Solist/in

Daniel Müller-Schott

Violoncello

Biographie – Über den Künstler.

Daniel Müller-Schott gastiert bei führenden internationalen Orchestern in den USA in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia und Los Angeles, in Europa u.a. bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern und beim London Symphony Orchestra sowie London Philharmonic. Auch in Asien und Australien gastiert er regelmäßig, zum Beispiel beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, Taiwans National Symphony, Seoul Philharmonic, Sydney und Melbourne Symphony Orchestra. Am Pult stehen herausragende Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Bernard Haitink, Neeme Järvi, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada und André Previn.

Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte ist Daniel Müller-Schott die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires ein besonderes Anliegen - Sir André Previn und Peter Ruzicka haben ihm Cellokonzerte gewidmet.


Höhepunkte der Saison 2018/19 sind das Eröffnungskonzert Settimane Musicali di Ascona mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und Krzysztof Urbański, Konzerte mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Lionel Bringuier, in den USA mit dem Dallas Symphony und dem St. Louis Symphony Orchestra. Hinzu kommen drei ausgedehnte Rezital Tourneen: eine Solo-Tour nach Asien, eine Trio-Tournee mit Julia Fischer und Nils Mönkemeyer sowie mit Baiba Skride und Xavier de Maistre. Die Uraufführung von Sebastian Curriers Klaviertrio wird er gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis in der Carnegie Hall New York und in Chicago spielen. Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ist Daniel Müller-Schott Künstlerischer Leiter des „Festspielfrühling Rügen 2019“.

Als Kammermusiker arbeitet er u.a. zusammen mit Nicholas Angelich, Renaud Capuçon, Igor Levit, Francesco Piemontesi, Simon Trpčeski sowie dem Ebène Quartett und Modigliani Quartett. Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Konzerten ein.

Die aktuelle CD-Neuerscheinung im Herbst 2018 bei ORFEO enthält Werke von Tschaikowsky, Glasunow und Rimski-Korsakow, eingespielt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Aziz Shokhakimov.

Daniel Müller-Schott studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Schon früh erfuhr er zudem persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter und ihrer Stiftung, insbesondere durch Verleihung des Aida Stucki Preises unter einem Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Mit fünfzehn Jahren machte er Furore durch den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau.

Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

SAISON 2018/2019

Die nächsten Termine:

20.01.2019

Prinzregententheater

München

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05.02.2019

Royal Festival Hall, London

London

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12.02.2019

Haus der Musik Innsbruck

Innsbruck

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14.02.2019

Festspielhaus St. Pölten

St. Pölten

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15.02.2019

Orangerie Herrenhausen

Hannover

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16.02.2019

Konzert Theater Coesfeld

Coesfeld

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17.02.2019

Robert-Schumann-Saal im Museum Kunstpalast

Düsseldorf

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24.02.2019

Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart

Stuttgart

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29.03.2019

Marstall in Putbus

Putbus (rügen)

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30.03.2019

Jagsschloss Granitz, Binz

Binz (rügen)

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30.03.2019

Marstall in Putbus

Putbus (rügen)

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31.03.2019

Kurhaus-Saal Binz

Ostseebad Binz

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01.04.2019

Theater Putbus

Putbus

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02.04.2019

Kapelle des Gutshauses Boldevitz auf Rügen

Parchtitz / Boldevitz

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03.04.2019

Kapelle des Gutshauses Boldevitz auf Rügen

Parchtitz / Boldevitz

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04.04.2019

Putbus Theater

Putbus

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05.04.2019

Seebrücke Sellin

Sellin

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05.04.2019

Marstall in Putbus

Putbus (rügen)

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06.04.2019

Haus des Gastes

Baabe

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07.04.2019

Theater Putbus

Putbus

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15.05.2019

Conservatorio di Musica Giuseppe Verdi

Milano

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18.05.2019

Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart

Stuttgart

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19.05.2019

Stadttheater Aschaffenburg

Aschaffenburg

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Diskographie und Zitate.

