne Festival Academy teil sowie an Meisterkursen bei Jaap van Zweden, Marin Alsop, David Reiland, George Benjamin, Jorma Panula, Sir Mark Elder und Antony Hermus. Sie ist Preisträgerin 2026 des Taki Alsop Conducting Fellowship.

Josephine Korda wuchs in London in einer Familie von Künstler:innen, Filmemacher:innen und Tänzer:innen auf und lässt sich für ihren multisensorischen Zugang zu Musik und Performance von verschiedensten Kunstdisziplinen inspirieren. Sie lebt in Paris und arrangiert in ihrer Freizeit Barockarien für ungewöhnliche Besetzungen oder streift durch die Berge der Auvergne auf der Suche nach saisonalen Erzeugnissen.

SAISON 2026/27

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Presse

"Fest auf dem Dirigierpodium verankert, aufrecht und hochkonzentriert, erzielt Josephine Korda gesammelte, tränenreiche Nuancen von außergewöhnlicher Tiefe."

Classiquenews, August 2025

Kalender

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