Kontakt
Alain
Altinoglu
Dirigent
Alain Altinoglu
Directeur musical, Théâtre Royal de la Monnaie
Chefdirigent, hr-Sinfonieorchester Frankfurt
Directeur artistique, Festival International de Colmar
Alain Altinoglu ist Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters und Künstlerischer Leiter des Festival International de Colmar. In diesen drei Funktionen wird er für seine visionäre Leitung, seine mitreißenden Interpretationen und seine innovative Programmgestaltung gefeiert. 2025 wurde er bei den International Opera Awards als „Conductor of the Year" ausgezeichnet.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählt die Rückkehr an die Wiener Staatsoper mit einer Neuproduktion, die Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie" und Bartóks „Bluebeard's Castle" (dt. „Herzog Blaubarts Burg") verbindet. Mit La Monnaie gastiert Altinoglu bei den Salzburger Festspielen mit zwei konzertanten Aufführungen von Massenets „Werther" sowie mit Produktionen von Bergs „Wozzeck" und Mussorgskys „Boris Godunov" in Brüssel. Mit dem hr-Sinfonieorchester präsentiert er über die Saison hinweg ein breit gefächertes Repertoire und geht mit ihm auf Tournee durch Europa und Asien. Darüber hinaus kehrt Altinoglu zu den BBC Proms nach London zurück und gastiert erneut bei den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Oslo Philharmonic und dem Orchestre symphonique de Montréal.
Alain Altinoglu dirigiert regelmäßig renommierte Orchester wie die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, die Czech Philharmonic, das Chicago Symphony Orchestra, das Boston Symphony Orchestra, The Cleveland Orchestra, The Philadelphia Orchestra, das Philharmonia Orchestra London, das Concertgebouworkest, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Danish National Symphony Orchestra, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker, die Sächsische Staatskapelle Dresden und das Tonhalle-Orchester Zürich sowie alle großen Pariser Orchester.
Altinoglu gastiert regelmäßig an den führenden Opernhäusern der Welt, darunter die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera House London Covent Garden, das Teatro alla Scala, die Wiener Staatsoper, das Opernhaus Zürich, das Teatro Colón in Buenos Aires, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Bayerische Staatsoper München sowie alle drei Pariser Opernhäuser. Zudem war er bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Orange und Aix-en-Provence zu Gast.
Neben seiner Dirigiertätigkeit pflegt Altinoglu eine enge Verbindung zum Lied-Repertoire und tritt regelmäßig mit seiner Frau, der Mezzosopranistin Nora Gubisch, auf. Altinoglu hat Tonaufnahmen für Deutsche Grammophon, Alpha Classics, Naïve, Pentatone und Cascavelle veröffentlicht. Darüber hinaus erschienen DVD-Produktionen von Honeggers „Jeanne d'Arc au bûcher" (Accord), Wagners „Der fliegende Holländer" (DG), „Der goldene Hahn", „Iolanta", „Der Nussknacker" und „Pelléas et Mélisande" (BelAirClassiques). Mit dem hr-Sinfonieorchester spielt er derzeit sämtliche Sinfonien von Schostakowitsch für Alpha Classics ein.
Der in Paris geborene Alain Altinoglu studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, wo er heute eine Professur für Dirigieren innehat.
SAISON 2026 / 2027
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14.11.2025Alain Altinoglu gewinnt International Opera Award
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03.02.2025Alain Altinoglu beschließt seinen Ring-Zyklus an La Monnaie / De Munt
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11.10.2024Bruce Liu und Alain Altinoglu auf Tournee mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt in Japan
Presse
"Altinoglu führte mit kühlem Kopf und in vielen Details überraschend anders durch den Walzerfantasiestrudel. Das hr-Orchester erzeugte die zartesten und herrlichsten Klangfarben."
Frankfurter Neue Presse, Markus Kuhn, 30.08.2021
"Altinoglu zeigte viel Sinn für die Valeurs, das Esprit und das Flair, achtete auf fein differenzierte Dynamik und verlieh den großen Crescendo-Linien viel Energie."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Guido Holze, 26.01.2021
"Was Offenbach hier möglich macht, begraben manche Dirigenten in schleppenden Tempi, während Alain Altinoglu den Zwölfachteltakt geradezu glühend drangvoll erklingen lässt. Das Orchester, dessen Chef der 44-Jährige seit drei Jahren ist, hat auffallend an Charakter und Kontur gewonnen. Es spielt nicht einfach, es spielt mit. Brodelnd, elektrisierend, präzise, gefährlich […]."
Die Zeit, Volker Hagedorn, 27.12.2019
"Unter seinem Chef Alain Altinoglu kostet das Orchester des Brüsseler Théâtre de la Monnaie nicht erst beim überaus rasanten „Hummelflug“ genüsslich die Köstlichkeiten [der Partitur] aus. Altinoglu baut immer wieder neue Spannungsbögen und opulente Klangausbrüche auf, drängt mit Lust voran […]."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Josef Oehrlein, 13.06.2019
"Ohne in Klischees zu verfallen – aber wenn Alain Altinoglu das Russian National Orchestra mit Mussorgski und Schostakowitsch so farbenreich musizieren lässt, […] dann kommt man nicht umhin, zu sagen: Die Werke der Großmeister erscheinen hier als ein Tableau aus dem Herzen Russlands, angefangen mit einem wunderbar filigranen Vorspiel zur Oper ‚Chowanschtschina‘."
Süddeutsche Zeitung, Paul Schäufele, 05.04.2019
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