"Energie, Wendigkeit, Lebendigkeit ohne irgendetwas Übertriebenes oder Gewolltes."
St. Galler TagblattBiografie
Sei es eine Partitur von Schostakowitsch oder eine zeitgenössische wie die seines Landsmannes Michel van der Aa - der musikalische Instinkt, das Talent und die Energie, mit der der holländische Dirigent Otto Tausk ein Ensemble leitet, machen seine Auftritte zu einem Erlebnis. Seine Herangehensweise an den Notentext und seine Gabe, ihn den Musikern sowie dem Publikum zugänglich zu machen, sprühen vor Enthusiasmus und Energie.
Mit Beginn dieser Saison 2012/2013 tritt Otto Tausk seine Position als Chefdirigent des Sinfonieorchesters und Theaters St. Gallen an. Neben den symphonischen Konzerten dirigiert Otto Tausk in St. Gallen u. a. Neuproduktionen von La Forza del Destino und Ariadne auf Naxos. Darüber hinaus debütiert er in dieser Spielzeit beim Concertgebouw Orkest Amsterdam mit zwei Weltpremieren und der Symphonie in D von Tristan Keuris, dessen Meisterwerk. Otto Tausk wird mit diesem Orchester außerdem in Antwerpen und Duban, Südafrika zu Gast sein. Weiterhin dirigiert Otto Tausk das Residentieorkest Den Haag, Nederlands Radio Kamer Filharmonie Hilversum sowie das Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi.
Vergangene Saison gab Otto Tausk sein Debüt beim Los Angeles Philharmonic Orchestra. Wiedereinladungen führten ihn zum BBC Scottish Symphony Orchestra, der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz mit Hyeyoon Park als Solistin, der Musikfabrik Köln, dem Philharmonischen Orchester Dortmund und dem Russischen Nationalorchester.
In seiner Heimat ist Otto Tausk regelmäßig bei den großen Orchestern des Landes zu erleben. Letzte Saison wurde er mit dem „de Olifant“ Preis der Stadt Haarlem ausgezeichnet. Er erhielt diesen angesehenen Preis für seine intensive Arbeit mit Holland Symfonia, dessen Chefdirigent er viele Jahre war. Die Jury entschied einstimmig und hob besonders die innovative und grenzüberschreitende Programmarbeit des Orchesters und seines Dirigenten hervor.
Eine besondere Vorliebe hegt Otto Tausk für den Gesang. Seine Einspielung von Pfitzner-Liedern mit der Nordwestdeutschen Philharmonie und Christoph Begemann als Solist (cpo) wurde in der internationalen Presse sehr gut besprochen und von Classica France mit dem „Choc du mois“ ausgezeichnet.
Otto Tausk arbeitet regelmäßig mit Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem Asko Ensemble und der Nieuw Sinfonietta zusammen. Beim Rotterdams Philharmonisch Orkest genoss er als Assistenzdirigent von 2004 bis 2006 den einzigartigen Vorzug einer engen Zusammenarbeit mit Valery Gergiev. Über seine Aufgabe als Mentor hinaus zeigte Gergiev seine Wertschätzung gegenüber Otto Tausk in Form einer Einladung ans Mariinski Theater St. Petersburg und wiederholter Einladungen zum Philharmonischen Orchester Rotterdam.
In Utrecht geboren, begann Otto Tausk seine musikalische Karriere als Geiger und wurde für sein Spiel mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Neben dem Violinstudium bei Viktor Liberman und Istvan Parkanyi studierte er Dirigieren bei Jurjen Hempel und Kenneth Montgomery. Weitere Studien führten ihn an das Konservatorium von Vilnius, wo er von dem litauischen Dirigenten Prof. Jonas Aleksa unterrichtet wurde - eine Zeit, die ihn stark prägte.
SAISON 2012/2013
Zitate
„Otto Tausks erster Abend in St. Gallen: ein Bilderbuchstart. Energie, Wendigkeit, Lebendigkeit ohne irgendetwas Übertriebenes oder Gewolltes. Man darf einiges erwarten von diesem neuen Maestro - der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.“
St. Galler Tagblatt, Martin Preisser, 29.05.2012„The way in which Tausk handled the transition from the third to fourth part [of Beethoven's 5th Symphony] was total genius.“
Trouw, Peter van der Lint, 6.02.12„Das ist Musik [„Schwanensee“-Suite“], die von selbst tanzt, und die Tausk schwung-voll zum Klingen brachte.“
Ruhr Nachrichten, Julia Gaß, 25.04.12„Otto Tausk ist eine Entdeckung am Pult, ein ungemein animierender, energetischer Dirigent.“
Tiroler Tageszeitung, u.st., 30.04.11„The accompaniments under conductor Otto Tausk couldn't be more aptly judged, or more finely engineered.“
classicstoday.com, David Hurwitz, 1.11„Thanks to Tausk, the to-and-fro between soloist and a well-primed orchestra kept the drama flowing.“
NZ Herald, William Dart, 15.10.10






