Dirigent Cornelius Meister
© Nancy HorowitzKünstler

„Meister phrased the music with tenderness and old-world geniality ...“

The Washington Post
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Biografie

Cornelius Meister, geboren 1980 in Hannover, ist seit September 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien (RSO).

Neben den Abonnementkonzerten im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus bilden Tourneen nach Asien und durch Europa, u.a. zu den Salzburger Festspielen und in die Berliner Philharmonie, einen festen Bestandteil seiner Zusammenarbeit mit dem RSO. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Werken von Haydn bis zu Uraufführungen dokumentieren diese fruchtbare Verbindung. Die Konzerte werden ausnahmslos im Radio und im Internet, teilweise auch im Fernsehen, übertragen.

Cornelius Meister dirigiert ein breites Konzert- und Opern-Repertoire, das neben den Standardwerken (u.a. Der Ring des Nibelungen, sämtliche Bruckner-Symphonien) und selten gespielten Werken (u.a. sämtliche Martinů-Symphonien) auch die Zusammenarbeit mit Originalklang-Orchestern (u.a. Die Zauberflöte an der Oper Zürich) und zahlreiche Uraufführungen umfasst.


 

In Konzerten dirigiert Cornelius Meister das Concertgebouworkest Amsterdam, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC National Orchestra und BBC Philharmonic, National Symphony Orchestra Washington, Mostly Mozart Festival Orchestra New York, Yomiuri Nippon Symphony Tokyo, Swedish Radio und Danish National Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Orchestre de l’Opéra National de Paris und Ensemble Intercontemporain, Orchestra di Santa Cecilia Rom, Tonhalle-Orchester Zürich und Orchestre de la Suisse Romande, Deutsches Symphonie-Orchester und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, NDR-Sinfonieorchester Hamburg, Radio-Sinfonieorchester des SWR Stuttgart, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und viele weitere.

Mit 21 Jahren debütierte Cornelius Meister an der Hamburgischen Staatsoper. Es folgten Einladungen an die Bayerische Staatsoper München, Deutsche Oper Berlin, Semperoper Dresden, Theater an der Wien, New National Opera Tokyo, San Francisco Opera und Königliche Oper Kopenhagen. Seit 2012 dirigiert er an der Wiener Staatsoper (Mozart, Wagner und Richard Strauss), seit 2014 am Royal Opera House Covent Garden London (Mozart und Puccini), seit 2015 an der Mailänder Scala (Uraufführung einer Oper von Giorgio Battistelli anlässlich der Weltausstellung). In der Saison 2015/16 ist er zu Gast an der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte, Arabella, Ariadne auf Naxos, Le nozze di Figaro), am Theater an der Wien (Peter Grimes) und am Opernhaus Zürich (Carmen).

Cornelius Meister studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Ōue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper. Von 2005 bis 2012 war Cornelius Meister Generalmusikdirektor in Heidelberg. Bereits 2007 wurde er für das „Beste deutsche Konzertprogramm“ und seither mehrfach für seine Education-Projekte ausgezeichnet. Als Pianist trat er in Europa und den USA auf und leitete Klavierkonzerte von Grieg, Liszt, Gershwin, Beethoven und Mendelssohn vom Flügel aus.

SAISON 2015/2016

Zitate

„Cornelius Meister leitete das Orchester auf beeindruckende Weise und bot, neben der Ouvertüre von Mozart und dem Konzert von Haydn, eine fesselnde Darbietung der Vierten Sinfonie von Beethoven.“

New York Times, James R. Oestreich

„Meister erwies sich als überragend darin, nicht nur die Musiker, sondern auch das Publikum zu leiten. Er verstand es, die Spannung zwischen den Sätzen zu halten – sogar in der Sinfonie. Erstaunlicherweise blieb das klatschfreudige Sommer-Publikum bis zur letzten Kadenz still und anerkennend aufmerksam. Schon allein dafür verdiente er die Bravo-Rufe.“

Financial Times, Martin Bernheimer, 05.08.15

„Bruckners Erste in c-Moll gab dem Radio-Sinfonieorchester Wien unter Cornelius Meister Gelegenheit, wieder seine außerordentlichen Qualitäten zu zeigen: technisch brillant, aber mit ruhiger Kraft. Im noch jungen Cornelius Meister (Jahrgang 1980) reift hörbar ein genuiner Bruckner-Dirigent heran.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerhard Rohde, 03.09.2014

