Violine Hyeyoon Park
© Benjamin EalovegaKünstler

„Es gibt Sieger, und es gibt künftige Stars.“

Münchner Merkur
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Biografie

Auf der Konzertbühne vereint Hyeyoon Park Integrität mit Eleganz, Fokus mit Elan, alles, was sie zu einer Künstlerin wahren Stils und Virtuosität macht. 2012 brachte Hyeyoon der London Music Master Award zu den renommiertesten Konzerthäusern im UK. Außerdem bot ihr diese Auszeichnung eine Plattform, um ihre Musik und Auftritte in viele benachteiligte Regionen in Londoner Schulen zu bringen. Zuvor, im Jahr 2011, erhielt sie den Borletti-Buitoni Trust Award und sie ist die jüngste Hauptpreisgewinnerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD.

Die Konzertkarriere von Hyeyoon Park begann im Alter von neun Jahren mit ihrem Debüt beim Seoul Philharmonic Orchestra. Seitdem spielte sie bereits mit vielen namhaften Klangkörpern, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Wiener Kammerorchester, Montréal Symphony, Sinfonieorchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg und NHK sowie Yomiuri Nippon Symphony Tokio. Höhepunkte der vergangenen Saison 2014/15 waren Debüts in Italien und in Schweden beim Malmö Symphony Orchestra, bei der Hong Kong Sinfonietta und der Northern Sinfonia Newcastle.


 

In der Saison 2016/17 tritt Hyeyoon mit dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Olari Elts, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig und Kristjan Järvi und dem Trondheim Symphony Orchestra unter Krzysztof Urbański international auf. Sie spielt mit dem Neuen Philharmonieorchester Japan unter der Leitung von Clemens Schuldt und mit dem Milton Keynes City Orchestra und Damian Iorio. Im Sommer 2016 führte Hyeyoon Park ein Ensemble bestehend aus Konservatoriumsstudenten zu Konzerten beim Hindsgavl und Tivoli Festival in Dänemark an.

Als begeisterte Kammermusikerin ist Hyeyoon Park bei namhaften Festivals und Konzertreihen zu Gast: London Wigmore Hall, Schleswig-Holstein Musik-Festival, Rheingau Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Musical Olympus St. Petersburg und Les Violons de la Paix. Beim Newbury Spring Festival brachte sie erst jüngst mit dem Pianist Huw Watkins die Uraufführung einer Sonate von Mark Bowden zu Gehör und wurde umgehend wieder eingeladen. Zu ihren Kammermusikpartner zählen Gidon Kremer, Andras Schiff, Yuri Bashmet, Lars Vogt, Daniel Hope, Alban Gerhardt, Antje Weithaas, Jan Vogler und Florian Uhlig. Mit dem hochgelobten jungen britischen Pianisten Benjamin Grosvenor spielt sie in dieser Saison in St. Denis/Paris, Dundee, York und Harrogate.

Sie ist 1992 in Seoul geboren und studierte am Junior College der Korea National University of Arts und an der University of Cincinnati bei ihrem Lehrer Piotr Milewski. Ab 2006 studierte Hyeyoon bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und ab 2010 bei Christian Tetzlaff als „Junge Solistin“ an der Kronberg Academy, an der sie 2016 ihren Master abschloss. Die Studien wurden durch ihr Nikolas-Gruber Stipendium finanziert. Sie hat außerdem beim Marlboro Festival auf Einladung von Mitsuko Uchida in den USA mitgewirkt und gespielt.

Hyeyoon Park spielt eine Violine des deutschen Geigenbauers Stefan Peter Greiner.

