„Voller Musik vom Scheitel bis zur Sohle“
Thüringer LandeszeitungBiografie
Kazuki Yamada tritt mit Beginn dieser Saison seine Position als Principal Guest Conductor des Orchestre de la Suisse Romande an. Die Ernennung erfolgte nur wenige Wochen nach seinem sensationellen Debüt beim Orchester im Juni 2010, eines seiner ersten Auftritte in Europa. Im September 2009 gewann Kazuki Yamada den 51. Internationalen Wettbewerb für Junge Dirigenten in Besançon. Neben dem Grand Prix der Jury wurde er auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
In dieser Saison gibt Kazuki Yamada seine Debüts beim WDR Sinfonieorchester Köln und den Essener Philharmonikern, sowie beim Philharmonia Orchestra London, Royal Stockholm Philharmonic, Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Philharmonischen Orchester Turku in Finnland, Göteborgs Symphoniker und dem Orquestra Sinfonica de Castilla y Leon.
Zu den Orchestern mit denen Kazuki Yamada arbeitet gehören das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Dresdner Philharmonie, Staatskapelle Weimar, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, sowie das Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, BBC Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Tschechische Philharmonie, Malmö Symphonie Orchester und St. Petersburger Philharmoniker.
In Japan hält Kazuki Yamada die Position des Associate Conductor beim NHK Symphony Orchestra. Regelmäßig arbeitet er mit Japan Philharmonic Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra und den Philharmonischen Orchestern aus Kanagawa, Nagoya und Sendai. Im März 2010 sprang er beim Ensemble Orchestral Kanazawa für den erkrankten Seiji Ozawa ein. Das Konzert mit Werken von Schönberg und Mozart war ein großer Erfolg und Yamada wurde nachfolgend zum „Music Partner“ des Orchesters ernannt. Im August 2010 leitete er erstmals, ebenfalls auf Empfehlung Ozawas, das Saito-Kinen Orchestra. Seine Leidenschaft für Chormusik führte ihn 2005 als Conductor in Residence zum Tokyo Philharmonic Chorus. Zeugnis dieser nach wie vor andauernden Zusammenarbeit sind vier CDs, veröffentlicht bei Fontec Inc.
Beethoven, Schumann, Brahms, Tschaikowsky, Borodin sowie französische Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts liegen ihm besonders am Herzen. Zu den Solisten, mit denen er arbeitet, gehören Emmanuel Ax, Lisa Batiashvili, Boris Berezovsky, Leon Fleisher, Håkan Hardenberger, Nobuko Imai, Daniel Müller-Schott, Vadim Repin, Fazil Say, Baiba Skride und Jean-Yves Thibaudet.
Kazuki Yamada wurde 1979 in Kanagawa geboren und lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er studierte Dirigieren an der Tokyo National University of Fine Arts & Music. Noch während seiner Ausbildung gründete er die Yokohama Sinfonietta, ein Ensemble, dessen musikalischer Leiter er bis heute ist. Zum Abschluss seines Studiums wurde er 2001 mit dem Ataka-Preis ausgezeichnet. 2002 arbeitete er mit Gerhard Markson am Mozarteum Salzburg. 2011 erhielt er mit dem Idemitsu Music Prize die bedeutendste Auszeichnung für junge Künstler in Japan.
SAISON 2012/2013
Zitate
„Young conductor Kazuki Yamada inspired vibrant expression from various soloists: violin, bassoon, cor anglais – never getting in the way of the music; controlling long tutti crescendos perfectly.“
The Birmingham Post, Maggie Coton, 18.05.12„Voller Musik vomScheitel bis zur Sohle steckt der junge Mann. Mit unaufgeregt klaren Gestenscheint er jeden Musiker persönlich anzusprechen, formt er den geschlossenenGesamtklang, zieht er Steigerungen über viele Takte bis zum schwingenden Höhepunkt oder singt aus vollem Herzen vor sich hin. Gespannte Gelassenheit istoffenbar sein Credo - animierend für Herz und Seele.“
Thüringer Landeszeitung, Hans-Jürgen Thiers, 27.02.12„Yamadas Dirigierstil ist [...] geschmeidig und unprätentiös. Jederzeit macht Yamada das Metrum spürbar und hält die Musik in Bewegung, ohne das Orchester zutreiben. Seine dramaturgischen Möglichkeiten hat er perfekt unter Kontrolle, kein Quentchen Pulver wird zu früh verschossen [...].“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Joachim Wormsbächer, 13.12.11„It was well-known that Yamada exudes a particularly strong presence at the stand, made up of precision, readability and efficiency of movement as much as contact established with the musicians in a connection of absolute trust. Under these conditions, beneath his baton, the music can't help but attain an exceptional radiance.“
Les Dernières Nouvelles d’Alsace, Marc Munch, 22.11.11„Clarity, elegance, versatility, fluidity, sense of structure: the new Principal Guest Conductor of the Orchestre de Suisse Romande holds all the winning cards [...].“
Geneva Tribune, Sylvie Bonier, 3.11.11


