Gitarre Pablo Sáinz Villegas
Pablo Sáinz Villegas © VillegasKünstler

“virtuosic playing characterized by its vividly shaded colors and irresistible exuberance…” – The New York Times

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Biografie

Mit seinem singenden Ton und seiner vollkommenen Technik verkörpert Pablo Sáinz Villegas die Seele der spanischen Gitarre. Vielfach wurde er mit der Gitarrenlegende Andrés Segovia verglichen. Seine Wurzeln hat Sáinz Villegas im spanischen La Rioja, einer Region, die auf engste Weise mit dem Saiteninstrument verbunden ist.

Pablo Sáinz Villegas spielte mit Orchestern in mehr als 30 Ländern, darunter Bergen Philharmonic, Bournemouth Symphony, Danish National Symphony, Orchestre National de Lyon, Israel Philharmonic, New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, und die Sinfonieorchester in Boston, Pittsburgh und Toronto. Er arbeitete mit Dirigenten wie Miguel Harth-Bedoya, Helmut Lachenmann, Juanjo Mena, Alondra de la Parra, George Crumb und dem kürzlich verstorbenen Rafael Frühbeck de Burgos. Rezitale führten ihn u.a. in die Carnegie Hall New York, zu den Musikwochen in Merano/Italien und nach Puerto Rico zum Casals Festival. Im Duo mit dem Geiger Augustin Hadelich trat er im Rahmen des Rheingau Musik Festivals auf.


 

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2016/2017 gehören eine Tournee mit dem Orquesta Nacional de España nach Japan, sein Rezitaldebüt im Concertgebouw Amsterdam und die Mitwirkung bei einem Festkonzert seines langjährigen Förderers und Freundes Plácido Domingo im Stadion Santiago Bernabeu in Madrid, wo er vor 80.000 Zuhörern auftrat. Er folgt einer Wiedereinladung zum Utah Symphony und ist in weiteren Konzerten mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia sowie auf einer Rezitaltournee durch die USA zu erleben. Letztere führt ihn unter anderem in New Yorks 92nd Street Y.

Mit großer Hingabe setzt sich Sáinz Villegas dafür ein, die Gitarre einem noch größeren Publikum näherzubringen und das Repertoire für sein Instrument zu erweitern. Er präsentierte erstmals John Williams‘ Solowerk Rounds. Sérgio Assad arbeitete eng mit ihm zusammen und widmete ihm sein Concerto of Rio de Janeiro. Er brachte mehrere Werke von Maria Dolores zur Uraufführung. Im Juli 2017 spielt er die Premiere eines neuen Konzerts von Lorenzo Palomo.

2015 erschien sein Debϋt-Soloalbum Americano (harmonia mundi), das sich in kurzer Zeit zu einem Bestseller entwickelte.Zuvor veröffentlichte Sáinz Villegas u.a. Histoire du Tango, eine Auswahl von Duowerken für Violine und Gitarre mit Augustin Hadelich (Avie), und Manuel Ponces Concierto del sur (Sony Classical).Auf seiner neuesten CD widmet er sich den Konzerten von Rodrigo, aufgenommen mit dem Orquesta Nacional de España unter Juanjo Mena.

2007 grϋndete Sáinz Villegas “Music Without Borders Legacy” (MWBL), eine gemeinnϋtzige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mithilfe klassischer Musik Brϋcken zu bauen, um kulturelle, soziale und politische Hindernisse zu überwinden. So erreichte die Stiftung weltweit bereits mehr als 15.000 sozial benachteiligte Jugendliche.

Der 1977 geborene Künstler studierte in Spanien und Weimar Gitarre, bevor er 2001 nach New York zog, um seine Ausbildung an der Manhattan School of Music zu vervollständigen. Hier lebt Pablo Sáinz Villegas bis heute. Mit 15 Jahren gewann er den Andrés Segovia Award. Überdies konnte er den Francisco Tárrega und den Christopher Parkening Wettbewerb für sich entscheiden. Als erstem Gitarristen überhaupt wurde ihm der El Ojo Critico, Spaniens angesehenster Preis fϋr klassische Musik, verliehen. 

SAISON 2016/2017

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Diskografie

AmericanoSep. 2015, Harmonia Mundi, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Histoire du TangoAugustin Hadelich (Violine) und Pablo Sáinz Villegas (Gitarre) spielen Werken von Piazzolla, de Falla, Paganini und SarasateMär. 2013, AVIE, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
My Mexican SoulAug. 2010, Sony Classical, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Live from LogroñoSpecial Edition CD/DVDJan. 2009, , DVD
Guitar RecitalJul. 2004, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Clásicos EspañolesOrquesta de Radio Televisión Española, Dirigent: Adrián LeaperJan. 1970, , CD