DirigentMichael Francis
© Marco BorggreveKünstler

„Francis exhibits remarkable ease on the podium. He belongs there.“

Berkshire Review
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Biografie

Der britische Dirigent Michael Francis gehört zu jener Riege junger Dirigenten, die sich zusehends beidseitig des Atlantiks einen Namen machen. Im Juni 2014 verkündet, wird er mit Beginn der Spielzeit 2015/16 Music Director des Florida Orchestra. Gleichzeitig hält er die Position als  Chefdirigent und künstlerischer Berater des Sinfonieorchesters im schwedischen Norrköping.

In Europa hat Michael Francis mit Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, den Philharmonikern in Essen und Dresden, den Bochumer Symphonikern, BBC National Orchestra of Wales, Bournemouth Symphony, RTÉ National Symphony Dublin, Orchestre Philharmonique de Radio-France, Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Symphonieorchester des Mariinski-Theaters, Netherlands Philharmonic, Helsinki Philharmonic und Orquesta y Coro de RTVE Madrid zusammengearbeitet. Auch das London Symphony Orchestra leitete er mehrfach; hier, damals noch Kontrabassist des Orchesters, stellte er zuerst seine Leidenschaft für das Dirigieren unter Beweis.

In Asien dirigierte er Orchester wie das Japan Philharmonic, Tokyo Symphony, Hong Kong Philharmonic, National Taiwan Symphony und Seoul Philharmonic. In Nordamerika wusste er am Pult der New Yorker Philharmoniker, des National Arts Centre Orchestra Ottawa sowie der Sinfonieorchester in Pittsburgh, Houston, Oregon, Seattle, Indianapolis, San Francisco,  Toronto und Vancouver zu überzeugen. Er hat mit Solisten wie Lang-Lang, Arcadi Volodos, Christian Tetzlaff, Anne-Sophie Mutter, Håkan Hardenberger, Vadim Gluzman, Baiba Skride, Daniel Müller-Schott, Alisa Weilerstein und Nicola Benedetti zusammengearbeitet.


Zu Beginn der Spielzeit 2014/15 leitet Michael Francis eine Tournee des National Youth Orchestra of Scotland mit Auftritten beim Edinburgh International Festival, im Sage Gateshead und beim Three Choirs Festival in Worcester. Im Rahmen der Potsdamer Schlössernacht dirigiert er das Royal Philharmonic Orchestra London, Solistin am Klavier ist Anna Vinnitskaya. Neben seiner Konzertsaison in Norrkoping, in deren Rahmen er mit Solisten wie Truls Mørk und Olle Persson zusammenarbeitet, führen ihn Wiedereinladungen zum BBC National Orchestra of Wales, zum RTÉ Dublin und zur Dresdner Philharmonie. In Dresden wird er neben anderen Werken mit dem britischen Tenor Ian Bostridge Brittens Nocturne aufführen. Debüts erwarten ihn beim Orchestre National de Lyon, beim BBC Philharmonic und beim Trondheim Symphony. In Asien folgt er Einladungen des Seoul Philharmonic, des Malaysian Philharmonic und des NHK Symphony Orchestra. Ausgewählte Höhepunkte in den USA sind Konzerte mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Oregon Symphony und dem Cincinnati Symphony Orchestra.

Seine Einspielung sämtlicher Klavierkonzerte von Rachmaninow mit Valentina Lisitsa als Solistin und dem London Symphony Orchestra wurde 2013 bei Decca veröffentlicht. Er hat Rihms Lichtes Spiel mit Anne-Sophie Mutter und dem New York Philharmonic aufgenommen (Deutsche Grammophon 2011). Weitere Aufnahmen mit dem London Symphony Orchestra beinhalten Werke wie Rachmaninow/Warenberg Klavierkonzert Nr. 5 und Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 mit Julius-Jeongwon Kim (Sony 2011) sowie die Klavierkonzerte von Ravel und Gershwin mit Ian Parker (Atma 2010).

SAISON 2014/2015

Zitate

„[Francis’s] easily authoritative readings of Dvorak’s Violin Concerto (with the doughty soloist Anne-Sophie Mutter) and New World Symphony provided a frame of familiarity for seldom-heard works by the somewhat neglected Polish composer (long resident here) Andrzej Panufnik, whose centenary year this is. His Sinfonia Sacra (1966) gave the concert a spectacular beginning.“

Paul Driver, The Sunday Times, 16.02.14

„Zu Beginn des Stuttgarter Konzerts setzte Francis “Three places in New England – Orchestral Suite I” von Charles Ives in Szene, technisch souverän, musikalisch mutig. Denn Ives’ windschiefe Konstruktionen, in denen die Kunstmusiken der Alten Welt mit den Unterhaltungsmusiken der Neuen Welt nebeneinander paradieren wie Musikkapellen während eines Straßenumzugs, diese windschiefen Musiken müssen dynamisch so sorgfältig austariert werden wie eine mehrstimmige Fuge aus der Feder Bachs. Francis tat dies.“

Stuttgarter Zeitung, Annette Eckerle, 23.01.12

„Das RSO Stuttgart spielte kongenial, auch weil Francis so beherzt wie blendend analytisch dirigierte.“

Stuttgarter Zeitung, Annette Eckerle, 21.01.12

„Francis exhibits remarkable ease on the podium. He belongs there.“

Berkshire Review, Steven Kruger, 17.07.11

„Guest conductor Michael Francis whipped the Oregon Symphony into a veritable whirlwind of sound during Bohuslav Martinù’s Fantaisies symphoniques… Francis displayed an incredible array of gestures and stickwork to inspire the orchestra to reach into the emotional complexity of Martinù's music and express it to the fullest. The wildest gyrations seemed to be spot on every single time, and the ending result was stunning.“

Oregon Music News, James Bash, 11.04.11

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Diskografie

Rihm: Lichtes Spiel / Currier: Time MachinesMichael Francis mit Anne Sophie Mutter und New York PhilharmonicSep. 2011, DGG, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Ravel, Strawinsky & Gershwin - KlavierkonzerteMichael Francis mit dem London Symphony Orchester und Ravels Klavierkonzert in G-Dur, dem Capriccio von Strawinsky und Gershwins Klavierkonzert in F-DurJul. 2010, ATMA Classics, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon