„Ryan Wigglesworth led the excellent Britten Sinfonia on aural flights of fancy.“
Financial Times OnlineBiografie
Bereits mit Anfang 30 hat sich der Komponist und Dirigent Ryan Wigglesworth als einer der angesehensten Vertreter seiner Zunft etabliert. Im April 2012 ist er zum Composer in Residence der English National Opera (ENO) ernannt worden. Als Dirigent reicht sein Repertoire vom Barock bis zu zeitgenössischen Werken. Er dirigierte über vierzig Uraufführungen und seine eigenen Kompositionen werden von den Kritikern hoch gelobt. Seine Aufnahme von Harrison Birtwistles Orchesterwerken mit dem Hallé Orchestra wurde von den Zeitschriften Gramophone und BBC Music Magazine ausgezeichnet. Time Out New York wählte sie zur „CD des Jahres“, und The Sunday Times unter die „Best Discs of 2011“. Für seinen Liederzyklus „Augenlieder“, der 2009 mit dem BBC Symphony Orchestra unter seiner Leitung uraufgeführt wurde, erhielt er 2010 den British Composer Award für die beste Vokalkomposition.
Wichtige Engagements der jüngsten Vergangenheit waren sein ENO-Debüt mit Detlev Glanerts „Caligula“, Konzerte mit London Philharmonic, Philharmonia, Royal Liverpool Philharmonic, BBC Scottish Symphony, Scottish Chamber Orchestra, Nederlands Kamerorkest sowie Auftritte mit dem BBC Symphony Orchestra bei den BBC Proms und im Barbican Centre.
Zur Eröffnung des Aldeburgh Festival 2012 leitet Ryan Wigglesworth Oliver Knussens Kurzopern „Where the Wild Things are“ und „Higglety Pigglety Pop!“ anläßlich des 60. Geburtstags des Komponisten. Weitere Höhepunkte der Saison 2012/13 sind „Carmen“ an der ENO, sein Debüt beim Deutschen Symphonie Orchester in der Berliner Philharmonie und Wiedereinladungen beim Britten Sinfonia im Barbican Centre, beim Royal Liverpool Philharmonic, bei der Birmingham Contemporary Music Group und beim London Philharmonic Orchestra für Tippett’s „A Child of Our Time“ in der Royal Festival Hall.
Zu Ryan Wigglesworth’ jüngsten Kompositionen gehören drei Werke, die er für das BBC Symphony Orchestra komponierte: „Sternenfall“ (2007), „The Genesis of Secrecy“, (für die BBC Proms 2009 komponiert und von Sir Andrew Davis uraufgeführt) und der schon erwähnte Zyklus „Augenlieder“, von der Sopranistin Claire Booth unter Leitung des Komponisten 2009 im Barbican Centre uraufgeführt. „A First Book of Inventions“ wurde 2010 vom Royal Liverpool Philharmonic Orchestra uraufgeführt. Sein für Gordan Nikolic und das Nederlands Kamerorkest komponiertes Violinkonzert, wurde im Februar 2012 im Rahmen seiner Residency beim Nederlands Kamerorkest und Nederlands Philharmonisch Orkest aus der Taufe gehoben. Seine nächsten Kompositions-Projekte umfassen ein Liederzyklus für den Tenor Mark Padmore, ein Orchesterwerk für das Aldeburgh Festival zu Benjamin Brittens 100. Geburtstag und eine Oper für die English National Opera.
Ryan Wigglesworth wurde in Yorkshire geboren und studierte an der Oxford University und an der Guildhall School of Music and Drama. Von 2007 bis 2009 war er Dozent an der Cambridge University und Teilnehmer des Fellowship-Programms am Corpus Christi College. Seine Werke sind bei Schott verlegt.
SAISON 2012/2013
Zitate
„And if Jones’s stagings take the breath away, so does the perfection of their meld with the music, as performed by the Britten Sinfonia under Ryan Wigglesworth’s incisive direction.“
independent.co.uk, Michael Church, 11.06.12„Ryan Wigglesworth, led the excellent Britten Sinfonia on aural flights of fancy.“
ft.com, Richard, Fairman, 11.06.12„Both pieces are superbly conducted by Ryan Wigglesworth, and so thrillingly played by the Britten Sinfonia, that one can easily forgive the moments, in Wild Things especially, where the text becomes impossible to decipher.“
guardian.co.uk, Andrew Clements, 10.06.12„Ryan Wigglesworth marshals his orchestral and choral forces impressively to conjure the beauty and power of this tremendous score.“
Evening Standard, Barry Millington, 28.05.12„It is a gripping journey in three movements, conducted superbly by Ryan Wigglesworth.“
The Guardian, Andrew Clements, 26.03.12„What we heard was a brilliant response to a commission, conducted with authority and great clarity by Ryan Wigglesworth.“
The Times, Hilary Finch, 26.03.12„And it would be equally hard, after Saturday’s first performance by the London Philharmonic under Ryan Wigglesworth, to imagine music more seductive in atmosphere or finely etched in orchestration.“
Financial Times, Andrew Clarke, 26.03.12


