DirigentCornelius Meister
© Nancy HorowitzKünstler

„Meister phrased the music with tenderness and old-world geniality ...“

The Washington Post
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Biografie

Cornelius Meister, geboren 1980 in Hannover, ist seit September 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien.

Neben seinen Abonnementskonzerten im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus führen ihn ausgedehnte Tourneen regelmäßig nach Japan und durch Europa, u.a. zu den Salzburger Festspielen und in die Berliner Philharmonie. Zuletzt erschienen die 24teilige CD-Edition my RSO, Bruckners Vierte Symphonie und Bartóks Konzert für Orchester. Sämtliche Konzerte werden im Radio und teilweise im Fernsehen übertragen.

2014 und 2015 dirigiert Cornelius Meister das Washington National Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic, Orchestre de Paris, BBC National Orchestra, Tonhalleorchester Zürich, Orchestra di Santa Cecilia Rom, Radio-Sinfonieorchester des SWR Stuttgart und Yomiuri Nippon Tokyo. Außerdem gastiert er am Royal Opera House Covent Garden London (La Bohème), an der Deutschen Oper Berlin (Cavalleria rusticana und I Pagliacci), an der Semperoper Dresden (Salome und Tannhäuser), am Opernhaus Zürich (Die Zauberflöte) und an der Wiener Staatsoper (Don Giovanni). Im Mai 2015 debütiert er an der Mailänder Scala mit einer Uraufführung von Giorgio Battistelli.


In den letzten Jahren dirigierte er u.a. Het Concertgebouworkest Amsterdam, die Bamberger Symphoniker, das City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Philharmonic Orchestra, Indianapolis Symphony Orchestra, Baltimore Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Orchestre de l’Opéra national de Paris, Ensemble Intercontemporain Paris, das Deutsche Sinfonieorchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das NDR Sinfonieorchester Hamburg und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Mit 21 Jahren debütierte Cornelius Meister an der Hamburgischen Staatsoper, es folgten die Bayerische Staatsoper München, New National Opera Tokyo, San Francisco Opera, Theater an der Wien, Königliche Oper Kopenhagen und die Lettische Nationaloper Riga (Der Ring des Nibelungen).

Cornelius Meister studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Oue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper; außerdem spielt er Cello und Horn. Vom Flügel aus leitete er zuletzt Klavierkonzerte von Grieg, Liszt, Gershwin (Rhapsody in Blue), Beethoven, Mendelssohn und Pärt (Credo). Intensiv widmete er sich dem kammermusikalischen Repertoire. Rundfunk-, CD- und Fernseh-Produktionen als Pianist führten ihn durch Europa und in die USA. Als Pianist und Dirigent ist er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Außerdem wurde er für das „Beste deutsche Konzertprogramm" und für seine Education-Projekte ausgezeichnet. Von 2005 bis 2012 war Cornelius Meister Generalmusikdirektor in Heidelberg.

SAISON 2014/2015

Zitate

„[...] much of the credit goes to the young German conductor Cornelius Meister making his Covent Garden debut. Meister's commitment shines through on every page. He grips the score impressively [….] and he elicits a rewarding evening of incisive playing from the orchestra. [...] He's one to follow.“

The Guardian, Martin Kettle, 10.07.2014

„[Cornelius Meister] led a powerful and emotional reading of the score, sympathetic to the singers’ needs, and at the service of Puccini: this was with-feeling, the emotions acted out on the stage being fed by the sounds from the pit.“

Classical Source, Kevin Rogers, 09.07.2014

„He is a real conductor, working hard to convey a stream of musical ideas, and with a good understanding of how best to elicit them from the players. [...] He conveys clearly what he wants just ahead of time.“

Washington Post, Robert Battey, 18.04.2014

„He knew what he wanted and where to go, and communicated his intentions clearly to the orchestra. In return, the NSO seemed to respond positively and with great joy, to his conducting.“

Communities Digital News, Terry Ponick, 18.04.2014

„Dieser Dirigent geht sorgsam mit der Musik um, er behütet sie, damit ihr Schatz funkeln darf und nicht durch plakative Behandlung zerstört würde.“

Mannheimer Morgen, Eckhard Britsch, 22.11.2013

„Wenn Cornelius Meister nach der Pause dann Brahms 2. Sinfonie dirigiert, mit expressiver aber nie exaltierter Gestik, sieht man einem Dirigenten zu, der ein Werk, das er wirklich liebt, einfach nur zu seinem eigenem Vergnügen genießen will. Was es dem Publikum leicht macht, es ihm gleich zu tun.“

Tagesspiegel, Frederik Hanssen, 24.09.2013

„Und Maestro Cornelius Meister war seinen Sängern an diesem Abend ein vollendeter Begleiter, dessen Anweisungen das gesamte Ensemble und das Orchester der Lettischen Nationaloper hörbar bereitwillig folgten.“

(über Wagner „Siegfried“), Online Merker, Harald Lacina, 07.06.2013

„Was gestern im goldglänzenden Großen Saal des Wiener Musikvereins zu Gehör kam, war von Anfang bis Ende hoch expressive Musik.“

Deutschlandradio, Sendung Kultur Heute, 06.04.2013, 17:30 Uhr

„In masterful fashion, the conductor ensured that each episode of this wild and crazy musical tale communicated vividly, while maintaining the firmness of the score's structure. The orchestra sounded terrific, whether adding fire to a crescendo or laying on subtle atmospheric coloring; brass and woodwind soloists made sizzling contributions.“

The Baltimore Sun, 27.10.2012

„Zuletzt Arnold Schönbergs Tondichtung „Pelleas und Melisande“ op. 5: Nicht nur hier begeisterte Chefdirigent Cornelius Meister mit seiner suggestiven gestalterischen Kraft, seiner Kunst der zwingend aufgebauten Steigerung und Höhepunkte. Neben berühmteren Namen zählt auch er zur imponierenden Riege junger exzellenter Dirigenten unserer Zeit.“

Wiener Zeitung, Gerhard Kramer, 10.05.12

„Am Pult der Sächsischen Staatskapelle gibt Cornelius Meister sein Debüt. Ein grandioser Einstand [Berg’s Lulu].“

Dresdner Neue Nachrichten, 5.02.12

„Drawing silken sound from the strings and burnished playing from the brass, Meister phrased the music [Brahms’ Second Symphony] with tenderness and old-world geniality, paying equal attention to the smallest moments and the longer musical paragraphs, and building to an exuberant crescendo to finish an uncommonly fine reading.“

The Washington Post, Joe Banno, 2.05.11

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Diskografie

Anton Bruckner: Symphony No. 4 "Romantic"Cornelius Meister dirigiert das RSO Wien.Feb. 2013, Capriccio, CD, Verfügbar bei: Amazon
Béla Bartok: Kossuth, Concerto for OrchestraCornelius Meister dirigiert das RSO Wien.Jan. 2013, cpo, CD, Verfügbar bei: Amazon
my RSOModerierte Hörreisen mit dem RSO WienNov. 2012, ORF, CD
Calexico - Algiers (Limited Deluxe Edition)Calexico gemeinsam mit dem RSO Wien und Cornelius MeisterSep. 2012, City Slang/ Universal, CD, Verfügbar bei: Amazon
Gottfried von Einem: KlavierkonzertCornelius Meister, RSO Wien, Konstantin Lifschitz mit Werken von Gottfried von EinemJan. 2010, ORFEO, CD, Verfügbar bei: Amazon

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