SAISON 2016/2017

Zitate

„[...] wenn man es so hingebungsvoll und souverän ausphrasiert wie die zauberhafte Hyeyoon Park. Park verfügt über etwas einzigartig Kostbares, das ihren Geigenton unvergleichlich charakterisiert: natürliche Süße. Hinzu kommen bestechende Intonation, blitzende Virtuosität und ausgeprägter Sinn für strukturierende Gestaltung [...]“

Süddeutsche Zeitung 17. November 2014, Harald Eggebrecht

„Und das mit wunderbar kraftvollem Griff, einer Innigkeit, die die Komposition ins Erhabene steigerte, einer wunderbaren Eleganz des Spiels.“

Emder Zeitung, 08. August 2014

„Energisch, dabei feinsinnig ist Parks Spiel. Anspruchsvolle, wohlklingende Doppelgriffe, aufregende Läufe und fein zuselierte romantisch anmutende Phrasen gelingen perfekt. Park versteht es, die der Komposition inneliegenden breit gefächerten Emotionen darzustellen. Mit ihrem kraftvollen Spiel, selbst in den leisen Passagen sehr präsent, lässt sie das Gotteshaus festlich strahlen.“

Ostfriesischer Kurier, 08. August 2014

„Als Solistin im Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy exzellierte die 20 Jahre alte Koreanerin mit einer auf die Innenseite des Werkes weisenden Auseinandersetzung. Als Genuss sui generis erwies sich ihre wie beiläufig makellose Modellierung feinster Details. Die spezifische Noblesse des Konzertes konnte sich wunderbar entfalten.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Benedikt Stegemann, 16.04.12

„Es ist schwer zu entscheiden, was man mehr bewundern sollte, ihre überlegene Finger- und Bogentechnik oder ihre variable Tongebung, die von beseeltem Ausdruck bis zu energischem, raumfüllenden Forte reichte.“

Coburg, 15. Mai 2013

„Beim sanften Paukenbeginn mochte man sich an Ludwig van Beethovens ähnlich anhebendes Violinkonzert erinnert fühlen, ihren solistischen Part legte Hyeyoon Park, die bei Christian Tetzlaff an der Kronberg Academy studiert, spannungsvoll vermittelnd aus. Spanisches und Kriegerisches, Hymnisches und Intrikates: Mit ihrer exzellenten Technik und ihrem so schwerelosen Ton changierte sie perfekt zwischen diesen Facetten des 1940 vollendeten, zehn Jahre später von Britten überarbeiteten Konzerts. Auf den wunderbar offen ausschwebenden Schluss-Triller ließ sie im Samstagskonzert noch eine dämonische Zugabe folgen, „Obsession“, den ersten Satz aus der zweiten Solo-Sonate des belgischen Geigenvirtuosen Eugène Ysaÿe.“

Mainzer Allgemeine Zeitung, 22.04.2014 von Axel Zibulski

„­Der Höhe­punkt des Abends war ohne Zwei­fel das Vio­lin­kon­zert e-Moll von Fe­lix Men­dels­sohn Bar­tholdy. Die erst 21-jäh­rige Süd­ko­rea­ne­rin Hyeyoon Park spielte keine see­len­lo­sen Töne her­un­ter, son­dern lebte die Mu­sik. Tech­nisch bril­lant be­ein­druckte sie mit ei­nem un­glaub­lich in­ten­si­ven und vir­tuo­sen Spiel. Die junge Künst­le­rin, die be­reits im Al­ter von 4 Jah­ren mit dem Gei­gen­spiel be­gann, formte die Mu­sik mit all den Klang­mög­lich­kei­ten ih­rer Vio­li­ne. Sie tat dies mit ei­ner so großen Ü­ber­zeu­gung, dass ihre Aus­drucks­weise für den Mo­ment des Hörens, die ein­zig Rich­tige war. Ge­nau an die­sem Punkt, für das fan­tas­ti­sche So­lo, war das Zu­sam­men­spiel mit dem Or­che­s­ter von großer Be­deu­tung. Es war eine un­mit­tel­bare Er­fah­rung, die Kor­re­spon­denz zwi­schen So­lis­tin und Or­che­s­ter zu be­ob­ach­ten“

LIPPE aktuell, 14. Juni 2014

„und anmutig erklang Parks Spiel. Unaufdringlich virtuos gestaltete Park den mit allerlei technischer Würze versehenen Allegretto-Teil. Leicht und tänzerisch formt sie dabei das Landlerthema, das schließlich eine Kärntner Volksweise mündet.“

Landshuter Zeitung, 01. Juli 2014

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Diskografie

Korngold ViolinkonzertDas Violinkonzert von Korngold mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Lawrence Renes. Livemitschnitt vom Preisträgerkonzert des ARD Wettbewerbs München 2009.Jun. 2010, BR Klassik, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon