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Francesco
Corti
Dirigent & Cembalo
Francesco Corti
Principal Guest – Conductor Il Pomo d’Oro
Music Director – Drottningholms Slottsteater
Francesco Corti hat sich eine unverwechselbare Karriere als Dirigent so wie als virtuoser Cembalist aufgebaut, in der er solistisches Spiel und musikalische Leitung mühelos verbindet. Als Music Director des Drottningholm Royal Court Theatre und Principal Guest Conductor von Il Pomo d'Oro gilt er als einer der führenden Interpreten der Gegenwart für das Repertoire von Barock und Klassik.
Cortis Engagements haben ihn an viele der bedeutendsten Konzerthäuser und Festivals weltweit geführt, darunter das Théâtre des Champs-Élysées, das Barbican Centre, das Wiener Konzerthaus, die Philharmonie Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam, die Staatsoper Berlin, das Teatro Real, die Tonhalle Zürich, die Berliner Festspiele, das Festival d'Aix-en-Provence, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, das Boston Early Music Festival und das Tongyeong International Music Festival. Francesco arbeitet mit einer illustren Reihe von Sänger:innen zusammen, darunter Joyce DiDonato, Michael Spyres, Sabine Devieilhe, Jakub Józef Orliński und Anna Prohaska, sowie mit den Kammermusikpartnern Nicolas Altstaedt und Ilya Gringolts.
In der Saison 2026/27 gibt Corti sein Dirigierdebüt in den USA mit dem Los Angeles Chamber Orchestra und beginnt eine Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester Basel, mit Aufführungen von Mozarts Messe in c-Moll und „Mitridate, re di Ponto". An die Dutch National Opera und die Opera Ballet Vlaanderen kehrt er für Glucks „Orfeo ed Euridice" zurück, und am Theater an der Wien gibt er sein Debüt mit Händels „Rinaldo" und der Akademie für Alte Musik Berlin. In Italien steht er erstmals am Pult des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, mit einem Programm aus Mozart-Sinfonien. Zur Saison gehören außerdem sein Debüt mit dem Monteverdi Choir in London und eine Europatournee mit Il Pomo d'Oro mit Konzerten in Prag, Madrid, Warschau und Köln.
In der vergangenen Saison dirigierte Corti von der Kritik gefeierte Aufführungen von Mozarts „Don Giovanni" am Palau de la Música Catalana und an der Opera Ballet Vlaanderen, „Le nozze di Figaro" an der Dutch National Opera sowie Händels „Giulio Cesare" auf Tournee mit Il Pomo d'Oro. In Drottningholm leitete er zuvor Neuinszenierungen von Monteverdis „L'incoronazione di Poppea", Händels „Agrippina", Purcells „Fairy Queen", Lullys „Armide" und Telemanns „Orpheus".
Seine Soloeinspielungen wurden mit einigen der renommiertesten Preise weltweit ausgezeichnet (Diapason d'or de l'Année, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Gramophone's Editor's Choice, Choc de Classica). Seine jüngste Aufnahme (Arcana) ist Bachs Sonaten für Violine und Cembalo gewidmet, eingespielt mit Ilya Gringolts.
Francesco Corti wurde 1984 in Arezzo in eine musikalische Familie geboren. Er studierte Orgel in Perugia, danach Cembalo in Genf und in Amsterdam. Er wurde beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig (2006) und beim Cembalowettbewerb Brügge (2007) ausgezeichnet.
Seit September 2016 ist er Professor für Cembalo an der Schola Cantorum Basiliensis.
