TenorDaniel Behle
Daniel Behle © Nancy Horowitz, Martin WeinknechtKünstler

„Den Tenor Daniel Behle kann man schon jetzt […] zu den Großen seines Fachs zählen.“

Opernwelt
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Biografie

Daniel Behle ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre und in Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von barocken Meisterwerken über klassisches und romantisches Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Nach seinem umjubelten Rollendebüt als Matteo in Strauss‘ „Arabella“ bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann wurde Daniel Behle für die Bayreuther Festspiele 2017 als David für eine Neuproduktion „Die Meistersinger von Nürnberg“ engagiert. Zuvor gibt er im Herbst 2016 als Ferrando in „Così fan tutte“ sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden unter der Leitung von Semyon Bychkov.

Konzerte singt Daniel Behle u.a. mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem DSO Berlin, der Tschechischen Philharmonie, den Hamburger Symphonikern und der Bachakademie Stuttgart. Er arbeitet dabei mit Dirigenten wie Stefan Asbury, Jiří Bělohlávek, Christoph Eschenbach, James Gaffigan, Marek Janowski, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Jérémie Rohrer, Jeffrey Tate, Hans-Christoph Rademann und Christian Thielemann.


 

Höhepunkte der Saison 2016/17 umfassen Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung von Thomas Hengelbrock (Bach „Weihnachtsoratorium“ und Loge in konzeranten Aufführungen von Wagners „Rheingold“), u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg und bei den Festspielen Baden-Baden. Außerdem debütiert er bei Santa Cecilia Rom (Mendelssohn „Lobgesang“ mit Pablo Heras-Casado), bei den Wiener Symphonikern („Johannespassion“ mit Philippe Jordan) und beim Gewandhausorchester Leipzig (Haydn „Jahreszeiten“ mit Trevor Pinnock). Im Dezember 2017 singt Daniel Behle erstmals bei den Berliner Philharmonikern („Missa solemnis“ mit Christian Thielemann).

Als Liedsänger begeistert Daniel Behle Publikum und Presse u.a. bei den Schwetzinger Festspielen, der Schubertiade, im Prinzregententheater München, in der Kölner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, dem Beethovenhaus Bonn, der Wigmore Hall London und beim Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenkirchen.

Auch als Komponist macht der vielseitige Künstler von sich reden: Seine Bearbeitung von Schuberts „Winterreise“ für Tenor und Klaviertrio erschien 2014 bei Sony Classical und wurde bereits in der Schweiz, in Großbritannien und Deutschland erfolgreich aufgeführt. Im Januar 2017 folgt die Holland-Premiere im Concertgebouw Amsterdam. Mit seinem neuesten Projekt für Tenor und Klaviertrio „Mein Hamburg“ setzt Daniel Behle seiner Heimatstadt ein musikalisches Denkmal.

Für die Darstellung des Bösewichts Artabano in der Einspielung von Vincis „Artaserse“ erhielt Daniel Behle 2014 eine Grammy Nominierung. Seine Lied Einspielungen und Solo CDs u.a. „Die schöne Müllerin“, „Dichterliebe“, Strauss Lieder und Bach finden hervorragendes Echo in der Fachpresse. 2014 erschien sein erstes Album bei Decca (Gluck Arien mit Armonia Atenea).

SAISON 2016/2017

Zitate

„Mit seiner neuen CD stellt sich Daniel Behle zum ersten Mal als Sänger und als Komponist vor: „Mein Hamburg“ ist in jeder Hinsicht herrlich aus der Art geschlagen: Ein Wurf! Ein Knüller! Ein Juwel!“

Eleonore Büning, SWR.de, 20.10.2016

„„Mein Hamburg“ nennt der Hamburger Jung Daniel Behle […] sein neustes Kabinettstückchen […]. Ein intelligenter musikalischer Spaß.“

Hans-Jürgen Fink, Kultur-Magazin Hamburg, 18.10.2016

„in Ferrandos glühender Arie „Un’aura amorosa“, bei der Daniel Behle mit dem zartesten Pianissimo berührt“