„[...] much of the credit goes to the young German conductor Cornelius Meister making his Covent Garden debut. Meister's commitment shines through on every page. He grips the score impressively [….] and he elicits a rewarding evening of incisive playing from the orchestra. [...] He's one to follow.“

The Guardian, Martin Kettle, 10.07.2014

„[Cornelius Meister] led a powerful and emotional reading of the score, sympathetic to the singers’ needs, and at the service of Puccini: this was with-feeling, the emotions acted out on the stage being fed by the sounds from the pit.“

Classical Source, Kevin Rogers, 09.07.2014

„He is a real conductor, working hard to convey a stream of musical ideas, and with a good understanding of how best to elicit them from the players. [...] He conveys clearly what he wants just ahead of time.“

Washington Post, Robert Battey, 18.04.2014

„He knew what he wanted and where to go, and communicated his intentions clearly to the orchestra. In return, the NSO seemed to respond positively and with great joy, to his conducting.“

Communities Digital News, Terry Ponick, 18.04.2014

„Dieser Dirigent geht sorgsam mit der Musik um, er behütet sie, damit ihr Schatz funkeln darf und nicht durch plakative Behandlung zerstört würde.“

Mannheimer Morgen, Eckhard Britsch, 22.11.2013

„Wenn Cornelius Meister nach der Pause dann Brahms 2. Sinfonie dirigiert, mit expressiver aber nie exaltierter Gestik, sieht man einem Dirigenten zu, der ein Werk, das er wirklich liebt, einfach nur zu seinem eigenem Vergnügen genießen will. Was es dem Publikum leicht macht, es ihm gleich zu tun.“

Tagesspiegel, Frederik Hanssen, 24.09.2013

„Und Maestro Cornelius Meister war seinen Sängern an diesem Abend ein vollendeter Begleiter, dessen Anweisungen das gesamte Ensemble und das Orchester der Lettischen Nationaloper hörbar bereitwillig folgten.“

(über Wagner „Siegfried“), Online Merker, Harald Lacina, 07.06.2013

„Was gestern im goldglänzenden Großen Saal des Wiener Musikvereins zu Gehör kam, war von Anfang bis Ende hoch expressive Musik.“

Deutschlandradio, Sendung Kultur Heute, 06.04.2013, 17:30 Uhr

„In masterful fashion, the conductor ensured that each episode of this wild and crazy musical tale communicated vividly, while maintaining the firmness of the score's structure. The orchestra sounded terrific, whether adding fire to a crescendo or laying on subtle atmospheric coloring; brass and woodwind soloists made sizzling contributions.“

The Baltimore Sun, 27.10.2012

„Zuletzt Arnold Schönbergs Tondichtung „Pelleas und Melisande“ op. 5: Nicht nur hier begeisterte Chefdirigent Cornelius Meister mit seiner suggestiven gestalterischen Kraft, seiner Kunst der zwingend aufgebauten Steigerung und Höhepunkte. Neben berühmteren Namen zählt auch er zur imponierenden Riege junger exzellenter Dirigenten unserer Zeit.“

Wiener Zeitung, Gerhard Kramer, 10.05.12

„Am Pult der Sächsischen Staatskapelle gibt Cornelius Meister sein Debüt. Ein grandioser Einstand [Berg’s Lulu].“

Dresdner Neue Nachrichten, 5.02.12

„Drawing silken sound from the strings and burnished playing from the brass, Meister phrased the music [Brahms’ Second Symphony] with tenderness and old-world geniality, paying equal attention to the smallest moments and the longer musical paragraphs, and building to an exuberant crescendo to finish an uncommonly fine reading.“

The Washington Post, Joe Banno, 2.05.11

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Diskografie

Anton Bruckner: Symphony No. 4 "Romantic"Cornelius Meister dirigiert das RSO Wien.Feb. 2013, Capriccio, CD, Verfügbar bei: Amazon
Béla Bartok: Kossuth, Concerto for OrchestraCornelius Meister dirigiert das RSO Wien.Jan. 2013, cpo, CD, Verfügbar bei: Amazon
my RSOModerierte Hörreisen mit dem RSO WienNov. 2012, ORF, CD
Calexico - Algiers (Limited Deluxe Edition)Calexico gemeinsam mit dem RSO Wien und Cornelius MeisterSep. 2012, City Slang/ Universal, CD, Verfügbar bei: Amazon
Gottfried von Einem: KlavierkonzertCornelius Meister, RSO Wien, Konstantin Lifschitz mit Werken von Gottfried von EinemJan. 2010, ORFEO, CD, Verfügbar bei: Amazon

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