SAISON 2026/27
Aktuelle Aufnahmen
Nachrichten
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25.09.2025Francesco Corti neu im Generalmanagement bei KD SCHMID
Presse
"Wenn diese Aufführung von Giulio Cesare für etwas in Erinnerung bleiben sollte, dann für Francesco Cortis Dirigat. Hier etabliert er sich als großer Händel-Meister in einer seiner besten Kompositionen. Vom ersten Ton an verlieh er dem Orchester einen kraftvollen und nuancenreichen Klang. Seine Herangehensweise war alles andere als routinemäßig. Corti verlieh jedem Rezitativ, jeder Arie, jedem Duett und jedem Ensemblestück Intention und Feingefühl. Die breite Palette an Farben und Emotionen, die Händel in dieser Oper entfaltet, spiegelte sich in Cortis Interpretation wider. Corti selbst bewies, dass er nicht nur ein sensationeller Solist, sondern auch ein brillanter Continuo-Spieler ist, voller Spielfreude und Fantasie."
Imanol Temprano Lecuona, Scherzo Magazine, 23.02.2026
"Doch der Zauber wäre nicht vollkommen ohne die prachtvolle musikalische Darbietung des Opernballett-Symphonieorchesters von Vlaanderen, das unter dem feurigen Dirigenten Francesco Corti zu einer wahren Hauptfigur des Dramas wird. Der junge italienische Dirigent, dessen Strenge, Energie und Klangfarbenkenntnis wahrhaft bemerkenswert sind, bietet eine Interpretation von seltener Klarheit, Brillanz und Feinfühligkeit. Jeder Abschnitt erstrahlt, jede Phrase erklingt in perfekter Balance zwischen dramatischer Spannung und reiner musikalischer Schönheit. Es ist ein berauschender Mozart, voller Vitalität und Emotion."
Emmanuel Andrieu, Classique News, 19. Januar 2026
"Der große Gewinner der Aufführung ist Dirigent Francesco Corti mit dem Symphonieorchester des Opernballetts Vlaanderen. Er hat Mozarts Partitur mit all ihren Nuancen von Verführung, Dramatik und Ironie gekonnt herausgearbeitet und unterstützt gemeinsam mit dem Orchester die emotionale Wirkung der Sänger [...]. "
Lucrèce Maeckelbergh, Klassiek Centraal, Januar 2026
"Instrumentalensemble [Il Pomo d'Oro] und immer wieder beeindruckend detaillesender Dirigent Corti be(s)tätigten sich als charaktervoll raumgreifende, theatralisch versessende, robuste, kontur-, phrasierungs- und kontrastbombastische, rhythmische Powerbank und Benchmark in Sachen Barock. "
Jens Klier, Bachtrack, Mai 2025
"Francesco Cortis Interpretation funktionierte im intimen Rahmen der Wigmore Hall hervorragend und bewahrte den Ensemblecharakter trotz der Solostimmen. Nach seinem erfolgreichen Auftritt 2023 kehrte er mit The English Concert zurück. Seine Johannes-Passion begann mit Stille, entfaltete aber bald eine mitreißende Energie und ein starkes Gespür für Dramatik, gepaart mit kontemplativer Tiefe – trotz der Herausforderung durch 24 Musiker auf der kleinen Bühne. Die Aufführung war geprägt von Leidenschaft und einem tiefen dramatischen Engagement aller Beteiligten."
Robert Hugill, Planet Hugill, April 2025
"Generell bestätigte Corti einmal mehr seine Fähigkeit, mit affekt- und melodiegesteuertem Rhythmus, mit Eleganz, Emphase, Phrasierung und Dynamik, vor allem mit Stimmendetails der Streicher und zudem überlebenswichtiger Rezitativpräsentation, die richtigen Knöpfe zu drücken für berührende wie berauschende, gewohnt einnehmende Dramatik. Solche, die noch so vermeintlich Angestaubtes zu blühendem, plastischem Leben erweckt und Partitur wie Orchester ungemein hebt."
Jens Klier, Bachtrack, Februar 2025
Kalender
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15.08.2026Drottningholms SlottsteaterDrottningholmMehr erfahren
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27.08.2026Schloss AmbrasInnsbruckMehr erfahren
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17.09.2026Stadtcasino BaselBaselMehr erfahren
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24.09.2026Korundi House of CultureRovaniemiMehr erfahren
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03.12.2026Rothenberg Hall at the HuntingtonSan MarinoMehr erfahren