Gina Thomas, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2016

„ein Tenor von unermüdlicher Gestaltungskraft und prägnanter Textausdeutung, eine führende Figur im deutschen Fach.“

Uwe Mitsching, Nürnberger Nachrichten, 29.07.2016

„Sänger-Gipfeltreffen bei den Gluck-Festspielen: […] in Neumarkt gibt Daniel Behle einen nachhaltig-überzeugenden Eindruck vom neuen romantischen Tenortyp und davon, wie Schubert ihn weiterentwickelt hat – beide Konzerte waren Edelsteine im Festspielprogramm“

Uwe Mitsching, Bayerische Staatszeitung, 28.07.2016

„Meisterlich balanciert der Hamburger Tenor dabei auf dem schmalen Grat, auf dem aus dem Zusammenspiel von Dichtung, Gesang und Klavier eine eigene Welt entstehen kann. Eine Welt, die im Kopf des Zuhörers Bilder aufsteigen lässt. […] Viele starke Augenblicke sind das.“

kh, Lippe Aktuell, 29.06.2016

„Daniel Behle, dieser intelligente Liedgestalter mit großer Ausdruckspalette […]“

Markus Dippold, Stuttgarter Nachrichten, 07.06.2016

„sang Daniel Behle in München Franz Schuberts "Schwanengesang" sowie die "Dichterliebe" von Robert Schumann, zwei der bekanntesten Liederzyklen überhaupt. Es war ein großartiger, vom Tenor und seinem Pianisten Sveinung Bjelland genauestens ausgearbeiteter Abend.“

Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung, 14.04.2016

„Die hochkarätig besetzten Solisten krönen die Messe schließlich. […] und Daniel Behle ergänzt mit seinem strahlenden Tenor.“

Tiroler Tageszeitung, 23.03.2016

„Daniel Behle ist ein Glücksfall. Er wirkt wie ein kluger, intelligent interpretierender Rezitator der Gedichtworte von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine. Dass er sie singt, scheint völlig normal. Denn Singen ist seine Sprache. […] Um das so natürlich und selbstverständlich, so intensiv und unsentimental klingen zu lassen, bedarf es einer hohen Kunstfertigkeit.“

Gabriele Luster, Münchner Merkur, 08.03.2016

„Behle hat einen bestechenden Sinn für Sprache, für die Artikulation wie für ihre formalen Mittel, dafür, wie man Strophenformen variiert, Ausrufezeichen setzt, Fragendes einrückt.“

Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung, 06.03.2016

„Nicht weniger beeindruckend waren die Präzision und die Ausdrucksstärke von Daniel Behle: Der Tenor setzte auf feine Akzente und Farben, auf Genauigkeit und Klarheit der Textausdeutung.“

Birgitta Schmid. Badische Neueste Nachrichten, 07.12.2015

„Behle gelingt dieser sängerische Spagat glänzend. Er integriert sich nicht nur sensibel in den Gesamtklang, sondern weiß sich zugleich auch als Solist zur Geltung zu bringen: dank seines hellen, warmen und feinsinnigen Timbres sowie seines Einfühlungsvermögens in die Psyche des Wanderers, aber auch dank seiner Textverständlichkeit, die wohl etwas mit seiner ausdrücklichen Liebe zur Sprache zu tun hat“

Gunter Faigle, Südkurier, 10.12.2015

„auch im Wagner-Zwischenfach machte er jetzt eine ausnehmend gute Figur. Sein Erik klingt edel“

Stefan Schickhaus, Frankfurter Rundschau, 01.12.2015

„Mit wunderbar lyrischer Emphase singt Daniel Behle den verzweifelt liebenden Erik.“

Michael Dellith, Frankfurter Neue Presse, 01.12.2015

„Behles frischer, gut fokussierter Tenor ist ein Ereignis. Die Stimme klingt in der Mitte und in der Höhe angenehm, stets sitzen die Töne perfekt, geschmeidig wird der Bruch von der Brust- in die Kopfstimme überwunden, das Legato und die dynamischen Nuancen sind fabelhaft, alle Vokale klingen im Piano wie im Forte, das An- und Abschwellen der Töne weiß der Sänger klug zu gestalten, nirgendwo reißt der Atem ab, und überdies versteht man jedes Wort. Das alles ist Technik, dazu kommt die Kunst der Gestaltung.“

Andreas Bomba, Frankfurter Neue Presse, 26.03.2015

„Daniel Behles Tenor kennzeichnet das Ineins von homogenem Timbre und einem dynamischen Spektrum, das von geringster Stimmbewegung bis zu stärkstem Volumen über alle Stufen artikulierender Setzung verfügt. Wobei feiner Schmelz die Tonbildung glänzen lässt und zugleich allen Klangbekundungen etwas Lyrisches gibt“

Bernhard Uske, Frankfurter Rundschau, 25.03.2015

„Schuberts Musik spricht durch Behle und der Sänger wird so zur Stimme der ‘Winterreise’. Eine einfach großartige Leistung, hinter der sich ein wohlüberlegtes und sehr stimmiges Konzept verbirgt.“

Alain Steffen, www.pizzicato.lu, 18.02.2015

„[…] die Meisterschaft des Sängers. Doch viel wichtiger noch: Sie gehen unter die Haut.“

Voigts Kolumne, Stereoplay, 01.02.2015

„Beide Einspielungen Daniel Behles haben Referenzcharakter“

Gerhard Persché, Opernwelt 02/2015 (CD des Monats: WinterreiseN)

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Diskografie

Mein HamburgDaniel Behle & Schnyder TrioOkt. 2016, Berlin Classics, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
WinterreiseN"Die Winterreise" von Franz Schubert in Originalversion und eigener Bearbeitung von Daniel Behle für Klaviertrio und Tenor.Nov. 2014, Sony Classical, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Antonio Caldara: La concordia de' pianetiCaldara: La Concordia de Pianeti. Interpreten: Verónica Cangemi, Ruxandra Donose, Delphine Galou, Franco Fagioli, Carlos Mena, Daniel Behle, Luca Tittoto, La Cetra Vocalensemble ...Okt. 2014, Deutsche Grammophon, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Gluck Opera AriasDaniel Behle singt Tenor-Arien von Christoph Willibald Gluck.Jun. 2014, Decca, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Brahms: Die schöne MageloneDaniel Behle singt den Liederzyklus "Die schöne Magelone" von Johannes Brahms. Klavier: Sveinung Bjelland; Sprecher: Hans-Jürgen Schatz.Mai. 2014, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Agostino Steffani: Stabat MaterDas Hauptwerk des neuen Albums ist Steffanis Meisterwerk Stabat Mater. Neben Cecilia Bartoli singt der Countertenor Franco Fagioli, zwei junge deutsche Sänger, Daniel Behle und ...Aug. 2013, Decca, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Engelbert Humperdinck: KönigskinderEngelbert Humperdinck: Königskinder. Mitwirkende: Daniel Behle, Amanda Majewski, Nikolay Borchev, Julia Juon, Magnus Baldvinsson, Martin Mitterrutzner, Chiara Bäuml, Sebastian ...Jul. 2013, Oehms Classics, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Johann Sebastian Bach - Arien für TenorDaniel Behle singt Tenor-Arien von Johann Sebastian Bach.Mär. 2013, Sony Classical, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Richard Strauss: LiederDaniel Behle singt Lieder von Richard Strauss, am Klavier begleitet Oliver SchnyderFeb. 2012, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Schumann: DichterliebeDichterliebe und eine Auswahl an Liedern von Schubert, unter anderem "Der Hirt auf dem Felsen"Mai. 2011, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Schubert: Die schöne Müllerin & Auf dem StromDaniel Behle singt Schubert begleitet von dem norwegischen Pianisten Sveinung BjellandJun. 2010, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
LiederDaniel Behle singt Beethoven, Britten, Grieg, Schubert und TrojahnApr. 2009, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon