SopranKristine Opolais
© Marco BorggreveKünstler
4 / 6

Biografie

Kristine Opolais ist eine der gefragtesten Soprane der internationalen Bühne, mit regelmäßigen Auftritten an der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, am Teatro alla Scala und am Royal Opera House Covent Garden. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Antonio Pappano, Daniel Harding, Louis Langrée, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Marco Armiliato, Marc Minkowski, Fabio Luisi, Kirill Petrenko und Kazushi Ono zusammen.

In der Saison 2014/2015 führt Kristine Opolais ihre bemerkenswerte Zusammenarbeit mit der Metropolitan Opera New York mit mehreren Aufführungen von „La bohème" fort. Im April 2014, schrieb sie mit zwei Rollendebüts innerhalb von 18 Stunden Geschichte an der Metropolitan Opera: Nach ihrem gefeierten Auftritt in „Madame Butterfly" sprang sie am Folgetag in der Matineevorstellung von „La bohème" ein – inklusive Liveübertragung in mehrere Kinosäle weltweit. Die Aufführung nicht nur vom internationalen Publikum gefeiert, sondern erhielt auch begeisterte Kritiken. Ihre Wiederaufnahme von „Mimì" erfolgt im November 2014 und Januar 2015. An der Bayerischen Staatsoper wird Kristine Opolais weiterhin in der Rolle der Vitellia der Neuproduktion von „La Clemenza di Tito" zu hören sein, ebenso wie in „Madame Butterfly" im Februar 2015. Darüber hinaus tritt sie in dieser Saison wieder als „Rusalka" an der Wiener Staatsoper und als Cio-Cio San am Royal Opera House Covent Garden auf, mit der sie 2010/2011 ihr dortiges beeindruckendes Debüt gab.


Die Konzerthöhepunkte der letzten Saisons waren ihre Auftritte bei den Salzburger Festspielen, dem Tanglewood Festival, den BBC Proms, sowie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundsfunks, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg und der Filarmonica della Scala. In 2014/2015 stehen unter anderem die Saisoneröffnung des Boston Symphony Orchestra an der Seite von Jonas Kaufmann sowie ihr Debüt mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra beim Nobelpreis- Konzert auf der Agenda.

Mehrere Live-DVDs belegen die hohe Qualität von Kristine Opolais’ künstlerischem Schaffen, so z.B. ihre Darstellung der Polina in Prokofjews „Der Spieler" unter Daniel Barenboim an der Deutschen Staatsoper Berlin, die von der Kritik hoch gelobte „Rusalka" der Bayerischen Staatsoper München, Donna Elvira in „Don Giovanni" in Aix-en-Provence sowie „Eugen Onegin" am Palau de les Arts ‚Reina Sofia’ Valencia. Die bei Orfeo International erschienene CD-Produktion von Puccinis „Suor Angelica" mit dem WDR Sinfonieorchester Köln wurde für einen BBC Music Magazine Award nominiert. Ihre neueste Veröffentlichung ist die „Simon Boccanegra"-Aufnahme mit den Wiener Symphonikern (bei Decca) .

Kristine Opolais war von 2003 bis 2007 Ensemblemitglied an der Lettischen Nationaloper in Riga. Die Künstlerin ist Preisträgerin des Paul Sakss Singers’ Award 2004. 2005 gewann sie den lettischen Theaterpreis „Beste Opernkünstlerin" sowie den Lettischen Kulturstiftungspreis. Für ihre Darstellung der Lisa in „Pique Dame" wurde sie 2006 und 2007 mit dem Großen Lettischen Musikpreis geehrt. Kristine Opolais wurde 1979 in Lettland geboren. Sie studierte Gesang an der Lettischen Musikakademie und bei Margreet Honig in Amsterdam.

SAISON 2014/2015

Zurück

Diskografie

Verdi: Simon BoccanegraIn Verdis Jubiläumsjahr präsentiert Decca die Operngesamtaufnahme seiner Oper "Simon Boccanegra" mit hochrangiger Besetzung: Thomas Hampson singt die Titelpartie, Joseph Calleja ...Okt. 2013, Decca, CD, Verfügbar bei: Amazon
Puccini: Suor AngelicaAndris Nelsons dirigiert das WDR Rundfunkorchester und das WDR Sinfonieorchester Köln. Kritistine Opolais singt Puccinis Suor Angelica, Lioba Braun die Rolle der Fürstin.Aug. 2012, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon