DirigentMichael Francis
© Brita NordholmKünstler

„Francis exhibits remarkable ease on the podium. He belongs there.“

Berkshire Review
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Biografie

Michael Francis tritt mit Beginn der Spielzeit 2012/13 seine Position als Chefdirigent und künstlerischer Berater des Norrköping Symphony Orchestra an. Diese Ernennung erfolgte nach seinem Debüt beim Orchester im Oktober 2010, dass auch sein erster Auftritt in Skandinavien war. In dieser Spielzeit wird das Publikum aus Norrköping mit den Meisterwerken des englischen Repertoires (u. a. Britten, Elgar, Purcell und Vaughan William) in Verbindung mit Werken von Nielsen, Wiren und Stenhammer verwöhnt. Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Baiba Skride, Nareh Arghamanyan und Rufus Wainwright sind seiner Einladung gefolgt.

Michael Francis hat u. a. das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, die Essener Philharmonie, die Münchener Symphoniker, Hamburger Symphoniker, das BBC National Orchestra of Wales, Orchestre Philharmonique de Radio-France, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Symphonieorchester des Mariinski Theaters, Nederlands Philharmonisch Orkest, Copenhagen Philharmonic/Sjællands Symfoniorkester und das Orquesta y Coro de RTVE Madrid geleitet. In Asien hat er mit dem Tokyo Symphony Orchestra, Tokyo City Philharmonic, National Taiwan Symphony und Seoul Philharmonic gearbeitet. In den USA hat er am Pult der Symphonie Orchester in Indianapolis, Houston, Oregon, Seattle und San Francisco starkt beeindruckt. Neben Abonnementkonzerten hat er ebenfalls zwei Sommerfestivals des San Francisco Symphony Orchestra geleitet. Er hat mit Solisten wie Lang-Lang, Valentina Lisitsa, Daniel Müller-Schott, Alisa Weilerstein und Nicola Benedetti zusammen gearbeitet.


 

In dieser Spielzeit debütiert Michael Francis u. a. bei den Dresdner Philharmonikern, Bochumer Symphonikern, beim Bournemouth Symphony Orchestra, RTÉ National Symphony Orchestra und kehrt beim BBC National Orchestra of Wales zurück. Er unternimmt eine Tournee mit Anne Sophie Mutter und dem Sinfonia Varsovia mit Konzerten u. a. in Basel, Köln und Ludwigshafen. In Spanien wird er beim Oviedo Filharmonia mit Arcadi Volodos Brahms’ 2. Klavierkonzert und bei den Juventudes Musicales de Madrid mit Beethovens 9. Symphonie aufführen. Er leitet das Hong Kong Philharmonic zum ersten Mal und kehrt zum National Symphony Orchestra Taiwan und Japan Philharmonic Orchestra zurück.

Höhepunkte in den USA werden seine Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra (mit Christian Tetzlaff und einem böhmischen Programm mit Dvoraks Violinkonzert), Toronto Symphony, Milwaukee Symphony und New World Symphony Orchestra sein. Er kehrt ebenfalls zum Seattle Symphony Orchestra (mit Vadim Gluzman als Solist) und zum San Francisco Symphony Orchestra für dessen Neujahrskonzert zurück.

Michael Francis erste Aufnahme bei Decca wird im Frühjahr 2013 mit Valentina Lisitsa und dem London Symphony Orchestra in Rachmaninows Klavierkonzerten erscheinen. Er hat Rihms Lichtes Spiel mit Anne-Sophie Mutter und dem New York Philharmonic aufgenommen (Deutsche Gramphon 2011). Zu den weiteren Einspielungen mit dem London Symphony Orchestra gehören u. a. Rachmaninow/Warenberg Klavierkonzert Nr. 5 und Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 mit Julius-Jeongwon Kim (Sony 2011) und Ravel und Gershwins Klavierkonzerte mit Ian Parker (Atma Classique 2010).

SAISON 2012/2013

Zitate

„Zu Beginn des Stuttgarter Konzerts setzte Francis “Three places in New England – Orchestral Suite I” von Charles Ives in Szene, technisch souverän, musikalisch mutig. Denn Ives’ windschiefe Konstruktionen, in denen die Kunstmusiken der Alten Welt mit den Unterhaltungsmusiken der Neuen Welt nebeneinander paradieren wie Musikkapellen während eines Straßenumzugs, diese windschiefen Musiken müssen dynamisch so sorgfältig austariert werden wie eine mehrstimmige Fuge aus der Feder Bachs. Francis tat dies.“

Stuttgarter Zeitung, Annette Eckerle, 23.01.12

„Das RSO Stuttgart spielte kongenial, auch weil Francis so beherzt wie blendend analytisch dirigierte.“

Stuttgarter Zeitung, Annette Eckerle, 21.01.12

„Francis exhibits remarkable ease on the podium. He belongs there.“

Berkshire Review, Steven Kruger, 17.07.11

„Guest conductor Michael Francis whipped the Oregon Symphony into a veritable whirlwind of sound during Bohuslav Martinù’s Fantaisies symphoniques… Francis displayed an incredible array of gestures and stickwork to inspire the orchestra to reach into the emotional complexity of Martinù's music and express it to the fullest. The wildest gyrations seemed to be spot on every single time, and the ending result was stunning.“

Oregon Music News, James Bash, 11.04.11

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Diskografie

Rihm: Lichtes Spiel / Currier: Time MachinesMichael Francis mit Anne Sophie Mutter und New York PhilharmonicSep. 2011, DGG, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Ravel, Strawinsky & Gershwin - KlavierkonzerteMichael Francis mit dem London Symphony Orchester und Ravels Klavierkonzert in G-Dur, dem Capriccio von Strawinsky und Gershwins Klavierkonzert in F-DurJul. 2010, ATMA Classics, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon