SopranKristīne Opolais
© Marco BorggreveKünstler
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Biografie

Kristīne Opolais ist gern gesehener Gast an der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, am Teatro alla Scala und am Royal Opera House Covent Garden. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Antonio Pappano, Daniel Harding, Louis Langrée, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda und Kazushi Ono zusammen.

In dieser Spielzeit kehrt Kristīne Opolais für die Wiederaufnahme von „Rusalka“ an die Bayerische Staatsoper zurück, wo sie 2011 ihr viel umjubeltes Debüt gab und über Nacht zum Star wurde. Darüberhinaus wird sie in „La Clemenza di Tito“ und „Eugen Onegin“ in München auftreten. Sie wird weiterhin an der Metropolitan Opera New York mit Aufführungen von „Madama Butterfly“ zu hören sein und wieder am Royal Opera House Covent Garden mit der Titelrolle in der Neuproduktion von „Manon Lescaut“ auftreten – Liveübertragung in mehrere Kinosäle inklusive. Außerdem gastiert sie erneut beim Opernhaus Zürich – diesmal in der Titelrolle der „Jenufa“ – und debütiert an der Hamburgischen Staatsoper mit ihrem Rollendebut als Desdemona in „Otello“.


Die Höhepunkte der letzten Saisons waren ihre Auftritte bei den Salzburger Festspielen, mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester Köln und den Wiener Symphonikern. Sie beginnt die Spielzeit 2013/14 mit Debütauftritten beim Tanglewood Festival mit dem Boston Symphony Orchestra und bei den BBC Proms mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Des Weiteren eröffnet sie die CBSO-Hauptsaison in Birmingham und tourt mit ihnen durch Deutschland und die Schweiz. Sie folgt einer Wiedereinladung des Tonhalle Orchester Zürich und debütiert mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg und – als Teil der Herbsttournee – mit der Filarmonica della Scala.

Mehrere Live-DVDs belegen die hohe Qualität von Kristīne Opolais’ künstlerischem Schaffen, so z.B. ihre Darstellung der Polina in Prokofjews „Der Spieler“ unter Daniel Barenboim an der Deutschen Staatsoper Berlin, die von der Kritik hoch gelobte „Rusalka“ der Bayerischen Staatsoper München, sowie eine DVD in Folge einer Produktion am Palau de les Arts ‚Reina Sofia’ Valencia mit Tschaikowskys „Eugen Onegin“. Letztes Jahr legte sie bei Orfeo International eine CD-Produktion von Puccinis „Suor Angelica“ mit dem WDR Sinfonieorchester Köln vor. Ihre nächste Veröffentlichung wird eine „Simon Boccanegra“-Aufnahme mit den Wiener Symphonikern bei Decca sein.

Kristīne Opolais war von 2003 bis 2007 Ensemblemitglied an der Lettischen Nationaloper in Riga. Die Künstlerin ist Preisträgerin des Paul Sakss Singers’ Award 2004. 2005 gewann sie den lettischen Theaterpreis „Beste Opernkünstlerin“ sowie den Lettischen Kulturstiftungspreis. Für ihre Darstellung der Lisa in „Pique Dame“ wurde sie 2006 und 2007 mit dem Großen Lettischen Musikpreis geehrt.

Kristīne Opolais wurde 1979 in Lettland geboren. Sie studierte Gesang an der Lettischen Musikakademie und bei Margreet Honig in Amsterdam.

SAISON 2013/2014

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Diskografie

Puccini: Suor AngelicaAndris Nelsons dirigiert das WDR Rundfunkorchester und das WDR Sinfonieorchester Köln. Kritistine Opolais singt Puccinis Suor Angelica, Lioba Braun die Rolle der Fürstin.Aug. 2012, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon