DirigentMichael Francis
© Marco BorggreveKünstler

„Francis exhibits remarkable ease on the podium. He belongs there.“

Berkshire Review
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Biografie

Michael Francis ist seit Beginn letzter Spielzeit Chefdirigent und künstlerischer Berater des Norrköping Symphony Orchestra. Die Ernennung erfolgte unmittelbar nach seinem Debüt beim Orchester im Oktober 2010, überdies sein erster Auftritt in Skandinavien. Im Mittelpunkt der aktuellen Saison in Norrköping steht der Geburtstag von Richard Strauss, so kommen u.a. Strauss-Werke wie „Tod und Verklärung“ und „Also sprach Zarathustra“ zur Aufführung, kombiniert mit Wagner, Mahler, Dvorak und Gruber. Auch ein Zyklus mit den Klavierkonzerten von Rachmaninov, gespielt von Valentina Lisitsa wird in Norrköping und im Rahmen eines Gastkonzerts in Stockholm zu hören sein.

In Europa hat Michael Francis mit Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, den Philharmonikern in Essen und Dresden, den Bochumer Symphonikern, BBC National Orchestra of Wales, Bournemouth Symphony, RTE National Symphony Dublin, Orchestre Philharmonique de Radio-France, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Symphonieorchester des Mariinski-Theaters, Nederlands Philharmonisch Orkest, Copenhagen Philharmonic und Orquesta y Coro de RTVE Madrid gearbeitet. In Asien leitete er u.a. Japan Philharmonic, Tokyo City Philharmonic, Hong Kong Philharmonic, National Taiwan Symphony und Seoul Philharmonic. Auch jenseits des Atlantiks, in Nordamerika hat er sich einen Namen gemacht, zuletzt wusste er am Pult der Sinfonieorchester in Pittsburgh, Houston, Oregon, Seattle und San Francisco Publikum und Presse zu überzeugen. Er hat mit Solisten wie Lang-Lang, Arcadi Volodos, Christian Tetzlaff, Anne-Sophie Mutter, Vadim Gluzman, Baiba Skride, Daniel Müller-Schott, Alisa Weilerstein und Nicola Benedetti zusammengearbeitet.


In der Saison 2013/14 folgt Michael Francis einer Wiedereinladung des London Symphony Orchestra. Er kehrt zurück zum BBC National Orchestra of Wales, zum Ulster Orchestra Belfast und zum Orquesta Sinfonica de RTVE Madrid. Erstmals leitet er das Helsinki Philharmonic, das English Chamber Orchestra, das Orchestre de Chambre de Lausanne, die Württembergische Philharmonie Reutlingen und die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford. Das Orquesta Sinfonica de Euskadi begleitet er auf einer Tour durch den Norden Spaniens mit Konzerten in San Sebastian, Bilbao, Pamplona und Vitoria. Ausgewählte Höhepunkte in den USA und Kanada sind sein Debüt mit dem Vancouver Symphony, Konzerte mit dem Toronto Symphony und Hélène Grimaud, dem Indianapolis Symphony, dem Orchestra of the National Arts Centre Ottawa sowie eine Einladung zum Mostly Mozart Festival im Lincoln Center in New York.

Seine Einspielung sämtlicher Klavierkonzerte von Rachmaninow mit Valentina Lisitsa als Solistin und dem London Symphony Orchestra wurde 2013 bei Decca veröffentlicht. Er hat Rihms Lichtes Spiel mit Anne-Sophie Mutter und dem New York Philharmonic aufgenommen (Deutsche Gramphon 2011). Weitere Aufnahmen mit dem London Symphony Orchestra beinhalten Werke wie Rachmaninow/Warenberg Klavierkonzert Nr. 5 und Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 mit Julius-Jeongwon Kim (Sony 2011) sowie die Klavierkonzerte von Ravel und Gershwin mit Ian Parker (Atma 2010).

SAISON 2013/2014

Zitate

„[Francis’s] easily authoritative readings of Dvorak’s Violin Concerto (with the doughty soloist Anne-Sophie Mutter) and New World Symphony provided a frame of familiarity for seldom-heard works by the somewhat neglected Polish composer (long resident here) Andrzej Panufnik, whose centenary year this is. His Sinfonia Sacra (1966) gave the concert a spectacular beginning.“

Paul Driver, The Sunday Times, 16.02.14

„Zu Beginn des Stuttgarter Konzerts setzte Francis “Three places in New England – Orchestral Suite I” von Charles Ives in Szene, technisch souverän, musikalisch mutig. Denn Ives’ windschiefe Konstruktionen, in denen die Kunstmusiken der Alten Welt mit den Unterhaltungsmusiken der Neuen Welt nebeneinander paradieren wie Musikkapellen während eines Straßenumzugs, diese windschiefen Musiken müssen dynamisch so sorgfältig austariert werden wie eine mehrstimmige Fuge aus der Feder Bachs. Francis tat dies.“

Stuttgarter Zeitung, Annette Eckerle, 23.01.12

„Das RSO Stuttgart spielte kongenial, auch weil Francis so beherzt wie blendend analytisch dirigierte.“

Stuttgarter Zeitung, Annette Eckerle, 21.01.12

„Francis exhibits remarkable ease on the podium. He belongs there.“

Berkshire Review, Steven Kruger, 17.07.11

„Guest conductor Michael Francis whipped the Oregon Symphony into a veritable whirlwind of sound during Bohuslav Martinù’s Fantaisies symphoniques… Francis displayed an incredible array of gestures and stickwork to inspire the orchestra to reach into the emotional complexity of Martinù's music and express it to the fullest. The wildest gyrations seemed to be spot on every single time, and the ending result was stunning.“

Oregon Music News, James Bash, 11.04.11

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Diskografie

Rihm: Lichtes Spiel / Currier: Time MachinesMichael Francis mit Anne Sophie Mutter und New York PhilharmonicSep. 2011, DGG, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Ravel, Strawinsky & Gershwin - KlavierkonzerteMichael Francis mit dem London Symphony Orchester und Ravels Klavierkonzert in G-Dur, dem Capriccio von Strawinsky und Gershwins Klavierkonzert in F-DurJul. 2010, ATMA Classics, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon