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Augustin Hadelich
Augustin Hadelich zählt zu den herausragenden Geigern unserer Zeit. Mit seinem hinreißenden Ton, seiner brillanten Technik und seinen tief empfundenen und überzeugenden Interpretationen begeistert er Publikum und Kritik gleichermaßen. Konzerttourneen führen ihn regelmäßig rund um den Globus, er ist ein gern gesehener Gast bei führenden Orchestern, renommierten Konzertreihen und internationalen Festivals.
Im Sommer 2026 ist Hadelich zunächst bei den bedeutendsten Festivals Nordamerikas zu erleben, darunter Tanglewood, Aspen, das Ravinia Festival, Bravo! Vail und die Hollywood Bowl in Los Angeles. In der zweiten Sommerhälfte steht er als „artiste étoile“ des Lucerne Festivals im Mittelpunkt einer Residenz mit mehreren Konzerten in unterschiedlichen Formaten. Zudem kehrt er zu den Salzburger Festspielen zurück, wo er mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann Brahms' Violinkonzert interpretiert. Eine Tournee mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko führt ihn nach Luzern, Edinburgh und zu den BBC Proms in London. Daran schließt sich eine Europatournee mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck an. Die Konzerte in Hamburg und Wien bilden zugleich den Auftakt seiner Residenzen an der Elbphilharmonie Hamburg und am Wiener Konzerthaus, in deren Rahmen Hadelich als Künstlerpersönlichkeit mit unterschiedlichen Konzertformaten vorgestellt wird.
Seit Februar 2026 ist Augustin Hadelich Artistic Partner des Mahler Chamber Orchestra. Im Januar 2027 beginnt er gemeinsam mit dem Orchester im Rahmen der Salzburger Mozartwoche einen auf mehrere Jahre angelegten Zyklus mit Mozarts Violinkonzerten, der Konzerte und Live-Aufnahmen umfasst.
Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählt das Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Daniel Harding im Juni 2027 in der Berliner Waldbühne. Darüber hinaus ist Hadelich weltweit mit führenden Orchestern zu erleben, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gewandhausorchester Leipzig, das Chicago Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra und das NHK Symphony Orchestra. Solorezitale in Europa, Nordamerika und Asien sowie eine gemeinsame Duo-Tournee mit Seong-Jin Cho runden die Spielzeit ab.
Hadelichs Diskografie dokumentiert seine stilistische Vielseitigkeit und umfasst weite Teile der Violinliteratur. Für seine Einspielung von Dutilleux' Violinkonzert „L'Arbre des songes“ erhielt er 2016 einen GRAMMY Award. Seit 2018 erscheinen seine Aufnahmen bei Warner Classics, darunter die 24 Capricen von Paganini, die Violinkonzerte von Brahms und Ligeti, „Bohemian Tales“ mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bachs Sonaten und Partiten sowie „Recuerdos“ mit Werken von Britten, Prokofjew und Sarasate. Sein jüngstes Album „American Roadtrip“ (2024) mit dem Pianisten Orion Weiss, ein musikalischer Streifzug durch die amerikanische Musikkultur von Jazz und Blues über Romantik und Avantgarde, wurde 2025 mit einem OPUS KLASSIK ausgezeichnet.
Augustin Hadelich, heute sowohl US-amerikanischer als auch deutscher Staatsbürger, wurde als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren. Er studierte bei Joel Smirnoff an der Juilliard School in New York und gewann 2006 den Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis. Seit 2021 gehört er dem Lehrkörper der Yale School of Music an. Er spielt die Guarneri del Gesù „Leduc, ex Szeryng“ von 1744, eine Leihgabe des Tarisio Trusts.
SAISON 2026 / 2027
Aktuelle Aufnahmen
Nachrichten
Presse
"Hadelich spielt eminent ausdruckskräftig mit toller Überlegenheit, ohne je die gewollte Widerständigkeit der Partitur zu glätten. Seinen durchgebildeten Ton vermag er allen Klangmasken und -provokationen Ligetis furios anzuverwandeln. Und die Kadenz von Thomas Adès treibt den Artisten Hadelich endgültig auf die violinistische Zirkuskuppel: Grandios!"
Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 22.06.2019
"Augustin Hadelich präsentiert eine phänomenale Art des Geigenspiels. Temperamentvoll und pointiert, dazu mit sinnlichen und sinnvollen Rubati."
Norddeutscher Rundfunk NDR Kultur, Philipp Cavert, 03.05.2019
"Augustin Hadelich ist einer der besten Geiger der Welt."
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Christian Berzins, 24.03.2019
"Die Essenz von Hadelichs Spiel ist Schönheit: das Schwelgen in den unzähligen Möglichkeiten, eine Phrase auf der Geige zum Leben zu erwecken, die musikalische Botschaft ohne jegliche technische Hindernisse zu übermitteln und dabei etwas aus einer Ebene jenseits der unseren zu enthüllen."
The Washington Post, Robert Battey, 08.12.2011
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