„Full marks to Dima Slobodeniouk for putting all this music across with such power, intelligence and refinement.“
BBC Music MagazineBiografie
In Russland aufgewachsen, erhielt Dima Slobodeniouk seine musikalische Ausbildung in Finnland, seiner heutigen Heimat. Die Fähigkeit, die musikalischen Traditionen und den Ausdruck beider Länder zu vereinen, macht ihn zu einem der interessantesten Repräsentanten der jungen Dirigentengeneration.
Im Februar 2013 wurde Dima Slobodeniouk zum Chefdirigenten des Orquesta Sinfónica de Galicia ab der Saison 13/14 ernannt.
Nach Debüts u. a. beim NDR Sinfonieorchester Hamburg und dem Radio-Sinfonieorchester des SWR Stuttgart in der vergangenen Spielzeit prägen zahlreiche neue Begegnungen wie auch viele Wiedereinladungen Dima Slobodeniouks Saison 2012/13. Erstmals arbeitet er mit dem Philharmonia Orchestra, Royal Scottish National Orchestra, den Symphonikern in Oslo und Bergen, dem Orchestre National de Belgique und in Deutschland unter anderem mit den Bremer Philharmonikern und dem Beethovenorchester Bonn zusammen. Bereits zum dritten Mal kehrt er zum Luzerner Sinfonieorchester zurück und freut sich auf Wiedersehen mit dem RAI Turin, den Orchestre Philharmoniqe de Monte Carlo und Strasbourg, Netherlands Radio Orchestra und dem Ulster Orchestra.
Zu den Solisten, mit denen er zusammenarbeitet, zählen Künstler wie Baiba Skride, Gil Shaham, Vilde Frang, Patricia Kopatchinskaja, Arabella Steinbacher, Tabea Zimmermann, Kari Kriikku, Katia Buniatishvilli, Daniel Müller-Schott, Jean-Guihen Queryas, Nikolai Demidenko, Dennis Matsuev, Rudolf Buchbinder, Lise de la Salle, Håkan Hardenberger und Kristine Opolais.
Der junge Dirigent wird zunehmend für seine Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten geschätzt. Als künstlerischer Leiter des alle zwei Jahre stattfindenden Korsholm Musikfestivals hat sich Slobodeniouk 2009 vor allem dem Werk des jungen Komponisten Sebastian Fagerlund gewidmet. Slobodeniouk hat seine Werke mit dem Gothenburg Symphony Orchestra für das Label BIS eingespielt, die CD wurde im Frühjahr 2011 veröffentlicht. Slobodeniouk leitet als Gast das Avanti! chamber orchestra in zahlreichen Konzerten, so auch beim Summer Sounds Festival 2009, wo Werke von Jukka Tiensuu, Kirmo Lintinen, Markus Fagerrud und Jaako Kuusisto auf dem Programm standen.
Geboren in Moskau, studierte Slobodeniouk von 1980-1989 Violine an der Zentralen Musikschule bei Z. Gilels und J. Chugajev. Er setzte sein Studium anschließend am Konservatorium Moskau, am Konservatorium Mittelfinnland sowie an der Sibelius Akademie fort.
1994 nahm er zudem das Dirigierstudium auf und erhielt 1996-1998 Unterricht von Atso Almila. Er vertiefte sein Studium an der Sibelius Akademie bei Leif Segerstam, Jorma Panula und studierte bei Ilja Musinin und Esa-Pekka Salonen. 2001 schloss er sein Studium an der Sibelius Akademie mit Auszeichnung ab. Von 2005 bis 2006 war Dima Slobodeniouk Chefdirigent des Oulu Symphony Orchestra.
SAISON 2012/2013
Zitate
„Dima Slobodeniouk sculpts and paints the mood of this tormented and passionate passage, with precise but varied gestures. Intensely expressive, he never makes the same movements even when revisiting ideas, he spurs on a rhythm and timing in the musicians which is exemplary, submerging them endlessly into the discourse.“
Classiqueinfo.com, Christian Lorandin, 11.05.12„Slobodeniouk was wonderfully followed by the Orchestra, and he illuminated all the possible colours of the score, all the sharp rhythms, and all the woodwinds’ solo; it was a difficult task to bring such warmth and vitality into this often heavy concerto.“
La Stampa, Giorgio Pestelli, 10.11„Full marks to clarinettist Christopher Sunqvist, the Gothenberg Symphony and Dima Slobodeniouk for putting all this music across with such power, intelligence and refinement.“
BBC Music Magazine, Stephen Johnson, 9.11„Slobodeniouk gave it a performance to relish. The waltz movement was brisk, nuanced and charming. The sweet, heartfelt Elegie began and ended with a softness palpable as down on a bird’s wing.“
musicincinnati.org, 2.10





