KlavierNareh Arghamanyan
© Julia WeselyKünstler

„... ein wahrer Wirbelwind an Kraft und Temperament.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Biografie

Die hochgelobte 25-jährige Pianistin Nareh Arghamanyan, Gewinnerin des Montréal International Music Competition, gehört zu den Besten der neuen Pianistengeneration. 

In den letzten Spielzeiten debütierte sie erfolgreich mit so renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Essener und den Stuttgarter Philharmonikern, dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, der Kymi Sinfonietta , dem RTÈ National Symphony Orchestra Dublin, der Hong Kong Sinfonietta und dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo.

Zu den Höhepunkten der Saison 2014/2015 gehören Konzerte im Goldenen Saal des Musikvereins mit dem RSO Wien sowie mit anderen namhaften Orchestern wie dem Sinfonieorchester St.Gallen, den Münchner Symphonikern, den Bochumer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, dem Kyoto Symphony Orchestra , dem Gulbenkian Orchestra Lissabon,  dem Des Moines Orchestra, dem Orchestre de chambre de Paris und dem Copenhagen Philharmonic. Sie gibt zahlreiche Klavierabende in Europe, USA, Kanada und Asien.


Ihre Auftritte führten sie u.a. in die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus Wien, den Musikverein Wien und die Tonhalle Zürich. Jenseits des Atlantiks war sie mit Rezitalen im New Yorker Lincoln Center, in Boston, Miami, San Francisco und Philadelphia zu hören. Sie debütierte mit den Sinfonieorchestern von Vancouver, Columbus und Utah, mit dem Orchestre Métropolitain du Grand Montréal, dem Orchestre Symphonique de Québec und dem Edmonton Symphony Orchestra.

Sie ist gern gesehener Gast bei großen internationalen Musikfestivals wie dem Marlboro Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Tanglewood Festival, dem Lucerne Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Regelmäßig arbeitet sie mit namhaften Dirigenten wie Alain Altinoglu, Michael Sanderling, Christian Arming, Howard Griffiths, Sir Neville Marriner, James Gaffigan, John Axelrod, Carl St. Clair, Kazuki Yamada, Xian Zhang, Christoph Poppen, Jean-Marie Zeitouni, Stefan Solyom und Otto Tausk.

2011 unterzeichnete Nareh Arghamanyan einen Plattenvertrag bei Pentatone. Im April 2012 wurde die erste CD aus dieser Zusammenarbeit mit Solowerken von Rachmaninow veröffentlicht. Es folgte eine Aufnahme der Liszt-Konzerte mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Alain Altinoglu. Mit denselben Partnern nahm sie eine CD mit Prokofieff und Khachaturian auf (VÖ Herbst 2014). Eine Einspielung der Klavierkonzerte von Saint-Saëns mit dem Orchestre de chambre de Paris und Lawrence Foster ist im Oktober 2014 geplant.

Die junge Pianistin errang Preise bei 18 internationalen Klavierwettbewerben, so ist sie u.a. Gewinnerin des Montréal International Music Competition,  des Piano Campus International Competition in Pontoise, des Wörthersee Musikwettbewerbs, des Josef-Dichler-Klavierwettbewerbs und des Gina Bachauer International Junior Piano Competition in Salt Lake City.

1989 in Armenien geboren, hat Nareh Arghamanyan mit fünf Jahren angefangen, Klavier zu spielen. 1997 wurde sie am Tschaikowsky-Konservatorium in Eriwan aufgenommen. 2004 zog sie nach Wien, um an der Universität für Musik in der Klavierklasse von Heinz Medjimorec zu studieren. Sie spricht fünf Sprachen und studiert derzeit bei Avedis Kouyoumdjan in Wien und Arie Vardi in Hannover.

SAISON 2014/2015

Zitate

„The Variations on a Theme of Corelli, Opus 42, told us more about Arghamanyan than any other piece on the program (which also included a wonderfully detailed account of Bach's Partita in C Minor, BWV 826). You could almost hear a cimbalom in the handling of a variation with Hungarian harmonies. Her extreme sensitivity to subtle voicings came through in Rachmaninoff's Elégie.“

Philadelphia Inquirer, Peter Dobrin, 26.10.12

„Nach der Pause Rachmaninoffs «La follia»-Variationen. Arghamanyan machte die 20 Veränderungen zum Höhepunkt ihres Rezitals, denn jetzt war all das da, was ihr Spiel auszeichnet: zarte Melancholie, tänzerische Leichtigkeit, ungekünstelte Dramatik, beseligende Ruhe, eruptive Extrovertiertheit und glaubhaftes Zurückfinden in die Stille des Abschieds. Wunderbar gespielt!“

Basellandschaftliche Zeitung, Nikolaus Cybinski, 16.04.12

„Nareh Arghamanyan war ein wahrer Wirbelwind an Kraft und Temperament, wundervoll entfaltete sie die Poesie des zweiten Satzes [Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1], atemberaubend gelang im Kontrast dazu der nur so dahinrasende Prestissimo-Teil mit seiner eigentümlichen Abstraktheit.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Joachim Wormsbächer, 13.12.11

„Eine große Zukunft vor sich hat zweifellos Nareh Arghamanyan, die Mozarts 20. Klavierkonzert interpretierte.“

Ruhrnachrichten, 21.11.11

„Nareh Arghamanyan spielte absolut souverän. Was sie an Technik einbrachte, war berauschend. Aber es war nicht nur die Virtuosität, die begeisterte. Ihre Deutung sphärisch und sanft-orientalisch anmutender Passagen bekamen ihren Reiz. Sie wirkte wie verwachsen mit dem prächtigen Werk [Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 5].“

Baden Online, Gunter Thiel, 8.11.11

„Fabulierlust: Nareh Arghamanyan gefiel mit einem wunderbar perlenden Anschlag, mit Phantasie in der dynamischen Gestaltung und einem einleuchtenden Wechselspiel zwischen Bass und Diskantlinie.“

Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 27.10.11

„Mahlerin der Klänge: [...] Bachs a-Moll Partita (BWV 827) zu Beginn war absolut überzeugend. Nareh Arghamanyan ist sich bewusst, dass es verschiedene Bäche gibt: einen Gould-, einen Schiff-, einen Brendel-, einen Sokolov-Bach. Vielleicht gibt es ja auch bald einen Arghamanyan-Bach. Ihre linke Hand kann singen, sprechen und mit den Stimmen der rechten Hand kokettieren. Das ist selten und kostbar. Die Armenierin ist bereits eine Meisterin beseelter Polyphonie.“

Die Rheinpfalz, Gerd Kowa, 18.10.11

„Sensationelles Gestaltungsvermögen bewies die Armenierin Nareh Arghamanyan [...]. Da musizierte eine 22-jährige Pianistin auf Augen-, besser Ohrenhöhe mit jeder gewählten Komposition und zugleich in denkbar größter Distanz zu oberflächlichem Tastengewitter.“

Hannoversche Allgemeine, Ludolf Baucke, 13.10.11

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Diskografie

Liszt: KlavierkonzerteNareh Arghamanyan spielt Liszts Klavierkonzerte, Totentanz und die Ungarische Fantasie. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Alain Altinoglu.Okt. 2012, Pentatone, CD, Verfügbar bei: Amazon
Klavierwerke von RachmaninowNareh Arghamanyan spielt Solowerke von Sergej Rachmaninov: Morceaux de Fantaisie op. 3, Etudes-tableaux op. 33, Variationen nach einem Thema von Corelli op. 42.Apr. 2012, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Liszt & Rachmaninow: SonatenNareh Arghamanyan spielt Klaviersonaten von Rachmaninow und LisztJun. 2009, Analekta, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon