ViolineHyeyoon Park
© Giorgia BertazziKünstler

„Es gibt Sieger, und es gibt künftige Stars.“

Münchner Merkur
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Biografie

Die 20-jährige Südkoreanerin Hyeyoon Park ist eines der vielversprechendsten Violintalente ihrer Generation. Soeben wurde sie mit dem London Music Masters Award 2012-2015 ausgezeichnet. 2011 erhielt sie den Borletti-Buitoni Trust Award. 2009, also mit 17 Jahren, gewann sie den 1. Preis beim 58. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und ging damit als bisher jüngste Preisträgerin in die Geschichte des Wettbewerbs ein.

 

Im Alter von neun Jahren debütierte sie mit dem Seoul Philharmonic Orchester. Seitdem spielte sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr Sinfonieorchester Frankfurt, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Wiener Kammerorchester, dem Sinfonieorchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg und dem NHK Symphony Orchestra Tokyo. Im Frühjahr 2010 begleitete sie das RSO Stuttgart des SWR unter Sir Roger Norrington auf einer Japan-Tournee.

 


 

Höhepunkte der kommenden Spielzeiten sind ihre Debüts beim Montreal Symphony Orchestra und beim Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Sie spielt u. a. Konzerte mit dem RSO Stuttgart des SWR, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. Neben zahlreichen Rezitalen in Deutschland und Japan debütiert sie in der Londoner Wigmore Hall und in der Tonhalle Zürich.

 

Auf persönliche Einladung von Mitsuko Uchida ist Hyeyoon Park 2013 erstmals zu Gast beim Marlboro Music Festival. Mit Rezitalen und Kammermusikprojekten tritt sie regelmäßig bei den großen europäischen Musikfestivals auf, so beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival Les Violons de la Paix und bei Musical Olympus in St. Petersburg. Sie hat mit Gidon Kremer, András Schiff, Yuri Bashmet, Daniel Hope, Lars Vogt, Alban Gerhardt und Jan Vogler zusammen musiziert.

 

Zahlreiche nationale und internationale Preise belegen ihr außergewöhnliches Talent. Im Alter von sechs Jahren gewann sie den Grand Prix beim Hankookilbo Wettbewerb in Südkorea. 2007 wurde sie beim 5. Internationalen Louis Spohr Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Kronberg Academy erkannte ihr 2009 den Prinz-von-Hessen-Preis zu.

 

Hyeyoon Park erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit vier Jahren und wurde bereits zwei Jahre später als Jungstudentin an der "Korean National University of Arts" aufgenommen. Ab 2003 studierte sie bei Piotr Milewski in Cincinnati/USA. Im Alter von vierzehn Jahren wechselte sie an die Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" zu Antje Weithaas. Seit Oktober 2010 studiert sie als Junger Solist an der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff. Das Studium wird ermöglicht durch das Nikolas-Gruber-Stipendium. Meisterkurse absolvierte sie u.a. bei Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Zakhar Bron und Thomas Brandis.

 

Als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Hyeyoon Park seit März 2008 eine Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1781, aus dem Besitz der Stiftung.

 

 

SAISON 2012/2013

Zitate

„Als Solistin im Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy exzellierte die 20 Jahre alte Koreanerin mit einer auf die Innenseite des Werkes weisenden Auseinandersetzung. Als Genuss sui generis erwies sich ihre wie beiläufig makellose Modellierung feinster Details. Die spezifische Noblesse des Konzertes konnte sich wunderbar entfalten.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Benedikt Stegemann, 16.04.12

„Als die Geigerin Hyeyoon Park in der Carmen-Fantasie von Pablo de Sarasate ein virtuoses Feuer sondergleichen entfachte, glaubte man fast einen Anstieg der Raumtemperatur zu spüren. Bei der 19-jährigen Koreanerin begeistern die Sinnlichkeit und Leidenschaft des Musizierens.“

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, Georg Pepl, 2.11.11

„Während Hyeyoon Park Jean Sibelius’ Violinkonzert in d-Moll so fantastisch autark, von jeglichem Ballast gereinigt darbietet, dass man tatsächlich das Gefühl hat, der nackten Musik zu begegnen […].“

Der Tagesspiegel, Daniel Wixforth, 21.09.11

„Die 17-jährige Koreanerin überstrahlt die 58. Ausgabe des ARD-Musikwettbewerbs in München. […] Wenn nicht alles täuscht, wurde hier ein neuer Superstar entdeckt. So, wie sie das Violinkonzert von Korngold ‚veredelte’, mit herrlich süffigem Ton und einer hinreißend selbstverständlichen Technik, hat sie schon heute keine Konkurrenz zu fürchten.“

Die Abendzeitung, Volker Boser, 21.09.09

„Es gibt Sieger, und es gibt künftige Stars. Zu Letzteren zählt Hyeyoon Park, die Entdeckung des diesjährigen ARD-Wettbewerbs […].“

Münchner Merkur, Markus Thiel, 21.09.09

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Diskografie

Korngold ViolinkonzertDas Violinkonzert von Korngold mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Lawrence Renes. Livemitschnitt vom Preisträgerkonzert des ARD Wettbewerbs München 2009.Jun. 2010, BR Klassik, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon