KlavierNareh Arghamanyan
© Julia WeselyKünstler

„... ein wahrer Wirbelwind an Kraft und Temperament.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Biografie

Nareh Arghamanyan, Gewinnerin des Montréal International Music Competition 2008, gehört mit nur 23 Jahren bereits zu den Besten der neuen Pianistengeneration.

In ihrer ersten Konzertsaison in Europa 2011/2012 debütierte sie erfolgreich mit so renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Rezitale führten sie unter anderem in die Tonhalle Zürich und die Philharmonie Berlin. Ihre Auftritte wurden von der Presse begeistert besprochen.

Einer der Höhepunkte der Spielzeit 2012/2013 ist ihr Debüt mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Sir Neville Marriner (Konzert der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten, Zürich). Erstmals in Skandinavien spielt sie mit dem Oslo Opera Orchestra und mit dem Norrköping Symphony Orchestra. Weitere Konzerte führen sie zum Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, dem Berner Symphonieorchester und dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo. Zu den Dirigenten, mit denen sie arbeitet, gehören Christian Arming, James Gaffigan, Carl St Clair, Keri-Lynn Wilson, Kazuki Yamada, Xian Zhang, Kirill Karabits, Michael Francis, Jean-Marie Zeitouni und Eivind Gullberg Jensen.

 


 

Gemeinsam mit der Geigerin Hyeyoon Park gibt sie im Oktober 2012 ihr Debüt in der Wigmore Hall London. Weitere Konzerte führen das Duo in so renommierte Konzertstätten wie die Tonhalle Zürich, nach Zypern und zu einer ganzen Reihe deutscher Veranstalter. Nareh Arghamanyan ist regelmäßig zu Gast bei den großen internationalen Musikfestivals, beispielhaft zu nennen wären hier das Marlboro Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, Tanglewood und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Jenseits des Atlantiks führen sie Soloauftritte ins New Yorker Lincoln Centre, zum Bostoner Gardner Museum und zur renommierten Philadelphia Chamber Music Society. Auf ihre zurückliegenden Debüts mit den Sinfonieorchestern von Vancouver und Utah sowie dem Orchestre Métropolitain du Grand Montréal folgen nun u.a. Konzerte mit dem Columbus Symphony Orchestra.

2011 unterzeichnete Nareh Arghamanyan einen Exklusivvertrag bei dem niederländischen Plattenlabel Pentatone. Im April 2012 wurde die erste CD aus dieser Zusammenarbeit mit Solowerken von Rachmaninow veröffentlicht. Es folgt eine Aufnahme mit Liszt-Konzerten mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Alain Altinoglu (Veröffentlichung Herbst 2012).

Vor ihrem Erfolg in Montréal erhielt sie unter anderem Preise beim Piano Campus International Competition in Pontoise und beim Jose Roca International Competition in Valencia. 2006 wurde sie mit einem Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung ausgezeichnet und ein Jahr zuvor gewann sie den Josef-Dichler-Klavierwettbewerb in Wien. 

1989 in Armenien geboren, hat Nareh Arghamanyan mit fünf Jahren angefangen, Klavier zu spielen. Drei Jahre später wurde sie am Tschaikowsky-Konservatorium in Eriwan aufgenommen und fortan von Alexander Gurgenov unterrichtet. 2004 zog sie nach Wien und besuchte als Studentin an der Universität für Musik und Darstellende Kunst die Klavierklasse von Heinz Medjimorec. Derzeit setzt sie ihre Studien bei Avedis Kouyoumdjan in Wien und Arie Vardi in Hannover fort.

SAISON 2012/2013

Zitate

„The Variations on a Theme of Corelli, Opus 42, told us more about Arghamanyan than any other piece on the program (which also included a wonderfully detailed account of Bach's Partita in C Minor, BWV 826). You could almost hear a cimbalom in the handling of a variation with Hungarian harmonies. Her extreme sensitivity to subtle voicings came through in Rachmaninoff's Elégie.“

Philadelphia Inquirer, Peter Dobrin, 26.10.12

„Nach der Pause Rachmaninoffs «La follia»-Variationen. Arghamanyan machte die 20 Veränderungen zum Höhepunkt ihres Rezitals, denn jetzt war all das da, was ihr Spiel auszeichnet: zarte Melancholie, tänzerische Leichtigkeit, ungekünstelte Dramatik, beseligende Ruhe, eruptive Extrovertiertheit und glaubhaftes Zurückfinden in die Stille des Abschieds. Wunderbar gespielt!“

Basellandschaftliche Zeitung, Nikolaus Cybinski, 16.04.12

„Nareh Arghamanyan war ein wahrer Wirbelwind an Kraft und Temperament, wundervoll entfaltete sie die Poesie des zweiten Satzes [Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1], atemberaubend gelang im Kontrast dazu der nur so dahinrasende Prestissimo-Teil mit seiner eigentümlichen Abstraktheit.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Joachim Wormsbächer, 13.12.11

„Eine große Zukunft vor sich hat zweifellos Nareh Arghamanyan, die Mozarts 20. Klavierkonzert interpretierte.“

Ruhrnachrichten, 21.11.11

„Nareh Arghamanyan spielte absolut souverän. Was sie an Technik einbrachte, war berauschend. Aber es war nicht nur die Virtuosität, die begeisterte. Ihre Deutung sphärisch und sanft-orientalisch anmutender Passagen bekamen ihren Reiz. Sie wirkte wie verwachsen mit dem prächtigen Werk [Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 5].“

Baden Online, Gunter Thiel, 8.11.11

„Fabulierlust: Nareh Arghamanyan gefiel mit einem wunderbar perlenden Anschlag, mit Phantasie in der dynamischen Gestaltung und einem einleuchtenden Wechselspiel zwischen Bass und Diskantlinie.“

Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 27.10.11

„Mahlerin der Klänge: [...] Bachs a-Moll Partita (BWV 827) zu Beginn war absolut überzeugend. Nareh Arghamanyan ist sich bewusst, dass es verschiedene Bäche gibt: einen Gould-, einen Schiff-, einen Brendel-, einen Sokolov-Bach. Vielleicht gibt es ja auch bald einen Arghamanyan-Bach. Ihre linke Hand kann singen, sprechen und mit den Stimmen der rechten Hand kokettieren. Das ist selten und kostbar. Die Armenierin ist bereits eine Meisterin beseelter Polyphonie.“

Die Rheinpfalz, Gerd Kowa, 18.10.11

„Sensationelles Gestaltungsvermögen bewies die Armenierin Nareh Arghamanyan [...]. Da musizierte eine 22-jährige Pianistin auf Augen-, besser Ohrenhöhe mit jeder gewählten Komposition und zugleich in denkbar größter Distanz zu oberflächlichem Tastengewitter.“

Hannoversche Allgemeine, Ludolf Baucke, 13.10.11

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Diskografie

Liszt: KlavierkonzerteNareh Arghamanyan spielt Liszts Klavierkonzerte, Totentanz und die Ungarische Fantasie. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Alain Altinoglu.Okt. 2012, Pentatone, CD, Verfügbar bei: Amazon
Klavierwerke von RachmaninowNareh Arghamanyan spielt Solowerke von Sergej Rachmaninov: Morceaux de Fantaisie op. 3, Etudes-tableaux op. 33, Variationen nach einem Thema von Corelli op. 42.Apr. 2012, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Liszt & Rachmaninow: SonatenNareh Arghamanyan spielt Klaviersonaten von Rachmaninow und LisztJun. 2009, Analekta, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon