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Violoncello

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Jaemin Han

Der Cellist Jaemin Han, 2006 in Südkorea geboren, erlangte 2021 internationale Anerkennung als jüngster Gewinner des Grand Prix in der Geschichte der George Enescu International Competition. Weitere Auszeichnungen, darunter Preise bei der Geneva International Music Competition und der ISANGYUN Competition, sowie bedeutende Debüts und Tourneen der vergangenen Jahre haben ihn fest auf der internationalen Bühne etabliert.

Han ist mit renommierten Orchestern weltweit aufgetreten, darunter die Seoul Philharmonic, das Orchestre de Paris, die Rotterdam, Tokyo und Luxembourg Philharmonic Orchestras, das Tonkünstler-Orchester, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Toronto Symphony Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France und das Orchestre de Chambre de Lausanne. Zu den Meilensteinen seiner Laufbahn zählen die Eröffnung der ersten BBC Proms in Korea mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra, Debüts in der Carnegie Hall und bei der Los Angeles Philharmonic sowie Auftritte im Amsterdamer Concertgebouw.

Han arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Jaap van Zweden, Gustavo Gimeno, Andris Poga, Ryan Wigglesworth, Alexandre Bloch, Pietari Inkinen und David Reiland zusammen. Sein Repertoire ist umfangreich und reicht von Konzerten von Schostakowitsch, Dvořák, Elgar, Tschaikowsky und Haydn bis zu Werken von Isang Yun, Friedrich Gulda, Richard Strauss und George Enescu. Daneben gilt Hans Leidenschaft der Kammermusik. Zu seinen Rezital-Partner:innen zählen Yunchan Lim, Alexander Malofeev und Janice Carissa; darüber hinaus verbinden ihn Kammermusikprogramme mit Renaud Capuçon, Leonidas Kavakos, Janine Jansen und Sunwook Kim.

Jüngste Auftritte mit dem Lucerne Symphony Orchestra und Michael Sanderling in der Schweiz und in Korea unterstreichen einmal mehr Jaemin Hans Rang unter den gefragtesten jungen Solist:innen. In der Saison 2026/27 gibt er mit dem Pianisten Roman Borisov eine Reihe von Debüt-Rezitale an mehreren deutschen Spielstätten, darunter die Hamburger Elbphilharmonie. In Nordamerika tritt er mit der Omaha Symphony auf und kehrt im Rahmen einer Rezital-Tournee an der Westküste mit David Fung an die La Jolla Music Society zurück; die Tournee umfasst außerdem Auftritte an der Colburn School in Los Angeles, bei Stanford Live und im Chan Centre for the Performing Arts in Vancouver. Zudem gastiert er wieder beim Seoul Philharmonic, um unter der Leitung von Hannu Lintu „Don Quixote" zu spielen, und arbeitet für sein Debüt beim Ulster Orchestra erneut mit Anna Handler zusammen.

2022 war Han mit einem Rezital in der Reihe „Rising Stars" auf Stage+ zu sehen. Eine Auswahl der Werke dieses Rezitals ist in der Reihe „Musical Moments" der Deutschen Grammophon erschienen. Seine Aufnahme von Isang Yuns Cellokonzert mit dem Korean National Symphony Orchestra und David Reiland wurde im Herbst 2024 bei Decca Records veröffentlicht.

Jaemin Han begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel und gab drei Jahre später sein Orchesterdebüt. Derzeit studiert er an der Kronberg Academy bei Wolfgang-Emanuel Schmidt; zu seinen früheren Lehrern zählen Myung-Wha Chung, Kangho Lee und Tsuyoshi Tsutsumi am Korea National Institute for the Gifted in Arts. Er war Preisträger des Shinhan Music Award 2020 und wird durch ein Stipendium der Hyundai Motor Chung Mong-Koo Foundation gefördert. Er spielt ein Cello von Domenico Montagnana, Venedig, „Ex Hekking", ca. 1738–1742, eine großzügige Leihgabe der Samsung Foundation of Culture.

SAISON 2026 / 2027

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"Und mit Jaemin Han hatten sie einen Solisten, der keine Angst hatte, alles zu geben. Er spielte mit viel Vibrato und der Entschlossenheit, jeden Tropfen Lyrik aus der Musik herauszuholen, und seine Darbietung war dadurch unvergleichlich besser. Die lyrischen Passagen waren von subtiler Schönheit, die durch die drahtige Intensität in den schnelleren Momenten ausgeglichen wurde, und er erreichte eine unglaubliche Süße in den höchsten Lagen seines Registers. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)"

The Arts Desk, Simon Thompson, 13.08.2023

"Hans Darbietung hätte man von einem viel älteren Musiker erwartet. Er spielte mit einer Selbstsicherheit und Intensität, die fesselnd war, und die meiste Zeit schien er in einer Art Träumerei nach Inspiration zu suchen ... Manchmal griff Han sein Cello mit intensiver Wildheit an, während er zu anderen Zeiten nachdenklich war, vertieft in die Details der Musik und in gedämpfte Kontemplation versunken."

New Zealand Arts Review, John Daly-Peoples, 23.04.2023

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