Michael Francis
Michael Francis © Marco BorggreveKünstler
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Biografie

Der britische Dirigent Michael Francis gehört zu jener jungen Generation von Dirigenten, deren künstlerisches Schaffen das Konzertleben beidseits des Atlantiks bereichert. Im Herbst 2015 trat er eine neue Position als Music Director des Florida Orchestra an. Im Sommer 2016 gestaltete er seine zweite Festivalperiode beim Mainly Mozart Festival in San Diego. Von 2012 bis 2016 war er Chefdirigent und künstlerischer Berater des Norrköping Symphony Orchestra.

In Europa hat Michael Francis mit Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, den Philharmonikern in Essen und Dresden, den Bochumer Symphonikern, BBC Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra, RTÉ National Symphony Dublin, Orchestre Philharmonique de Radio-France, Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Sinfonieorchester des Mariinski-Theaters, Netherlands Philharmonic, Helsinki Philharmonic und Orquesta y Coro de RTVE Madrid zusammengearbeitet. Auch das London Symphony Orchestra leitete er mehrfach. Hier, damals noch Kontrabassist des Orchesters, stellte er zuerst seine Leidenschaft fürs Dirigieren unter Beweis. So machte er auf sich aufmerksam, als er 2007 für Valery Gergiev einsprang. Gefördert hat ihn neben Gergiev auch Sir Colin Davis.


 

In Asien dirigierte er Japan Philharmonic, NHK Symphony, Hong Kong Philharmonic, National Taiwan Symphony und Seoul Philharmonic. In Nordamerika wusste er am Pult der New Yorker Philharmoniker, des National Arts Centre Orchestra Ottawa sowie der Sinfonieorchester in Pittsburgh, Houston, San Francisco, Toronto und Vancouver zu überzeugen.

Er hat mit Solisten wie Lang Lang, Arcadi Volodos, Christian Tetzlaff, Anne-Sophie Mutter, Håkan Hardenberger und Truls Mørk zusammengearbeitet.

In der aktuellen Spielzeit ist Michael Francis u.a. zu Gast beim Orchester der Komischen Oper Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, den Trondheimer Sinfonikern und beim Tampere Philharmonic. In den USA gab er im Sommer 2016 sein Debüt beim Cleveland Orchestra. Es folgen Konzerte mit den Sinfonieorchestern in Montreal, Toronto und Atlanta. In New York wird er erstmals das Orchestra of St Luke‘s dirigieren. Zu den Solisten der Saison gehören Ian Bostridge, Emmanuel Ax und Steven Osbourne.

Eine Einspielung der Klavierkonzerte von Rachmaninow mit Valentina Lisitsa als Solistin und dem London Symphony Orchestra wurde 2013 bei Decca veröffentlicht. Er hat Rihms „Lichtes Spiel“ mit Anne-Sophie Mutter und dem New York Philharmonic aufgenommen (Deutsche Grammophon 2011). Weitere Aufnahmen mit dem London Symphony Orchestra beinhalten Werke wie Rachmaninow/Warenberg Klavierkonzert Nr. 5 und Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 mit Julius-Jeongwon Kim (Sony 2011) sowie die Klavierkonzerte von Ravel und Gershwin mit Ian Parker (Atma 2010). 

SAISON 2016/2017

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