DirigentFrancesco Angelico
© Giancarlo PradelliKünstler

„Das ganze Orchester spielte mit mitreißender Freude“

Tiroler Tageszeitung
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Biografie

Wie kein anderer verkörpert Francesco Angelico die junge italienische Dirigentengeneration und erobert derzeit gleichsam die internationale Konzert- und Opernwelt. Mit Beginn der Saison 13/14 wird Francesco Angelico Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters und leitet in dieser Funktion zudem auch zwei Neueinstudierungen pro Saison am Landestheater Innsbruck

Nach Debüts bei Orchestern wie dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, Wroclaw Philharmonic oder der Sinfonia Varsovia in der vergangenen Saison ist Francesco Angelico 2012/13 erstmals zu Gast beim Tonhalle Orchester Zürich, Trondheim Symphony Orchestra, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Staatsorchester Wiesbaden, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen oder der Badischen Staatskapelle Karlsruhe.


 

Dabei arbeitete und arbeitet er mit Solisten wie Louis Lortie, dem Trio Wanderer, Sergey Krylov, Viviane Hagner, Alina Pogostkina, Radovan Vlatkovic, Xavier de Maistre, Emmanuel Ceysson oder István Várdai zusammen.

Nach seinem großen Erfolg mit Donizettis „Maria Stuarda“ in konzertanter Aufführung am Landestheater Innsbruck 2012 wird er 2013 mit einer Neuproduktion von Henzes „Elegie für junge Liebende“ seinen Einstand an der Bayerischen Staatsoper geben. Regelmäßiger Gast ist Francesco Angelico auch an der Mailänder Accademia Teatro Alla Scala, wo er im Februar 2013 Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ in einer Inszenierung von Daniele Abbado leiten wird.

Francesco Angelico nahm an Meisterkursen bei Carlo Maria Giulini und Herbert Blomstedt, außerdem bei Jorma Panula in Moskau, Amsterdam und Kuopio, sowie bei Zoltán Peskó im Rahmen des „Bartok Festivals“ in Szombathely teil.

Nachdem Francesco Angelico 2001 sein Studium im Fach Violoncello am Konservatorium in Modena absolviert hatte, begann er 2003 sein Dirigierstudium bei Giorgio Bernasconi an der Musikhochschule Lugano, das er 2006 abschloss. In dieser Zeit war er als Assistent von Bernasconi im Rahmen der Konzertreihe für zeitgenössische Musik „900 Passato e presente“ des Schweizer Rundfunks in Lugano tätig. Mit dem Gewinn des 2. Preises beim Malko Wettbewerb machte er 2009 erstmals international von sich reden. 2011 gewann Francesco Angelico den Deutschen Dirigentenpreis.

Beginnend mit dem Wintersemester 2012/13 hat Francesco Angelico einen Lehrauftrag für Dirigieren an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover inne.

Francesco Angelico wurde 1977 in Caltagirone, Sizilien, geboren.

SAISON 2012/2013

Zitate

„"Der gebürtige Sizilianer, der vor zwei Jahren den Deutschen Dirigentenpreis gewann, beflügelte das Hessischer Staatsorchester und begeisterte das Publikum des 6. Sinfoniekonzerts. (…) Man darf sehr gespannt die weitere Karriere des jungen italienischen Dirigenten verfolgen."“

Wiesbadener Kurier, 15.03.2013, Axel Zibulski

„"Das ganze Orchester spielte mit mitreißender Freude und wunderbaren Soli: Grandios!"“

Tiroler Tageszeitung, 22.4.12

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