KlavierRafał Blechacz
© Felix BroedeKünstler

„... one of the pianistic giants of our time.“

The Sunday Times
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Biografie

Der polnische Pianist Rafał Blechacz gewann im Oktober 2005 einem herausragenden ersten Preis beim 15. Warschauer Chopin Wettbewerb. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben, um die einzigartige Begabung des Pianisten zu betonen und für sich stehen zu lassen. Der junge Musiker gewann im Rahmen dieses renommierten Wettbewerbs außerdem den von Krystian Zimerman gestifteten Preis für die beste Sonaten-Interpretation, den polnischen Radio Preis für die beste Aufführung einer Mazurka, den Preis der Nationalen Philharmonie Polens für die beste Konzertaufführung, den Preis der Chopin Gesellschaft für die beste Interpretation einer Polonaise sowie den Publikumspreis.

Inzwischen konzertiert Rafał Blechacz weltweit mit bekannten Orchestern wie dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, Radio-Symphonieorchester Wien unter Cornelius Meister, Sinfonia Varsovia, Orchestre de Paris, Orchestra dell’ Accademia di Santa Cecilia und dem Tonhalle Orchester Zürich. Darüber hinaus gibt er Soloabende in berühmten Konzertsälen wie der Philharmonie Berlin, Herkulessaal München, Liederhalle in Stuttgart, Salle Pleyel Paris, Royal Festival Hall und Wigmore Hall in London, Concertgebouw Amsterdam, La Scala Mailand, Wiener Konzerthaus, Tonhalle Zürich, Palais des Beaux-Arts in Brüssel, Suntory Hall Tokio und der Avery Fisher Hall in New York.


 

 

Diese Saison ist Rafał Blechacz u. a. in der Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf sowie beim Rheingau Musik Festival zu erleben. Darüber hinaus spielt er in der Kammermusik Reihe der Berliner Phillharmoniker und ist Solist beim Royal Scottish National Symphony Orchestra und auf den Tourneen der Tonhalle Zürich und des Mahler Chamber Orchestras mit Konzerten in Berlin, Köln, Hannover, Dortmund, Luxembourg und Zürich.

2006 unterzeichnete Rafał Blechacz einen Exklusiv-Vertrag bei der Deutschen Grammophon und kann seitdem auf vier sehr erfolgreiche CD-Einspielungen zurückblicken. Seine erste CD mit Präludien von Chopin (2007) erreichte nur einen Tag nach dem Verkaufsstart in Deutschland Goldstatus und wurde 2008 mit dem „ECHO Klassik“ Preis sowie dem französischen „Diapason d’or“ ausgezeichnet. Die zweite CD mit Sonaten von Haydn, Mozart und Beethoven erreichte die Auszeichnungen Gold und Platin. Die dritte Einspielung wurde zu Ehren des Chopin-Jahres mit den beiden Klavierkonzerten unter der Leitung von Jerzy Semkow und dem Concertgebouw Orchester aufgenommen; Rafał Blechacz wurde dafür im Herbst 2010 mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. Im Februar 2012 wurde seine Einspielung von Werken von Debussy und Szymanowski veröffentlicht. Auszeichnungen dafür sind u. a. die „Aufnahme des Monats“ des British Grammophone Magazins sowie der „ECHO Klassik 2012“ in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres (20./21. Jhd)“.

Rafał Blechacz wurde 1985 geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren erhielt er Klavierunterricht und führte seine Studien an der Artur Rubinstein State School of Music in Bydgoszcz fort. 2007 machte er seinen Abschluss an der Feliks Nowowiejski Music Academy in Bydgoszcz bei Katarzyna Popowa-Zydron.

SAISON 2012/2013

Zitate

„Zur Musik seines Landsmannes Karol Szymanowski hat Rafał Blechacz eine besondere Affinität. Hier hielt er ein starkes Plädoyer für jene bewegende Sonate Nr. 1 c-Moll op. 8 (1905), in der Szymanowski seine Vorbilder Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin sehr persönlich zusammenbrachte. Das war ein Höhepunkt des Klavier-Festivals.“

Rheinische Post, Peter Klucken, 9.6.12

„Der 26-Jährige gönnt sich den Luxus der Selbstbeschränkung. Er nimmt sich die Zeit für eine künstlerische Reifung, die man nur noch sehr selten in dem sich immer schneller drehenden Karussell der Klassik-Künstler findet. Nur so kann Außergewöhnliches entstehen, das kurzzeitige Euphorie überdauert, wird Unerhörtes hörbar.“

Frankfurter Neue Presse, Michael Dellith, 28.4.12

„Rafał Blechacz hat nicht nur eine brillante Technik, einen Sinn für Farben. Er hat darüber hinaus einen klaren Sinn für formale Disposition und für entschiedene Phrasierung.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jan Brachmann, 19.4.12

„This pairing of Debussy and Szymanowski confirms Blechacz is much more than a one-trick pianist; he's an artist of imagination and perception, with a fabulous range of keyboard touch and colour.“

The Guardian, Andrew Clements, 29.3.12

„Jetzt aber klingt Musik auf einmal wieder pur, gänzlich authentisch, die Botschaft der Musik, die da erklingt, kommt aus ihrem Innersten, und manchem scheint es, dass Chopin selbst zum Publikum spricht – hell, lebhaft, fesselnd und doch melancholisch bis ins Mark.“

Die Zeit, Wolfram Goertz, 15.3.12

„This is an unforgettable disc from one of the pianistic giants of our time.“

The Sunday Times, Hugh Canning, 11.3.12

„Unter den vielen, oberflächlichen Jungstars am Klavier ist Rafal Blechacz fast der Einzige, dessen provinzieller Platznachteil in einen musikalischen Vorteil umgeschlagen ist. Nachhaltigkeit in der Klassik hat einen Namen. Den seinen.“

Die Welt, Kai Luehrs-Kaiser, 25.2.12

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Diskografie

Debussy & SzymanowskiRafał Blechacz spielt Debussy und SzymanowskiFeb. 2012, DG, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon