Sopran Kristīne Opolais
© Marco BorggreveKünstler
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Biografie

Kristīne Opolais ist gern gesehener Gast an der Wiener Staatsoper, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, am Teatro alla Scala und am Royal Opera House Covent Garden. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Daniel Harding, Louis Langrée, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda und Kazushi Ono zusammen.

In der Saison 2010/2011 gab Kristīne Opolais ihre umjubelten Debüts an der Bayerischen Staatsoper München als Rusalka in Dvoraks gleichnamiger Oper und am Royal Opera House Covent Garden in der Titelpartie von „Madama Butterfly“.

In der Spielzeit 2012/2013 debütierte sie an der Metropolitan Opera, wo sie erstmals die Partie der Magda in „La rondine“ gestaltete und wird in den nächste Spielzeiten dorthin zurück kehren. In dieser Saison wird sie zudem mit ihrem Rollendebüt als Jenufa gleichzeitig ihr Hausdebüt am Opernhaus Zürich geben sowie an die Berliner Staatsoper („La bohème“), an die Wiener Staatsoper (ebenfalls „La bohème“) und an das Royal Opera House Covent Garden (Titelrolle „Tosca“) zurückkehren. Des Weiteren wird sie als Debüt an der Hamburgischen Staatsoper erstmals die Rolle der Desdemona in Verdis „Otello“ übernehmen.

Als Konzertsängerin gastierte Kristīne Opolais mit Schostakowitschs 14. Symphonie bei den Salzburger Festspielen. Sie sang Konzerte mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Royal Danish Orchestra in Kopenhagen, dem WDR Sinfonieorchester Köln und ist regelmäßig zu Gast beim City of Birmingham Symphony Orchestra, mit dem sie auf Tournee gehen wird. Im Sommer 2012 gab sie Ihr Debüt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf dem Münchener Odeonsplatz und im Frühjahr 2013 arbeitete sie erstmals mit den Wiener Symphonikern für Konzerte und ein Aufnahme-Projekt zusammen. Später in der Saison wird sie nach München zurückkehren, um dort in der angesehenen „Vocalissimo“-Konzertreihe zu debütieren.

Mehrere Live-DVDs belegen die hohe Qualität von Kristīne Opolais’ künstlerischem Schaffen, so z. B. ihre Darstellung der Polina in Prokofjews „Der Spieler“ unter Daniel Barenboim an der Deutschen Staatsoper Berlin, die im Juli 2011 erschienene „Rusalka“ der Bayerischen Staatsoper München, die in der letzten Saison erschien und von der Presse hochgelobt wurde, sowie eine DVD in Folge einer Produktion am Palau de les Arts ‘Reina Sofia’ Valencia mit Tschaikowskys „Eugen Onegin“. Eine CD-Produktion von Puccinis „Suor Angelica“ mit dem WDR Sinfonieorchester Köln wird in Kürze bei Orfeo International veröffentlicht.

Kristīne Opolais war von 2003 bis 2007 Ensemblemitglied an der Lettischen Nationaloper in Riga. Die Künstlerin ist Preisträgerin des Paul Sakss Singers’ Award 2004. 2005 gewann sie den lettischen Theaterpreis „Beste Opernkünstlerin“ sowie den Lettischen Kulturstiftungspreis. Für ihre Darstellung der Lisa in "Pique Dame" wurde sie 2006 und 2007 mit dem Großen Lettischen Musikpreis geehrt.

Kristīne Opolais wurde 1979 in Lettland geboren. Sie studierte Gesang an der Lettischen Musikakademie und bei Margreet Honig in Amsterdam.

SAISON 2012/2013

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