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Jaemin
Han
Violoncello
Jaemin Han
Der Cellist Jaemin
Han, geboren 2006 in Südkorea, erlangte 2021 internationale Bekanntheit als
bislang jüngster Gewinner des Grand Prix der renommierten George Enescu
International Competition. Weitere Auszeichnungen, unter anderem bei der Geneva
International Music Competition und der ISANGYUN Competition, festigten seinen
Ruf als einen der herausragenden jungen Solisten seiner Generation.
Han gastiert bei bedeutenden Orchestern auf der
ganzen Welt, darunter das Seoul Philharmonic, das Orchestre de Paris, die
Philharmonischen Orchester von Rotterdam, Tokio und Luxemburg, das City of
Birmingham Symphony Orchestra sowie das Orchestre de Chambre de Lausanne. Zu
seinen wichtigsten Karrierestationen zählen die Eröffnung der BBC Proms in
Korea mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra, eine Residenz in der Lotte
Concert Hall in Seoul, sein US-Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic sowie
Auftritte im Concertgebouw Amsterdam im Rahmen mehrerer Europatourneen.
In Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Jaap van Zweden, Gustavo Gimeno, Andris Poga, Ryan Wigglesworth, Alexandre Bloch, Pietari Inkinen und David Reiland interpretiert Han ein breit gefächertes Repertoire, das Werke von Schostakowitsch, Dvořák, Tschaikowsky und Haydn ebenso umfasst wie Kompositionen von Isang Yun, Friedrich Gulda, Richard Strauss und George Enescu.
Den Auftakt zur
Saison 2025/26 bildet ein Rezital beim Septembre Musical Festival in der
Schweiz mit seinem Duopartner Alexander Malofeev. Im Anschluss reist er nach
Nordamerika, wo er mit dem Toronto Symphony Orchestra unter Earl Lee sein
kanadisches Debüt geben wird, gefolgt von seinem Rezital-Debüt in der Carnegie
Hall in New York. Zwei Konzertreisen führen ihn zurück nach Korea: im Herbst
2025 mit der Tschechischen Philharmonie unter Semyon Bychkov und im Frühling
2026 mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Sanderling. Auf Einladung
von Myung-Whun Chung debütiert er beim Orchestre Philharmonique de Radio France
in Paris, und konzertiert in Bukarest und Warschau mit dem George Enescu
Philharmonic Orchestra unter Gabriel Bebeşelea. In Österreich gibt Han sein
Debüt mit dem Tonkünstler-Orchester unter Fabien Gabel, und in Deutschland
tritt er erstmals in der Isarphilharmonie auf, mit Brahms’ Doppelkonzert,
gemeinsam mit dem Geiger Guido Sant’Anna und den Münchner Symphonikern.
Sein
diskographisches Debüt gab Han 2022 mit einem Rezital für Stage+ von Deutsche
Grammophon im Rahmen der Serie "Rising Stars". Es folgte im Herbst
2024 bei Decca Records eine Einspielung von Isang Yuns Cellokonzert mit dem
Korean National Symphony Orchestra unter David Reiland.
Jaemin Han stammt
aus einer musikalischen Familie und begann im Alter von fünf Jahren mit dem
Cellospiel. Er gab mit acht Jahren sein Debüt beim Wonju City Symphony
Orchestra, und zu seinen frühen Erfolgen zählen erste Preise bei der Osaka
International Music Competition (2015), David Popper Competition (2017) und
Dotzauer Competition (2019). Er studiert derzeit an der Kronberg Academy bei
Wolfgang-Emanuel Schmidt. Frühere Lehrer waren Myung-Wha Chung, Kangho Lee und
Tsuyoshi Tsutsumi am Korea National Institute for the Gifted in Arts. Han ist
Preisträger des Shinhan Music Award 2020 und wird derzeit durch ein Stipendium
der Hyundai Motor Chung Mong-Koo Foundation gefördert.
Jaemin Han spielt auf einem Domenico Montagnana Cello, Venice, 'Ex Hekking', c.1738-42, eine Leihgabe der Samsung Foundation
of Culture.
SAISON 2025 / 2026
Aktuelle Aufnahmen
Nachrichten
Presse
"Und mit Jaemin Han hatten sie einen Solisten, der keine Angst hatte, alles zu geben. Er spielte mit viel Vibrato und der Entschlossenheit, jeden Tropfen Lyrik aus der Musik herauszuholen, und seine Darbietung war dadurch unvergleichlich besser. Die lyrischen Passagen waren von subtiler Schönheit, die durch die drahtige Intensität in den schnelleren Momenten ausgeglichen wurde, und er erreichte eine unglaubliche Süße in den höchsten Lagen seines Registers. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)"
The Arts Desk, Simon Thompson, 13.08.2023
"Hans Darbietung hätte man von einem viel älteren Musiker erwartet. Er spielte mit einer Selbstsicherheit und Intensität, die fesselnd war, und die meiste Zeit schien er in einer Art Träumerei nach Inspiration zu suchen ... Manchmal griff Han sein Cello mit intensiver Wildheit an, während er zu anderen Zeiten nachdenklich war, vertieft in die Details der Musik und in gedämpfte Kontemplation versunken."
New Zealand Arts Review, John Daly-Peoples, 23.04.2023
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