Diskographie

Cello Reimagined

L'arte del mondo, Werner Ehrhardt

11.2017, Orfeo, CD

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Fischer & Müller-Schott: Duo Sessions

Daniel Müller-Schott & Julia Fischer

09.2016, Orfeo, CD

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Britten, Prokofiev & Shostakovich: The Cello Sonatas

Daniel Müller-Schott & Francesco Piemontesi

01.2016, Orfeo, CD

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Dvořák: The Cello Works

Daniel Müller-Schott, Robert Kulek, NDR Sinfonieorchester & Michael Sanderling

01.2016, Orfeo, CD

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Trip to Russia: Tchaikovsky, Rimsky-Korsakov, Glasunov

Daniel Müller-Schott, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin & Aziz Shokhakimov

10.2018, Orfeo, CD

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Bewertungen und Zitate.

„Der fabelhafte Solist Daniel Müller-Schott, das Berner Symphonieorchester und weitere schufen gemeinsam ein großes musikalisches Kino. [...] Eine packende Umsetzung erfährt das Werk durch das Orchester und seinen Solisten Daniel Müller-Schott. Da sind Olivier Alvarez’ vielschichtige Horneinwürfe und die vier Bratschen, mit denen der Cellist auf betörende Weise duettiert, scharf gezupfte Pizzikati und überhaupt eine unheimliche Präzision, die sämtlichen polyrhythmischen Widerborstigkeiten trotzt. Die großartige Kommunikation zwischen Müller-Schott, Weigle und Konzertmeister Zohar Lerner hat daran maßgeblich Anteil. Doch allein für die Solokadenz, die Schostakowitschs Freund, dem virtuosen Mstislaw Rostropowitsch, auf die Saiten geschrieben wurde und den gesamten dritten Satz stellt, hätte sich der Besuch gelohnt. Für Gänsehaut sorgt schließlich die feine Zugabe, ein Stück von Pau Casals, das Müller-Schott dem vor wenigen Tagen verstorbenen Dirigenten Jesús López Cobos widmet, mit dem er oft zusammengearbeitet hat.“

Der Bund, Stefan Bucher, 05.03.2018

„Seine Virtuosität, die er oft wie beiläufig einsetzt, scheint nicht das Produkt erbarmungslosen Übens, sondern das einer sehr eigenen und hochintelligenten Art, die Schwierigkeiten zu analysieren und auf organische, wie zwangsläufig erscheinende Art souverän zu meistern.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Doris Kösterke, 16.02.2018

„Höhepunkt waren freilich Tschaikowskys Violoncello-Variationen mit dem in Technik und Ausdruck schlichtweg „anbetungswürdigen“ Solisten Daniel Müller-Schott.“

Kronzenzeitung, 16.12.2017

„Carl Philipp Emanuel Bach schrieb sein Konzert für Cembalo oder Flöte auch für Cello um. Alle anderen Werke der CD hat Daniel Müller-Schott selber für sein Instrument arrangiert. Sie lassen ihn nicht nur hinreißend auf dem Cello singen, sondern manchmal sein Instrument in schwindelerregende Höhen treiben, und das alles lupenrein, mit einer perfekten Intonation und einer Geschmackssicherheit, die stupend sind.“

Pizzicato, Remy Franck, 14.11.2017

„Klassische Antwort in Moll „…nach einer zupackenden Kadenz, vom Weltklasse-Solisten bis in höchste Lagen ausgereizt, dann ein bizarres Scherzo – Unspielbares wird hier von Müller-Schott zur instrumentalen Lustbarkeit…““

Offenbach Post, Klaus Ackermann, 16.11.2016

„Kraftvoll urwüchsig „…Müller-Schotts künstlerisch-musikalisches Selbstbewusstsein wurde durch diese ungewöhnliche Konstellation nicht geschmälert. Er gestaltete das markante Solo-Motiv des ersten Satzes zupackend und energisch und bereitete damit auch die rechte Grundlage für einen engagierten Dialog mit dem Orchester…““

Frankfurter Neue Presse, 15.11.2016