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Stefan Dohr
Der Hornist Stefan Dohr steht wie kein Zweiter für sein Instrument: Als gefeierter Solist, Kammermusiker und Solohornist der Berliner Philharmoniker ist er eine Ikone der internationalen Hornlandschaft. Mit einem „talweit schallenden Donnerton” (Berliner Zeitung) ebenso gesegnet, wie mit atemberaubend „zartem Piano, das wie von Ferne tönt” (Badische Zeitung), begeistert er auf allen wichtigen Konzertpodien weltweit sein Publikum. Ob bekannte Werke der Hornliteratur oder zeitgenössische Kompositionen – Dohrs Interpretationen gelten als maßgebend.
Die Saison 2025/2026 beginnt mit einem besonderen Höhepunkt: Im Rahmen einer Tournee mit dem Orchestre de Paris wird er im August 2025 beim Lucerne Festival die Uraufführung des Hornkonzerts von Esa-Pekka Salonen unter dessen Leitung präsentieren, mit weiteren Stationen in der Elbphilharmonie Hamburg und beim Musikfest Berlin. Im Laufe der Saison folgen Debüts bei renommierten Orchestern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic, der Filarmonica della Scala und dem Finnish Radio Symphony Orchestra. Weitere Auftritte führen ihn u. a. nach Tampere, Belgrad, Potsdam und Dresden, bei denen er u. a. Länderpremieren des Hornkonzerts von Steingrímur Rohloff zur Aufführung bringen sowie die Uraufführung des Hornkonzerts von Isidora Zebeljan/Veljko Nenadić präsentieren wird. Außerdem wird er im Bereich der Kammermusik unter anderem beim Santa Fe Chamber Music Festival zu Gast sein, sowie zum Ende der Saison gemeinsam mit Musikern der Berliner Philharmoniker und dem Pianisten Seong-Jin Cho in Korea auf Tour gehen.
Als Solist ist Stefan Dohr weltweit präsent, unter anderem konzertierte er mit dem Los Angeles und Oslo Philharmonic, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Netherlands Radio Philharmonic, dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, BBC Scottish Symphony und Taipei Symphony Orchestra, um nur einige zu nennen. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Christian Thielemann, Gustavo Gimeno, Dima Slobodeniouk, Paavo und Neeme Järvi, John Storgårds und Marc Albrecht zusammen. Stefan Dohr war bei den BBC Proms mit der britischen Erstaufführung von Hans Abrahamsens Hornkonzert zu erleben und prägte als Artist-in-Residence eine Saison des Aalborg Symfoniorkester maßgeblich mit, wo er sinfonische Programme und Kammermusiken gestaltete, das Hornkonzert von Steingrímur Rohloff zur Uraufführung brachte und Meisterkurse gab.
Dohrs künstlerische Neugier und exzeptionelle technische Flexibilität hat zahlreiche Komponisten dazu inspiriert, ihm neue Werke zu widmen. So entstanden in den letzten Jahren maßgebliche Beiträge zum Hornrepertoire: Toshio Hosokawas Konzert Moment of Blossoming (2011), uraufgeführt mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle, Wolfgang Rihms Werk für ihn und das Mahler Chamber Orchestra (2014), sowie Kompositionen von Herbert Willi, Jorge E. López, Johannes Wallmann, Dai Bo und Hans Abrahamsen. Zuletzt widmete ihm Jörg Widmann ein Hornkonzert, das 2024 in Berlin mit den Berliner Philharmonikern uraufgeführt wurde – eine Gemeinschaftsauftragsarbeit mehrerer europäischer Spitzenorchester.
Auch als Kammermusiker ist Dohr international gefragt. Er konzertierte mit Künstler:innen wie Ian Bostridge, Mark Padmore, Maurizio Pollini, Kirill Gerstein, Kolja Blacher, Carolin Widmann und Guy Braunstein und ist Mitglied des Ensembles Wien-Berlin sowie des Philharmonischen Oktetts Berlin.
Stefan Dohr studierte in Essen und Köln und war zunächst Solo-Hornist im Frankfurter Opern- und Museumsorchester, im Orchestre Philharmonique de Nice und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, bevor er 1993 diese Position bei den Berliner Philharmonikern übernahm. Neben seiner Konzerttätigkeit gibt er weltweit Meisterkurse und unterrichtete an der Sibelius Akademie Helsinki und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und war zudem Visiting Professor am Royal College of Music in London. Aktuell ist er Gastprofessor an der Norwegischen Musikhochschule.
SAISON 2025/26
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Musik für Horn und Klavier - Franz und Richard Strauss
07.2010Campanella Musica
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06.08.2024Stefan Dohr debütiert bei den BBC Proms 2024
Presse
"Stefan Dohr […] bestätigt auch als einsamer Rufer in der Wüste seine Ausnahmestellung als Hornist."
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Stefan Arndt, 17.05.2021
"Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, glänzt mit einem neuen Hornkonzert. Hans Abrahamsen hat den Solopart für Stefan Dohr geschrieben, beide haben sich vor Beginn des Kompositionsprozesses getroffen. Und für die melodischen Qualitäten des Solohornisten der Berliner Philharmoniker ist das auch gedacht. Lange Einzeltöne, die anfangen zu leben, ein scheinbar endloser langer Atem in unglaublicher Intensität, mit gut abgezirkelten naturtonalen Verschiebungen gegenüber dem Orchester. Das in dieser Qualität kann nur ein Weltklassemusiker wie Stefan Dohr so überzeugend umsetzen."
rbb Kultur, Andreas Göbel, 30.01.2020
"Hornkonzert von Hans Abrahamsen: Der Romantiker als Einzelkämpfer Das Horn als Instrument der Natur und der Idylle: Der dänische Komponist, der das Instrument einst selbst lernte, erweist in seinem Konzert noch einmal dem ganz klassischen Horn-Bild die Ehre. […] Der Solist lässt seinen Ton über dem Orchester leuchten, monologisiert später, als es nach dem Sturm wieder „sehr langsam“ wird, in weit sich über den Tonumfang des Instrumentes spannenden Floskeln. Ein Aufgehen in der Gemeinschaft mag Hans Abrahamsen dem Solisten nicht gestatten, er bleibt nobler Sonderling. Vielleicht ja das reale Schicksal eines Romantikers. Stefan Dohr, der zuletzt auch Toshio Hosokawa und Wolfgang Rihm zum Schreiben eines Hornkonzertes anregte (kein Bläser hat derzeit einen so guten Draht zu den Komponisten), spielt mit einer Kraft und Sicherheit, die zugleich großes poetisches Empfinden zulassen."
Berliner Zeitung, Clemens Haustein, 30.01.2020
"Außergewöhnlich ist das 1951 uraufgeführte Hornkonzert von Gordon Jacob. Stefan Dohr war der souveräne Solist, der mit Farben und Registerwechseln glänzte. […] Und als ob dieser Marathonlauf durch Jacobs Partitur nur eine leichte Vorübung gewesen wäre, verabschiedete sich Stefan Dohr mit „Appel interstellaire“ […] von Olivier Messiaen: eine atemberaubende Anrufung mit Überblasen, Signalrufen, Glissandi und fast unwirklich klingenden, ins Instrument hineingesungenen Passagen."
Neue Vorarlberger Tageszeitung, Katharina von Glasenapp, 04.12.2018
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