Klavier Nareh Arghamanyan
© Julia WeselyKünstler

„... ein wahrer Wirbelwind an Kraft und Temperament.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Biografie

Die hochgelobte Pianistin Nareh Arghamanyan, Gewinnerin des Montréal International Music Competition, gehört zu den Besten der neuen Pianisten Generation.
In den letzten Spielzeiten debütierte sie erfolgreich mit so renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Essener und den Stuttgarter Philharmonikern, dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem RTÈ National Symphony Orchestra Dublin, der Hong Kong Sinfonietta, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, den Sinfonieorchestern von Indianapolis, Vancouver, Columbus und Utah, dem Orchestre Métropolitain du Grand Montréal, dem Orchestre Symphonique de Québec und dem Edmonton Symphony Orchestra.
Im Rezital spielte sie an der Wigmore Hall, der Philharmonie Berlin, der Laieszhalle Hamburg, dem Herkulessaal München, dem Wiener Musikverein sowie im Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, dem New Yorker Lincoln Center, in Boston, Miami, San Francisco und Philadelphia.


Ihrem erfolgreichen Debüt im Goldenen Saal des prestigeträchtigen Wiener Musikvereins mit dem Radio-Symphonieorchester Wien folgend gab Nareh Arghamanyan zuletzt ihr Debüt in Schweden mit Prokofjews beliebtem 3. Klavierkonzert zusammen mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. In der Saison 2016/17 spielt sie in Tondheim mit Krzystof Urbanski sowie dem Helsingborg Symphony Orchestra unter der Leitung von Stefan Solyom die Saisoneröffnungskonzerte. Ausserdem gibt sie zahlreiche Klavierabende auf beiden Seiten des Atlantik, in Luzern und Montréal um nur einige wenige Höhepunkte zu benennen. Seit September hält Nareh den Titel Artist in Residence des Queen Elisabeth Music Chapel in Brüssel, wo sie unter der künstlerischen Leitung von Louis Lortie in einer Reihe von Konzerten auftrit.

Nareh Arghamanyan ist gern gesehener Gast bei großen internationalen Musikfestivals wie dem Marlboro Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Tanglewood Festival, dem Festival in Luzern sowie den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern und Bad Kissingen. Regelmäßig arbeitet sie mit namhaften Dirigenten wie Alain Altinoglu, Michael Sanderling, Christian Arming, Howard Griffiths, Sir Neville Marriner, James Gaffigan, John Axelrod, Carl St. Clair, Kazuki Yamada, Xian Zhang, Christoph Poppen, Jean-Marie Zeitouni, Stefan Solyom, Otto Tausk und Fawzi Haimor.

2011 unterzeichnete Nareh Arghamanyan einen Plattenvertrag bei Pentatone. Im April 2012 wurde die erste CD mit Solowerken von Rachmaninow veröffentlicht. Es folgte eine Aufnahme mit Liszt-Konzerten und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Alain Altinoglu und der neuesten CD mit Klavierkonzerten von Prokofiew und Khachaturian.

1989 in Armenien geboren, hat Nareh Arghamanyan mit fünf Jahren angefangen, Klavier zu spielen. 1997 wurde sie am Tschaikowsky-Konservatorium in Eriwan aufgenommen. 2004 zog sie nach Wien, um an der Universität für Musik in der Klavierklasse von Heinz Medjimorec zu studieren. Sie spricht fünf Sprachen und studiert derzeit bei Avedis Kouyoumdjan in Wien und Arie Vardi in Hannover. Nareh ist seit letzter Saison Bösendorfer Artist.

SAISON 2016/2017

Zitate

„Bei Tschaikowskis „Dumka“ und zwei Sätzen aus Rachmaninows Fantasiestücken [...] siegten die gestaltenden Kräfte Arghamnyans über ihre frappierende Technik. Bei Balakirews „Islamey“ bot sie ein irrsinniges Tempo auf.“

Rheinische Post, Norbert Laufer, 11.05.15

„Die Virtuosität, mit der die junge Künstlerin die herkulischen pianistischen Anforderungen meistert, ist jedenfalls beeindruckend.“

Die Presse, Wilhelm Sinkovicz, 13.12.2014

„Meisterduo: Hyeyoon Park und Nareh Arghamanyan knüpften da an, wo vor drei Wochen Ning Feng und Igor Levit aufgehört hatten: an einem konfrontativen und fesselnden Musizieren.“

Main Post, Thomas Ahnert, 8.7.2014

„Das kompromisslose Perpetuum mobile wurde in einer enormen Konzentrationsleistung von Hyeyoon Park und Nareh Arghamanyan zu einem atemlosen Finale.“

Main Post, Thomas Ahnert, 8.7.2014

„The Variations on a Theme of Corelli, Opus 42, told us more about Arghamanyan than any other piece on the program (which also included a wonderfully detailed account of Bach's Partita in C Minor, BWV 826). You could almost hear a cimbalom in the handling of a variation with Hungarian harmonies. Her extreme sensitivity to subtle voicings came through in Rachmaninoff's Elégie.“

Philadelphia Inquirer, Peter Dobrin, 26.10.12

„Nach der Pause Rachmaninoffs «La follia»-Variationen. Arghamanyan machte die 20 Veränderungen zum Höhepunkt ihres Rezitals, denn jetzt war all das da, was ihr Spiel auszeichnet: zarte Melancholie, tänzerische Leichtigkeit, ungekünstelte Dramatik, beseligende Ruhe, eruptive Extrovertiertheit und glaubhaftes Zurückfinden in die Stille des Abschieds. Wunderbar gespielt!“

Basellandschaftliche Zeitung, Nikolaus Cybinski, 16.04.12

„Nareh Arghamanyan war ein wahrer Wirbelwind an Kraft und Temperament, wundervoll entfaltete sie die Poesie des zweiten Satzes [Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1], atemberaubend gelang im Kontrast dazu der nur so dahinrasende Prestissimo-Teil mit seiner eigentümlichen Abstraktheit.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Joachim Wormsbächer, 13.12.11

„Eine große Zukunft vor sich hat zweifellos Nareh Arghamanyan, die Mozarts 20. Klavierkonzert interpretierte.“

Ruhrnachrichten, 21.11.11

„Nareh Arghamanyan spielte absolut souverän. Was sie an Technik einbrachte, war berauschend. Aber es war nicht nur die Virtuosität, die begeisterte. Ihre Deutung sphärisch und sanft-orientalisch anmutender Passagen bekamen ihren Reiz. Sie wirkte wie verwachsen mit dem prächtigen Werk [Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 5].“

Baden Online, Gunter Thiel, 8.11.11

„Fabulierlust: Nareh Arghamanyan gefiel mit einem wunderbar perlenden Anschlag, mit Phantasie in der dynamischen Gestaltung und einem einleuchtenden Wechselspiel zwischen Bass und Diskantlinie.“

Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 27.10.11

„Mahlerin der Klänge: [...] Bachs a-Moll Partita (BWV 827) zu Beginn war absolut überzeugend. Nareh Arghamanyan ist sich bewusst, dass es verschiedene Bäche gibt: einen Gould-, einen Schiff-, einen Brendel-, einen Sokolov-Bach. Vielleicht gibt es ja auch bald einen Arghamanyan-Bach. Ihre linke Hand kann singen, sprechen und mit den Stimmen der rechten Hand kokettieren. Das ist selten und kostbar. Die Armenierin ist bereits eine Meisterin beseelter Polyphonie.“

Die Rheinpfalz, Gerd Kowa, 18.10.11

„Sensationelles Gestaltungsvermögen bewies die Armenierin Nareh Arghamanyan [...]. Da musizierte eine 22-jährige Pianistin auf Augen-, besser Ohrenhöhe mit jeder gewählten Komposition und zugleich in denkbar größter Distanz zu oberflächlichem Tastengewitter.“

Hannoversche Allgemeine, Ludolf Baucke, 13.10.11

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Diskografie

Liszt: KlavierkonzerteNareh Arghamanyan spielt Liszts Klavierkonzerte, Totentanz und die Ungarische Fantasie. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Alain Altinoglu.Okt. 2012, Pentatone, CD, Verfügbar bei: Amazon
Klavierwerke von RachmaninowNareh Arghamanyan spielt Solowerke von Sergej Rachmaninov: Morceaux de Fantaisie op. 3, Etudes-tableaux op. 33, Variationen nach einem Thema von Corelli op. 42.Apr. 2012, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Liszt & Rachmaninow: SonatenNareh Arghamanyan spielt Klaviersonaten von Rachmaninow und LisztJun. 2009, Analekta, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon